Wo jetzt investieren?

Physisches Silber, Silberaktien, ETF-Fonds oder Derivate? Austausch von Strategien und Erfahrungen zum Thema.

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domrepp
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von domrepp »

IrresDing hat geschrieben: 15.09.2026, 14:14
domrepp hat geschrieben: 15.09.2026, 13:58 Danke soweit, interessant.
Allerdings sagst du es selbst, die Rendite passt mMn so nicht, zumindest habe ich es mal schnell für die fettgmarkierte geprüft. Stand heute müsste es deutlich unter 4% liegen.

Berechnungen der Rendite gibt es so viele, wie es Rechnende gibt. ;-) Das ist wirklich eine Geheimwissenschaft für sich.

Ich zinse das ab. Also ich frage mich: Welchen Zinssatz hätte ich auf meinen Einstiegskurs ansetzen müssen, damit am Ende der Laufzeit der Überweisungsbetrag heraus kommt. Die jährlichen Zinsen des Kupons dagegen rechne ich nicht aufgezinst, sondern linear ein, da ich die Ausschüttungen anderweitig verwende.

Ich komme vor Kosten und vor Steuern auf eine Rendite von ~3,7% bei den österreichischen Anleihen. Nach diesen bleiben noch 2,6%. Unterm Strich ein Gewinn von 1,6% nach den Darlehenskosten. Damit lebe ich ganz gut. Immer bedenken: Das Geld ist durch einen glücklichen Zufall geschenkt. Ich will da auch nicht zu viele Risiken eingehen. Fatal wäre es das in volatile Investments zu stecken und durch einen Crash 2036 entweder mit Verlust zu verkaufen oder den Kredit zu teuren Zinsen prolongieren zu müssen.

Das Gute an den Anleihen: Sie sind trotzdem liquide. Wenn die EZB nun anfängt den Zins wieder herunter zu prügeln, z.B. durch Anleihekäufe, habe ich das als sofortigen Gewinn. Weiter könnte ich, auch wenn ich das nicht möchte, auf das Geld zugreifen. Während eine Sondertilgung wäre erst mal weg und eine Nachbeleihung geht nur zu den wesentlich höheren aktuellen Zinsen.
Bei ca. 3,7% bin ich für die ö. Anleihe auch gelandet.
Ich verstehe deine Vorgehensweise gut und halte sie für nachvollziehbar. In einer ähnlichen Situation bin ich auch, allerdings fahre ich etwas mehr Risiko über ETFs. Bei einer Restlaufzeit von ca. 10 Jahren und mehr ist das mMn vertretbar. Aber das muss jeder selbst wissen.
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Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

gullaldr hat geschrieben: 16.09.2026, 03:34 Was haltet Ihr eigentlich von dem 2027 kommenden Altersvorsorgedepot?

https://www.youtube.com/watch?v=zkW9KjyCTEc

https://www.youtube.com/watch?v=6_oWBRr9O4k
Ich halte nichts von staatlichen Vorsorgeprogrammen,über Jahrzehnte geht der Zugriff auf die Einlagen verloren,die Auszahlungshöhe ist nicht planbar,angelockt durch Zulagen wird die Steuer und die Inflation schnell vergessen.Ein vorzeitiger Ausstieg wird richtig teuer.
Die Geldanlage gehört in die eigenen Hände,einsteigen und aussteigen sollte jederzeit möglich sein.
Ich lese immer vom Crash der da kommt,wann kommt er morgen oder in 10 Jahren? Wieviel richtige Crashs
habe ich schon erlebt und wie lange hat es gedauert bis die Verluste wieder auf Null waren?
An der Seitenlinie warten kostet mehr Rendite als voll investiert dabei zu bleiben.
Staatsanleihen was kommt dabei raus? 3 bis 4%, abzüglich Steuer sind es noch 2-3%,abzüglich Inflation sind wir bei Null.
Wenn ich ein breites Aktiendepot und einen größeren EM-Bestand habe brauche ich keine weitere Sicherheit.
10 Jahre in Staatsanleihen investieren,was will ich da berechnen,ich würde erst mal 5-6 Jahre ins Risiko gehen und dann meinen Kredit überdenken.
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IrresDing
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von IrresDing »

