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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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Turnbeutelvergesser
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Turnbeutelvergesser » 03.10.2019, 10:42

Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.

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Alteisen1965
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Alteisen1965 » 03.10.2019, 10:44

Silbermann 1984 hat geschrieben:Also das ist ansichtssache ,ich finde 54.000€ sind sehr viel Geld .


Das sehe ich ganz genauso.
Wenn Du aber (wenn's gut läuft) von vielleicht 20 Jahren ausgehst, die Du mit dem Ersparten längskommen möchtest, dann kann das sicherlich nicht reichen, um Deine Existenz abzusichern.
Es kann Dir aber immer noch ein leichteres Leben bescheren, oder Dir die Freiheit geben, Dir lang gehegte Wünsche zu erfüllen oder Deinen Lebensstandard nicht zu sehr absinken zu lassen.

Und ich denke auch, daß jede noch so kleine Summe, die man nicht sinnlos verbrät, einen Sinn ergibt.
Leute, die vom Konsum Anderer ihren Lebensunterhalt bestreiten, werden das sicher anders sehen. :mrgreen:
Ich weiß, was ich weiß, und ich sage, was ich sage. Das muss nicht zwangsläufig gleichzeitig stattfinden...

Hannoveraner
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hannoveraner » 03.10.2019, 11:30

Wenn ich die Diskussion richtig verfolgt habe ging es bei den 54‘€ um eine Sparquote von 100€ im Monat über 20 Jahre.

Also eher die Sparquote einer Person die am Monatsende wenig Geld übrig hat und eine Minimalrente bekommen dürfte. Wer dann z.B. 1000€ im Monat zum Leben hat wird sich freuen diese um 200 oder 300 € für 15 oder 20 Jahre aufstocken zu können

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Querulant
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Querulant » 03.10.2019, 11:36

Silbermann 1984 hat geschrieben:
Querulant hat geschrieben:
PB350 hat geschrieben:..und dem Vermögen beim stetigen Wachsen zusehen. ...


Was macht eigentlich jemand, der genug angesammelt hat, dann in Rente geht... die Rente jedoch so niedrig ist, dass er Transferleistungen vom Staat braucht?
So jemand müsste ja sein Vermögen angeben und erst mal aufbrauchen.

...
Lange Rede kurzer Sinn, worauf ich jetzt hinaus wollte:

Wenn es mal kein Bargeld mehr gäbe, wie kann dann ein Niedrig-Rentner sein Vermögen in Form von EM noch verwerten? Das ist doch dann quasi für IHN futsch (wenn er z.B. auch niemanden hat, dem er es vererben könnte).

Der Aufbau eines Vermögens (zwecks Unsichtbarmachung für den Staat) - und ist es noch so klein - ist also auf lange Sicht für Niedrigverdiener sinnlos oder?
Umgekehrt: EM ist nur was für Wohlhabende?

Er könnte EM noch direkt in Güter tauschen die er benötigt .
Dazu bräuchte er jemanden, der sich auf solch einen Tausch einlässt.
Früher - in schlechten Zeiten - war das sicher eher mal möglich, aber heutzutage?
------------------------------------


lifesgood hat geschrieben:...
Du hast Recht, auch EM ist in Zeiten immer gläserner werdender Bürger kein probates Mittel zum Sozialbetrug.
ist richtig.
So ein Rentner könnte sich aber sagen: mir steht ein gewisses Schonvermögen zu, aber mir ist diese Bürokratie zu viel, ich möchte nicht, dass sich der Staat in meine Angelegenheiten mischt. Klar, wäre immer noch Sozialbetrug, aber irgendwie auch verständlich, finde ich.

Denn nichts Anderes ist es, wenn man Transferleistungen bezieht obwohl das eigene Vemögen über dem Schonvermögen liegt.
Das ist was anderes, aber diesen Fall meinte ich nicht in meiner hypothetischen Überlegung.
Also EM angesammelt nur bis zum zulässigen Schonvermögen - also nicht sehr viel, sondern nur ein kleines Zubrot fürs Alter.

