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Beginnende Bargeldverbote

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Johan4
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Johan4 » 14.07.2018, 01:40

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schon länger nur mit der Karte bezahle und manchmal bin ich in richtig doofen Situationen, wenn ich Bargeld benötige, es aber nicht habe.
Am liebsten zahle ich mit Kreditkarte, ich habe auch schon ein paar Mal den Kreditkarten-Anbieter gewechselt, um die perfekte Kreditkarte für mich zu finden.
Welche Kreditkarte benutzt ihr eigentlich?
Über alle Anbieter kann man sich unter https://www.kreditkarte-info.de/ wirklich gut informieren, so habe ich meinen jetzigen Kreditkarten-Anbieter auch gefunden.
LG

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marco11111
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon marco11111 » 14.07.2018, 07:50

Johan4 hat geschrieben:Über alle Anbieter kann man sich unter https://www.kreditkarte-info.de/ wirklich gut informieren, so habe ich meinen jetzigen Kreditkarten-Anbieter auch gefunden.
LG


smilie_08

Was will er jetzt eigentlich hier?

wintertanne
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon wintertanne » 14.07.2018, 11:09

marco11111 hat geschrieben:
Johan4 hat geschrieben:Über alle Anbieter kann man sich unter https://www.kreditkarte-info.de/ wirklich gut informieren, so habe ich meinen jetzigen Kreditkarten-Anbieter auch gefunden.
LG


smilie_08

Was will er jetzt eigentlich hier?

Nur unser Bestes....

Bumerang hat geschrieben:
wintertanne hat geschrieben:Der vermeintliche Vorteil von Online Zahlung und Buchung ist einfach der gewollte Effekt, dass ich gefühlt einen Preisvorteil erhalte. Ich glaube durch das nutzen von Vergleichportalen Geld zu sparen. Das natürlichen Quatsch und nur für Leute gut die dieses Gefühl brauchen. Ich rufe z.B. im Hotel oder Mietwagenbude an, reserviere telefonisch und Frage ggfs. nach einem Besseren Preis. Wenn man dies freundlich und erklärt warum man gerade dies nicht Online tun will, gibt es zu 95% mindestens den gleichen Preis wie im vermeintlichen Schnäppchen Internet. Oft gibt es im Hotel dann sogar ein telefonisches Goodie und ich musste noch nie das Navi im Leihauto extra Zahlen.
.


Das mag beim Hotel oder Mietwagen gerade noch stimmen. Was ist, wenn du eine Waschmaschine brauchst? Wo rufst du dann an und fragst, ob der online-Preis gemacht wird? Der "offline-Händler" geht im Übrigen nur deshalb darauf ein (wenn er das überhaupt kann), weil es einen online-Preis gibt. Ohne, würde er nicht darauf eingehen. Also profitierst du auch offline vom online-Preis. Du musst aber noch zum Händler hin! Ich kann das von Zuhause (Büro, oder unterwegs) machen, ohne zu telefonieren und zu verhandeln, sondern nebenbei. Also spare ich neben Geld auch Zeit. Gefühle leiten mich dabei nur selten.

Es gibt aber auch noch bessere Beispiele. Wie oft hast Du schon beim Händler den Satz, "müssen wir bestellen" gehört? Ich wette, öfter als es dir lieb ist. Im Internet findet man (fast) immer alles gleich. Brauche ich es morgen, dann mit Amazon Prime oft möglich.

Um da ein konkretes Beispiel zu nennen. Ich habe für mein MF-Haus Fliesen online bestellt. Qm Preis für eine der Fliesen vor Verhandlung mit dem Online-Shop (der auch wenige Standorte hat) 24,99€ Brutto. Hatte aufgrund der Gesamtmenge 15% Rabatt bekommen, also ca 21€. Die gleiche Fliesen beim Baustoffhändler um die Ecke, 55,95 !! Klar, er hätte mir einen ordentlich Rabatt gegeben, aber über 50%? Bei den Preisunterschieden, frage ich erst gar nicht nach Rabatt.

