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Gold für ne Million auf dem Friedhof

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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Warmduscher
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Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Warmduscher » 09.07.2019, 18:17

da hat doch ein Ömmaken Gold für eine Mio Euro auf dem Friedhof abgelegt.. in kleinen Stofftaschen, neben der Mülltonne...

https://www.bullion-investor.com/blog/d ... -friedhof/

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John Doe Silver
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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon John Doe Silver » 09.07.2019, 18:53

Da kommt ein kalter Anruf und daraufhin lege ich alle Wertsachen an Ablageort Friedhof ab. Sorry aber was ist das außer natürliche Auslese? Die Dummen werden durch eigene Blödheit von ihren Wertsachen separiert. Da sieht man den Schaden der angerichtet wird wenn man total ignorant ist und nur Bunte, Bild der Frau und Fernsehzeitungen liest. Wahrscheinlich hat das Gold und den Lebensstil der Ehemann angehäuft und die Frau hatte kein Verhältnis zu den Wertsachen. Das kommt nicht selten vor das Frauen kein gutes Verhältnis zu Geld bzw. Wertsachen haben. Siehe Schickedanz und Quelle. Die hatte Milliarden vom Vater geerbt und verbraten. Keiner Frau sollte man von seinem Vermögen erzählen. Das sind absolute Konsumschafe vor denen man sich schützen muß. Wenn dir die meisten Werbungen auf den Zeiger gehen, Nachrichten dir trivial oder erlogen vorkommen, du dich im Supermarkt fragst wer das alles kauft dann bist du nicht die Zielgruppe! Die Marketingabteilungen zielen direkt auf die emotionalen Konsumschafe. Diese Schafe sitzen heute in den Regierungen und faseln von Genderquoten und wo wir das Volksvermögen hintransferieren. Glaubt hier einer das die Frauen der deutschen Politikszene anders ticken als diese Frau in dem Artikel? Wer sich dafür interessiert wie Frauen Geld ausgeben dem empfehle ich dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=Zdv39MG92yc

25rubel
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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon 25rubel » 09.07.2019, 19:04

selten so `nen blödsinn gelesen, typische verallgemeinerung. wenn du nur solche frauen kennengelernt hast, solltest du dich vielleicht auch ein wenig hinterfragen. ich kenne einerseits genug männer, die ihr vermögen durchgebracht haben und andererseits frauen, die durch ihr wirken und ihre arbeit vermögend geworden sind, da sie ihren job besser! machen als so manche männer!
ich dachte, diese "mittelalter-denke" sei vergangenheit.
ach ja: ich bin keine frau.

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Devilfish
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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Devilfish » 09.07.2019, 20:08

25rubel hat geschrieben:selten so `nen blödsinn gelesen, typische verallgemeinerung. wenn du nur solche frauen kennengelernt hast, solltest du dich vielleicht auch ein wenig hinterfragen. ich kenne einerseits genug männer, die ihr vermögen durchgebracht haben und andererseits frauen, die durch ihr wirken und ihre arbeit vermögend geworden sind, da sie ihren job besser! machen als so manche männer!
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Nicht aufregen, bringt nichts. Nicht jeder ist im 20 Jahrhu....ich meine natürlich, 21. Jahrhundert angekommen :mrgreen:

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lifesgood
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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon lifesgood » 09.07.2019, 21:13

... meine Lebensgefährtin ist deutlich sparsamer als ich ... :oops: und die würde auch ihre Wertsachen nicht zum Friedhof schaffen, sondern wenn dann eher bei ihren Kindern deponieren.

Wenn Menschen älter werden kann es mitunter vorkommen, dass sie etwas verwirrt werden, nennt man Altersdemenz. Wenn dann keine Angehörigen regelmäßig in Kontakt stehen, können die schon leicht zum Opfer werden.

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Hagen
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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Hagen » 10.07.2019, 18:44

Die arme Frau. Offenbar aus Altersgründen geistig nicht mehr voll auf der Höhe und mit dem Besitz völig überfordert (schon alleine der Umstand solche Werte zuhause aufzubewahren).

