Beginnende Bargeldverbote

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bernsteinzimmer
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von bernsteinzimmer »

Rhenanus hat geschrieben: 05.01.2026, 17:12 Der Sprecher mit der Maske redet immer von Bargeldverbot. Irgendwie muss ich das verschlafen haben. Wann hat es das Bargeldverbot gegeben? Ich weiß nur von verschiedenen Regelungen, dass bestimmte Beträge bei Bargeldzahlung Nachfragen nach der Herkunft des Geldes auslösen können. Interessiert es den Staat wirklich, wenn die Oma sich eine Waschmaschine kauft und mit dem Bargeld, das unter dem Kopfkissen aufbewahrt wurde, bezahlt? Muss sie dann dessen Herkunft nachweisen? Panikmache im Video!

Oder der Handwerker, der einen Gebrauchtwagen kauft und bar bezahlen will? Wer Handwerker regulär beauftragt und mit Rechnung bezahlt, kann in vielen Fällen 20% über die Steuer zurückbekommen. Wenn ich auf die Rechnung verzichte, habe ich keine Garantieansprüche (wenn ich bei Pfusch nicht Selbstanzeige wegen Beteiligung an Schwarzarbeit stellen möchte). Ich kann dann wohl etwas mehr rausholen als 20%, sofern der Handwerker sich seine eigene Steuerhinterziehung nicht komplett in die Tasche stecken will. Die meisten werden somit wohl per Überweisung zahlen, und wenn der Handwerker einige Tausend Euro in Bar bei der Bank einzahlt, dürfte das auch unauffällig sein. Und der Gebrauchtwagen des Händlers ist womöglich steuerlich absetzbar, da wird auch der Handwerker Wert auf die Rechnung legen. Der Handwerker, der das Bargeld für ehrlich abgerechnete Arbeit einzahlt, hat wohl nichts zu befürchten, wenn die Rechnungen und die Bargeldzahlungen ordnungsgemäß erfasst sind. Wenn natürlich Schwarzarbeit im Spiel ist, macht die Beschränkung von Bargeldzahlungen höherer Beträge doch Sinn - es geht schließlich um reguläre Steuern, die verkürzt werden sollen. Die Bargeldfahrten nach Luxemburg lohnen sich seit einigen Jahren ja nicht mehr.
Wenn mir etwas Sorgen macht, dann sind das eher Betriebe, die bei kleinen Beträgen keine Bargeldzahlung mehr erlauben wollen und ihre Servicemitarbeiter mit voreingestellten Trinkgeld-Apps umherschicken.
In einem anderen Faden wurde gerade darüber diskutiert, wie man seine EM-Käufe nachweisen kann. Rechnungen stellten sich als das beste Mittel heraus, ich schätze, dass der Großteil des von Händlern verkauften EM über digitale Zahlungen abgewickelt wird. Und wer direkt am Schalter kaufen will und nichts zu verbergen hat, weist eben seine Identität nach. Vielleicht geht es ja doch wieder um unversteuerte Einnahmen. Ich jedenfalls habe knapp 20 Jahre kein Problem damit gehabt, im Netz oder vor Ort meine Identität zu offenbaren.
Den Staat interessiert es z.b. ob du Martin Sellner Geld spendest oder national gesinnten Parteien. Ein Tag vor Weihnachten wurde Martin Sellner das 115. Bankkonto gesperrt, der Mann hat noch nie ein Verbrechen begangen.

Dem "Hermes Medienförderung e.V." wurden 2025 4 Konten gesperrt, weil die falschen Leute gefördert werden.

Auf1TV wurden mehrere Konten gesperrt. AfD Geschäftskonten wurden mehrere gekündigt.

