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Altersvorsorge

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Rhenanus
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Rhenanus » 12.09.2021, 19:09

Hannoveraner » 12.09.2021, 11:51 hat geschrieben:Meine Rechnung war von Anfang an immer das die Kinder auswärts Studieren. Sprich Höchstsumme ca.1000€. Bei 3 Kindern und 65k€ Brutto ca. 300€Bafög die diese bekommen Differenz 700€./ Monat/ je Kind
Oder habe ich immer noch einen Fehler?


FEHLER: Du nennst einfach Zahlen, die du dir einbildest. Die 8200 Euro Vermögen des Studenten stimmen. Der Rest ist unhaltbar. Mal sind es 10.000 Euro im Jahr, was die Eltern pro Kind und Studienjahr aufbringen müssen (deine 150.000 - reduziert noch über 120.000), dann sind es schon 1000 im Monat pro Student (mach im Jahr 12.000).
Bafög ist beim Alter unterschiedlich. Gehen wir vom Satz 861 /Monat aus, ist die Miete für den Studenten drin und er ist ohne Familienversicherung. Also nichts mit 1000 / Monat.
Dann war von Eltern mit 50 K und 65 K die Rede. Ich bringe zwei Beispiele vom Studentenwerk: Eltern beide mit Einkommen, ein Geschwisterkind (bei 2 wird noch mehr Entlastung angerechnet) - die Belastung der Eltern ist also höher als in dem hier diskutierten 3-Kinder-Fall.

Förderungs-Beispiele

Fallbeispiel 1: Eltern verheiratet / Arbeiter & Angestellte / Geschwister Brutto zusammen: 55 K
Die Eltern sind miteinander verheiratet. Der Vater ist Arbeiter mit einem Jahresbruttogehalt von 25.000 €. Die Mutter arbeitet als Angestellte und erzielt ein Bruttogehalt von 30.000 €.

Sie zahlen zusammen 8.000 € Steuern im Jahr. Neben dem Studierenden gibt es noch ein weiteres Kind, welches noch die Schule besucht und keine eigenen Einnahmen hat.

Zukünftig werden monatlich 188,66 € statt bisher 260,40 € vom Einkommen der Eltern angerechnet. Der:die Studierende bekommt dann monatlich 555 € statt bisher 389 €.


Fallbeispiel 2: Eltern verheiratet / beide selbständig / Geschwister Brutto zusammen 80 K
Die Eltern sind miteinander verheiratet. Beide sind selbständig. Der Vater erzielt positive Einkünfte in Höhe von 60.000 €, die Mutter in Höhe von 20.000 € pro Jahr. Steuern (einschließlich der Gewerbesteuer) werden in Höhe von 15.000 € gezahlt. Außerdem gibt es eine Schwester, die noch die Schule besucht und keine eigenen Einnahmen hat.

Zukünftig werden monatlich 231,00 € statt bisher 321,75 € vom Einkommen der Eltern angerechnet. Der:die Studierende bekommt dann monatlich 513 €statt bisher 327 €.

Noch Fragen, wo der Fehler liegt? In der Einsicht, selbst mit falschen / erdichteten Zahlen / Bedingungen zu arbeiten - das Ziel dahinter ist den meisten hier schon klar!

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Panik95
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Panik95 » 12.09.2021, 19:57

Hannoveraner » 12.09.2021, 17:15 hat geschrieben:
Panik95 » 12.09.2021, 16:38 hat geschrieben:Der arme deutsche Otto,um 2,50€ Steuern zu sparen verzichtet er auf 10€ Gewinn.


Wenn die Steuern von 25% auf 40 % oder mehr steigen werden nicht wenige Ihr Gewinn/ Verlust Risiko neu überdenken.

Da es keine sinnvolle Ausweichmöglichkeit gibt wird Otto eine höhere Steuer akzeptieren,sie muß aber erst mal kommen.

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Schubidu
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Schubidu » 12.09.2021, 20:03

Hannoveraner » 12.09.2021, 17:15 hat geschrieben:
Panik95 » 12.09.2021, 16:38 hat geschrieben:Der arme deutsche Otto,um 2,50€ Steuern zu sparen verzichtet er auf 10€ Gewinn.


Wenn die Steuern von 25% auf 40 % oder mehr steigen werden nicht wenige Ihr Gewinn/ Verlust Risiko neu überdenken.


Laut Splitting-Tabelle liegt bei einem Familieneinkommen von 65.000 € der Durchschnittssteuersatz bei 18% und der Grenzsteuersatz bei 30%.

