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Crash Time? - Teil 2

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lifesgood
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 13.02.2020, 16:47

Natürlich gibt es "die Aktien" nicht, daher ist ja ein Index ein guter Maßstab.

Würde man Einzelaktien heranziehen, die besser performt haben als der Index, würdest Du das doch als unseriös verwerfen ;) Genauso gibt es natürlich Aktien die schlechter performt haben als der Index.

Aber es ist ja ein Leichtes einen Index in Form eines ETF zu kaufen. Gleiches gilt für gewisse Sparten. Ich habe z.B. seit Mitte Dezember zwei Erneuerbare Energien ETFs im Depot und mittlerweile auch schon im Plus abgesichert.

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haehnchen03
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 13.02.2020, 18:13

Bumerang, zu deiner Frage: ob das rechnen sein muss oder nicht gebe ich dir gerne eine Antwort.
Nein das muss nicht sein, da ich genug habe. Mich interessiert das alles nicht, denn mir reicht es dicke.
Danke meiner Aktien und Dividenden. Habe da schon viele Einzelaktien mit sehr guten Gewinn verkauft. habe aber auch schon ein paar Leichen (sind aber alle schon lange draußen) aus dem Depot mitverkauft. smilie_02

PB350
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon PB350 » 13.02.2020, 18:49

Dieses Jahr hätte schlechter anfangen können. Mein börsengehandeltes Depot (Aktien, Edelmetalle und Kryptowährungen) liegt bereits mit rund 10 % im Plus.

Börsenkrachgeschrei hin oder her: Ich werde stur und stetig an meiner Anlagestrategie festhalten, sprich weiterhin monatlich frische Gelder zuführen und höchstens mal ein Rebalancing (beispielsweise ist Bitcoin seit Jahresbeginn enorm gestiegen). :wink:
Zuletzt geändert von PB350 am 13.02.2020, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Xiaolong
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Xiaolong » 13.02.2020, 18:55

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon PB350 » 13.02.2020, 18:59

Xiaolong hat geschrieben:Bis zum bitteren Ende ...

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 75723.html

:mrgreen:


Seit über 1 Jahrzehnt hört und liest man von irgendwelchen kommenden Finanzkrisen, dabei war in diesem Zeitraum sehr gutes Geld zu verdienen. Gebeutelt sind nur jene, die uninvestiert an der Seitenlinie standen.

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haehnchen03
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 14.02.2020, 06:09

Genau so sieht es aus. smilie_01
Natürlich sind auch die gebeutelt, welche seinerzeit im Neuen Markt waren, da wurde so mancher zum Aktienhasser

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lifesgood
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 14.02.2020, 09:05

Man sollte jedoch die Erfahrungen aus dieser Zeit auch nicht ganz über Bord werfen. Ich habe gerade meine ganzen Stopp-Loss-Orders wieder nachgezogen.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon libelle » 14.02.2020, 12:20

haehnchen03 hat geschrieben:Genau so sieht es aus. smilie_01
Natürlich sind auch die gebeutelt, welche seinerzeit im Neuen Markt waren, da wurde so mancher zum Aktienhasser


Gibt es sicherlich auch, logisch.
Viele sind aber eben auch nur vorsichtiger geworden und haben nach anderen Anlagemöglichkeiten gesucht bei denen sie sich sicherer fühlen. Der Spatz in der Hand hat seit dem Hochkonjunktur :mrgreen:

Ich habe mich weitestgehend von Aktien verabschiedet, auch weil ich eine Unter bzw. Überbewertung
wahrscheinlich zu spät erkennen würde.
Wie sehr der Aktienpreis den realen Wert des Unternehmens widerspiegelt oder eben auch nicht, haben wir ja alle schon oft genug erlebt, wenn mal wieder eine Blase geplatzt ist.
Das vorher einige ordentlich abgeräumt haben ist klar, wo es Verlierer gibt, gibt meistens auch Gewinner.

Zurückblickend frage ich mich, wie sehr es sich noch von einem Schneeballsystem unterschieden hat?