In einer bargeldlosen Gesellschaft wäre es unmöglich das EM anonym in den Kreislauf zurückzuführen.
ja das denke ich eben auch.
Wenn so ein Rentner also kein Schonvermögen angegeben hatte - zu Zeiten vielleicht, als er arbeitslos war, weil er sich diese Bürokratie ersparen wollte...
... dann hat er also nichts mehr von seinem EM.

Das Problem besteht allerdings auf beiden Seiten, zum Einen beim Niedrigrentner und zum Anderen beim Vermögenden. Sollte es zu einer Vermögenssteuer kommen (wovon ich mittelfristig ausgehe), ist der Vermögende gut beraten, sein EM auch dort anzugeben und zu versteuern, wenn er es irgendwann wieder in den Kreislauf zurückführen möchte.

Die einzige Möglichkeit, die ich für beide sehe ist, nur soviel anzugeben, wie man im Verjährungszeitraum (10 - 12 Jahre) verbraucht. Für den Niedrig-Rentner würde das bedeuten, dass er einen EM-Bestand im Rahmen des Schonvermögens angibt und eben dann im Verjährungszeitraum, nur maximal diese Menge verkaufen kann, um kein Risiko einzugehen.
Wie meinst du das mit dem "Verjährungszeitraum"? Was genau verjährt? Klingt als hast du die Vermögenssteuer gemeint, aber kann doch nicht sein, denn diese verjährt doch sicher nicht?
----------------------------------------------------

Alteisen1965 hat geschrieben:Hmm, wenn Jemand, wie in Deinem Beispiel, genug angesammelt hat, dann hatte er doch in der Regel in seinem Arbeitsleben ein mindestens sehr gutes Einkommen.
Dann hätte er ja auch entsprechend Rentenbeiträge gezahlt.
könnte man denken, aber wenn er vorher paar Jahre arbeitslos war (weil ihn in seinem Alter niemand mehr haben wollte), dann siehts für die Rente nicht gut aus.
Und dann kommt noch hinzu: "genug eingesammelt" ist relativ.
Für so jemanden ist schon die Höhe des Schonvermögens ziemlich hoch.

Und wie gesagt, wenn er es in Zeiten der Arbeitslosikeit nicht angegeben hatte (aus Frust oder Bequemlichkeit usw.), dann könnte es mit der Verwertbarkeit seines EMs mal schlecht aussehen.

Transferleistungen greifen ja eigentlich dann, wenn das Einkommen nicht hoch genug ist, um entsprechend viel in die Sozialversicherung einzuzahlen. Diese Menschen werden aber wohl nicht ausreichend Vermögen beiseite legen können.
In den Transferleistungen ist ein gewisser Betrag eingerechnet, den man sparen soll und sei es nur, wenn mal ein Gerät kaputt geht. Ist aber schwierig, von dem bissel Geld noch was wegzulegen, weiß ich von Bekannten.
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Grandmaster
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Grandmaster » 03.10.2019, 11:53

Silbermann 1984 hat geschrieben:
Alteisen1965 hat geschrieben:

Ich denke, wenn man nicht mehr als vielleicht 100 € monatlich erübrigen kann, dann ist der Haufen nach 45 Jahren immer noch ziemlich überschaubar.


Also das ist ansichtssache ,ich finde 54.000€ sind sehr viel Geld .

Für dich ist es viel Geld, für manch andere nicht. Ich gehe stark davon aus, dass es genug Leute hier im Forum gibt, denen 54.000€ als Rücklage bei Weitem nicht ausreichen würden. Die kämen damit keine 3 Jahre über die Runden, wenn keine weiteren staatlichen Zuflüsse (Rente,...) dabei sind. Viele gehen nur von einer Aufstockung aus, andere gehen davon aus, dass Renten komplett wegfallen könnten oder alles auf Grundsicherung geht. Da reichen dann 200€ oder 300€ im Monat zusätzlich mit EM nicht mehr aus.

