Wo jetzt investieren?

Physisches Silber, Silberaktien, ETF-Fonds oder Derivate? Austausch von Strategien und Erfahrungen zum Thema.

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Aurargint
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Aurargint »

WhiteWarrior hat geschrieben: 17.02.2026, 17:24 Ob Aktien, Land (Wald), Immobilien, Festgeld bei der Bank, Bauernhöfe mit viel Ackerland usw. Der Staat hat auf alles Zugriff. Bei mir wurde dieses Jahr die Grundsteuer für das Haus um 7% und auf den Wald um 5% erhöht. Und das nach der massiven Erhöhung erst vor kurzer Zeit.

Immer mehr erkenne ich, warum viele unserer Vorfahren in Edelmetalle (Besteck, Münzen, Schmuck, Eheringe) investiert haben. Noch ist es möglich im anonymen Tafelgeschäft für 2000 Euro bar Gold, Silber und Platin zu kaufen.
Genau das wollen aber viele Parteien abschaffen und haben das auch ausdrücklich in Ihren Parteiprogrammen stehen.

Über einen Verkauf mache ich mir Gedanken wenn es dann soweit ist. Aber was ich anonym und bar gekauft habe, weiss der Staat erst mal nicht. Und es kann sein, dass dieser Sachverhalt noch Gold wert wird.

Wer nicht so viel Geld hat - und dazu zähle ich mich - der kann noch immer mit Edelmetallen und auch mit Privat- Käufen hier im Forum einiges anlegen und sichern.

Bei den grossen Vermögen ist längst die Flucht ins Ausland im Gange bzw. bei vielen schon abgeschlossen.

Für viele von uns werden die 1 Kilogramm Barren und Münzen aus Silber noch von unschätzbarem Wert werden. Und das meine ich völlig ernst.

Nicht in Panik verfallen, wählen gehen und noch ein paar Wiener Philharmoniker kaufen ist mein Rat.
Grundsteuer um 7 % erhöht? Das ist nicht mal die (reale) Inflation. Bei mir waren es über 400 %... smilie_04 smilie_27 smilie_34
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bingo
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von bingo »

WhiteWarrior hat geschrieben: 17.02.2026, 17:24 Noch ist es möglich im anonymen Tafelgeschäft für 2000 Euro bar Gold, Silber und Platin zu kaufen.
Genau das wollen aber viele Parteien abschaffen und haben das auch ausdrücklich in Ihren Parteiprogrammen stehen.
Österreich hat übrigens immernoch 10T Euro beim Tafelgeschäft. Wer im Süden wohnt oder mal auf Reisen ist, mal bei einer Philoro-Filiale (siehe Gold.de, gibt auch noch andere) in Salzburg oder Innsbruck vorbeigeschaut, geht ganz easy. Aber auch hier sagte man mir schon vor Jahren, dass sich das jederzeit ändern kann.
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Schubidu
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Schubidu »

Goldvorsorge ist in Wien, Salzburg, Linz, Innsbruck, Bregenz, Villach und Graz.
Aurargint
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Aurargint »

Schubidu hat geschrieben: 18.02.2026, 17:26 Goldvorsorge ist in Wien, Salzburg, Linz, Innsbruck, Bregenz, Villach und Graz.
:mrgreen: Bregenz ist in meiner Nähe, sehr zu empfehlen... smilie_02
Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

bingo hat geschrieben: 18.02.2026, 13:30
WhiteWarrior hat geschrieben: 17.02.2026, 17:24 Noch ist es möglich im anonymen Tafelgeschäft für 2000 Euro bar Gold, Silber und Platin zu kaufen.
Genau das wollen aber viele Parteien abschaffen und haben das auch ausdrücklich in Ihren Parteiprogrammen stehen.
Österreich hat übrigens immernoch 10T Euro beim Tafelgeschäft. Wer im Süden wohnt oder mal auf Reisen ist, mal bei einer Philoro-Filiale (siehe Gold.de, gibt auch noch andere) in Salzburg oder Innsbruck vorbeigeschaut, geht ganz easy. Aber auch hier sagte man mir schon vor Jahren, dass sich das jederzeit ändern kann.
Bei Philero kostet ein Krügerrand aktuell 4359€,bei Goldvorsorge 4374€.
Warum sollte ich in Österreich kaufen wenn die gleiche Münze bei gold.de gelisteten Händlern 4248€ kostet.
WhiteWarrior
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von WhiteWarrior »

Weil bei den gelisteten Online-Händlern deine Daten erfasst werden.
In Österreich kannst du 2 Krügerrand kaufen und die Ehefrau ebenfalls nochmals 2. Bar und ohne Ausweis.

