Eben habe ich dein Prachtstück gesehen. Unfassbar. Eine 70er der 1998er
Wir beide sammeln ja seit Jahren leidenschaftlich diese nicht so begehrte Zwischengröße. Umso mehr freue ich mich das du das Siegertreppchen bei NGC einnimmst. Ganz großes Kompliment für deine 1/2ozer !!!
„Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt.“
Hallo,
das würde mich auch interessieren.
Meiner Befürchtung nach werden wir 2026 komplett in die Röhre schauen .
Ist mir wirklich ein Rätsel wie man eine erfolgreiche Serie so vermurksen kann. Das hat, bis jetzt, nur Südafrika mit den Natura Gold Proof/Prestige Sets geschafft.
Bei den Libertads würde ich mich sehr über eine Sonderausgabe freuen! Die Kilomünzen als Antique Finish Version oder den Kalender als Ultra High Relief - man darf ja mal träumen.
Wie haben sich jetzt eigentlich die Antique Finish Libertad aus 2018 und 2019 entwickelt? Bei EBay findet man ja nicht wirklich aussagekräftiges.
Die 2026er sollen in allen Stückelungen und in allen Finish in Gold und Silber geprägt werden (BU, Proof, Reverse Proof). Auflagen im Normalbereich wie vor 2025 und vergleichbar mit 2021 bis 2023....
Ausserdem besteht ein Gerücht, dass zusätzlich tatsächlich eine Sonderausgabe geprägt wird. Die Träume von Silbersurfer werden also durchaus ernst genommen, wie es scheint....
Entsprechend steigen die Preise der 2025-er weiter und es werden diejenigen, "welche zu spät kamen, bestraft".....
Die Preise für die 2025er sind wirklich der Hammer und ich frage mich wie nachhaltig das ist.
Meiner Beobachtung nach, sind die BU Ausgaben teurer als die Proof Münzen ist das so richtig?
Welchen Preis hat wohl ein komplettes Proof Set mit original Holzbox und Zerti?
Interessant das du gerade die 1/4 Unze als Beispiel nimmst. Ich hatte damals Hoffnungen auf die 1/4 Unze Proof aus 2022 gesetzt. Diese war ja in Deutschland so gut wie nicht zu bekommen und hatte zumindest für die letzten Jahre die kleinste Auflage. Kann aber keine Preissteigerung erkennen.
Bin ebenfalls gespannt, was mit der 2026er passiert.
Für mich bleibt die Libertad die schönste Silbermünze überhaupt. Trotzdem sehe ich die Entwicklung kritisch. Sammeln heißt für mich: einen Satz vollständig bekommen, möglichst in guter Qualität. Mit der 2025er ist das selbst bei BU/Stempelglanz nur noch zu Aufpreisen möglich, die ich persönlich kaum noch nachvollziehen kann. Gerade BU war für mich immer die entspanntere Alternative zur Proof-Variante.
Vielleicht verändert sich das Sammeln gerade: weg vom vollständigen Satz, hin zu einzelnen seltenen Jahrgängen. Für mich persönlich verliert die Serie dadurch aber deutlich an Reiz. Ich bin deshalb froh, meine Sammlung verkauft und nur einige Erstausgaben als Belegexemplare behalten zu haben.
Mein Tipp an Neueinsteiger: Nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auch überlegen, wie und zu welchem Preis man später wieder verkaufen könnte – sofern man sich diese Möglichkeit offenhalten möchte.
Beispiel: Silberpreis etwa 52 Euro, Händlerpreis für eine normale Maple Leaf etwa 62 Euro. Also rund 20 Prozent Aufgeld. Nach meiner Erfahrung dürfte es sehr schwer sein, dieses Aufgeld ohne einen entsprechenden Anstieg des Silberpreises später wieder hereinzuholen.
Auch die von mir angefragten lokalen Händler waren nicht bereit, nennenswerte oder gar zweistellige Sammleraufschläge zu zahlen. Privatverkauf größerer Mengen ist ebenfalls mühsam, eBay kommt für mich nicht mehr infrage. Meine Libertads konnte ich im Durchschnitt immerhin noch etwa 35 Prozent über Spot verkaufen. Das würde ich aber nicht als selbstverständlich ansehen.
Ich möchte damit einfach einen kleinen Gegenpol zu solchen spektakulären Meldungen über Fehlprägungen oder Raritäten setzen. Gerade Neueinsteiger sollten aus meiner Sicht im Blick behalten, dass zwischen einem genannten Preis und einem tatsächlich erzielbaren Verkaufspreis ein deutlicher Unterschied liegen kann. Ob der für die Fehlprägung von 1999 genannte Preis wirklich realisiert und am Ende auch bezahlt wurde, steht für mich noch einmal auf einem anderen Blatt.
Das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung und keine allgemeine Empfehlung. Andere Sammler haben möglicherweise ganz andere Erfahrungen gemacht. Mir geht es nur darum, dafür zu sensibilisieren, sich nicht nur mit Kaufpreisen und möglichen Wertsteigerungen zu beschäftigen, sondern auch einmal ganz praktisch mit den späteren Verkaufsmöglichkeiten – und sich daraus ein eigenes Bild zu machen.
Zuletzt geändert von kugelblitz am 12.07.2026, 15:56, insgesamt 2-mal geändert.
Vielen Dank kugelblitz für deine sehr wichtigen und sachlichen Ausführungen.
Ich stimme Dir zu 100% zu.
Ich war Ende Januar 2026 bei diversen Händlern und habe einiges an Junk-Silber verkauft. Es waren dort einige Leute mit "Sammlerschätzen" von Medaillen mit dem Dalai Lama bis zu exotischen Bullionmünzen.
Erst einmal gibt es den Spotpreis, dann gehen die Verhandlungen los. Wer 10% über Spot bekommen hat, der hat schon mal ein gutes Geschäft gemacht.
Auch bei MP-Edelmetalle habe ich Ende Januar 2026 verkauft. Exakt das gleiche Spiel. Für Kaiserreich und Drittes Reich in 900 Legierung gab es vernünftige Preise. Wer aber 20% über Spot will, auch für exotische Bullionmünzen der schaute in die Röhre.
Das zahlt Dir einfach keiner.
Ich finde deinen Beitrag sehr wichtig. Wir sind hier im Libertad-Faden, ich persönlich bin seit Jahren ein Stapler von Wiener Philharmoniker und damit sehr gut gefahren.
Und natürlich ist die Libertad eine sehr schöne Top-Münze. Aber am Ende will und muss man damit Geld verdienen.
Ein Volk das keine Waffen tragen möchte, wird Ketten tragen.
Hallo,
hier mal etwas gegen die Langeweile im Faden und vielleicht auch um die Wartezeit auf die neuen Libertads 2026 zu versüßen.
Hier handelt es sich um eine 2 Oz Silbermünze zum 100 jährigen Jubiläum der Banko de Mexico.
Die Münze ist noch in der originalen Folie verscheißt und ich möchte sie auch nicht öffnen.