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon libelle » 14.02.2020, 12:28

Für alle die sich auch für Aktien interessieren

Der Aktienkurs: wie funktioniert die Kursfeststellung?

https://www.charttec.de/html/info_kursfeststellung.php

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 14.02.2020, 12:55

lifesgood, genau so ist es.
Ich habe schon immer gepostet, der Stopp Loss ist das beste System für uns Kleinanleger (auch für Großanleger) aber der Stopp Loss kostet auch was und das ist eben manchem zuviel. Die gehen lieber das Risiko ein einen höheren Verlust einzufahren. Aber selbst das eben genannte Instrument wurde von unserem Bumerang als evtl nicht wirksam abgetan.
libelle, der lifesgood warnt und empfiehlt doch seit Wochen/ Monaten Das Stopp Loss zu setzen.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon libelle » 14.02.2020, 13:51

@ haehnchen

Das ist mir nicht entgangen, ich selber habe von diesem Instrument Gebrauch gemacht und kenne seine Vorzüge nur zu gut. :wink:

Was mich stört ist, dass viele Kunden mit Aktien ein Produkt verkauft bekommen, welches sie oft nicht wirklich verstehen.
Sie sollten es aber verstehen denke ich, bevor sie diese annehmen oder auch ablehnen.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Bumerang » 14.02.2020, 17:35

lifesgood hat geschrieben:Natürlich gibt es "die Aktien" nicht, daher ist ja ein Index ein guter Maßstab.

Würde man Einzelaktien heranziehen, die besser performt haben als der Index, würdest Du das doch als unseriös verwerfen ;)



Ein Index macht in etwa das Gleiche.
Die Aktien die besser performed haben, werden höher gewichtet. Was bitteschön ist das, wenn nicht Manipulation durch besser Stellung des Stärkeren? Im Depot bleibt alles beim Alten.

Ein Index zeigt immer die Beste 30, darunter wieder die Besseren darin.

Das ist kein Maßstab für das eigene Höchsten beim Zeitpunkt des Kaufs. Die Entwicklung des Depots und des Index sind aber sehr unterschiedlich, gerade langfristig.

Doch genau diese Langfristige Charts von Indices werden dem Ahnungslosen unter die Nase geschoben.

Der Kursdax ist heute so wie vor 20 Jahren!!!!



lifesgood hat geschrieben:
Index in Form eines ETF zu kaufen. Gleiches gilt für gewisse Sparten.


Die ETF bewerten wir in 10 Jahren :-).

Xiaolong und PB350

Zum einen war hier nicht die Rede von der Seitenlinie als Alternative zu Aktien.

Immobilien und Edelmetalle haben besser performed!

Diese Strategie als Prepper Strategie zu belecheln, ist weder richtig noch schlau.

Wäre ich in USA, würde ich wohl einiges an Preps mitmachen, wenn auch nicht extrem. Dort weht ein anderer Wind, da mehr Waffen vorhanden sind als Einwohner.
Gruß

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon PB350 » 14.02.2020, 19:17

Bumerang hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:Natürlich gibt es "die Aktien" nicht, daher ist ja ein Index ein guter Maßstab.

Würde man Einzelaktien heranziehen, die besser performt haben als der Index, würdest Du das doch als unseriös verwerfen ;)



Ein Index macht in etwa das Gleiche.
Die Aktien die besser performed haben, werden höher gewichtet. Was bitteschön ist das, wenn nicht Manipulation durch besser Stellung des Stärkeren? Im Depot bleibt alles beim Alten.

Ein Index zeigt immer die Beste 30, darunter wieder die Besseren darin.

Das ist kein Maßstab für das eigene Höchsten beim Zeitpunkt des Kaufs. Die Entwicklung des Depots und des Index sind aber sehr unterschiedlich, gerade langfristig.

Doch genau diese Langfristige Charts von Indices werden dem Ahnungslosen unter die Nase geschoben.

Der Kursdax ist heute so wie vor 20 Jahren!!!!



lifesgood hat geschrieben:
Index in Form eines ETF zu kaufen. Gleiches gilt für gewisse Sparten.


Die ETF bewerten wir in 10 Jahren :-).

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Zum einen war hier nicht die Rede von der Seitenlinie als Alternative zu Aktien.

Immobilien und Edelmetalle haben besser performed!

Diese Strategie als Prepper Strategie zu belecheln, ist weder richtig noch schlau.