D.h. wenn alle die Klappe halten erfährt der Staat hier nichts von deinen Beständen. Wenn du nicht verkaufst, kannst du auf dem Sterbebett die 4 Münzen dann deinem Sohn oder Tochter in die Hand drücken.

Der ganze Sinn vom anonymen Tafelgeschäft ist ja, dass der Staat draussen bleibt. Das hatte man nach den Erfahrungen mit den Sozialisten im Dritten Reich so eingeführt. War quasi in der BRD mal ein Bürgerrecht.

Viele die auswandern nehmen diese völlig anonym gekauften Münzen dann mit nach Bern oder Dubai. Und wieder weiss keiner was davon. In meinem Umfeld hat eine Deutsche einen Schweizer geheiratet. Die ganzen Bestände der Tochter (Einzelkind) sind mitgegangen. Der Vater hatte über Jahre in Stuttgart bei Degussa alles anonym gekauft.

War bis vor einigen Jahren bis 10 000 Euro auch in der BRD kein Problem, Barzahlung und anonymer Beleg.

Da kann kein Investment mithalten. Auch kein Bitcoin.

Ob Scheidung, Krebs oder Arbeitslosigkeit, irgendwann braucht es dann jeder mal.
Ein Volk das keine Waffen tragen möchte, wird Ketten tragen.
Rhenanus
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Rhenanus »

@ White Warrior

Vielleicht kannst du als Tafelgeschäftliebhaber mir erklären, wie der Staat da vorgehen könnte. In den letzten 2 Jahrzehnten habe ich bei ca. 50 gewerblichen Händlern sowie bei ca. 100 oder mehr Privatleuten und Küchentischhändlern im Forum, auf hood, ebay (bes. UK), marktplaats-NL, Marktplatz Austria, Kleinanzeigen, Münzauktion Gold, Silber und Platin gekauft und einen Teil auch wieder verkauft oder getauscht. Allein die Quittungen der gewerblichen Händler füllen mehrere Büroordner. Und was ich mal gekauft habe, muss ich ja nicht mehr besitzen. Das muss ich auch nicht beweisen. Und was ich privat gekauft habe, kann man ja auf Kontoauszügen von 5-10 verschiedenen Konten im Laufe der Jahre sehen, Verkäufe sind da nicht immer eindeutig zu erkennen. Es waren auch Käufe für Familienangehörige, Freunde und auch für gute Bekannte im Forum dabei. Um das alles nur zu 70-80 Prozent (privat viel weniger) aufzuschlüsseln, wäre ich selbst Wochen beschäftigt. Wie macht der Staat das, völlig legale Geschäfte vor 15 oder 20 Jahren nachzuweisen? Schreibt er dann sämtliche EM-Händler in D. an und fordert diese auf, alle unter meinem Namen getätigten Käufe und Verkäufe aufzulisten? Forscht er bei den Banken nach privaten Käufen und Verkäufen? Vielleicht übernimmt die KI das ja alles. Hoffentlich dreht sie dabei nicht durch. Und dann soll es ja auch noch Bürokratieabbau geben. Die EM-Händler werden ihr Geschäft dann wohl aufgeben.
Mein erstes Gold habe ich vor 19 Jahren bei der Firma Westgold von Herrn Siegel gekauft - da gibt es schon lange keine physische Ware mehr. Und vor Jahren ist Frau Berger mit ihrem Edelmetallhandel in die Insolvenz gedriftet. Die älteren Mitglieder hier werden sich erinnern. Über Jahre hat sie viel umgesetzt - da werden Nachforschungen schwierig.
Da ich keine Konten im Ausland unterhalte und seit dem Studium dem Finanzamt als wiss. Hilfskraft und später Mitarbeiter im öffentlichen Dienst mit Nebentätigkeiten sowie zu versteuernden Kapitaleinkünften immer alles (war ohnehin bekannt) offenlegen musste, befürchte ich keine Nachforschungen wegen Steuerhinterziehung. Und was ich an EM habe, weiß ich selbst nicht so genau. Zuletzt habe ich tatsächlich beim Aufräumen 3 Kilobarren Silber gefunden, von deren Existenz ich keine Ahnung mehr hatte.
WhiteWarrior
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von WhiteWarrior »

Da hast du ja alles richtig gemacht.
Auch ich habe nicht alles im anonymen Tafelgeschäft gekauft. Auch ich habe bei Händlern ge- und verkauft. Natürlich immer mit Beleg. Auch von jedem anonymen Tafelgeschäft bei Händlern habe ich Belege.

Ich bin 55 und habe immer alles mit den Steuern und dem Finanzamt korrekt abgewickelt. Auch ich habe keine Angst. Im Gegenteil, dank EM winkt mir eine gute Zukunft.

