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welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

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sirewgenij
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Re: welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

Beitragvon sirewgenij » 25.04.2021, 21:44

domrepp » 25.04.2021, 20:10 hat geschrieben:Das ist schon klar!
Nur kann man sich bei den von dir genannten Münzen, genauso wie bei Bullions auch(!), fragen, ob es nicht auch einiges an heißer Luft im Preis inbegriffen ist oder wirklich nur "Sammleraufschläge"! Ich meine (im Gegensatz zu wissen), definitiv nicht nur Sammleraufschläge!
Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden...


kla ist einige dabei die nur aus heiße Luft bestehen.
Sind TV und neue "Sammler" schuld. Die kaufen alles, was nicht billig ist.
Nach halbes Jahr diejenigen weinen, weil Zuviel an Geld verloren haben.
Ich versuche die neuen "Sammler" zu beraten damit die keine Fehler machen.
Aber meistens schon zu Spät ist!
Hier könnt Ihr mich bewerten. Vielen Dank
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Marek
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Re: welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

Beitragvon Marek » 26.04.2021, 08:34

Moin,

mein Senf:
welche Serie oder Münze richtig abgeht weiß man (ich zumindest) immer erst nachher.... smilie_08

Aktuell finde ich (wie andere auch) die Aufpreise ab Händler deutlich zu hoch für "Sammlerzeug".

Das Problem ist ja u.a. auch, das die Händler beim Rückkauf teils absurd niedrige Preise bieten.
Wenn man z.B. "Super Pit" Münzen 2019 gekauft hat (für rd. 20 € meine ich)
und die kosten jetzt 38,40 € beim Händler und der bietet 24,60 € / Stück,
ist das ein Geschäft?! smilie_08

MLs wären rd. 2 € / Stück günstiger gewesen
und der Händler - Ankaufspreis für die ist jetzt sogar minimal höher als für die "Pit"....
Auch bei Dragon Rectangle, Libertads, Lunaren, .... überall dasselbe...

Bei niedrigen Aufpreisen und dem Start von Serien (Queens Virtues z.B.)
kann man das ja trotzdem mal versuchen, ist und bleibt aber ein Zock... smilie_08

Bei dem Preisgefüge kommt es mir persönlich plausibler vor,
auf das reine Material (dessen Preissteigerung) zu setzen, ohne groß Aufpreise zu zahlen.

Liebe Grüße
Marek

Basti2009
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Re: welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

Beitragvon Basti2009 » 26.04.2021, 09:18

Ich für meinen Teil lass mittlerweile die Finger von Aufpreisigen Münzen.
Letzter Zeit lese ich immer wieder niedrige Zuteilung erhalten (wollen die Händler die Leute nervös machen zum Kaufen)???
Und Tage später sind wieder soviel Münzen im Shop erhältlich.
Später beim verkaufen hast dann das Problem das keiner dir die Münzen abnimmt.
Denn wer bezahlt heute für einen brumby 52 euro

Das ist aber nur meine Meinung

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black religion
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Re: welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

Beitragvon black religion » 26.04.2021, 09:20

sirewgenij » 25.04.2021, 21:44 hat geschrieben:
domrepp » 25.04.2021, 20:10 hat geschrieben:Das ist schon klar!
Nur kann man sich bei den von dir genannten Münzen, genauso wie bei Bullions auch(!), fragen, ob es nicht auch einiges an heißer Luft im Preis inbegriffen ist oder wirklich nur "Sammleraufschläge"! Ich meine (im Gegensatz zu wissen), definitiv nicht nur Sammleraufschläge!
Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden...


kla ist einige dabei die nur aus heiße Luft bestehen.
Sind TV und neue "Sammler" schuld. Die kaufen alles, was nicht billig ist.
Nach halbes Jahr diejenigen weinen, weil Zuviel an Geld verloren haben.
Ich versuche die neuen "Sammler" zu beraten damit die keine Fehler machen.
Aber meistens schon zu Spät ist!