Kolibri hat geschrieben: 16.09.2026, 14:13
gullaldr hat geschrieben: 16.09.2026, 03:34 Was haltet Ihr eigentlich von dem 2027 kommenden Altersvorsorgedepot?

https://www.youtube.com/watch?v=zkW9KjyCTEc

https://www.youtube.com/watch?v=6_oWBRr9O4k
Ich halte nichts von staatlichen Vorsorgeprogrammen,über Jahrzehnte geht der Zugriff auf die Einlagen verloren,die Auszahlungshöhe ist nicht planbar,angelockt durch Zulagen wird die Steuer und die Inflation schnell vergessen.Ein vorzeitiger Ausstieg wird richtig teuer.
Die Geldanlage gehört in die eigenen Hände,einsteigen und aussteigen sollte jederzeit möglich sein.
Ich lese immer vom Crash der da kommt,wann kommt er morgen oder in 10 Jahren? Wieviel richtige Crashs
habe ich schon erlebt und wie lange hat es gedauert bis die Verluste wieder auf Null waren?
An der Seitenlinie warten kostet mehr Rendite als voll investiert dabei zu bleiben.
Staatsanleihen was kommt dabei raus? 3 bis 4%, abzüglich Steuer sind es noch 2-3%,abzüglich Inflation sind wir bei Null.
Wenn ich ein breites Aktiendepot und einen größeren EM-Bestand habe brauche ich keine weitere Sicherheit.
10 Jahre in Staatsanleihen investieren,was will ich da berechnen,ich würde erst mal 5-6 Jahre ins Risiko gehen und dann meinen Kredit überdenken.

Ich verstehe deine Argumentation zum AVD nicht. Das AVD ist kündbar, die Zulagen sind dann natürlich zurückzuführen, wirken aber wie ein zinsloser Kredit und daher bei einem Gewinn positiv.

Natürlich gibt es Vorgaben für die förderunschädliche Verwendung, jedoch sind diese nicht tragisch und durchaus planbar. Daher ist mir nicht klar, was du daran kritisierst. Und es geht lediglich um 150 EUR mtl.

Zu deiner Argumentation zu den Staatsanleihen, ich gehe davon aus du gehst auf mich ein, ist mir vieles nicht klar. Das Darlehen wird durch die Inflation auch in ihrer Kaufkraft geschmälert, daher ist die Nettorendite gleich der Realrendite.
Ich denke in Fristigkeiten. Ich weiß ich brauche in 10 Jahren knapp eine 1/4 Mio an Barmitteln. Kommt ein Dot-Com-Crash und/oder eine Finanzkrise kann erst mal, wie nach 2000, kann erst mal rund 12 Jahre Saure-Gurken-Zeit sein. Dieses Risiko wäre absurd einzugehen, wenn man im Gegenzug 4,5% p.a. sicher machen kann.

Das bedeutet ja nicht, dass ich mit allem an der Seitenlinie stehe. Natürlich bin ich mit meinen ETFs weiterhin investiert. Es geht nur um neues Kapital.
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
– Paulo Coelho: Der Alchimist
Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