Auch geht die Annahme wohl davon aus, dass der Gegenwert in EM, die man für 54.000€ gekauft hat, später auch die Kaufkraft von 54.000€ hat, wie er es heute hat. Silber lag schon mal bei über 30€. Heute grob die Hälfte. Seit mehreren Jahren übrigens. Wenn also dann nach 45 Jahren der Preis der EM sich zum EK halbieren sollte, hat man zwar 54.000€ investiert, faktisch aber zum gewünschten Zeitpunkt nur 27.000€ bzw. ein Währungs- oder Tauschäquivalent welches 27.000€ Kaufkraft entspricht. Wenn man dann noch eine Inflation mit einbeziehen würde, sieht es noch schlechter aus. 30€ 2009 hatten eine höhere Kaufkraft als 30€ heute, 10 Jahre später. Wenn man nur 1% Inflation im Jahr annehmen würde, dann wären das 27€ verbleibende Kaufkraft. Auf unser Beispiel übertragen würden also aus den 54.000€ dann durch eine evtl. Halbierung 27.000€ werden und durch eine Inflation (1%) würden dann in Kaufkraft irgendwas um die 17.000€ verbleiben. Also mit Pech ist da nicht mehr viel mit Absicherung, wenn man die EM im Alter braucht und dann genau in ein 10 oder 15 Jähriges EM-Tief fällt.

Als EM Anleger muss man davon ausgehen, dass EM langfristig steigen. Anders geht es nicht. Ansonsten wäre die Anlage/Absicherung in EM für ihn obsolet. Der EM-Anleger hat keine andere Wahl, als zu glauben/hoffen, dass es über die Jahre steigt.
Die Berühmtheit manches Zeitgenossen ist unmittelbar mit der Dummheit seiner Bewunderer verbunden.

Silbermann 1984
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 03.10.2019, 12:15

Grandmaster hat geschrieben:
Silbermann 1984 hat geschrieben:
Alteisen1965 hat geschrieben:

Ich denke, wenn man nicht mehr als vielleicht 100 € monatlich erübrigen kann, dann ist der Haufen nach 45 Jahren immer noch ziemlich überschaubar.


Also das ist ansichtssache ,ich finde 54.000€ sind sehr viel Geld .

Für dich ist es viel Geld, für manch andere nicht. Ich gehe stark davon aus, dass es genug Leute hier im Forum gibt, denen 54.000€ als Rücklage bei Weitem nicht ausreichen würden. Die kämen damit keine 3 Jahre über die Runden, wenn keine weiteren staatlichen Zuflüsse (Rente,...) dabei sind. Viele gehen nur von einer Aufstockung aus, andere gehen davon aus, dass Renten komplett wegfallen könnten oder alles auf Grundsicherung geht. Da reichen dann 200€ oder 300€ im Monat zusätzlich mit EM nicht mehr aus.

Auch geht die Annahme wohl davon aus, dass der Gegenwert in EM, die man für 54.000€ gekauft hat, später auch die Kaufkraft von 54.000€ hat, wie er es heute hat. Silber lag schon mal bei über 30€. Heute grob die Hälfte. Seit mehreren Jahren übrigens. Wenn also dann nach 45 Jahren der Preis der EM sich zum EK halbieren sollte, hat man zwar 54.000€ investiert, faktisch aber zum gewünschten Zeitpunkt nur 27.000€ bzw. ein Währungs- oder Tauschäquivalent welches 27.000€ Kaufkraft entspricht. Wenn man dann noch eine Inflation mit einbeziehen würde, sieht es noch schlechter aus. 30€ 2009 hatten eine höhere Kaufkraft als 30€ heute, 10 Jahre später. Wenn man nur 1% Inflation im Jahr annehmen würde, dann wären das 27€ verbleibende Kaufkraft. Auf unser Beispiel übertragen würden also aus den 54.000€ dann durch eine evtl. Halbierung 27.000€ werden und durch eine Inflation (1%) würden dann in Kaufkraft irgendwas um die 17.000€ verbleiben. Also mit Pech ist da nicht mehr viel mit Absicherung, wenn man die EM im Alter braucht und dann genau in ein 10 oder 15 Jähriges EM-Tief fällt.