Für mich ist nach dem Preis die Bequemlichkeit ein großer Vorteil des Online-Handels. Ob Banking, Waschmaschine, Fliesen oder Krawatten. Neulich mal wieder 6 bestellt. Für 15€ eine Seidenkrawatte, da kann man nicht meckern. Da der verschließ recht groß ist, eine feine Sache. Soll ich im Laden dafür 39,99€ bezahlen und das nehmen was da ist?


Sicher sind das gute Argumente. Aber gerade bei Massenware kann der Onlinehändler auf günstige Preise setzen, da er mit minimalen Raum maximale Reichweite erzielt und so geringe Margen realisieren kann. Im Laden hast du nunmal deine Grundfläche die fix ist, und eine kleine Reichweite da der Markt für Krawatten ziemlich limitiert ist. Wenn du nun 10 pro Woche verkaufst, hast du nunmal andere Fixkosten als bei 1000.
Das funktioniert solange, bis der Händler vor Ort nicht mehr da ist und du vllt ganz dringend noch heute eine neue brauchst. Oder aber du kaufst dir mit Beratung und unter Nennung von Anspruch Qualität 10 sehr gute Krawatten die dann auch entsprechend lange halten, aber eben 50 Euro das Stück Kosten.

Ebenso die Waschmaschine. Ich für mein Teil will das Teil vorher angucken, anfassen, am Besten ausprobieren. Ggfs den direkten Vergleich erfahren mit anderen Produkten. Das bietet mir Amazon nicht. Ebenso will ich das Produkt kaufen und einen Ansprechpartner vor Ort haben, wenn's mal klemmt. Hier kann ich mir die Lieferung auch entsprechend legen, dass ich Zu Hause bin. Und wenn er es bestellen muss ... ja gut, müsste ich im Internet auch machen. Ebenso finde ich den Satz nur selbstverständlich. Soll der 100m2 Laden jede Art von Laufrädern da haben? Für mich nicht. Die gängigsten sind da, wollte nun eine spezielle Farbe haben. Gekauft, 2 Tage später abgeholt. Leuchtende Kinderaugen als das Gefährt bereit steht, im Laden, mit Ballons repariert. ( war zu 100% Eigeninitiative vom Laden). Ja was will ich mehr. Im Internet kostet das Ding 25 Euro weniger. Muss es selber zusammenbauen, Luft aufpumpen, muss mich belesen bezüglich der korrekten Sitzhöhe. So hab ich einfach Spaß und wenn was ist, weiß ich wo mir geholfen wird. Ich ärgere mich erst gar nicht über Dinge die ich nicht weiß, eben z.b die korrekte ergonomische Position. Falsch eingestellt macht das Teil bestimmt nur halb soviel Kinderfreude.

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Nappo
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Nappo » 14.07.2018, 14:29

Bei den letzten Postings wurden zwei Dinge erwähnt, die man - glaube ich - voneinander unterscheiden muss.

Das erstere war die Kartenzahlung an sich. Sicherlich birgt sie auch Vorteile. Ich möchte ein Beispiel aus einer anderen Welt erzählen. Ein Kunde von mir begibt sich in die Beratung. Er ist nicht überschuldet (was bei meinen Kunden sehr oft der Fall ist), sondern hat erstaunliche Umsätze und ebenso erstaunliche Ausgaben smilie_02 Er lebt also über seine Verhältnisse.

Um eine Übersicht zu bekommen, gehe ich bei solchen "Läden" in die Konten. Dazu muss man buchen können. Also buche ich 3 Monate lang und prüfe auch das 1800er Konto (Privat). Und siehe da: Kartenzahlungen so weit das Auge reicht. McDonals hier. Hotel da. Burgerbude dort. Gartencenter. Einkaufsmarkt usw und so fort....