Der Staat liebt es wenn all diese Leute nicht mehr mit Bargeld unterstützt würden könnten. Dabei ist es wie bei Corona, es wird kein "Bargeldverbot" geben, es fehlen schlicht Kassen, es fehlt Wechselgeld und so weiter und so fort aus Gründen.
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Rhenanus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Rhenanus »

Versicherungseinschränkungen der Bank sind möglicherweise uninteressant. Es gab in Hamburg Norderstedt einen Fall, bei dem ca. 600 Schließfächer aufgebrochen wurden. Die Diebe kamen mit einem Kernbohrer und die Sache hat wohl einige Tage gedauert. Die Bank wurde wegen unzureichender Sicherungen verklagt und musste in voller Höhe haften.
https://www.test.de/Schliessfaecher-im- ... 9-5824811/

In Gelsenkirchen gab es wohl keinen Bewegungsmelder, sondern nur der Rauchmelder schlug wegen des Staubes an. Die Bank darf ganz sicher mit Klagen rechnen.
Bargeld im Bankschließfach ist ohnehin schwierig, weil es von Banken oder Zusatzversicherungen oft ganz oder zu einem großen Teil ausgeschlossen wird. Probleme des Nachweises kommen hinzu, Will jemand 500.000 Euro fotografieren ?

Der Inhalt der Fächer bzw. die kolportirten Summen bleiben für mich sehr mysteriös. Es schreibt die Presse auch nie darüber, dass die Leute ihre Hausratversicherung (20-40% der Hausratversicherungssumme für Bankschließfächer sind integriert) um Erstattung bitten können. Das dürfte für viele der Fächer schon reichen.
Rhenanus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Rhenanus »

@bernsteinzimmer

Ich musste bei Martin Sellner erst einmal nachschauen: 2018 britisches Einreiseverbot, 2019 USA-Einreiseverbot (nach Spende des Christchurch-Attentäters) und Entzug des Langzeitvisums, 2024 Einreiseverbot der BRDeutschland. Da muss sich einer aber Mühe gegeben haben.
Wenn mehrere Staaten Einreiseverbote gegen den sauberen Herrn verhängen, dann wäre ich vorsichtig, so einen hier in der Diskussion als Zeugen in einer Bargeldverbot-Diskussion anzuführen.

Kontenkündigung der AfD geschah ja wohl durch die Banken, die auf gewisse Kunden keinen Wert legen.

Diese "national gesinnten" Beispiele zeigen eher, dass der Staat den Rechtsextremen (deren Ziel eine neue Ordnung ist) zumindest hier und da Steine in den Weg legen kann. Für die Allgemeinheit oder ein generelles Bargeldverbot besagen solche Einzelmaßnahmen gegen Staatsfeinde nichts. Für mich Ende der Diskussion - driftet mir zur sehr nach rechts ab.
Hannoveraner
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Hannoveraner »

Rhenanus hat geschrieben: 05.01.2026, 18:52 @bernsteinzimmer

Ich musste bei Martin Sellner erst einmal nachschauen: 2018 britisches Einreiseverbot, 2019 USA-Einreiseverbot (nach Spende des Christchurch-Attentäters) und Entzug des Langzeitvisums, 2024 Einreiseverbot der BRDeutschland. Da muss sich einer aber Mühe gegeben haben.
Wenn mehrere Staaten Einreiseverbote gegen den sauberen Herrn verhängen, dann wäre ich vorsichtig, so einen hier in der Diskussion als Zeugen in einer Bargeldverbot-Diskussion anzuführen.

Kontenkündigung der AfD geschah ja wohl durch die Banken, die auf gewisse Kunden keinen Wert legen.

Diese "national gesinnten" Beispiele zeigen eher, dass der Staat den Rechtsextremen (deren Ziel eine neue Ordnung ist) zumindest hier und da Steine in den Weg legen kann. Für die Allgemeinheit oder ein generelles Bargeldverbot besagen solche Einzelmaßnahmen gegen Staatsfeinde nichts. Für mich Ende der Diskussion - driftet mir zur sehr nach rechts ab.
@ Rhenanus
Wir haben 2 Diktaturen hinter uns wo genau dieses Spiel gespielt wurde.
Das De Banking wurde als Mittel zur Unterdrückung von Oppositionellen und Kritikern angewendet.
Immer unter dem Vorwand der inneren Sicherheit.
Schon im 3. Reich perfide angewendet und in der DDR weitergeführt.
Die Stasi hat das in Verbindung mit dem Thema Zersetzung perfektioniert.
Aktuell ist es der allgegenwärtige Kampf gegen Rechts der jede Rechfertigung für Kontenkündigung oder „Hausbesuche“ liefert.
Ist ja nur ein Rechter/ die AFD dessen Konto gekündigt wurde. Ist ja nur ein Rechter der Morgens um 6 die Polizei vor dem Haus stehen hat weil er ein Minister Schwachkopf nennt. Ist ja nur ein AFDler dessen Auto abgefackelt wurde. Ist ja nur ein Rechter der von der Hammerbande halb Tot geschlagen wurde. Ist ja nur ein rechter Comedian der Probleme bekommt. Die Gaststätte die Entglast wurde hat der AfD Räume vermietet, das haben die verdient und und und

Ob bei den Nazi Schergen oder der DDR Diktatur. Am Ende hat es alle getroffen.
Von daher sollte das Thema alle Interessieren und man sollte achtsam damit umgehen.

