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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

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Rollmops
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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 21:59

Dieser Thread soll dazu dienen Wissen und Erfahrungen rund um die Vorratshaltung auszutauschen,

Die Welt ist veränderlich, aber ich hoffe, wie die meisten hier von Herzen, daß die Situation in Deutschland auch weiterhin so friedlich und stabil bleibt wie sie in den letzten 60 Jahren gewesen ist. Ich bin aber Realist genug um zu erkennen, daß es dafür keine Garantie gibt. Deswegen heißt mein Credo seit langen hoffe auf daß Beste und bereite Dich auf daß Schlimmste vor, denn nur dann kannst Du ruhig schlafen.
Ich habe vor einigen Jahren angefangen eine Vorrat aufzubauen der so konzipiert ist daß er im schlimmsten Falls in der Lage ist mich und meine engste Familie für ein Jahr mit allem zu versorgen was wir zum leben brauchen. Ich konnte mich dabei auf die Erfahrung und den Rat von Freunden stützen die Vorratshaltung in dieser Form teilweise schon seit Jahrzehnten betreiben. Und irgendwann ist diese Vorratshaltung die wir „Jahresvorrat“ nennen zu einem Hobby geworden.

Alle Diskussionen über den Sinn einer Vorratshaltung bitte hier führen:
http://forum.silber.de/viewtopic.php?f=31&t=9360

AUSSCHLIEßLICH SACHLICHE BEITRAEGE ZUM THEAMA ERWÜNSCHT!
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Der Telefonmann
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Der Telefonmann » 10.01.2019, 23:44

Ist zwar nichts Essbares, finde diese Idee allerdings klasse und will mir so einen Teelichtofen nachbauen.

https://m.youtube.com/watch?v=j8naOyoPN ... UaJYicao4o

Hat hier schon Jemand Erfahrungen gesammelt?

smilie_24

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Ric III
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Ric III » 10.01.2019, 23:57

Praktische Erfahrungen kann ich nicht beisteuern. Aber ein Filmchen.....

https://www.youtube.com/watch?v=Sjlxn4ACcws

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Bob17
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Bob17 » 11.01.2019, 00:17

Ist eine einfache, feine Sache, so ein Teelichtöfchen - Zutaten hat jeder daheim! RuckZuck installiert! Funktioniert auch im Zelt.

Ich find die Petroleum Heizer aus dem Bootssektor cool! Universell einsetzbar und hoher Wirkungsgrad!
Simpel konstruiert und leicht repariert...
Die Russen bieten sowas als Allesbrenner an... smilie_01

VG
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san agustin
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon san agustin » 13.01.2019, 10:35

smilie_14

erst einmal für die vielen ,,Zwischenrufe,, und Erläuterungen
sehe schon: es gibt einiges zun tun/zu lesen

ich bleibe dabei: (chemische) Anschläge auf unsere Trinkwasserversorgung halte ich nicht für
komplett ausgeschlossen, da halte ich mir für den Übergang lieber einige Liter Wasser bereit :shock:
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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Bob17
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Bob17 » 13.01.2019, 11:20

Ganz klar ist ein gewisser Trinkwasservorrat unbedingt nötig. Hochgerechnet ist es aber fast unmöglich, selbst mittelfristig, die nötige Menge für einen längeren Zeitraum zu lagern. Von der Haltbarkeit mal abgesehen, wäre einfach der benötigte Lagerraum bzw die Lagermenge viel zu gross um das zu realisieren...Dass die zentrale Trinkwasserversorgung gefährdet ist (sei es durch Kontamination oder eben absichtliches "Vergiften") steht ausser Frage. Also wäre, wie fast immer, auch hier ein Plan B oder C hilfreich- also Vorrat, Filter und Brunnen...
Nebenbei erwähnt, glaube ich, dass Trinkwasser in der nahen Zukunft- auch ohne Krisenfall- deutlich teuerer werden wird...von Verschwörungstheorien über Beimischungen ins Trinkwasser von den Iluminaten mal ganz zu schweigen! :wink:

Regenwasser zu sammeln und gegebenenfalls nachzureinigen, erscheint mir da auch sehr effizient- muss halt genug Regen fallen, wenn die Fässer leer sind...oder eben auch wieder der Vorratsraum/Tank gross genug sein.

Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und hoffentlich brauchen wir unsere Überlegungen nie umzusetzen.


VG
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon san agustin » 13.01.2019, 11:32

Bob17 hat geschrieben:Ganz klar ist ein gewisser Trinkwasservorrat unbedingt nötig. Hochgerechnet ist es aber fast unmöglich, selbst mittelfristig, die nötige Menge für einen längeren Zeitraum zu lagern....

.....