Als EM Anleger muss man davon ausgehen, dass EM langfristig steigen. Anders geht es nicht. Ansonsten wäre die Anlage/Absicherung in EM für ihn obsolet. Der EM-Anleger hat keine andere Wahl, als zu glauben/hoffen, dass es über die Jahre steigt.


Es kommen so oder so arme Zeiten mit vielen Menschen vor der Suppenküche .

Das ist doch mit allem so ,wie viele haben irgendeinen Sparvertrag laufen wo es mal hieß Summe X ist garantiert und jetzt auf einmal doch nicht mehr .

Riester....auch alles nur ein großer beschiss....

EM ist da irgendwo noch am ehrlichsten .

Früher oder später wird die Rente zusammen brechen und alle anderen Gelder mit .

Arbeitslosengeld und was es noch alles so gibt .

Das gibt dann Zeiten wie anfang des 20. Jahrhunderts .

Derjenige der jetzt 1000€ im Monat in EM stecken kann wird dann ganz gut über die Runden kommen ,der mit 100€ da reichts vielleicht um nicht zu verhungern und der gar nichts gemacht hat wird ganz arm dran sein .

silberschatzimsee
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberschatzimsee » 03.10.2019, 12:31

Wäre interessant zu wissen wer hier aller >50K in EM ist smilie_11


Ich persönlich glaub an einen währungstechnischen Reset und massive Inflation. Ob EM dagegen hilft weiß ich nicht aber es ist besser als nichts tun.


smilie_24
Milchflecken sind das neueste Sicherheitsfeature bei der RCM

Silbermann 1984
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 03.10.2019, 12:58

Höchstwahrscheinlich in so einem Forum mehr als man denkt ,50K wären schön aber selbst wenn die Preise so bleiben würden glaub ich die nächsten 2 Jahrzehnte nicht dran .

Aber dank EM fällt mir das Sparen leichter als immer paar Scheine in ein Sparbuch einzuzahlen und es macht mehr spaß .

Sparen hieß für mich früher immer auf alles mögliche verzichten zu müssen dafür hatte man dann ein paar Zahlen irgendwo mehr stehen .

Heute gönnt man sich paar mal im Jahr richtig was und hat trotzdem gespart :wink: .

260€ als Kookaburra sind eben schöner als die Zahl 260 irgendwo stehen zu haben .

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 03.10.2019, 16:10

Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.


40% der Berufstätigen verdient weniger als 2000€,nach Anzug der Sozialversicherungsbeiträge verbleiben netto ca.1600€.
Wer mit 1600€ heute in Rente geht bekommt ca. 60% Rente,das sind 960€ abzüglich je nach Bundesland 11% Kranken und Pflegeversicherung. Auszahlungsbetrag: ca.850€.
Es entsteht ein Rentenloch von 750€ monatlich.
Die evtl. angesparten 50000€ reichen für 5,5 Jahre,der Sparer hat mit 73 Jahren ein Finanzproblem.
Der etwas besser Verdienende mit z.b.2500€ netto im Monat bekommt eine Rente von ca.1335€,hat damit ein Rentenloch von 1150€,der hat wenn er sich nicht einschränkt bereits mit 70 Jahren ein Finanzproblem.
Was die Zukunft bringt kann keiner sagen,klar ist das Rentenniveau soll bis 2030 nicht unter 43% fallen,d.h. es gibt immer weniger Rente.
Wer hier vorsorgen will muß ins Risiko gehen,schön brav alle paar Monate ein paar Unzen Edelmetall kaufen wird nicht reichen.
Früher gab es Zinsen ohne Risiko,das sind heute Dividenden mit Risiko.
Ohne Aktien wird eine sorgenfreie Rente nicht mehr funktionieren.
Edelmetalle sind eine gesunde Beimischung wenn sie 20 bis 30% der Ersparnisse nicht übersteigen.
Heute bekomme ich für die Unze Silber 2kg Fleisch,wie sieht es in 20 Jahren aus?