Kleines Beispiel am Rande zum nachdenken wie einseitig es gerade läuft.

In Berlin gab es ein Linksextremen Terroranschlag der Vulkan Terrorgruppe. Diese ist seit Jahren mit Anschlägen auf die Strominfrastruktur bekannt.

Bring das mal in Verbindung mit dem aktuellen Satz vom Linken-Chef Van Aken:
Linke Straftaten schützen die Allgemeinheit

Was glaubst du wäre jetzt bei uns los wenn der Terroranschlag von der rechtsextremen Gruppe der 3 Weg verübt worden wäre.

Was wäre los wenn Frau Weidel gesagt hätte rechte Straftaten schützen die Allgemeinheit.

Von daher darf das De Banking niemals ein Mittel zum Zweck werden.
Egal ob man die Person, Gruppe, Partei oder was auch immer mag oder ablehnt.

Ohne Bargeld sind wir alle angreifbarer was das angeht
Hannoveraner
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Hannoveraner »

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... -bank.html

Über 100 Kunden haben jedoch Zusatzversicherungen über höhere Summen abgeschlossen. Bei der Polizei wurden teilweise Schadenssummen deutlich über dem versicherten Wert genannt, teils im sechsstelligen Bereich.

Hinzu kommen die..

Bei Beneckens ( ca. 50 Anmerkung von mir) Mandanten liege der Durchschnitt der eingelagerten Werte bei mindestens 100.000 Euro pro Schließfach. Manche hätten 300.000 bis 400.000 Euro gelagert. Der Anwalt widersprach Spekulationen über Schwarzgeld. Ein Großteil seiner Mandanten habe bereits Nachweise über einen seriösen Erwerb vorgelegt, etwa Videos von der Einlagerung von Bargeld oder Goldschmuck.


Nur bei dem Anwalt melden sich ca. 50 Kunden die mehr als 100.000€ , teils bis 400.000€ gelagert haben !!!

Das nur bei einer Bank! In einer der ärmsten Städte Deutschlands !!!


Wie viele Euro liegen wohl in ganz Deutschland in den Schließfächern?

Das hier auch ( vor allem?) Schwarzgeld, kriminelles Geld liegt wird mit Sicherheit der Fall sein.

Das ist Wasser auf den Mühlen derer die immer mehr Einschränkungen für das Bargeld fordern.
Die werden aufgrund solcher Meldungen auch immer mehr Befürworter finden
Zuletzt geändert von Hannoveraner am 07.01.2026, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Schubidu
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Schubidu »

Ich bin ja durchaus ein Bargeldjunkie und halte ein halbes Jahresinkommen in cash.

Aber mehrere Hunderttausend? Das ist mir dann im EM doch lieber.

Und wer EM in Bankschließfächer gelagert hat, sollte in Anbetracht der Steigerungen im letzten Jahr prüfen, ob die Versicherungssummen noch ausreichen.
daves
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von daves »