Dennoch ist es gut - und für mich sehr beruhigend - im anonymen Tafelgeschäft zu kaufen.

Und wenn Frau Neidi Reichenschreck Bundesfinanzministerin wird, kommen Dinge auf uns EM-Besitzer zu von denen du Nachts noch nicht mal träumst.
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Rhenanus
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Rhenanus »

Ich habe in Düsseldorf auch schon bei Pro aurum direkt gekauft, aber die 60-70 km tue ich mir nicht oft an, zumal die Preise vor Ort auch bei den Konkurrenten, abgesehen von MP Edelmetalle (für meine Anfahrt ungünstig gelegen), auch meist höher sind. Früher waren die Versandkosten auch deutlich geringer, dennoch kam eine Einkaufsfahrt mit Parkhaus oft sogar teurer. Viele Produkte waren auch erst mit Verzögerung lieferbar.
Ich habe nichts gegen Tafelgeschäfte, finde nur die Angst, ab einer gewissen Grenze seine Daten hinterlegen zu müssen, übertrieben. Sofern kein Schwarzgeld im Spiel ist, kann es dem Staat egal sein, ob ich mein Geld in der Spielbank, beim Autokauf oder durch eine Kreuzfahrt verjubele oder ob ich dafür EM mit der entsprechenden Haltefrist kaufe / verkaufe. Es kann immer eine Besteuerung wie damals bei Änderung der Kapsteuer auf Aktiengewinne erfolgen, aber dann muss es auch überprüfbar sein. Und bei den verschiedenen Kanälen, über die EM vertrieben und gekauft werden kann, ist das nicht gegeben wie bei einem Aktiendepot. Eine Vermögenssteuer wird als zu aufwändig angesehen, wobei man die Daten von Immobilien, Bankguthaben, Aktiendepots usw. schon hat. Wer soll sich dann mit riesigem Zeitaufwand mit den EM-Kleinanlegern beschäftigen, wo wir noch nicht einmal ausreichend Betriebsprüfer (holen angeblich mindestens 1 Million Steuern pro Jahr rein) haben? Abwarten - und Tattoo-Heidi kann im Maschinengewehrsprech weiter mit den Augen klimpern ...
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konterbande
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von konterbande »

Es gibt eine weite Spanne an Gründen EM höher als in normaler Haushaltsgrösse smilie_07 zu besitzen, sei es als Sammler oder Altersvorsorge oder anonymes Vermögen.
Man kann sich natürlich nachts vor seinem eigenen Schatten fürchten und davon träumen das Frau Reichinnek Finanzministerin wird und alle EM Besitzer vom gierigen Staat ausgeplündert werden.
Dagegen spricht das Desinteresse des Staates die Steuerfreiheit für EM nach einjähriger Haltefrist abzuschaffen. Sollte sich das ändern kann man ja noch einmal neu überlegen.
User die in einem Atemzug erwähnen dass sie Haus, Wald und EM besitzen , aber wenig Geld haben sind zu bedauern, viel Geld muss da unbedingt noch dazukommen

smilie_24
https://forum.silber.de/viewtopic.php?f=32&t=20427
Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

Warum hat der Staat kein Interesse die die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltefrist abzuschaffen?
Ist die Haltefrist für das Finanzamt vielleicht schwer oder gar nicht nachweisbar,Ausnahme du verkaufst Münzen aus dem Jahr 2026.
Ich würde die EM beim Verkauf besteuern,das könnten die Händler erledigen,nennt sich dann Kapitalertragssteuer,siehe Frankreich.
Der Staat will nur einen Anteil an den Gewinnen,Einbrecher oder gierige Ehepartner wollen den Bestand.
Manches EM-Erbe landet auch bei den falschen Erben.
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Schubidu
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Schubidu »

Die Abschaffung der Steuerfreiheit für Edelmetalle, Kryptos und Immos hatten die meisten Parteien schon vor der vorletzten Bundestagswahl im Wahlprogramm.

Wäre es damals nicht zur Ampel, sondern zu rot/rot/grün gekommen hätten wir die Steuerpflicht schon. Vermutlich haben wir es der FDP zu verdanken, dass dies noch nicht der Fall ist.

Wenn man sich nun die politischen Mehrheiten in Deutschland so ansieht (nein, ich möchte keine politische Diskussion anfachen) dann wird es nach der nächsten Bundestagswahl wieder 3, wenn nicht gar 4 Parteien brauchen, um eine Mehrheit zu haben. Die einzige Gemeinsamkeit dieser Parteien wird darin bestehen, die Regierungsbeteiligung einer bestimmten Partei zu verhindern.