Screenshot 2021-09-12 19.54.27.png


Zieht man noch die 3 Kinder mit rund 28.000 € ab, bleiben 37.000 € zu versteuerndes Einkommen laut Splittingtabelle, was dann einen Durchschnitssteuersatz von 10% und einem Grenzsteuersatz von 26% entspricht.

Screenshot 2021-09-12 19.59.25.png


Offensichtlich weißt Du nicht einmal, wie viel Steuern Du bezahlst.

Panik95
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Panik95 » 12.09.2021, 20:07

@schubidu.
Bei mir ging es zum Thema Altersvorsorge um die Kapitalertragssteuer.

Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 12.09.2021, 20:17

@ Schubidu
Habe ich beim Thema Kapitalertragsteuer Einkommen benannt?
Habe ich jemals etwas über mein Einkommen geschrieben?
Nein habe ich nicht.

Ich habe allgemein von einer möglichen Erhöhung geschrieben.
Diese kann dann auch bei 40% oder mehr liegen wenn der persönliche Steuersatz entsprechend ist.
Da wird sich der eine oder andere schon überlegen ob er noch gewisse Risiken eingeht.
Keine Sorge, ich kenne meine Steuersätze.
Auch ich würde mir überlegen ob sich das Risiko dann noch lohnt oder ich andere Anlagefelder suchen
Kinder in Not - Hilfe für Südafrika e.v.
https://www.kinder-in-not.org/

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Schubidu
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Schubidu » 12.09.2021, 20:29

@panik: ... das ist schon klar, aber da der Hannoveraner hier immer auf den 65.000 Familieneinkommen rumgeritten ist, wollte ich eben aufzeigen, dass bei diesem Einkommen in der Splittingtabelle die 40% noch in weiter Ferne liegen.

Und die Frage ist ja nicht 25% oder 40%, sondern 25% oder persönlicher Steuersatz.

Ich bin da ja durchaus bei Euch, dass die Altersvorsorge und auch die Bildung von Wohneigentum immer schwieriger, bzw. in manchen Gegenden schlicht unmöglich ist.

Wenn man sich die Wahlumfragen so ansieht und das Rumgedruckse, bei einer Frage nach einer Koalition mit der Linken, kann man davon ausgehen, dass es in Zukunft noch schwieriger wird.

Aber was der Hannoveraner hier an hahnebüchenen Aussagen hier in den Thread zerrt, kann man eben auch nicht unkommentiert stehen lassen ...

Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 12.09.2021, 20:45

Schubidu » 12.09.2021, 20:29 hat geschrieben:@panik: ... das ist schon klar, aber da der Hannoveraner hier immer auf den 65.000 Familieneinkommen rumgeritten ist, wollte ich eben aufzeigen, dass bei diesem Einkommen in der Splittingtabelle die 40% noch in weiter Ferne liegen.

Und die Frage ist ja nicht 25% oder 40%, sondern 25% oder persönlicher Steuersatz.

Ich bin da ja durchaus bei Euch, dass die Altersvorsorge und auch die Bildung von Wohneigentum immer schwieriger, bzw. in manchen Gegenden schlicht unmöglich ist.

Wenn man sich die Wahlumfragen so ansieht und das Rumgedruckse, bei einer Frage nach einer Koalition mit der Linken, kann man davon ausgehen, dass es in Zukunft noch schwieriger wird.

Aber was der Hannoveraner hier an hahnebüchenen Aussagen hier in den Thread zerrt, kann man eben auch nicht unkommentiert stehen lassen ...


Die 65k€ habe ich benannt da man ab ca. dieser Grenze im Normalfall mit 1 Kind kein Bafög bekommt.
Ansonsten sprach ich vom persönlichen Steuersatz.
Wenn der steigt und später bei 40% liegt werden einige überlegen noch an der Börse zu bleiben oder ganz oder ein Stückweit was anderes zu suchen.