Natürlich ist das nur meine Sicht der Dinge und hoffentlich brauchen wir unsere Überlegungen nie umzusetzen.


VG


ja richtig, da kann man nur zu Gott beten !!!

Das eben die Frage: welche Mengen an Trinkwasser ist angemessen für ,,einen längeren Zeitraum,,

und was versteht man unter ,,längeren Zeitraum,, smilie_08
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Bob17
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Bob17 » 13.01.2019, 11:53

WWW sagt:
Nach aktuellen Erhebungen liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person und Tag bei 122 Litern.

Ich denke, dass man das schon deutlich nach unten drücken könnte, wenn es nötig wäre...Toiletten verbrauchen sehr viel davon. Das spräche für Komposttoiletten oder Trockentoiletten...auch ein interessantes (wenn auch besch..enes) Thema... :mrgreen:

Silberionen sind zum Wasserentkeimen (zB Micropur) auch sehr wirksam...da haben wir der breiten Masse was voraus!
Effektive Mikroorganismen sollen auch gut wirken- hier gibts die sog. EM Tubes...ist aber schon fast esotherisch...

VG
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gullaldr
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon gullaldr » 13.01.2019, 13:22

Bob17 hat geschrieben:Ich denke, dass man das schon deutlich nach unten drücken könnte, wenn es nötig wäre...Toiletten verbrauchen sehr viel davon.


Für den Notfall natürlich eine Maßnahme. Generell aber würden wir ein riesiges Problem bekommen, wenn noch mehr Wasser gespart würde. Die Kommunen spülen jetzt schon teilweise zusätzliches Wasser durch die Kanalisation, weil die Leute nicht mehr ausreichend Wasser verbrauchen, da ansonsten das ganze Netz zusammenbrechen kann.

Kanalisation
Wasserspar-Irrsinn lässt Deutschlands Städte stinken
https://www.welt.de/wirtschaft/article128369660/Wasserspar-Irrsinn-laesst-Deutschlands-Staedte-stinken.html

Schluss mit dem Wassersparen!
Es hilft weder den Kindern in Afrika noch der Umwelt, führt aber zur Rohrverstopfung.
https://www.zeit.de/2012/14/Wasserversorgung/komplettansicht

Kommunen müssen Kanäle spülen
https://www.pfaelzischer-merkur.de/welt/landespolitik/kommunen-muessen-kanaele-spuelen_aid-2143366

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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Bob17 » 13.01.2019, 14:09

Mein Post bezog sich mehr auf das Krisenmanagement und die Vorbereitung für ein "Worst Case" Szenario...
Wenn im öffentlichem Abwassernetz jedoch das "Spülwasser" fehlt, liegt das sicher auch daran, dass eben diese Abwassernetze für ein größeres Aufkommen ausgelegt sind und- da eben in moderneren Zeite, in denen rücksichtsvoller mit Wasser umgegangen wird und dadurch weniger Abwasser anfällt- eben daran angepasst werden müssen.
Bei Reinstromkanalisation ist in der Mitte der (größeren) Rinne, eine schmalere, die für geringeres Aufkommen vertieft liegt. So hat man Beides und eben die Sicherheit, dass auch eine große Abwassermenge bewältigt werden kann, wenn sie denn anfällt.
In LA wird nach jedem Regen eine wirkliche Masse aus den- davor fast trocken liegenden Kanälen- ins Meer gespült. Das kanns natürlich auch nicht sein...

VG
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon HerrOberst » 13.01.2019, 16:41

Also ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht und den ganzen Thread gelesen ...

Aber auch wir haben einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln.
Dieser gestaltet sich so, dass wir von haltbaren Dingen so nach und nach eine gewisse Menge angeschafft haben (Zucker, Salz, Nudeln, Konservendosen, Gläser mit Früchten oder sonstigen eingelegten Dingen, Marmeladen und Nutella (!!! sehr wichtig!!!) etc.)
Und darüber hinaus haben wir Toilettenpapier, Küchenrollen, Waschmittel und auch Körperpflegemittel vorrätig. Dies aber alles nur in einem Rahmen, der unsere kleine Speisekammer nicht sprengt.

Beim Wasser tue ich mich etwas schwer ... aber ich habe mir vorgenommen ab sofort wieder wenigstens 12-15 Kästen Wasser vorrätig zu halten und diese immer rotierend zu verbrauchen ..

Damit kommen wir zwar keine Monate über die Runden ... aber wenigstens brauchen wir uns bei einem Engpass von 1-2 Wochen noch nicht sofort auf die Socken machen, um abends die Waschbären zu fangen oder morgens den Tau vom Dach zu lutschen ...

Diese Art der Vorratshaltung halte ich für einen "Standard" den jeder Haushalt führen sollte ... mehr ist es sicher nicht.

