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Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

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foxl60
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon foxl60 » 07.02.2024, 19:25

Rudiratlos » 07.02.2024, 15:44 hat geschrieben:...
2. Warum kaufen die Händler zu historisch hohen Aufpreisen an? Bin seit 2005 in Gold und seit 2010 in Silber. Der Aufschlag, den die Händler bei Ag im Ankauf zahlen war nie auch nur annähernd so hoch wie die letzten drei, vier Jahre.
...

Kann ich leider nicht bestätigen, dass "Händler zu historisch hohen Aufpreisen" ankaufen.

Habe vielmehr den Eindruck, dass derzeit von den Händlern weniger als bisher für Silberunzen im Privatankauf gezahlt wird.

MP-Edelmetalle bspw. zahlte noch vor Kurzem Höchstpreise für fast alle gängigen Silberunzen. Das hat sich leider zum Schlechten geändert und MP zahlt mitunter weniger als deren Händlerkollegen.

Einzig Heubach ist für mich derzeit ein Händler, den ich für einen Verkauf noch empfehlen könnte.

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Rhenanus
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon Rhenanus » 07.02.2024, 19:59

Dann sind die bei gold.de angegebenen Ankaufspreise wohl frei erfunden?

Gerade mal geprüft: ML, WPh, Brit, Kroo, KR, AE un Lib. > MP Edelmetalle liegt regelmäßig auf Platz 1-3, einmal auf Platz 4.

Bei Heubach, den ich selbst sehr schätze, kommt Versand hinzu, bei MP in der Regel nicht. Da werden von Händlerseite schnell 9-20 Euro in Rechnung gestellt. Bei 9 Euro macht es für eine Tube immerhin fast 50 Cents pro Unze, momentan ginge ja auch ein DHL-Paket für 6 Euro, dann eben 30 Cents / oz. Sollte man aber einkalkulieren beim Vergleich.

9999Ag
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon 9999Ag » 07.02.2024, 20:32

san agustin » 07.02.2024, 01:48 hat geschrieben:
9999Ag » 07.02.2024, 00:47 hat geschrieben:Das sehe ich genauso, die Zeiten für Silber Bullionmünzen ist vorbei. Die sind einfach viel zu teuer geworden. 2018 habe ich den aktuellen damals erstmals mit Schutz gegen Milchflecken erschienenen Maple Leaf für unter 16 Euro gekauft und hätte ihn an Heubach gleich wieder für über 15 Euro verkaufen können. Damals habe ich hier geschrieben, dass genau der Maple Leaf ab 2018 später mal einen großen Vorteil gegenüber allen anderen Silber Bullionmünzen haben wird und wurde hier teilweise mit eine Unze ist eine Unze und so ein blödsinn abgefertigt.
Heute bin ich sehr froh das mein Silberbestand zum größten Teil Maple Leaf Münzen aus dem Jahr 2018 und 2019 sind. Die haben alle noch perfekte Neuwaren Qualität, da hat keine einzige Münze Milchflecken und angelaufen wie man das von anderen Münzen kennt ist da auch nichts.

Heute empfehle ich Britannia 1/10 Goldmünzen ab 2021... übrigens die einzige in der Größe die mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet ist. Wo ich heute auch wieder sage, dass wird später beim Verkauf ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein. Schließlich werden Goldfälschungen auch immer besser.


sorry, aber da muss ich wieder mein Veto einlegen

Die Zeiten für Bullionmünzen sind nie vorbei - die Frage stellt sich für jeden selber, was er damit vor hat

Wenn wir über das Jahr 2018 sprechen:
Jahresdurchschnitt Silber $ 15,71 / Jahresdurchschnitt € 1,179

Wenn wir über das Jahr 2023 sprechen:
Jahresdurchschnitt Silber $ 23,40 / Jahresdurchschnitt € 1,082

Also kann man nicht sagen:
Die sind einfach viel zu teuer geworden......

Mit zu teuer meine ich im Vergleich zu Goldmünzen. 2018 konnte man den aktuellen Maple Leaf in Silber zumindest noch Differenzbesteuert kaufen, heute zahlt man ganze 19% MwSt.
Goldmünzen kann man damals wie heute steuerbefreit kaufen.
Weshalb ich einen großen Vorteil bei Gold sehe, Silber muss nach dem Kauf ja erstmal 19% mehr als Gold steigen, um steuerlich gleich auf zu sein.

Schwundgeldfluechter
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon Schwundgeldfluechter » 07.02.2024, 22:34

Maho65 » 06.02.2024, 01:22 hat geschrieben:Wer kauft mir dann sowas ab : EM-Händler , ahnungslose Bürger ,Industrie, Superreiche ?? smilie_10
VG Maho


Die Frage hatte ich mir vor einigen Jahren auch gestellt, und ich habe sie so beantwortet:

Ich will grundsätzlich praktisch alle meine Münzen an Händler, private Sammler und private Horter verkaufen können und sie im Krisenfall auch als Handelsgeld bei Kaufleuten einsetzen können.

Damit lande ich i.W. bei Handelsgold und 5 bzw. 10 DM sowie Schillingen.