Abscheulich was für Verbrecher es gibt. Wenn es irgendwelche potentiellen Erben gab, werden die sich auch freuen, das Gold ist ja wohl mit Sicherheit fort.

Vielleicht eine Gelegenheit darüber nachzudenken, wie man sich und andere vor solchen Ereignissen schützt. So nach dem Motto, "Omi, Du bist doch gar nicht mehr in der Lage solche Werte zu verwahren". Sicherlich schwierig, vor allem wenn der bekannte Altersstarrsinn einsetzt.

Hagen

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Hagen » 10.07.2019, 19:02

Ric III hat geschrieben:
Hagen hat geschrieben:So nach dem Motto, "Omi, Du bist doch gar nicht mehr in der Lage solche Werte zu verwahren". Sicherlich schwierig, vor allem wenn der bekannte Altersstarrsinn einsetzt.



Naja, bei einem derartigen Sprüchlein setzte der Altersstarrsinn auch bei mir in Sekundenbruchteilen ein.


Das sollte Dir zu denken geben smilie_10

Im Ernst, wenn man jenseits der 70 ist und Millionenwerte zuhause verwahrt, würde ich das für bedenklich halten.

Hagen

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon lifesgood » 10.07.2019, 19:25

Hagen hat geschrieben:Wenn es irgendwelche potentiellen Erben gab, werden die sich auch freuen, das Gold ist ja wohl mit Sicherheit fort.

Vielleicht eine Gelegenheit darüber nachzudenken, wie man sich und andere vor solchen Ereignissen schützt. So nach dem Motto, "Omi, Du bist doch gar nicht mehr in der Lage solche Werte zu verwahren". Sicherlich schwierig, vor allem wenn der bekannte Altersstarrsinn einsetzt.

Hagen


Nun, wer regelmäßig Kontakt zur Omi hat, der hätte das auch mitbekommen, weil sie es erzählt hätte, ging ja wohl über einen längeren Zeitraum.

Wenn die Omi so vereinsamt ist, dass sie jedem x-beliebigem Anrufer alles glaubt, ohne Angehörige zu fragen, hege ich mit den Erben, deren Erbe dann weg ist, wenig Mitleid.

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Hagen » 10.07.2019, 19:43

Ric III hat geschrieben:aber wer mit 70 noch Werte herumliegen hat
soll endlich mal den Kram herausrücken..... smilie_07

Feixereien nun aber mal beiseite, der Grundtenor der Kommentare richtet sich gegen das Opfer und nicht gegen die Täter.

DAS finde ich bedenklich ... und dabei ist es völlig gleichgültig daß das Opfer im konkreten Fall offenbar nur sehr bedingt mit unseren bunten Zeiten kompatibel ist.


Der Mangel an Mitgefühl ist sicherlich bedenklich, aber von "herausrücken" hat auch keiner was gesagt. Solche Werte gehören auch in Zeiten von "Enkeltrick" etc nicht in den Direktzugriff von Senioren. Und da ist eben die interessante Frage, wie man das als Familienangehöriger sauber über die Bühne bringt. Stelle ich mir schwierig vor.

Ob die Erben einem Leid tun müssen oder nicht kann ich nicht beurteilen. Vielleicht gibt es keine, oder vielleicht hätte alles die DGzRS geerbt. Vielleicht hat das Opfer auch niemals darüber gesprochen, weil die "Polizei" es so wollte.

Auf alle Fälle sind die "Polizisten" Lumpen der übelsten Sorte, die offenbar das große Los gezogen haben.

Mit Männern und Frauen hat das meiner Meinung nach nichts zu tun, alte Menschen können schnell merkwürdig werden, unabhängig vom Geschlecht.

Ruft gleich mal Eure (Groß)-Eltern an und haltet ein Schwätzchen, kann nichts schaden!

Hagen

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon lifesgood » 10.07.2019, 20:20

Hagen hat geschrieben:Der Mangel an Mitgefühl ist sicherlich bedenklich, aber von "herausrücken" hat auch keiner was gesagt. Solche Werte gehören auch in Zeiten von "Enkeltrick" etc nicht in den Direktzugriff von Senioren.