PS:
Zusätzlich haben wir auch noch 2-3 Gasflaschen und auch 2-3 Stromgeneratoren, um im Falle eines Stromausfalls wenigstens den Brenner der Ölheizung am Laufen zu halten und Essen zubereiten zu können. Das funktioniert aber sicher auch nur eine überschaubare Weile ...

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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon san agustin » 13.01.2019, 21:51

HerrOberst hat geschrieben:............

Beim Wasser tue ich mich etwas schwer ... aber ich habe mir vorgenommen ab sofort wieder wenigstens 12-15 Kästen Wasser vorrätig zu halten und diese immer rotierend zu verbrauchen ..




Grüß Dich Oberst smilie_24

Das ist dann schon ne Hausnummer, wenn man überlegt, das Deine anderen Dinge auf Deiner
Liste auch größeren Platzbedarf benötigen...........

Habe gerade einmal nach dem Haltbarkeitsdatum auf meinen PET Mineralwassser (mit Kohensäure)
nachgeschaut: 6/19 bzw. 9/19.....das nicht gerade sehr lange :shock:

zuerst dachte ich, das stilles Mineralwasser länger haltbar ist, aber das ist wohl ein Irrtum

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehr ... 35334.html

auch wenn es mehr zum Schleppen gibt: Mineralwasser mit Kohlensäure und in
Wasserflaschen abgefüllt ist wohl eine gute Lösung - min. 2 Jahre haltbar !
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Ric III » 13.01.2019, 22:18

Rotieren, dan spielt das MHD(welches selbst auch nur ein Garantiedatum darstellt) keine Rolle.

Älteres wird im Alltagsgebrauch durch Mittelaltes und dies durch Neueres ersetz.

Steht das erstmal ist der Ablauf völlig gleich wie der normale Einkauf.

Diese 12-15 Kisten Wasser (Glasflaschen) sollten im durchschnittlichen Einfamilienhaus kein besonderes Flächenproblem darstellen.

Vielmehr war das in meiner Jugend sowohl in den Haushalten Familie als auch bei den diversen Spielkameradenhaushalten völlig üblich.Für zwei...drei Kisten Bier war natürlich auch noch Platz. smilie_29

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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon HerrOberst » 13.01.2019, 22:18

smilie_24

Bei dem rotierenden Verbrauch ist die Haltbarkeit ja nur bedingt wichtig. Man verbraucht und ersetzt es ja ständig - in recht kurzen Abständen.

Und auch die Aufbewahrung ist nicht wirklich schwierig.
3-4 Kästen übereinander und nebeneinander ... hat den Platzbedarf eines zweitürigen Schränkchens.

Drüber nachgedacht hatte ich schon im trockenen Sommer, in dem selbst sonst immer zuverlässige Bäche der Gemeinde kaum noch Wasser führten. Sonst immer mein gedachtes Backup für mögliche Engpässe.

Und jetzt bei dem vielen Schnee in in einigen Gebieten bricht die Versorgung ja sicher auch zeitweise ab.
Deshalb werde ich das mit dem Wasser wieder beginnen.

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Doreau
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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Doreau » 13.01.2019, 22:48

gullaldr hat geschrieben:Für den Notfall...


Lese ja auch schon mal hier rein, und überlege eher welcher eventuelle Notfall denn am warscheinlichsten ist.
Denn ich denke Wasser ist in Deutschland zumindest nicht so das große Problem.
Das gibt es von oben oder von Gewässern reichlich und wenn man die Möglichkeit hat es abzukochen kommt man schon über die Runden.

Erwartet man einen finanziellen Kollaps, kann man dann zwar trinken aber nur wenig essen.

Erwartet man allerdings eine globale nukleare oder eine unlösbare biologische Katastrophe, dann ist Sprudel nur ein kurzfristiges Herauszögern.

Erwartet man eine thermische Katastrophe (Klimaänderung Kometeneinschlag große Vulkanausbrüche) helfen 12 Kisten Sprudel auch wirklich nicht weiter.

Bin ich dagegen nur eingeschneit, brauche ich eher Brennstoff um nicht zu erfrieren und aus Schnee Wasser zu machen.

Aber welches Szenario wird denn am ehesten erwartet?

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Re: Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon HerrOberst » 13.01.2019, 23:14

Ich persönlich beschäftige mich nur mit kleineren Ausfällen. Sei es dem Wetter geschuldet, einem Stromausfall oder einem ähnlich gelagerten Umstand.

Für ganz große Katastrophen kann ich nicht vorsorgen und man kann solche Fälle sicher auch nicht umfassend planen oder vorhersehen. Sobald man z.B. den Ort verlassen muss, kann man eh nur einen überschaubaren Teil einer umfangreichen Vorratssammlung mitnehmen.


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