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Crash Time? - Teil 2

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Frank the tank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 27.01.2019, 16:48

Ja, das Geld wird auf dem Konto festgesetzt und kann nicht ins Ausland überwiesen werden.
Das Geld in bar abholen und dann physisch außer Landes bringen war die Intension.

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Frank the tank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 27.01.2019, 16:50

Flashlight hat geschrieben:
Frank the tank hat geschrieben:...
Vor kurzem wollte der Iran ein sehr große Menge an Euros in bar per Flugzeug in das eigene Land ausführen.
Ich weiß gar nicht, was daraus geworden ist.


Vielleicht Helikoptergeld? smilie_08
smilie_11


Helikoptergeld wäre zB. eine Maßnahme um das System weiter am Laufen zu halten.
Eigentlich bin ich für ein BGE, der Nachteil, es entfaltet eine Wirkung wie Helikoptergeld.

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leuchtboje
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon leuchtboje » 27.01.2019, 18:35

Frank the tank hat geschrieben:Ja, das Geld wird auf dem Konto festgesetzt und kann nicht ins Ausland überwiesen werden.
Das Geld in bar abholen und dann physisch außer Landes bringen war die Intension.



Wie war denn da das Ergebnis? Wurde das genehmigt und durchgeführt? Hatte es dann aus den Augen verloren und nicht mehr verfolgt.

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Ric III
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Ric III » 27.01.2019, 20:02

lifesgood hat geschrieben:... das sehe ich genau anders.

Anfang des Jahrtausends hätte man mit einem Crash und einer "natürlichen Auslese" noch was retten können.

Spätestens mit der Verschuldungsorgie ab 2008 wurde jedoch der "Point of no return" überschritten. Die Welt und deren Probleme wurde mit Geld und Schulden zugeschixxen. Unternehmen, die eigentlich nicht konkurrenz- oder existenzfähig sind, wurden mit billigem Geld am Leben erhalten. Wenn's jetzt kracht, kracht es richtig.

Und da spielt es keine Rolle mehr ob eine Vase aus 2 m Höhe oder aus 10 m Höhe auf den Boden fällt, kaputt ist kaputt.

Und die Älteren hätten sogar die Option, dass der Kelch ganz an ihnen vorübergeht, weil sie es schlicht nicht mehr erleben.

Der Punkt wo was zu retten gewesen wäre, ist weit überschritten. Momentan spielt die Kapelle am Deck der Titanic und wir sollten hoffen, dass sie noch lange spielt. Sei es, um die Musik noch zu genießen, oder sei es um sich gut auf den Sprung ins Wasser vorzubereiten.



Im engeren krallschen Sinne macht es freilich keinen großen Unterschied ob die Vase in 15 oder 250 Scherben zersplittert. Die angehobene Fallhhöhe beziehe ich aber ausdrücklich nicht ausschließlich auf dem Markt,sondern auf die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen.
Bildung? Sturzflug.
Handwerkliche(oder auch nur motorische ) Fäkigkeiten? Was n das?

Die zahlreicher werdenden Zentrifugalkräfte in nahezu allen westlich geprägten Gesellschaften.

An einer nicht geringen Anzahl der Älteren geht der Kelch allein schon deshalb nicht vorbei wiel sie über die eigene Lebensspanne hinausdenken.Dazu braucht es nichteinmal zwingend eigene Kinder oder Enkel.

Was die Kapelle der Titanic angeht..... deren schrille Begleitmusik dient in der Regel eher zum Übertönen der Untergangsgeräusche.
Da braucht es schon einen sehr englischen Humor um dies genießen zu können.

Frank the tank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 27.01.2019, 21:20

Ric III hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:... das sehe ich genau anders.

Anfang des Jahrtausends hätte man mit einem Crash und einer "natürlichen Auslese" noch was retten können.

Spätestens mit der Verschuldungsorgie ab 2008 wurde jedoch der "Point of no return" überschritten. Die Welt und deren Probleme wurde mit Geld und Schulden zugeschixxen. Unternehmen, die eigentlich nicht konkurrenz- oder existenzfähig sind, wurden mit billigem Geld am Leben erhalten. Wenn's jetzt kracht, kracht es richtig.

Und da spielt es keine Rolle mehr ob eine Vase aus 2 m Höhe oder aus 10 m Höhe auf den Boden fällt, kaputt ist kaputt.

Und die Älteren hätten sogar die Option, dass der Kelch ganz an ihnen vorübergeht, weil sie es schlicht nicht mehr erleben.

Der Punkt wo was zu retten gewesen wäre, ist weit überschritten. Momentan spielt die Kapelle am Deck der Titanic und wir sollten hoffen, dass sie noch lange spielt. Sei es, um die Musik noch zu genießen, oder sei es um sich gut auf den Sprung ins Wasser vorzubereiten.



Im engeren krallschen Sinne macht es freilich keinen großen Unterschied ob die Vase in 15 oder 250 Scherben zersplittert. Die angehobene Fallhhöhe beziehe ich aber ausdrücklich nicht ausschließlich auf dem Markt,sondern auf die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen.
Bildung? Sturzflug.
Handwerkliche(oder auch nur motorische ) Fäkigkeiten? Was n das?