Hannoveraner hat geschrieben: 07.01.2026, 13:28 Nur bei dem Anwalt melden sich ca. 50 Kunden die mehr als 100.000€ , teils bis 400.000€ gelagert haben !!!
Das nur bei einer Bank! In einer der ärmsten Städte Deutschlands !!!
Wie viele Euro liegen wohl in ganz Deutschland in den Schließfächern?
Das hier auch ( vor allem?) Schwarzgeld, kriminelles Geld liegt wird mit Sicherheit der Fall sein.
Das ist Wasser auf den Mühlen derer die immer mehr Einschränkungen für das Bargeld fordern.
Die werden aufgrund solcher Meldungen auch immer mehr Befürworter finden
Eine fragwürdige Logik und zugleich ein gutes Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr. Nach dieser Denkweise könnte man dem Opfer sexueller Gewalt, das mit einem vermeintlich zu kurzen Rock unterwegs war, sein Verhalten in Frage stellen und im Anschluss die Einschränkung der freien Entscheidung (in Bezug auf die Kleiderwahl) befürchten. Diese Denkweise halte ich für undifferenziert. Außerdem finde ich es problematisch, dass die betroffenen Bankkunden aus allen Richtungen angegriffen werden – sei es durch Kommentare hier oder unter allen möglichen Zeitungsartikeln etc. In diesem Land gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Aus meiner Sicht könnte man den betroffenen Bankkunden zum aktuellen Zeitpunkt höchstens eine gewisse Sorglosigkeit oder einen unkritischen Glauben an die Sicherheitsvorkehrungen der Einrichtung vorwerfen.
Hannoveraner
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Hannoveraner »

daves hat geschrieben: 07.01.2026, 16:12
Hannoveraner hat geschrieben: 07.01.2026, 13:28 Nur bei dem Anwalt melden sich ca. 50 Kunden die mehr als 100.000€ , teils bis 400.000€ gelagert haben !!!
Das nur bei einer Bank! In einer der ärmsten Städte Deutschlands !!!
Wie viele Euro liegen wohl in ganz Deutschland in den Schließfächern?
Das hier auch ( vor allem?) Schwarzgeld, kriminelles Geld liegt wird mit Sicherheit der Fall sein.
Das ist Wasser auf den Mühlen derer die immer mehr Einschränkungen für das Bargeld fordern.
Die werden aufgrund solcher Meldungen auch immer mehr Befürworter finden
Eine fragwürdige Logik und zugleich ein gutes Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr. Nach dieser Denkweise könnte man dem Opfer sexueller Gewalt, das mit einem vermeintlich zu kurzen Rock unterwegs war, sein Verhalten in Frage stellen und im Anschluss die Einschränkung der freien Entscheidung (in Bezug auf die Kleiderwahl) befürchten. Diese Denkweise halte ich für undifferenziert. Außerdem finde ich es problematisch, dass die betroffenen Bankkunden aus allen Richtungen angegriffen werden – sei es durch Kommentare hier oder unter allen möglichen Zeitungsartikeln etc. In diesem Land gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Aus meiner Sicht könnte man den betroffenen Bankkunden zum aktuellen Zeitpunkt höchstens eine gewisse Sorglosigkeit oder einen unkritischen Glauben an die Sicherheitsvorkehrungen der Einrichtung vorwerfen.
Ich finde den Vergleich mit den Sexualstraftaten schon extrem hinkend und absolut unpassend.

Als zweites geht es nicht um den allgemeinen Bankschließfachkunden, sondern um diejenigen die extreme Bargeldbestände dort gelagert haben.

Ob wir es gut finden oder nicht. Das wird am Ende die Bargelddiskussion beflügeln und denen die schärfere Gesetze fordern Munition liefern.

Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Ich bin auf alle Fälle dafür bei diesen extremen Summen genauer hinzusehen woher das Geld kommt. Bin mir auch zu 100% sicher das ein hoher Anteil dieser Gelder aus , welcher Art auch immer bestehendend, kriminellen Machenschaften kommt.

Schauen die Behörden da tiefer rein und es bestätigt sich, dann wird das Thema Bargeldverbot/ Einschränkung weiter vorangetrieben werden.

Nur mal zur Info was in Gelsenkirchen so los ist
https://www.focus.de/panorama/sozialbet ... 391e5.html
Polizeipräsident verkündet härtere Gangart
Sozialbetrug und Gewalt: In Gelsenkirchen mischen Clans aus immer mehr Ländern mit
bernsteinzimmer
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von bernsteinzimmer »

Um das Ganze bzgl. der Sparkasse etwas einzuordnen:

https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... von-clans/

"Unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet nun allerdings die dpa, einzelne Kunden hätten angezeigt, jeweils mehr als 500.000 Euro in ihren Schließfächern gehabt zu haben. Gegenüber der Bild-Zeitung sagten Ermittler, ihnen komme die Herkunft der Gelder „teilweise komisch“ vor.