Dann nehme ich mir am Wochenende - da schwanken die Kurse nicht - mal eine halbe Stunde und rechne für meine Favoriten den Quotienten Händlerverkauf/-ankauf aus. Beim Silber würde da nichts mehr übrig bleiben, weil mehr als 3% Spread mag ich unter Kapitalanlageaspekten nicht zahlen; aber es gibt ja auch noch die Deals von privat :D .

Rudiratlos
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon Rudiratlos » 07.02.2024, 23:09

foxl60 » 07.02.2024, 19:25 hat geschrieben:
Rudiratlos » 07.02.2024, 15:44 hat geschrieben:...
2. Warum kaufen die Händler zu historisch hohen Aufpreisen an? Bin seit 2005 in Gold und seit 2010 in Silber. Der Aufschlag, den die Händler bei Ag im Ankauf zahlen war nie auch nur annähernd so hoch wie die letzten drei, vier Jahre.
...

Kann ich leider nicht bestätigen, dass "Händler zu historisch hohen Aufpreisen" ankaufen.

Habe vielmehr den Eindruck, dass derzeit von den Händlern weniger als bisher für Silberunzen im Privatankauf gezahlt wird.

MP-Edelmetalle bspw. zahlte noch vor Kurzem Höchstpreise für fast alle gängigen Silberunzen. Das hat sich leider zum Schlechten geändert und MP zahlt mitunter weniger als deren Händlerkollegen.

Einzig Heubach ist für mich derzeit ein Händler, den ich für einen Verkauf noch empfehlen könnte.


Ich hab kein Problem damit, wenn du meinen Beitrag unbedingt missverstehen willst oder dich dein Erinnerungsvermögen trügt.

Nur wird die Mär von den aktuell ach so schlechten Händlerankaufpreisen vom ewigen Wiederholen nicht wahrer. Fakt ist, dass es Jahre lang für Anlageware beim Händler gerade mal Spot oder minimal drüber gab.

foxl60
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon foxl60 » 08.02.2024, 10:23

Rhenanus » 07.02.2024, 20:59 hat geschrieben:Dann sind die bei gold.de angegebenen Ankaufspreise wohl frei erfunden?

Gerade mal geprüft: ML, WPh, Brit, Kroo, KR, AE un Lib. > MP Edelmetalle liegt regelmäßig auf Platz 1-3, einmal auf Platz 4.


Die Ankaufspreise auf gold.de zeigen, dass MP Edelmetalle aktuell bestenfalls noch ein paar Cents mehr im Silber-Ankauf zahlen als ihre Mitbewerber. Früher war die Differenz deutlich höher, die MP im Vergleich zu anderen Händlern im Ankauf zahlte.

Ich habe niemals behauptet, dass MP Edelmetalle aktuell schlechter als andere Händler im Ankauf wäre, sie sind aber auch nicht mehr besser, so wie es bis vor Kurzem noch der Fall war. Was für MP spricht ist, dass sie die Kosten für den versicherten Versand tragen, das war aber auch schon so, als sie noch deutlich bessere Preise im Ankauf zahlten.

Rudiratlos » 08.02.2024, 00:09 hat geschrieben:...
Ich hab kein Problem damit, wenn du meinen Beitrag unbedingt missverstehen willst oder dich dein Erinnerungsvermögen trügt.

Nur wird die Mär von den aktuell ach so schlechten Händlerankaufpreisen vom ewigen Wiederholen nicht wahrer. Fakt ist, dass es Jahre lang für Anlageware beim Händler gerade mal Spot oder minimal drüber gab.


Tut mir leid, dass ich deine Einschätzung zu den Händlerankaufspreisen für Silber ("historisch hohe Ankaufspreise") nicht teile, das hat aber nichts mit "unbedingt missverstehen wollen" zu tun!

Fakt ist, dass es die letzten Jahre und bis vor Kurzem noch deutlich höhere Ankaufspreise für Silberunzen gab, da MP Edelmetalle deutlich mehr im Ankauf zahlte als deren Mitbewerber. Das ist aktuell leider nicht mehr der Fall.

Für mich sind die derzeit auf gold.de gelisteten Händler-Ankaufspreise jedenfalls so unzureichend, dass ein Verkauf nicht in Frage kommt.
Zuletzt geändert von foxl60 am 08.02.2024, 14:24, insgesamt 3-mal geändert.

Schwundgeldfluechter
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Re: Maple leaf 1 oz Silbermünzen zu wertsteigerungszwecken sinnvoll?

Beitragvon Schwundgeldfluechter » 08.02.2024, 12:49

Das gehört zur Marktwirtschaft. Manchmal gibt es einen Hype ("silver squeeze"), dann sind die Aufschläge im An- und Verkauf groß, und machmal ist Flaute, dann sind sie niedrig. Der geneigte Kaufinteressent mag sich dann beömmeln, dass er sein Silber in Form von DM-Gedenkern gelegentlich sogar billiger erwischen kann als die Industrie ihre 400oz-Barren (zum Spot).

Ich interpretiere private Anlage und Industrie als zwei Teilmärkte des gesamten Silber-Marktes, die zwar lose zusammenhängen, aber eben nicht vollkommen starr verbunden sind.


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