Die zahlreicher werdenden Zentrifugalkräfte in nahezu allen westlich geprägten Gesellschaften.

An einer nicht geringen Anzahl der Älteren geht der Kelch allein schon deshalb nicht vorbei wiel sie über die eigene Lebensspanne hinausdenken.Dazu braucht es nichteinmal zwingend eigene Kinder oder Enkel.

Was die Kapelle der Titanic angeht..... deren schrille Begleitmusik dient in der Regel eher zum Übertönen der Untergangsgeräusche.
Da braucht es schon einen sehr englischen Humor um dies genießen zu können.


Diese Einsichten von euch beiden sind aber so noch nicht in der Gesellschaft angekommen. Für viele geht es uns immer noch gut. Und das ist die Hauptsache ....
In meinem täglichen Leben und dem Leben meiner Familie erlebe ich die Erosion unserer Gesellschaft hautnah mit.

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Mike
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Mike » 28.01.2019, 16:00

san agustin hat geschrieben:BItte auch einmal daran denken, das Großbritannien noch weniger Banknoten im Umlauf hat

5 Pfund
10 Pfund
20 Pfund
und 50 Pfund

bedeutet: die höchste Einheit ist umgerechnet € 58,-- wert



In Schottland und Nordirland gibt es auch 100£-Noten.
Allerdings von privaten Banken.

Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass dort private Banken eigene Scheine ausgeben:
https://www.bankofengland.co.uk/banknot ... -banknotes
...

salito
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon salito » 28.01.2019, 17:14

Ja, in Schottland gibt es neben den englischen Banknoten drei weitere Geldinstitute die Geldscheine ausgeben. Das beste daran, keine Lizzy, kein Churchill, einfach nur schottische Persönlichkeiten!

Aber als gängigste Note kann man hier dennoch den Zwanziger nennen (zumindest wenn man die üblichen 250Pfund aus dem Automaten zieht). Nen Fuffi habe ich in 9 Schottlandreisen nur einmal, nen Hunni noch nie gesehen.

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leuchtboje
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon leuchtboje » 28.01.2019, 19:51

Der Amerikaner hat zumindest einen 100er, den man noch dazu fast überall auf der Welt dankend loswird...

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 11.02.2019, 10:34

Was bedeuten die Target-Salden?

https://www.goldseiten.de/videothek/vid ... 1&lid=1095

Der Vortrag stammt aus dem Januar 2019. Läuft über 2 Stunden, erklärt aber den ganzen komplexen Sachverhalt verständlich. Ich habe mir das mal angetan und es nicht bereut.
Wer dann immer noch der Meinung ist, das Ganze geht bis zur Unendlichkeit so weiter ......
Herr Sinn ist bestimmt kein Crash-Prophet, sondern Realist.

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Bumerang
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Bumerang » 11.02.2019, 11:49

Nehmen wir an, in einem Dorf hat der Bürgermeister per Dekret erlassen, dass die Bauern deren Deckel in der Kneipe bereits voll sind, auf den Deckel der Fleißigen, die regelmäßig den eigenen Deckel begleichen, anschreiben dürfen. Schließlich kann es jedem mal gut mal schlecht gehen. Sie gründen dafür einen Stammtisch-Verein, in dem diese Regel festgehalten wird. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, haftet der Verein stehst für die Schulden eines Mitgliedes an die Anderen. Der Wirt muss nur einen Eintrag in einem Schuldenregister machen, den der Kassenwart, der Kumpel des Wirts, führt. So weiß man jederzeit wer wem was schuldet.

Das läuft immer weiter, der Fleißigste im Dorf hat immer höherer Forderungen, der Kneipier immer mehr Umsatz und Gewinn.
Nun gehen ein Paar der Saufkumpanen pleite, die dem Fleißigsten zusammen ca 1/3 seines Jahreseinkommens schulden.
Jetzt geht der Fleißigste zum Wirt und sagt, „Du, deine Kunden mit dem du Gewinne machen konntest, nur, weil ich bezahlt habe, sind pleite. Du hättest sie nicht so viel in meinem Namen anschreiben lassen dürfen. Ich kann meine Forderungen nun nicht eintreiben, das ist unfair. Du musst mir das Geld geben, ich habe es praktisch dir geliehen, sonst hättest du viel weniger verkauft oder sogar schließen müssen.“ Da lacht sich der Wirt tot und sagt: „Sorry, du warst damit einverstanden, dass jeder ohne Limit auf deinen Deckel anschreiben kann. Geh zum Kassenwart, er muss das regeln, verlange das Geld vom Verein“. Das Dumme nur, der Verein hat keine Vermögenswerte, nur den Schuldenregister. Auch ist es nicht geregelt, was mit den Schulden nach Auflösung des Vereins passiert. Es ist explizit keine Auflösungsregelung vorgesehen.
Nun hat der Fleißige weder eine Forderung gegen den Wirt noch gegen die Pleitiers, lediglich gegen den Verein, der mittellos ist falls er noch existiert.
Wäre ein Fleißiger jemals solch einem €-Verein beigetreten? Niemals, deshalb wurde er in der Realität auch nicht gefragt. Klagen kann er dann gegen die EZB oder die EU, falls sie noch existieren.
Gruß

Bumerang
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