Jetzt hat er von mir eine von mehreren Aufgaben bekommen: Am Monatsersten darf er 500 € in bar (!) abheben und darf NICHTS mehr mit Karte zahlen, bis das Geld weg ist. Egal zu welchem Zeitpunkt. Dies, damit er lernt, wie schnell sich Geld verflüchtigt und er ein Verhältnis zu seinen Ausgaben bekommt. Sprich: Übersicht!

Ihr werdet vielleicht darüber lachen. Aber solche Maßnahmen werden immer nötiger.

Zum anderen wurde hier über Online- und Einzelhandel diskutiert. Beides hat sicherlich seine Vorzüge.
Nur denke ich, muss man sich auch den Realitäten einfach mal beugen.

Der Einzelhandel kann niemals - bis auf Ausnahmen - mit dem Onlinehandel mithalten. Zudem hat der Verbraucher im Onlinehandel auch noch günstigere Widerrufsrechte.

Der Einzelhandel bzw. das kleine Ladenlokal in der Stadt ist (leider leider) ein totes Pferd, das man besser nicht mehr versuchen sollte zu reiten.

Auch wenn es noch so schade ist und besonders die kleinen Städte in noch so große Schwierigkeiten bringt, es wir sich daran auf lange Sicht wohl nicht viel ändern.

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McSilver80
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon McSilver80 » 14.07.2018, 17:04

Ich war vor einigen Tagen in einem regionalen Baustoffmarkt. Dort wollte ich dann mit meiner EC Karte bezahlen, da ich im Portmonee nicht mehr so viel Geld hatte. Blöd nur, dass meine EC Karte seit paar Monaten eine debit Kreditkarte ist. Das ist so eine Mischung aus Kredit- und EC Karte. Ich kann damit am Geldautomaten wie mit einer Kreditkarte abheben oder auch im Netz bezahlen. Auf der anderen Seite kann ich damit aber auch normal wie mit EC Karte bezahlen. Zumindest meistens. Der besagte Händler wollte auf jeden Fall diese Karte nicht haben und nun stand ich da. Zum Glück hatte ich noch eine Reserve an Bargeld im Auto. Sonst wäre der Weg umsonst gewesen. Also immer genügend Cash in der Täsch.

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dtx
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon dtx » 14.07.2018, 17:12

McSilver80 hat geschrieben:Ich war vor einigen Tagen in einem regionalen Baustoffmarkt. ...

Kenne ich auch. Den ganzen Samstag Morgen geopfert: Hingefahren, Zeuchs gesammelt und dann waren die Kartenterminals alle ausgefallen. Grrrrr
Naja, die Baumärkte werden eh sukzessive durch Amazon & Co ersetzt, da kommst mit Bargeld auch nicht weit.

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Ric III
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Ric III » 14.07.2018, 20:05

Aus dem Fitnessbereich:

Mein bisheriger Anbieter nimmt (außer für Kleinkram wie Riegel,Wasserflaschen oder Handtücher-ein Kasse ist also vorhanden) zunächst kein Bargeld mehr an.

Nun gut, ich habe gewechselt.

Der neue Anbieter ist etwas weiter entfernt,einen Hauch teurer...

und bietet einen für meinen Bedarf geeigneteren Service.

Dort bliebe ich.

Generell beginne ich eine Bargeldzahlung zu einer Conditio sine qua non zu machen.

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon lifesgood » 14.07.2018, 21:38

Mein Fitness-Studio bucht 14-tägig ab, da habe ich auch kein Problem damit.

Ansonsten halte ich es, wie von Nappo beschrieben. Alles was ich übers Monat so ausgebe, Einkäufe, Tanken, Restaurant usw. usw. zahle ich bar. So hat man es einfach besser im Gefühl, was man so ausgibt, als wenn man immer nur die Karte durchzieht

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Ric III » 15.07.2018, 18:31

lifesgood hat geschrieben:Mein Fitness-Studio bucht 14-tägig ab, da habe ich auch kein Problem damit.