Die Zahlen bezüglich des Bafögs haben wir geklärt. Da war nichts hanebüchen. Da war der Fehler drin das man bei 3 Kindern Freibeträge hat. Auf den hast du mich aufmerksam gemacht und ich habe mich dafür bedankt und anerkannt. Ändert nichts an der Grundsituation. Verschiebt nur Zahlen.
Entschiedener sind die daraus resultierenden Folgen für eine Familie. Entschiedener sind die Folgen für die Gesellschaft. Diese habe ich aufgezeigt , ebenso Lösungsansätze. Die sind alles andere als hahnebüchen. Hier könnte man sehr einfach etwas sehr gutes Bewirken. Familien entlasten und vor allem Familien fördern denen es dann leichter fällt mehr Kinder zu bekommen.
Der demographische Wandel ist eines der drängensten Probleme.
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domrepp
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon domrepp » 13.09.2021, 09:10

Schubidu » 12.09.2021, 20:29 hat geschrieben:
Ich bin da ja durchaus bei Euch, dass die Altersvorsorge und auch die Bildung von Wohneigentum immer schwieriger, bzw. in manchen Gegenden schlicht unmöglich ist.

Wenn man sich die Wahlumfragen so ansieht und das Rumgedruckse, bei einer Frage nach einer Koalition mit der Linken, kann man davon ausgehen, dass es in Zukunft noch schwieriger wird.


smilie_14 für diese Feststellung.

Und nicht nur das...

proton
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon proton » 13.09.2021, 15:39

Outback 1403 » 11.09.2021, 12:15 hat geschrieben:
IrresDing » 11.09.2021, 06:28 hat geschrieben:Nebenbei, ja. Ich habe zwei Kinder.

Und ja, ich habe (mittlerweile, war mal anders) einen 50% Job und verdiene etwas mehr als diesen Betrag. Steuerklasse 3/5 eben. Das zieht den netto-Betrag nach unten. Wobei durch die Steuererklärung entsprechend viel wieder zurück kommt.

Mein Mann arbeitet 110%. Und verdient mehr.

2.500€ reicht uns idR. Um genau zu sein planen wir unseren Monat mit 2.600€. Ab und an sind 3.000€ drin, weil wir uns eigentlich nicht groß einschränken. Und das im Speckgürtel einer süddeutschen Landeshauptstadt.

Wenn ein Kind in die Kita geht, sind 2/3 der Kosten der Kita in der Steuer ansetzbar. Hier gibt es kräftige Rückerstattungen.

Auto? Es reicht meist locker ein Auto. Zwei Autos sind meist reine Bequemlichkeit. Wer lange zur Arbeit fährt, der sollte sich Gedanken über den Sinn dieser Fahrt machen.

Autokosten? Ich hab einen großen Billigwagen, kommt nur zur Freien und es wird auch nur etwas gerichtet, wenn es offensichtlich ist. Seit 9 Jahren fährt dieser Bock nun ohne wesentlichen Mängel.

Scheckheftgepflegtes Premiumauto? Uiuiui, da ist wie in den Puff zu gehen und zu rufen, Horrido! Ich hab meine Kreditkarte dabei. Also das hab ich mir jedenfalls sagen lassen, ist keine gute Idee. Komischerweise macht genau das jeder bei BMW & co. Und dann jammern sie über Inspektionskosten der Vertragswerkstatt. Ich sag mal so: Mein Bock hat eine Vertragswerkstatt nur zwei mal gesehen: als ich ihn abholte und bei dieser ersten komischen Inspektion (die dank ausgehandelten Konditionen beim Kauf fast kostenlos war).

Kleidung ist teuer? Dass ich nicht lache! Kleidung gibt es im Überfluss. Ich hab gestern für mein Kind neue Schuhe gekauft. 5€ Vinted. Zusammen mit Versand und Gebühren nun knapp 10€. Und das ist „teuer“ für Vinted, denn es handelt sich um Markenschuhe von Asics die praktisch neu sind.

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Im Kita-Alter geht man (wenn es nach Corona wieder los geht) auf Babybasare. Man bekommt für ein paar Euro ganze Wäscheberge gut erhaltener Kleidung, Spielzeug und auch Erstausstattung. Ein Kind bis 7 Jahre kostet in Sachen Spielzeug, Kleidung und Schuhe kaum etwas. Nebenbei gilt auch für Kinder, was für Erwachsene gilt: „Mehr“ Spielzeug macht selten glücklich. Kinder haben ganz andere Bedürfnisse als ständig neuer Plastikmüll aus China.

Denen gefällt es viel mehr mit Mama und Papa Pilze suchen zu dürfen, Rad zu fahren oder mal im Zelt im Sommer im Garten zu verbringen und Fledermäuse zu beobachten. Zeit und Interesse brauchen Kinder. Und nicht die 5. Puppe.