Ich denke wir bewegen uns da auf Verhältnisse zu, wo Legislaturperioden nicht mehr durchgehalten werden - hatten wir ja bei der Ampel schon. Und da ist je nach Zusammensetzung der Regierung ein Wegfall der Steuerfreiheit nicht ausgeschlossen, meines Erachtens sogar wahrscheinlich.

Die Frage wird sein, wie man mit vor einem Stichtag erworbenem Edelmetall umgeht. Bei den Aktien war es seinerzeit so, dass Alles was vor dem Stichtag erworben wurde, weiterhin steuerfrei blieb.
Rhenanus
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Rhenanus »

Schubidu hat geschrieben: 20.02.2026, 10:52 Die Frage wird sein, wie man mit vor einem Stichtag erworbenem Edelmetall umgeht. Bei den Aktien war es seinerzeit so, dass Alles was vor dem Stichtag erworben wurde, weiterhin steuerfrei blieb.
Kann natürlich alles so kommen wie beschrieben. Der große Unterschied liegt allerdings darin, dass ein Aktiendepot nicht vom Inhaber geführt wird, sondern die Depotbank Kauf, Verkauf, Dividenden etc. verwaltet. Es gibt einen Kaufzeitpunkt mit einem bestimmten Preis und ebenso irgendwann einen Verkaufspreis. Die Differenz ist einfach zu besteuern.

Verkaufe ich als Privatmann an einen Händler, weiß dieser doch noch nicht, zu welchem Preis eingekauft wurde und ob der Posten vor dem Besteuerungszeitpunkt erworben wurde. Soll der Händler dann immer die Begleitpapiere (falls vorhanden) prüfen? Und was ist dann mit Verlusten. Oder darf ich mein EM nur bei dem Händler verkaufen, bei dem ich es erworben habe? Was ist bei Erbschaft ohne Begleitpapiere? Was passiert bei Privatverkauf? Wer führt da die Steuer ab?

Das französische System mit der Pauschalsteuer auf den Gesamtbetrag (ohne Kaufnachweis) und der Kapitalsteuer auf den Gewinn (mit Kaufbeleg) sowie eine zunehmende Minderung der Steuersätze bei längerer Haltedauer (nach 22 Jahren keine Abgabe) erscheint mir sehr komplex. Welche Möglichkeiten hat ein Händler alte Rechnungen auf Echtheit zu prüfen, wenn es den Verkäufer schon lange nicht mehr gibt? Mit der heutigen Technik dürfte es leicht sein, selbst Pseudorechnungen am PC zu gestalten, deren Echtheit schwer abzulehnen sein könnte. Monatlich darf man wohl auch EM für 5000 Euro steuerfrei verkaufen - da kann man wieder zur alten Methode des Metallhackens bei gewissen Barren greifen und dann an die Scheideanstalt verkaufen.

Und bei unserer großen Zahl an Nachbarländern kann man vielleicht auch dort verkaufen - es muss ja nicht gerade in Frankreich sein.
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Schubidu
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Schubidu »

Die Steuer muß ja nicht beim Händler erhoben werden. Ist ja jetzt auch nicht der Fall, wenn jemand unter einem Jahr Haltefrist verkauft.

Auch bei Kunst die ja teilweise auch erhebliche Wertsteigerungen erzielt ist weder ein ankaufender Händler oder ein Auktionshaus für die korrekte Abführung der Steuer verantwortlich.

Es reicht, wenn der Händler womöglich beim Ankauf noch die Steuer-ID haben und den Ankauf dann melden muß.

Dann liegt es beim Steuerpflichtigen die Steuer richtig zu erklären, bzw. nachzuweisen, seit wann er das EM besitzt. Tut er das nicht, wird nach der Steuererklärung eine Rückfrage vom Finanzamt kommen, wenn die eine Steuer-ID und den Ankauf haben.

Ich hatte z.B. 2017 eine 2011 gekaufte und als Zweitwohnung eigengenutzte Wohnung mit Gewinn verkauft. Sofort mit Abgabe der Steuererklärung kam eine Rückfrage vom Finanzamt, weshalb der Veräußerungsgewinn der Wohnung nicht angegeben ist. Hab denen dann die Meldebescheinigung für die Zweitwohnung geschickt und es war erledigt, weil ja bei selbsgenutztem Eigentum die 10 Jahres-Grenze nicht für die Steuerfreiheit gilt.
Kolibri
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Re: Wo jetzt investieren?

Beitrag von Kolibri »

Die deutschen Langweiler EON,RWE und Telekom bringen aktuell Sicherheit ins Depot,leider schon etwas zu teuer.
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