Was von Anfang an zu teuer angeboten wird und nach Jahren noch, egal zu welch überhöhten Preisen, noch bei etlichen Händlern rumliegt, erweckt keine Sammelgelüste. Gleiches gilt in aller Regel für Angebote, die innerhalb von Minuten das Doppelte, Dreifache (Lieblingsbeispiel 2 OZ Homer), oder noch mehr im Handel kosten. Die kommen meistens ganz schnell zurück und Sammler lassen dann meist die Finger davon. Die allermeisten wirklich gefragten und auch stabil gestiegenen Sammler(bullion)ausgaben, wie LII Zwischengrössen, Gorilla, Spiderman & Co (allzuviele wirkliche Ausreisser gibt es ja nicht mehr) gab es über "längere" Zeiträume zu günstigen Preisen, sind auch nicht zu Horrorpreisen überall auf Lager und die Folgeausgaben kamen auch nicht mit 100% Aufgeld. Kurz, wer zocken will, sollte idR die Finger von (Bullion)Ausgaben mit von Beginn an überhöhten Aufgeldern lassen. Gleiches gilt für Sammler, die im Hinterkopf haben, irgendwann mal verkaufen zu wollen, oder müssen, ohne massive Verluste einzufahren.
Um mal auf ein, zwei Serien einzugehen. Marvel. Bis zur neunten Ausgabe mit rund 50% Aufgeld, Spiderman noch weniger, erschienen. Ab Wolverine wird es jede Ausgabe, bei den Ausgabepreisen, schwer haben, wirklich Sammlerinteresse/wert zu entwickeln. Die ersten acht werden immer die gefragtesten bleiben. Spiderman Preise wird aber mMn keine erreichen. Spiderman wiederum scheint kein Ende zu finden, was die Preissteigerung angeht. Ist auch die einzige Marvelausgabe, die nicht gefühlt bei 50 Händlern (auch nicht bei LPM seit drei Tagen, wie alle anderen) im Regal liegt.
Simpsons. Homer, Krusty und Bart kamen bisher mit humanen Aufgeldern von rund 50% und waren so auch über einen längeren Zeitraum erhältlich. Sollte es so bleiben, bleibt die Serie interessant. Fängt das mit den Ü40 Preisen ab der nächsten Simpsonsausgabe auch hier an, dürfte das auch sehr viel Luft aus dieser Serie (wie bei Black Flag, LIII und jetzt wohl auch bei den Göttern, usw....) nehmen.
Ottifanten. Erstausgabe mit guten Aufgeldern, langsame Preissteigerung über 12 Monate und (zumindest bei der ESG) ausverkauft. Sollte es so weitergehen, könnte das die interessanteste Serie, wenn auch nur im deutschsprachigen Raum, der gefühlt 50 Agenturtuvaluausgaben werden. Die komplette Auflage wurde hier in DE abverkauft, nicht nur ein Teil, wie bei allen anderen, die auch noch überall erhältlich sind. Bei den Ottifanten kann ich mir auch keine Aufgelder zur Ausgabe von 100% und mehr vorstellen, die Auflage muss in DE erstmal verkauft werden.
RAM Bullionserien wie Lunar, COA, Benrath the..., AMD, Australia Zoo... meiner Meinung nach mehr, als nur eine Alternative. Alle mit rund 50% Aufgeld (ausser die Zoo von EMK, da 75 bis 100%) und überschaubaren Auflagen. Qualitativ gut mit teilweise überragenden Designs und noch überschaubarem Interesse.
Kooka / Koala sollte man im Moment nicht aussen vor lassen. Der Bekanntheitsgrad lässt auch mal über ein nicht so gelungenes Design hinwegsehen und die Auflagen werden 2021 überschaubar bleiben.
US Mint und Royal Mint Produkte, auch wenn das in DE scheinbar kaum jemand mitbekommt, haben die letzten zwei, drei Jahre einen unglaublichen Buzz. Zumindest in den Staaten, in UK und auch in Asien (vornehmlich Japan). Selbst bei hohen Auflagen scheinen die Preise nach oben kein Ende zu finden. Was bei Libertads in den letzten ein, zwei Jahren auch hier abgeht ist ebenfalls unglaublich.
Was smartminting & Co angeht, kann ich nur raten, wirklich nur zu kaufen, was auch wirklich gefällt. Wenn man da nicht so einen 0815 Geschmack hat, sich nicht alles holt und auch da auf die Ausgabepreise achtet, macht man nichts verkehrt. Wer sich eine 300€ Marble nicht für 7/800€ zur Ausgabe hier kauft, kann damit auch nicht auf die Fresse fliegen und sich weiterhin über seine Sammlung freuen.
Kurz, im Einkauf liegt der "Gewinn". Nicht auf fahrende Züge aufspringen, nicht zu teuer einkaufen und auch nicht jeden Trend mitzumachen/hinterherzulaufen hat noch niemandem geschadet.
Die Regel ist, es gibt keine Regeln.
Aristoteles Onassis

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Re: welche Serie aus eurem Sicht hat meistens Profit?

Beitragvon domrepp » 26.04.2021, 09:23

Volle Zustimmung Marek / Basti, so sehe ich es auch!
Manche hier behaupten ja, dass sie das Potential einer Serie bei Ausgabe direkt erkennen können. Ich vermag das nicht! Natürlich, es gibt Kriterien (Auflage, Motiv, ...), die eine Steigerung wahrscheinlicher machen, aber es bleibt eben ein Risiko - sofern der Hintergedanke der Preissteigerung für den Wiederverkauf eine Rolle spielt.
Deswegen habe ich es jahrelang so gehalten, nur in Serien einzusteigen, die genannte Kriterien einigermaßen erfüllen und mit "ein paar Euro" über Bullions bepreist sind. Da gab es immer wieder gute Möglichkeiten. Mittlerweile ist es spätestens bei der zweiten Ausgabe so, dass die Aufschläge so utopisch hoch sind, dass es oft keinen Sinn mehr macht - immer mit dem Hintergedanken des profitablen Wiederverkaufs, reine Sammler können da natürlich anders drangehen.


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