Klar, manche Dinge braucht es neu. Windeln? dm Babylove ist gut und günstig. Wer Pampers kauft der hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Was richtig teuer bei uns rein schlug und es kaum Alternativen gab, war Milchpulver. Natürlich ausschließlich Pre. Alles andere ist nicht notwendig, das macht man dann übers langsam beginnende Zufüttern.

Schulsachen sind teuer? Es gibt top erhaltene, offensichtlich nie benutzte Schulränzen auf Vinted. Sogar Premiummarken, wie Scout usw. „Star Wars - The Force Awakens“ Cooler Premiumschulranzen mit Lichtschwert, Krieger und gut erhalten. 30€.

Wie gesagt, es ist eigentlich nicht mal schwer. Im Gegenteil: Wenn ich mir ansehe, wie andere „Glück“ und „Leben“ definieren? Ist Coca Cola Lebensglück? Faule Zähne und fette Bäuche wohl eher. Da kauft man sich einfach einen Soda Stream und Säfte und spart sich diesen ganzen Mist.
Jeden Tag Fleisch? Schau es dir einfach an, was es aus den Menschen macht.

Essen gehen? Schon mal in einer durchschnittlichen Küche gewesen? Du wirst dich wundern. Da werden auch nur noch Tüten aufgerissen und der billige Hinterschinken vom Aldi genommen. Nä, da koche ich gern selbst. Einen schönen zarten 1,3kg Rinderbraten werde ich heute vorbereiten, den es dann morgen mit selbst gemachten Kartoffelklösen gibt.

Ich finds immer lustig: An was erinnert man sich, wenn man zurück an die Kindheit denkt? Sind das Düfte, von Mamas oder Omas Sonntagsbraten, der gute Kartoffelsalat oder die selbst gebackenen Zimtsterne an Weihnachten? Oder ist das das Zucker-Cola, die Pizza vom Inder-Lieferdienst und Junkfood vom McD?

Nebenbei kann man Kinder top mit Kochen beschäftigen. Eine 4-jährige die Spargel und Kartoffeln schält? Jupp. Zusammen mit Papa. Das Kind ist beschäftigt, danach stolz und das selbst zubereitete Essen schmeckt interessanterweise immer. Schließlich ist es die Kartoffel, die sie selbst geschält hat. Die muss gut sein!

Die meisten konsumieren heute nur noch und vergessen zu leben. Glück = Konsum? Ach herrjemine. Demut, bewusster Konsum, sichere Zukunft und Zeit zusammen ist Glück. Aber doch nicht ob ich das 5. Paar Schuhe herum liegen hab. Letztes hämmert einem aber der Fernseher Tag für Tag ein. Nebenbei Fernseher: Das ist ein 12 oder 13 Jahre alter FullHD. Nein, nix Internetfähig. Kein Netflix. Die Kiste bleibt gerne aus und darf die nächsten 10 Jahre noch ihren Dienst tun.

Ich schreibe gerade von einem iPhone 7 Diensthandy (kostenlos, reicht völlig) und unser einer Laptop hat erst mein Mann mit einem Austauschgerät von ebay für 100€ repariert. Zusammen natürlich mit Kind: Das fasziniert und das Kind kann gleich mal etwas über Technik lernen.

Spiele am Laptop? Wir haben Kinder. Mit denen zu spielen ist wichtig. Ein Gaminglaptop ganz sicher nicht. Genau da unterscheidet sich eben die Spreu vom Weizen. Wer lieber am Computer zockt als sich mit seinen Kindern zu beschäftigen, der hätte besser nie welche bekommen. Leider erlebe ich häufig genau das. Und dann wird den Kindern der gleiche Müll auch gekauft. Aber nicht weil man sie liebt, sondern vielmehr weil man sie ruhigstellen möchte. Welches Kind braucht eine Daddelkiste? Keines.

Ich behaupte sogar den meisten Deutschen steht zum Lebensglück der Konsum im Weg. Da wird lieber auf ein neues iPhone gespart als mal ein gutes Messer investiert und dann raus in die Natur gegangen. Stadtmenschen halt. Wissen nicht, wie Kinderaugen leuchten, wenn sie eine Kuh füttern oder melken dürfen. Dafür kaufen sie lieber eine teure Kuh von Steiff und erhoffen sich den gleichen Effekt, nur weil der Mist einen Knopf im Ohr hat.

Aber was sag ich? Die meisten Kinder hier in der Kita meinen, dass die Mama vom Hirsch das Reh ist. Von daher, was soll man da noch sagen? Es zeigt, wie sehr Menschen von den wichtigen Dingen im Leben, Bildung, Liebe, Fürsorge und Erlebnisse, abgedriftet sind in eine Welt in der die Werbetexter den Lebenssinn formulieren.