Wenn man Werte dem Direktzugriff der Senioren entzieht, ist die Gefahr, dass raffgierige Verwandte sich dieses Vermögen schon zu Lebzeiten aneignen um ein Vielfaches größer, als dass die Senioren einem Enkeltrick zum Opfer fallen.

Aber das steht eben dann nicht plakativ in der Zeitung oder im Internet.

Zudem ist es eine Frage des Respektes dem Alter gegenüber. Da haben die Leute im Laufe eines Lebens ein Vermögen erarbeitet und zusammengespart und wenn sie dann 70 oder 75 sind, sollen sie irgendjemand fragen müssen, ob und was sie mit ihrem Geld anstellen "dürfen"?

Es fallen wohl mehr Frauen auf Heiratsschwindler herein, als Senioren auf den Enkeltrick. Soll man dann auch allen Frauen den Direktzugriff auf ihr Vermögen entziehen?

Es kann hier keine Pauschallösungen geben, sondern immer Individuallösungen, je nach "Geistes-"Zustand der einzelnen Personen.

Der Vater meiner Lebensgefährtin z.B. ist 100, der ist geistig voll da. Ihre Mutter ist 93 und total dement.

Man sollte immer, wenn Vermögen vorhanden ist, eine Betreuungs- und Vorsorgevollmacht erstellen, schon alleine deshalb, um zu verhindern, dass im Fall der Fälle ein gerichtlicher Betreuer bestellt wird, der das Zeug dann für nen Apfel und ein Ei verhökert.

Aber dazu bedarf es eines besonderen Vertrauensverhältnisses, das man sich auch erarbeiten muss. Und wenn man erkennt, dass langsam Einschränkungen entstehen, kann man vertrauensvoll Lösungen suchen. Dazu muss man natürlich auch regelmäßig Kontakt haben, um zu wissen was läuft.

lifesgood

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Hagen » 10.07.2019, 20:40

lifesgood hat geschrieben:Es fallen wohl mehr Frauen auf Heiratsschwindler herein, als Senioren auf den Enkeltrick. Soll man dann auch allen Frauen den Direktzugriff auf ihr Vermögen entziehen?


Netter Versuch. Ich beiße nicht an smilie_13

Pauschallösungen gibt es nicht. Vermögensentzug ist weder gerechtfertigt, noch eine Option. Ab gewissen Beträgen könnten sich vielleicht die Betroffenen (z.B. Eltern und Kinder) auf ein "Vier Augen Prinzip" einigen. Warum es sinnvoll ist, daß eine 79-jährige 1 Million in Gold (über 24 kg :shock: ) neben den Komposthaufen auf dem Friedhof abstellen kann, leuchtet mir nicht ein, Respekt vor dem Alter und der Lebensleistung hin oder her. Wenn sie es für Alkohol, Drogen und Gigolos ausgegeben hätte, fein, ihre Sache, muß sie mit sich selbst ausmachen. Aber es irgendwelchen Kriminellen in den Rachen schmeißen? Auweia.

Vielleicht ist die Geschichte ja ein guter Aufhänger um das Thema mal in der Verwandtschaft anzuschneiden...

Hagen

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Re: Gold für ne Million auf dem Friedhof

Beitragvon Hagen » 10.07.2019, 21:13

Ric III hat geschrieben:Weil es ihr Eigentum + Besitz ist.....war.

Weshalb im Ursprung das Telefon klingelte und am Ende der G`schicht das Au nimmer dort steht wo es abgestellt wurde ist und bleibt hier das Problem und eben nicht ob die Dame Verfügungsgewalt darüber haben sollte.


Da haben wir es, das übliche Telekom-Bashing :lol:

Natürlich sind die Lumpen schuld, die die Dame hinters Licht geführt haben. Ich bin mir aber sicher daß die Dame beim heutigen Kenntnisstand das Gold nicht mehr auf dem Friedhof abstellen würde und daher schlußfolgere ich: das Abstellen des Goldes auf dem Friedhof war ein Fehler. Ich hoffe darauf können wir uns einigen?

Wie gesagt, ruft Eure alten Herrschaften an und erzählt denen mal von der Geschichte. Könnte interessant sein :D

Hagen
Zuletzt geändert von Hagen am 10.07.2019, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.


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