Wäre ich in USA, würde ich wohl einiges an Preps mitmachen, wenn auch nicht extrem. Dort weht ein anderer Wind, da mehr Waffen vorhanden sind als Einwohner.


Für einen selbst zählt naturgemäß nur der eigene Einstandskurs, aber Silber hat sich im Allgemeinen seit seinem letzten Allzeithoch in 2011 sehr bescheiden entwickelt. Gold hat zumindest seines wieder erreicht. Mit anderen Anlagen war in diesem Zeitraum sehr gutes Geld zu machen – und ich bin alles andere als ein 2. Warren Buffett. :wink:

Warum du dich lokal auf den DAX beschränkst und Dividenden unterschlägst, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich rate jedem potenziellen Anlager, der langfristig und passiv investieren möchte, zu einem globalen Aktienindex.

Da ich über keine Glaskugel verfüge, kann es natürlich vorkommen, dass sich Aktien in den nächsten Jahren unterdurchschnittlich entwickeln können, aber genau dafür habe ich viele weitere Anlagen in meinem Vermögensbestand, die ausgleichend wirken können. Irgendwo geht immer etwas.

Ich kann die Leute nicht verstehen, die beim Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge grund- und zwanglos alles auf eine Karte setzen. Jede Anlageklasse hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die sich miteinander kombiniert wunderbar ergänzen können.

Abschließen möchte ich mit folgendem Zitat von Peter Lynch: ,,Die Anleger haben weitaus mehr Geld verloren, als sie sich auf Korrekturen vorbereiteten oder versuchten, Korrekturen vorherzusehen, als bei den Korrekturen selbst."

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon MaciejP » 15.02.2020, 16:49

PB350 hat geschrieben:Ich kann die Leute nicht verstehen, die beim Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge grund- und zwanglos alles auf eine Karte setzen. Jede Anlageklasse hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die sich miteinander kombiniert wunderbar ergänzen können.

Das ist genau der Kern einer langfristig erfolgreichen Geldanlage. Es spielt weniger ein Rolle, um wieviele Prozentpunkte man welche Anlage in seinem Portfolio gewichtet, als vielmehr überhaupt ausreichend Anlageklassen zu berücksichtigen. Höhen und Tiefen in den einzelnen Anlageklassen wechseln sich im zeitlichen Verlauf immer wieder ab. Wer sich nicht zutraut, diese zuverlässig vorhersagen zu können, steckt einfach Geld in alle bzw. möglichst viele Anlageklassen und balanciert die immer mal wieder gegeneinander aus. M.E. die langfristig beste Strategie überhaupt.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Bumerang » 16.02.2020, 11:33

Ich hatte es empfohlen und empfehle immer noch drei Anlageklassen.

Immobilie
Kredit auf Immobilie
Edelmetall
Cashreserve

Damit sind die Anleger die mit 0 oder wenig EK begonnen habe, also 80% der Bevölkerung, am besten gefahren.

Wer Fiat, das nach Miete und Lebenshaltung übrig blieb "gestreut" hat, hat nicht Mal einen Bruchteil des Immobilienwertes eines Anlegers der nach "meiner Strategie" vorgegangen ist, erreicht.

Diese Strategie ist uralt. Ein Mensch der kein eigenes Dach über dem Kopf hat, ist nicht frei. (Wer sich übernimmt, macht einen Fehler, der vermeidbar ist). Die Aktiengewinne haben bestefalls die höhere Mieten kompensiert.

Also bringt die Immobilie mit der Fremdfinanzierung den besten Kapitalaufbau der ohne Glaskugel möglich ist. Gerade in dieser Zinsphase.
Die Edelmetalle sind ein Hedge gegen Deflation und Inflation ( Zinsanstieg), beides unwahrscheinlich.
Ggf wird man damit eine höhere Grundsteuer zahlen können.

Oder mit dem Ausbruch noch mehr verdienen als mit der Immobilie.


Wer Aktien der n einem Depot hat, geht 3 Risiken ein.

1- Die Pleite oder Kurseinbruch

2- Technologietod (Löwe, Blackberry, Nokia)

3- Die Depotbank hat's verzockt (Bail in).

Der Staat kann darauf auch stärker zugreifen, ohne weitere Turbulenzen zu verursachen, wie durch höhere Grundsteuern.
Gruß

Bumerang
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