Demnach könne es sich um Schwarzgeld oder um Gelder von Clans handeln. Offiziell sei von den Betroffenen vielfach von „Hochzeitsgeldern“ die Rede. Allerdings sind auch in türkischen und arabischen Kreisen Vermählungsfeiern, die eine halbe Million Euro kosten, eher selten."

Man muss nicht Moses sein um 1 und 1 zusammenzuzählen, in diesem Fall die ethnische Zugehörigkeit entsprechend der Fotos und die Summe der hinterlegten Gelder.
Kolibri
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Kolibri »

Von Woche zu Woche werden die Summen in den Schließfächern immer höher,es gibt keine und es wird auch nie eine genauere Summe ermittelt werden.
Der ein oder andere wird seinen Schließfachinhalt auch gerne nach oben setzen um sich bei Freunden und Verwandten als vermögend darzustellen.
Das erinnert mich an einen türkischen Arbeitskollegen,kurz vor Urlaubsbeginn hat er sich einen dicken neuwertigen Mercedes gekauft,ist damit in die Türkei in Urlaub gefahren,für die ganze Verwandtschaft war er damit jemand der es in Deutschland zu etwas gebracht hat.Nach ein paar Wochen zurück in Deutschland hat er den Mercedes wieder verkauft und fährt weiter seinen Kleinwagen.
Natürlich gibt es auch Leute die größere Summen eingelagert haben,aber sicher keine Hunderttausende.
Nur 1 Bericht in unserer Tageszeitung ist für mich nachvollziehbar.
Ein Geschäftsmann hatte nach eigenen Angaben 85000€ und Schmuck im Fach.Das Geld stammt aus einer Erbschaft was er belegen kann,er ist Teppichhändler,es ist in seiner Heimat üblich Teppiche bar zu bezahlen,dazu braucht er ständig Bargeld.
Das Schließfach hat er schon 15 Jahre,dass der Inhalt nicht komplett versichert ist hat ihm keiner gesagt.
Nun will er Klagen.
Hannoveraner
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Hannoveraner »

Kolibri hat geschrieben: 19.01.2026, 23:13 Von Woche zu Woche werden die Summen in den Schließfächern immer höher,es gibt keine und es wird auch nie eine genauere Summe ermittelt werden.
Der ein oder andere wird seinen Schließfachinhalt auch gerne nach oben setzen um sich bei Freunden und Verwandten als vermögend darzustellen.
Das erinnert mich an einen türkischen Arbeitskollegen,kurz vor Urlaubsbeginn hat er sich einen dicken neuwertigen Mercedes gekauft,ist damit in die Türkei in Urlaub gefahren,für die ganze Verwandtschaft war er damit jemand der es in Deutschland zu etwas gebracht hat.Nach ein paar Wochen zurück in Deutschland hat er den Mercedes wieder verkauft und fährt weiter seinen Kleinwagen.
Natürlich gibt es auch Leute die größere Summen eingelagert haben,aber sicher keine Hunderttausende.
Nur 1 Bericht in unserer Tageszeitung ist für mich nachvollziehbar.
Ein Geschäftsmann hatte nach eigenen Angaben 85000€ und Schmuck im Fach.Das Geld stammt aus einer Erbschaft was er belegen kann,er ist Teppichhändler,es ist in seiner Heimat üblich Teppiche bar zu bezahlen,dazu braucht er ständig Bargeld.
Das Schließfach hat er schon 15 Jahre,dass der Inhalt nicht komplett versichert ist hat ihm keiner gesagt.
Nun will er Klagen.
Ein wichtiges Thema dabei wird auch Versicherungsbetrug sein.
Wenn ich meine Schließfachversicherung ansehe, da habe ich von der Versicherungssumme her eine Menge Luft nach oben.
Da käme im Versicherungsfall so mancher auf dumme Gedanken.
Zusätzlich gibt es Sammelklagen gegen die Sparkasse. Wenn die Kläger gewinnen, könnte die Sparkasse verklagt werden höhere Summen als die 10.200€ auszugleichen die in den einfachen Versicherungen abgeschlossen sind.
Auch hier könnte der eine oder andere auf dumme Gedanken kommen.