Ansonsten halte ich es, wie von Nappo beschrieben. Alles was ich übers Monat so ausgebe, Einkäufe, Tanken, Restaurant usw. usw. zahle ich bar. So hat man es einfach besser im Gefühl, was man so ausgibt, als wenn man immer nur die Karte durchzieht

lifesgood


Das Problem ist nicht die Abbuching als solche.
Dort wo es vor meiner Entscheidung mich in diesr Frage gerade zu machen und jeweils eine Konesequenz zu ziehen sobald mir die Möglichkeit einer Barzahlung verwehrt wird üblich war ausschließlich über Buchungen zu zahlen mag das auch weiter so sein.
Wo ich bisher bar zahlen konnte und diese Möglichkeit nun nicht mehr zur Verfügung stehen soll wird eben entsprechend reagiret.
Aktion....Reaktion.

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon lifesgood » 15.07.2018, 22:57

Wie gesagt, ich zahle ja auch so gut es geht bar. Aber ich mache da keine Lebensphilosophie draus.

Das Fitness-Studio würde ich deshalb nicht wechseln und und schon gar nicht einen höheren Preis und eine weitere Strecke in Kauf nehmen.

Meines ist sehr günstig (1 € pro Tag bzw. 30 €/Monat) und liegt für mich perfekt. 200 m von der Bank, in die ich nach Feierabend ohnehin die Einzahlung bringen muss.

Außerdem hat man ja über die Jahre (bin jetzt über 5 Jahre dort) auch viele nette Kontakte aufgebaut.

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Ric III
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Ric III » 16.07.2018, 00:00

Die Strecke ist in der Tat etwas höher, der Preis ebenso.

Allerdings reagiere ich seit dem Schlüsselerlebnis eines offensiven Versuch mich zur Kartenzahlung zu drängen bei ensprechenden Änderungen mittlerweile recht konsequent.

Im konkreten Fall hat die Änderung zu einer Nutzung eines für meine Bedürfnisse sogar geeigneteren Geräteparks geführt.
Eben bei einem anderen Anbieter (mit Barzahlungsmöglichkeit)

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Bumerang
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Bumerang » 16.07.2018, 17:20

Napo hat es bereits erwähnt, man mischt hier mehrere Themen zusammen.

Bargeld:
    als Freiheit weil anonym und gleichzeitig Pfandfaust also vom Staat zumindest nicht unmittelbar klaubar
    als Selbstkontrolle/Überblick über die eigenen Ausgaben (also ein Erziehungseffekt)
    als (vermeintliche) Unterstützung des (vermeintlich) besseren analogen Handels gegen das (vermeintlich) "böse" Onlinehandel (das nur unbar funktionieren kann!) und
    als immer verfügbares Zahlungsmittel, im Gegenteil zur Unbarzahlung.

Man kann über all diese Punkte sprechen, aber nicht durcheinander. Oft werden Argumente für einen der punkte genutzt um eine anderen Punkt zu unterstützen, was natürlich nicht klappen kann.

Am Ende gibt es einen Argumentensalat. smilie_13

Der Titel des Fadens bezieht sich m.E. eindeutig auf den ersten Punkt. Maximal kann man noch eine vermeintliche Unterstützung des Onlinehandels durch unbare Zahlung sehen, rein interpretieren, was aber auch nicht stimmen kann, wenn man ein wenig mehr darüber nachdenkt. Als Neckermann und Quelle gutes Geld gemacht haben, gab es noch kein Internet (zumindest für die Massen). Man konnte schon immer alles vom Konto abbuchen lassen oder auf Rechnung zahlen. Der Onlinehandel ist eine "natürliche" Weiterentwicklung des Handels. Ob man selbst oder einige Wenige noch ins "Fachgeschäft" gehen, wird daran nichts ändern. Selbst umfangreichere Beratungen können inzwischen remote (Webkonferenz) statt finden. Oft reicht auch eine Telefonat. Ich habe ein (größeres) Haus in Eigenregie gebaut und dabei meinen Baustoffhändler vielleicht 5 mal in 12 Monaten besucht. Davon am Anfang 3 mal. Die Bauarbeiter zugegeben öfter, aber nur weil er zufällig um die Ecke war und sie sich deshalb erlaubten, bei der Warenbestellung Ungenauigkeiten zu leisten. Die Fahrten dahin gingen freilich nicht auf meine Kosten ;-). Kran, Gerüst und sonstiges Gerät einfach per Mail bzw Telefon geregelt.