Altersvorsorgeprogramme sind bisher in Deutschland alle mehr oder weniger gescheitert.
Förderprogramme lassen sich jederzeit ändern,ein Ausstieg wärend der Laufzeit ist möglich,die Förderung ist dann weg.Gewinne sind nicht planbar,am Ende schlägt noch die Steuer zu.
Man könnte sagen Deutschland ist pleite,über ganz Europa schwebt der Pleitegeier.
Einem Pleitegeier werde ich kein Geld anvertrauen( Staatsanleihen).
Inflation und Gewinne in der Zukunft kann ich nicht planen.
"Irres Ding" plant 10 Jahre und setzt auf Sicherheit,das kostet Rendite.
Wenn ich das richtig verstanden habe läuft ein Hauskredit 2036 aus,Restschuld dann 250000€.
Wer zwingt dich dazu die Restschuld sofort in bar zu begleichen,ein neuer Kredit ist möglich.
Angst vor einem Crash kostet Rendite.
Wieviel Crashs hast du bisher erlebt?
Bsp.DAX:
2022 minus12%,2023 plus 20%,
2018 minus18%,2019 plus 25%,
2011 minus 14%,2012 plus 29%,
2008 minus 39%,2009 plus25%,2010 plus 15%
2000 bis 2002 war heftig minus 7%,minus 19%,minus 44% und dann die Folgejahre plus 21%,plus 28%,plus 7%,plus 39%
Ich mache mir über Crashs und Krisen wenig Gedanken,das ist nicht planbar.
Ich investiere breit gestreut in Aktien überwiegend Einzelwerte,da gibt es in der Entwicklung Glück oder Pech,am Ende muß das gesamte Depot jährlich im plus stehen.
Jeder muß seine Anlageentscheidungen selbst treffen,ich bin mit meinen zufrieden.
Aktien,Gold und ein paar ETCs in Platin und Silber.
Meine letzten Käufe waren Dermapharm und Jenoptik,da sind die Dividenden erst mal steuerfrei.
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IrresDing
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von IrresDing »

Kolibri hat geschrieben: 17.09.2026, 13:27 Altersvorsorgeprogramme sind bisher in Deutschland alle mehr oder weniger gescheitert.
Förderprogramme lassen sich jederzeit ändern,ein Ausstieg wärend der Laufzeit ist möglich,die Förderung ist dann weg.Gewinne sind nicht planbar,am Ende schlägt noch die Steuer zu.
Man könnte sagen Deutschland ist pleite,über ganz Europa schwebt der Pleitegeier.
Einem Pleitegeier werde ich kein Geld anvertrauen( Staatsanleihen).
Inflation und Gewinne in der Zukunft kann ich nicht planen.
"Irres Ding" plant 10 Jahre und setzt auf Sicherheit,das kostet Rendite.
Wenn ich das richtig verstanden habe läuft ein Hauskredit 2036 aus,Restschuld dann 250000€.
Wer zwingt dich dazu die Restschuld sofort in bar zu begleichen,ein neuer Kredit ist möglich.
Angst vor einem Crash kostet Rendite.
Wieviel Crashs hast du bisher erlebt?
Bsp.DAX:
2022 minus12%,2023 plus 20%,
2018 minus18%,2019 plus 25%,
2011 minus 14%,2012 plus 29%,
2008 minus 39%,2009 plus25%,2010 plus 15%
2000 bis 2002 war heftig minus 7%,minus 19%,minus 44% und dann die Folgejahre plus 21%,plus 28%,plus 7%,plus 39%
Ich mache mir über Crashs und Krisen wenig Gedanken,das ist nicht planbar.
Ich investiere breit gestreut in Aktien überwiegend Einzelwerte,da gibt es in der Entwicklung Glück oder Pech,am Ende muß das gesamte Depot jährlich im plus stehen.
Jeder muß seine Anlageentscheidungen selbst treffen,ich bin mit meinen zufrieden.
Aktien,Gold und ein paar ETCs in Platin und Silber.
Meine letzten Käufe waren Dermapharm und Jenoptik,da sind die Dividenden erst mal steuerfrei.



Hi Kolibri,

dass du das so entspannt siehst und voll auf Risiko fährst, ist ja völlig fein, aber ich glaube, du missverstehst da ein paar Grundvoraussetzungen bei meiner Strategie (und vermischt da einiges).