Wenn jeder das so wie du handhaben würde, dann hat Silber als " Altersvorsorge " mal abgesehen von den ganzen anderen nachweislichen Daten ( Silber hat z.B. auch seit 1930 die Inflation bei weitem nicht ausgeglichen, was ganz einfach an der gestiegenen Förder-Menge von Buntmetallen und damit dem " Abfall-Beifang Silber geschuldet ist ) ja gar keine Daseinsberechtigung mehr.

Denn was du beschreibst ist nichts Anderes als der steile Weg in eine Deflationsspirale. Man muss nicht alles mitmachen bzw. haben, aber auf Konsum basiert nun einmal unser Gesellschaftssystem. Ob es einem gefällt oder nicht. Geschöpftes Geld muss in den Umlauf kommen, ansonsten hat die Geldmenge überhaupt keine Aussagekraft. Hat neulich übrigens auch Dr. Krall als einen der großen Irrtümer der Edelmetall-Fetischisten in einem Artikel klargestellt.


"aber auf Konsum basiert nun einmal unser Gesellschaftssystem."

und genau dieses System der Umweltzerstörung (damit Zerstörung unserer Heimat), der Kulturzerstörung, der Degeneration, des Zinsezins ist falsch.
Es gibt nur mal ein Richtig und ein Falsch, auch wenn man fälschlicherweise in der Demokratie indoktriniert bekommt das die Mehrheitsmeinung "richtig" ist.


Ich finde es schön was IrresDIng geschrieben hat, kenne das auch so von völkischen Familien mit 3,4,5 Kindern und diese Kinder sind diejenigen die wohlerzogen sind und den Wert unserer Kultur kennen.

Ich kann es nur unterstützen diese Art zu leben, "es gibt genug für Jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für Jedermanns Gier!"


Zu dem Haus oder Miete, da denke ich das jeder einfach viel zu viele eigene persönliche Gefühle und Interessen hat als das man das jemals strikt nach Logik auflisten könnte was nun besser ist.
Wie viele ja schon sagen geht es doch um glücklich sein im Leben :)
Der Feigen waren mehr denn der Streitbaren, der Dummen mehr denn der Klugen - Mehrheit setzte sich durch...
Friedrich von Schiller

foxl60
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon foxl60 » 13.09.2021, 20:01

proton » 13.09.2021, 15:39 hat geschrieben:...
Es gibt nur mal ein Richtig und ein Falsch, auch wenn man fälschlicherweise in der Demokratie indoktriniert bekommt das die Mehrheitsmeinung "richtig" ist.


Ich finde es schön was IrresDIng geschrieben hat, kenne das auch so von völkischen Familien mit 3,4,5 Kindern und diese Kinder sind diejenigen die wohlerzogen sind und den Wert unserer Kultur kennen.
...


Ich denke man driftet hier mal wieder vom Thema ab.

Es ging doch ursprünglich um das Thema "Altersvorsorge" und nicht um Indoktrinationen in der Demokratie oder um "völkische Familien" mit ihren wohlerzogenen Kindern.

proton
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon proton » 14.09.2021, 08:30

Also eine Seite zuvor gings um Bafög und Kinder und alle bezogen sich auf IrresDing und die Lebensweise^^

Zum Thema Haus/Miete schrieb ich: "Zu dem Haus oder Miete, da denke ich das jeder einfach viel zu viele eigene persönliche Gefühle und Interessen hat als das man das jemals strikt nach Logik auflisten könnte was nun besser ist.
Wie viele ja schon sagen geht es doch um glücklich sein im Leben :)"


Ich denke ebenfalls das eine gute Altersvorsorge viele Kinder sind. Möglichst sollte man nah beieinander wohnen. Wie unglaublich schlimm muss es sein, einfach nur dahin zu existieren ohne Kinder/Enkelkinder. Das wäre echte Armut im Alter.

und wie gesagt zu dem Thema Haus oder Mietwohnung, da spielen immer persönliches Empfinden und Gefühle auch eine Rolle sodass eine rein geldtechnische Bewertung quasi nicht das ganze Bild darstellen würde.
Der Feigen waren mehr denn der Streitbaren, der Dummen mehr denn der Klugen - Mehrheit setzte sich durch...
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Panik95
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Panik95 » 14.09.2021, 11:56