Die sinkende Zahl der Fachgeschäftsbesucher zeigt eindeutig, dass wir auf den Preis nun mal schauen. Ihn in einer Marktwirtschaft kleinzureden, ist einfach nicht realistisch. Auch ist klar, dass Nischen immer bleiben werden. Das Gros wird aber ins Onlinehandel wandern. Die zunehmende Konzentration der Anbieter aller Art und die Standardisierung der Produkte kombiniert mit dem Baukastensystem und kompakter Bauweise generell, führt dazu, dass der Mehrwert eines Fachhändlers zunehmen kleiner wird. Kompakte Teileblöcke kaufen und ersetzen, oder gleich das Ganze Produkt, direkt über den Kundendienst des Herstellers. Die "Händler" selbst sind oft nur Disponenten. Dienstleistungen sind freilich eine andere Sache. Bis es Onlinefriseure gibt, oder Äpfel per E-Mail gesendet werden können, wird noch ein Weilchen dauern. smilie_07
Habe vor Jahren auf einem LKW gelesen. "Solange man Äpfel nicht per E-Mail versenden kann, werden wir uns die Straße teilen müssen". Den Spruch fand ich echt gut. Es kann sein, das wir demnächst doch nicht mehr die Straße teilen müssen, weil wir zur Arbeit "bald" nicht mehr fahren müssen und in den Urlaub sowieso nicht :-). Selbstlenkende 60 Tonner alleine unterwegs. Noch Sci-Fi, aber es wird kommen.

Wir sollten nicht überlegen, wie wir wieder in Zechen arbeiten oder mit der Sichel ernten können, damit wir beschäftigt sind, sondern wie wir alle am Fortschritt teilhaben lassen. Ein Paradigmenwechsel ist notwendig. Mit alten Methoden werden wir neue Gefahren nicht lösen können. Jedenfalls die meisten nicht.
Gruß

Bumerang
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buntebank
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon buntebank » 31.07.2018, 21:25

...Totalueberwachung dankeschoen
wer die Freiheit nicht kennt mags ja vielleicht nicht vermissen, und
der Kindergartendoktor-Erzaehlstil vom marktcheck is halt wie immer -
aber zumindest ausgewogene Berichterstattung X )

Welt ohne Geld - Wie die Abschaffung von Banknoten vorangetrieben wird
marktcheck vom 31.07.2018 auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=JJCsxZSWtWE
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

Unendlicher Geld-Nachschub auf: https://www.buntebank.com/

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Ric III » 01.08.2018, 00:19

Bumerang hat geschrieben:

Wir sollten nicht überlegen, wie wir wieder in Zechen arbeiten oder mit der Sichel ernten können, damit wir beschäftigt sind, sondern wie wir alle am Fortschritt teilhaben lassen.


Sollten wir lieber überlegen wie wir dem vermuteten Opponenten erst mal eine Lust am Vorgestern unterstellen um uns selbst als "modern" zu skizzieren?? smilie_08

Naja ,was den Fortschritt und die Teilhabe betrifft so bin ich ja vom bargeldlosen Anbieter fortgeschritten und habe den bargeldakzeptierenden Anbieter teilhaben lassen. :mrgreen:

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Bumerang
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Bumerang » 01.08.2018, 06:37

Ich weiß nicht so recht, was du mit dem ersten Absatz sagen möchtest.

Was den Fortschritt angeht, erinnere ich mich gerne an die Verspottung der Handybesitzer der ersten Generation in den 90-er. Wisst ihr noch?
Gruß

Bumerang
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