Zum Thema „Angst kostet Rendite“: Das hat absolut nichts mit Angst oder einer Panik vor dem Crash zu tun, sondern schlicht und einfach mit Fristen- und Risikomanagement. Wenn du exakt weißt, dass zu einem festen Stichtag (2036) eine knapp viertel Million Euro (genau sind es 220k) auf den Tisch gelegt werden sollte, weil eine Zinsbindung ausläuft, ist das kein Zocken mehr, sondern Planung.

„Warum nicht einfach einen neuen Kredit nehmen?“ Du schreibst: „Wer zwingt dich dazu die Restschuld sofort in bar zu begleichen, ein neuer Kredit ist möglich.“

Genau da liegt der Hase im Pfeffer! Niemand zwingt mich, aber wenn 2036 zufällig in eine Phase fällt, in der die Zinsen für Anschlussfinanzierungen gerade durch die Decke gehen oder wir mitten in einer harten Wirtschaftskrise stecken, zahle ich bei einem neuen Kredit womöglich massiv drauf. Wenn ich das Geld stattdessen zu garantierten ~4,5 % p.a. (nach Kosten/Steuern immer noch ein schöner Puffer über dem damaligen Billigkredit) sicher anlege, habe ich die Kohle exakt passend bar auf dem Konto. Das ist kein Renditeverzicht aus Angst, das ist Kreditsicherung mit Fristigkeit.

Liquidität & Flexibilität: Du tust so, als wäre das Geld in Staatsanleihen auf Jahre „weggesperrt“. Im Gegensatz zu einer Sondertilgung bei der Bank (die Kohle ist unwiederbringlich weg) sind handelbare Anleihen an der Börse jederzeit liquide. Wenn der Markt morgen komplett wegbricht und ich günstige Aktien einsammeln will, kann ich die Anleihen im Depot jederzeit verkaufen. Ich bin also keineswegs an der Seitenlinie gefesselt, sondern bleibe flexibel. Gleiches gilt für Sanierungen, plötzliche Reparaturen, usw.

Das Klumpenrisiko im Depot: Du schreibst, dass du ein breites Aktiendepot (überwiegend Einzelwerte) und Edelmetalle hast und keine weitere Sicherheit brauchst. Das ist deine Depotphilosophie. Aber bei meinem Kreditvolumen stehe ich eben auf dem Standpunkt: Man muss Gewinne und Sicherheit trennen. Wie ich oben schon schrieb: Das Ganze funktioniert für mich auch nur deshalb so entspannt, weil das „Ruhekissen“ aus Aktien, Gold, Silber und Immobilien ohnehin da ist.

Es ist doch super, dass verschiedene Strategien existieren. Aber meine 220k Restschuld 2036 dem reinen Zufall oder dem Wohlwollen der dann geltenden Bauzinsen zu überlassen, nur um noch ein paar Prozent mehr Aktienrendite zu jagen, wäre mir schlicht zu heikel. Und auch völlig wirr. Du schreibst selbst die Draw Downs der letzten Jahrzehnte. Mir bringt es in dem Moment nichts, wenn 2036 der Aktienmarkt auf -40% steht und die Bauzinsen bei 8%, wenn es 2040 wieder überstanden wäre. Dieses Risiko ist eben die Fristigkeit. Es bringt auch niemandem etwas, der vom Bus überfahren wurde, dass der Bus rot gehabt hat und eigentlich nicht hätte fahren dürfen. Tot ist tot.

Noch verstehe ich deine innere Logik nicht. Zum AVD schreibst du, dass die Gewinne nicht planbar wären. Richtig, da man es hoffentlich in ETFs anlegt. Aber gleichzeitig schreibst du etwas über meine Risikoaversion bei festen Fristigkeiten? Das ist mir nicht klar. Es scheint so als glaubst du man kann im AVD nur Staatsanleihen einkaufen? Oder wie muss ich dich verstehen? Das ist nicht richtig. Mein Kapital kommt komplett in den A42B1M.