Das in einigen Schließfächern Geld, Gold Silber oder was auch immer in 6 stelligen Höhe gelegen hat ist nicht unwahrscheinlich.
Da braucht es nicht mal die Hochburg der Clankriminalität Gelsenkirchen

Kleiner Nachtrag. Die Schließfachversicherungen überprüfen gerade Ihre Bestände.
Wir wurden von unserer angeschrieben. Mehrere Schließfächer werden nicht mehr als eins Betrachtet. Jedes einzelne muss nun einzeln Versichert werden.
Die scheinen Druck von den Rückversicherern bekommen haben
Rhenanus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Rhenanus »

Natürlich sind einige Anwälte wild darauf, Klienten für eine Klage gegen die Bank wegen unzureichender Sicherungsmaßnahmen zu gewinnen. Dass die Schließfachinhaber nichts von Versicherungsgrenzen der Bank gewusst haben sollen, halte ich für Unsinn. Einfach mal den Vertrag lesen, den Sie unterschrieben haben. Außerdem haben die Banken ein Interesse daran, der mit ihnen verbundenen Versicherung Schließfachkunden für eine höhere Absicherung zuzuführen. So verdient man an den Versicherungen und im Verlustfall haftet nicht die Bank.

Beim Bargeld sehe ich allerdings Probleme mit dem Nachweis. Selbst wenn 85.000 aus einer Erbschaft nachzuweisen sind, wird es schwierig, ihre Existenz im Schließfach zu belegen. Der Teppichhändler, der ständig Bargeld zum Bezahlen braucht, entnimmt ja dann wohl auch regelmäßig Bargeld aus dem Schließfach. Dann herrscht bei ihm ja ein häufiges Kommen und Gehen. Soll man annehmen, dass er nach Geldentnahme immer wieder auf 85.000 Euro aufstockt? Für mich unwahrscheinlich. Bei den höheren Beträgen ohne Versicherung liegt Schwarzgeld / Kriminalität nahe.

Schon früher haben manche Schließfachversicherungen darauf hingewiesen, dass ein weiteres Fach in derselben Bank mit einem eigenen Vertrag nur versichert werden kann, wenn eine räumliche Trennung zum Erstfach (nicht daneben / darunter / darüber) besteht. Im Vertrag wird die Nr. des Faches erfasst - so jedenfalls bei mir. Deshalb sollte man mehrere Fächer auf mehrere Banken verteilen, da so nicht alle goldenen Eier zugleich verlustig gehen können.
Kolibri
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Kolibri »

Im Bekanntenkreis habe ich einige ältere ehemalige "Gastarbeiter",die sind schon jahrzehnte in Deutschland,da gibt es immer noch Sprachprobleme,deutsche Verträge lesen ist da noch schwerer.
Ich habe mal meinen Vertrag zur Hausrat und Gebäudeversicherung durchgelesen,30 Seiten bla,bla,bla.
Zum Thema Schließfach habe ich lange gesucht,es sind laut Vertrag 25000€,zu Bargeld im Fach steht da gar nichts.
Ich habe kein Schließfach bei der Bank,die Einbrecher müssen zu mir Nachhause kommen und viel Zeit zum suchen mitbringen.
Hannoveraner
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Hannoveraner »

Kolibri hat geschrieben: 20.01.2026, 10:46 Im Bekanntenkreis habe ich einige ältere ehemalige "Gastarbeiter",die sind schon jahrzehnte in Deutschland,da gibt es immer noch Sprachprobleme,deutsche Verträge lesen ist da noch schwerer.
Ich habe mal meinen Vertrag zur Hausrat und Gebäudeversicherung durchgelesen,30 Seiten bla,bla,bla.
Zum Thema Schließfach habe ich lange gesucht,es sind laut Vertrag 25000€,zu Bargeld im Fach steht da gar nichts.
Ich habe kein Schließfach bei der Bank,die Einbrecher müssen zu mir Nachhause kommen und viel Zeit zum suchen mitbringen.
Schließfachversicherung über die Hausratsversicherung?
Ich gehe davon aus das du kein Schließfachvertrag aufgrund fehlenden Schließfaches hast.

Bei mir sind es 50K Bargeld und 300K Sachwerte
Die Werte gibt bei mir die Versicherung vor.
Bislang waren alle Schließfächer als eins Versichert. Das ändert sich jetzt und jedes muss einzeln Versichert werden.
Werde mir die Versicherungsbedingungen aber noch einmal genau ansehen
Mod-Team
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Mod-Team »

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