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 03.10.2019, 16:15

silberschatzimsee hat geschrieben:Wäre interessant zu wissen wer hier aller >50K in EM ist smilie_11


Ich persönlich glaub an einen währungstechnischen Reset und massive Inflation. Ob EM dagegen hilft weiß ich nicht aber es ist besser als nichts tun.


smilie_24


Gerade für einen währungstechnischen Rest haben wir doch die Edelmetalle, Bargeld, FIAT-Geld usw. würde mehr oder weniger wertlos werden. EM ist ein Sachwert, der auch in einer Nachfolgewährung wieder seinen Wert hat. Die Kaufkraft von EM kann variieren, aber es wird bei währungstechnischen Turbulenzen deutlich wertstabiler sein, als Geld und Geldforderungen.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 03.10.2019, 16:25

Panik95 hat geschrieben:
Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.


40% der Berufstätigen verdient weniger als 2000€,nach Anzug der Sozialversicherungsbeiträge verbleiben netto ca.1600€.
Wer mit 1600€ heute in Rente geht bekommt ca. 60% Rente,das sind 960€ abzüglich je nach Bundesland 11% Kranken und Pflegeversicherung. Auszahlungsbetrag: ca.850€.
Es entsteht ein Rentenloch von 750€ monatlich.


Stimmt so nicht ganz. Das Rentenloch von 750 € monatlich würde ja nur bestehen, wenn er die 1.600 € netto vollumfänglich ausgegeben hätte. Spart er aber 100 € im Monat um später das Rentenloch auszugleichen, braucht er später wenn er nicht mehr anspart, nur noch eine Lücke von 650 € ausgleichen, weil er ja vorher nur 1.500 € ausgegeben hat.

Panik95 hat geschrieben:Ohne Aktien wird eine sorgenfreie Rente nicht mehr funktionieren.


Ob sie mit Aktien funktioniert, müssen die nächsten Jahre zeigen.

Panik95 hat geschrieben:Edelmetalle sind eine gesunde Beimischung wenn sie 20 bis 30% der Ersparnisse nicht übersteigen.


Kann man so pauschal nicht sagen. Das hängt zum Einen davon ab, ob man überzeugt ist, dass der Euro länger währt als das eigene Leben und auch davon, ob und in welcher Höhe man im Alter zu den Alterseinkünften zubuttern muss. Und nicht zuletzt auch, wie die Kostenstruktur im Alter aussieht. Muss man Miete zahlen, oder lebt man im Eigenheim usw..

Welchen EM-Anteil man für sinnvoll hält, muss jeder nach seinen spezifischen Gegebenheiten für sich selbst bestimmen. Allgemeingültige Empfehlungen gibt es da nicht.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon san agustin » 03.10.2019, 16:58

Panik95 hat geschrieben:
Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.


40% der Berufstätigen verdient weniger als 2000€,nach Anzug der Sozialversicherungsbeiträge verbleiben netto ca.1600€.
Wer mit 1600€ heute in Rente geht bekommt ca. 60% Rente,das sind 960€ abzüglich je nach Bundesland 11% Kranken und Pflegeversicherung. Auszahlungsbetrag: ca.850€.
Es entsteht ein Rentenloch von 750€ monatlich.
Die evtl. angesparten 50000€ reichen für 5,5 Jahre,der Sparer hat mit 73 Jahren ein Finanzproblem.
Der etwas besser Verdienende mit z.b.2500€ netto im Monat bekommt eine Rente von ca.1335€,hat damit ein Rentenloch von 1150€,der hat wenn er sich nicht einschränkt bereits mit 70 Jahren ein Finanzproblem.

.....