Zu der Frage hinsichtlich meiner Börsenerfahrung: Seit ca. 2001, also 25 Jahre Börsenerfahrung. Und ich habe einen heiden Respekt vor der Börse. Nicht weil ich ängstlich wäre, sondern weil ich meine Gegner nicht unterschätze. Wenn wir keine dummen Entscheidungen treffe, werden wir in ~6 Jahren in die stark reduzierte Teilzeit wechseln und das Leben auf heutigem Niveau die anschließenden 40+ Jahre locker ausklingen lassen. Eigentlich könnten wir es schon heute, aber da sind ein paar andere private Gründe, die ich hier nicht offen lege. Weiter arbeite ich noch viel zu gerne. Zwischen uns und diesem Ziel liegt eigentlich nur noch, dass wir grobe Fehler vermeiden müssen und der Schöpfer uns keine unlösbaren Aufgaben auf den Weg wirft. Eine Butze die plötzlich für 6 oder 8% prolongiert werden muss, wäre ein solcher Fehler. Das wären mit Tilgung zwischen 1500€ bis 1850€ mtl. Das würde die Haushaltsrechnung auf den Kopf stellen.
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
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Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

Meine Anlagestrategie ist relativ einfach,in der Kindheit hat man mir beigebracht dass Konsumschulden eine Schande sind,das steckt mir im Blut,ich hatte noch nie Schulden.Ein Hauskauf sind natürlich keine Konsumschulden,ich habe ein eigenes Haus,Altbau, gekauft ohne Schulden.
Ich vertraue bei der Vermögensbildung keiner Regierung und verzichte auf alle Zulagen.
Gelernt habe ich in Sachwerte zu investieren nicht in Geldwerte,ich entscheide selbst wie,wann und wo ich investiere,kurzfristig ohne lange Planung in die Zukunft,da halte ich Aktien manche 20 Jahre andere nur 2-3 Jahre.Meine Sicherheit ist Gold,ich brauche es nicht mehr,geht ins Erbe.
Ich habe dich nur als Beispiel genommen,jeder kann sein Vermögen aufbauen wie er will,unverständlich ist für mich eine Planung in 10 Jahren,von dir verständlich erklärt,nichts für mich,ich kann keine 10 Jahre planen da fehlt mir die Glaskugel.
Jeder hat seine eigene Meinung,damit sollte das Thema erledigt sein.
Das AVD sieht erst mal gut aus,monatlich 150€ das sind im Jahr 1800€,mehr oder weniger ist möglich.
Dafür gibt es eine jährliche Förderung von 540€,für jedes Kind weitere 300€,die Einzahlung ist steuerfrei,wird über die Steuererklärung erstattet.Wir gehen alle reich in Rente.
Was mich stört ist die starke gesetzliche Regulierung,wir leben im Vierjahresplan von Wahl zu Wahl,der Staat kann nicht sparen,die Schuldenberge steigen,von was wird die Förderung am Ende bezahlt?
Bsp. ein 35 Jähriger zahlt 35 Jahre lang Monat für Monat 150€ ein,was passiert bei Arbeitslosigkeit,Scheidung,Unfall usw.Heute sind 150€ vielleicht noch Peanuts,später evtl. nicht mehr bezahlbar.Bei Kündigung ist die Förderung weg.
Staatliche Vorsorgeprogramme sind bisher alle gescheitert oder wurden im Vorfeld gekündigt.
Wer bis 70 Jahre durchhält kann 30% sofort verjubeln,den Rest bekommt er in monatlichen Raten in der Regel bis er 85 ist.
Natürlich wird das ganze noch versteuert,was passiert im Todesfall,bekommen die Erben die monatlichen Zahlungen,evtl. das Altersheim.
Wie hoch ist bei Fälligkeit die Kaufkraft?
Da verlasse ich mich lieber auf meine eigene Vorsorge,da kann ich bei Bedarf erhöhen oder mal aussetzen und jederzeit umschichten.
foxele
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von foxele »