@proton.
Eine gute Altersvorsorge sind nach deiner Meinung viele Kinder.
Wir haben weltweit eine Überbevölkerung die sich nur noch mit Massentierhaltung und Chemiekeule
ernähren kann.
Weltweit verhungern täglich tausende Menschen, da willst Du noch mehr Kinder.
Irres Ding lebt in der Welt: Geiz ist geil.
Kleinkinder kannst Du noch mit Second Handkleidung in den Kindergarten schicken,Fernsehverzicht ist auch möglich.
In der Schule dreht das ganze,die Kinder werden zu Außenseitern,sie können bei angesagten Sendungen nicht mitreden,der gebrauchte Schulranzen und das Billighandy fallen sofort auf,ganz schlimm wird es wenn ein Mitschüler entdeckt dass jemand gebrauchte Kleidung trägt.
Sobald Schule vorbei ist wird mit dem ersten Arbeitslohn der Konsumschlauch aufgedreht und alles nachgeholt.
Der 110% arbeitende Ehemann tut mir richtig leid,er arbeitet Volldampf, bekommt von Leben wenig mit,wozu das ganze?
Im Rentenalter sitzt er mit dickem Bankkonto und fetter Rente auf dem Sofa und weiß nichts mit sich anzufangen,die Ehefrau sitzt daneben und wundert sich dass die Kinder nur kommen wenn sie etwas brauchen.
Mit ihrem Vermögen können sie nichts anfangen,sie haben ein Leben lang bescheiden gelebt und gespart,Geld auch mal für überflüssiges ausgeben können Sie nicht.Geiz ist geil.
.
Mich kann jetzt jeder für einen Spinner erklären,nur ich habe so ein Irres Ding in der Verwandtschaft,da saß der Ehemann nur kurz auf dem Sofa,dann ist er mit 65 Jahren fremd gegangen,beide haben sich mit 66 Jahren getrennt.

foxele
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon foxele » 14.09.2021, 12:36

Denke das wir hier gerade sehr vom Thema abschweifen.
Sollte doch mehr um die Altersvorsorge gehen und nicht um Haushaltsführungen, Kindererziehungen, Existenzsorgen wegen der Kinder, Lebenseinstellungen usw. smilie_08

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Schubidu
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Schubidu » 14.09.2021, 12:42

Na ganz so schwarz würde ich jetzt nicht malen.

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass Extreme immer schlecht sind, das gilt auch für die Sparsamkeit.

Aber letztendlich muss jeder sein Leben so gestalten, dass man selbst glücklich und zufrieden ist. Man lebt ja sein Leben für sich und nicht für Andere.

Und wir wissen ja auch nicht, welche Pläne die Familie Irres Ding noch hat. Vielleicht wollen sie früher aus dem Arbeitsleben aussteigen, oder sonstwas.

Wie kommst du darauf, dass man nichts mit sich anzufangen weiß, wenn man 110% arbeitet?

Ich habe Jahrzehnte zwischen 130 und 150% gearbeitet und jetzt noch 50 - 60% und dabei wird mir die Freizeit knapp ;) ... werde wohl noch weiter reduzieren müssen :D

In meinem Umfeld gibt es Einige, die ihre Vorsorge (um den Bogen zum Threadthema zu schlagen) dazu nutzen, mit Abschlag früher in Rente gehen zu können. Auch ein Weg.

Auch wenn der Weg vom Irren Ding nicht der Meine wäre, so kenne ich sie doch als besonnene Userin, die weiß was sie tut. Und das wird sicher auch hier der Fall sein smilie_01

Panik95
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Panik95 » 14.09.2021, 20:13

foxele » 14.09.2021, 12:36 hat geschrieben:Denke das wir hier gerade sehr vom Thema abschweifen.
Sollte doch mehr um die Altersvorsorge gehen und nicht um Haushaltsführungen, Kindererziehungen, Existenzsorgen wegen der Kinder, Lebenseinstellungen usw. smilie_08

Richtig.
Es ging vor ein paar Seiten um die Frage wie ein Ehepaar mit 2 Kindern fürs Alter vorsorgen soll.
Er 2500€ netto,Sie Minijob 450€.
Festkosten Miete 800€,Auto 300€.
Mein Vorschlag war, erst mal raus aus der Miete,Haus kaufen bis max.200000€.
Weitere Vorschläge zur Altersvorsorge gab es von keiner Seite.
Es sollte jedem klar sein dass mit 2500€ Lohn keine Luxusvilla und keine vorzeitige Rente mit Abschlag möglich ist.


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