Ohne Aktien wird eine sorgenfreie Rente nicht mehr funktionieren.




smilie_46 smilie_47

Du hast das jetzt hier relativ ,,kindlich,, abgebildet
Die Rente wird ja auf Sicht von min. 45 Beitragsjahren berechnet. Dabei spielen die erworbenen
Rentenpunkte den entscheidenden Faktor - diese errechnen sich statistisch an das Durchschnitseinkommen aller erwerbstätigen in Deutschland
Dieses Einkommen liegt dato laut Berechnungen bei € 37.873 Brutto im Jahr
Wer also mindestens dann € 3156,-- Brutto im Monat verdient erhält 1 Rentenpunkt

i.d.R. steigt das Einkommen im laufe des Berufsleben.
Bei deinem Beispiel mit den € 2500,-- netto ist ja auch die Frage welche Steuerklasse
und diesen Betrag wird Sie oder ER ja nicht urplötzlich auf seinem Gehaltszettel stehen haben
sondern im laufe seines Lebens irgendwie auch in diesen Regionen verdient haben
daher hat Sie oder Er auch auf seinem Rentenbescheid mehr als Deine € 1335,--
Das müsste min. bei € 1800,-- liegen

das größere Problem sind die Lücken im Lebenslauf vieler Menschen
das hat mir auch einmal eine Angestellte der Rentenversicherungsanstalt erzählt
sehr viele haben einfach zu viele Auszeiten drin, daher auch weniger Rentenpunkte


aber klar: eine Rentenlücke entsteht trotzdem, daher sehe ich GOLD/SILBER immer noch als
wichtigen Baustein

und Hand aufs Herz bei Aktien: Deutschland ist in diesem Bereich eine Wüste.
Wer kennt sich hier aus bzw. interessiert sich dafür ? die wenigsten und wenn dann
überhaupt am Ende eines Monates dafür etwas übrig bleibt
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 03.10.2019, 20:40

@san agustin
Dein Kommentar zeigt mir dass Du Dir um Deine Rente noch nicht viele Gedanken gemacht hast,sonst würdest Du meine Rechnung nicht als kindlich bezeichnen.
Ich habe die Zahlen von Kollegen die in den letzten Jahren in Rente gegangen sind bzw. in den nächsten 4-5 Jahren gehen.
Klar:37873€ brutto sind 3156€ im Monat = 1 Rentenpunkt
45 Jahre lang 1 Rentenpunkt macht 45 Punkte,jeder Punkt bringt 33,05€,macht 1487€ Rente.
Davon gehen ab 11% Kranken und Pflegev. = 163€ verbleiben: 1324€ Rente.
Frag mal einen Bäcker ob er 3156€ im Monat verdient,40% verdienen weniger als 2000€ brutto.
Wer schafft da 45 Punkte,nicht zu vergessen das Rentenniveau soll ab 2030 mindestens 43% betragen,d.h. es wird abgesenkt.
Ich kann nicht in die Zukunft schauen,für mich zählen immer die Daten von heute.
Ausbildung,Löhne zu DM Zeiten uä. da war nicht viel mit Rentenpunkten.
Deutschland ist eine Aktienwüste,da gebe ich Dir Recht,das wird sich noch ändern.
Heute erkennen die Menschen was das Sparbuch noch wert ist,morgen erkennen viele was die Rente noch wert ist.Frei nach Norbert Blüm: Die Rente ist sicher.????????????

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Unzen999 » 03.10.2019, 21:03

Norbert Blüm meinte ja damit SEINE Rente/Pension sei sicher. Bis 2025 sollen die 48% Rentenniveu stehen. Danach will irgendwann die Babyboomer Generation in Rente das wird noch voll toll vor allen Dingen bei einer sich abzeichnenden Wirtschaftsabkühlung und man sollte wenn man von 2030 redet nicht vergessen einen Inflationsanteil hinzuzurechnen....Passt es für die Volksveralberer werden uns andere Länder als Vorbild unter die Nase gerieben...bei der Rente wird das nicht passieren :oops:
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 03.10.2019, 21:09

Nicht zu vergessen, dass schrittweise (ab 2040) die Rente (voll) versteuert wird :shock: ... dass wissen viele nicht, das gibt noch ein bitter böses erwachen.

Blüm hatte doch Recht mit seinem Spruch. Wenn aber nun jemand die Füße abhackt und schreit, seht mal, der kann ja gar nicht mehr laufen, dann ist es nicht Blüms schuld.


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