Ich investiere in die Kinder.
Kommt zwar nichts bei rum, gibt aber ein gutes Gefühl. smilie_01
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Matze12
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

foxele hat geschrieben: 21.09.2026, 16:07 Ich investiere in die Kinder.
Kommt zwar nichts bei rum, gibt aber ein gutes Gefühl. smilie_01
Das ist sowieso Priorität 1, hat sogar Kostolany gesagt!
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IrresDing
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von IrresDing »

Matze12 hat geschrieben: 21.09.2026, 17:05
foxele hat geschrieben: 21.09.2026, 16:07 Ich investiere in die Kinder.
Kommt zwar nichts bei rum, gibt aber ein gutes Gefühl. smilie_01

Das ist sowieso Priorität 1, hat sogar Kostolany gesagt!

Richtig. Kurzweilig und schön erklärt er es in "Die Kunst, über Geld nachzudenken".
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
– Paulo Coelho: Der Alchimist
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

IrresDing hat geschrieben: 22.09.2026, 13:32
Matze12 hat geschrieben: 21.09.2026, 17:05
foxele hat geschrieben: 21.09.2026, 16:07 Ich investiere in die Kinder.
Kommt zwar nichts bei rum, gibt aber ein gutes Gefühl. smilie_01

Das ist sowieso Priorität 1, hat sogar Kostolany gesagt!

Richtig. Kurzweilig und schön erklärt er es in "Die Kunst, über Geld nachzudenken".
für mich das Börsenbuch Nr.1, auch gut geeignet zum verleihen an Einsteiger und Interessierte
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

trotz vieler Sorgen und steigenden Zinsen schliesst der Nasdaq100 gerade auf einem neuen Allzeithoch!
der gesunde Bullenmarkt läuft weiter, das (dafür wichtige) Kapital an der Seitenlinie muss weiter warten!
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

CNN Fear & Greed nahe extremer Angst und AAII-Bären über 45 % drei Wochen in Folge zum ersten Mal seit Ende März/Anfang April.

All dies geschieht, während Tech ausbricht, einige der bullischsten Quartale aus dem 4-Jahres-Präsidentschaftszyklus bevorstehen und der S&P 500 weniger als 1 % von neuen Höchstständen entfernt ist.
domrepp
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von domrepp »

...definitv sehr interessante Zeiten gerade!
Die "Berichte" über einen bevorstehen Einbruch der Märkte mehren sich ständig. Aber was geschieht tatsächlich!?!?!
Historisch der schlechteste Börsenmonat im Jahr ist gerade vorbei. Tatsächlich war er aber alles andere als schlecht im statistischen Sinne. Ebenso sind wir in einer Phase, die historisch sehr schwankungsanfällig ist - ein midterm year. Danach geht es "normalerweise" wieder bergauf. Aber auch das zieht bisher nicht wirklich, so extrem schwanken die bereiten Märkte definitiv nicht, Einzelwerte mal außen vor. Was können wir im Iran erwarten!? MMn wird es in nicht allzu ferner Zukunft irgendeine Art von Deal geben, der Krieg ist in den USA extrem unpopulär. Usf. usf....
Was ziehen wir daraus!?! Tja, das muss jeder für sich selbst entscheiden...
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Matze12
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

Amazon auf historischem Bewertungstief

Bei $251 und einem KGV von 20 wird Amazon aktuell so günstig bewertet wie noch nie seit dem Börsengang.
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Matze12 »

Die Geschichte steht auf der Seite der Bullen. Seit 1950, als der S&P 500 im 2. Quartal mehr als 10 % gestiegen ist, endete das 4. Quartal im Plus, mit einer durchschnittlichen Rendite von 6,1 %. Die Bullen könnten sich kaum einen besseren Hintergrund wünschen
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