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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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Em-Bug
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Em-Bug » 13.07.2017, 10:56

Cardy hat geschrieben:In der Theorie klingt das plausibel, allerdings stelle ich mir die praktische Umsetzung sehr schwer vor. Okay, man hat also im Laufe der Zeit sagen wir mal 100 kg Münzen, also etwa 3200 Stück angesammelt, und will damit im Alter die Rentenlücke schliessen. Wie geht das? Rennt man alle paar Wochen zur Bank mit 5 Münzen in der Hand, um sie gegen Bargeld einzutauschen? Sucht man regelmässig im Netz nach dem örtlichen Händler mit den besten Preisen? Überlässt man es seinen Kindern, das zu erledigen?

Kann natürlich jeder machen, wie er möchte, und für einige ist es sicher eine Option. Aber gerade bei älteren Menschen ist so was schwer vorstellbar, sie haben andere Sorgen. Sie wollen Sicherheit und Ruhe haben, regelmässig zum Arzt gehen und sich um ihre Hobbys kümmern.


Die Antworten liegen doch schon in Deinem Posting selbst drin. Ältere wollen / brauchen Sicherheit, Ruhe, Arztbesuche, Hobbies... Naja das kostet halt, wie soll das sonst finanziert werden wenn nicht mit Ansparen?

100 kg Münzen sind nicht mal ein großes Volumen! Das ist sogar richtig wenig, vorausgesetzt man spart nicht zu sehr in Umverpackungs- und Kapselgedöns eingepackte oder mit allzuviel Kupfer verunreinigte Sachen, sondern in vernünftig roll- oder stapelbare Edelmetalle.

Und ja genau, man geht regelmässig zum Edelmetallhändler oder zur Münzbörse und tauscht einen Teil um in das allgemeine Tauschmittel was gerade angezeigt ist. Vielleicht muß man auch gar nicht umtauschen. :mrgreen: Wie willst Du das dann sonst machen?

EM ist nicht alles, aber ein ganz wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung. Aber wenn Du bessere Ideen dafür hast, dann benenne sie doch bitte. Ich bin schon ganz gespannt...
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Cardy
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Cardy » 13.07.2017, 11:46

Nein, ich habe keine "bessere" Idee. Bezweifle sehr, dass es "die" Idee gibt. Ich hab viele Ideen und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Und ob EM "ein wesentlicher Bestandteil" der Altersvorsorge sein müssen, ist noch lange nicht ausgemacht. Okay, hier sind wir im EM Forum, also müssen es hier EM sein. In einem Aktien-Forum sieht die Sache sicher anders aus.
Die einzige Idee, die ich habe, ist also die, dass ich micht darum kümmern muss, Informationen sammle und mir eine Vorsorge aus verschiedenen Bausteinen aufbaue. Sachwerte, Aktien, Cash, Fremdwährungen... Alles möglichst flexibel...

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Cardy » 13.07.2017, 12:12

lifesgood hat geschrieben:... wo liegt das Problem?

Man wird sicher nicht jedes Monat ein paar Münzchen verkaufen, sondern eher den Bedarf für mehrere Monate am Stück. Oder wenn man glaubt, dass der Kurs besonders günstig ist, auch mal den Bedarf für 1 - 2 Jahre am Stück.

lifesgood
Das ist ja der Knackpunkt. Wann ist der Kurs "besonders günstig" und das "für mehrere Monate"? Wie weiss man das, ohne sich ständig darum zu kümmern? Ist es das, was ältere Menschen wollen - sich um den günstigsten Kurs zu kümmern, um die aktuelle Inflationsrate, um die Preisentwicklung der nächsten Monate oder Jahre? Dann können sie auch Aktien kaufen oder brauchen die EM nicht physisch zu lagern, es reichen Anteile an Fonds...

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 13.07.2017, 12:21

Ich denke ein guter Indikator ist, wenn sich der Kurs innerhalb von 3 Jahren mehr als verdreifacht hat, wie dies beim Silber Anfang 2011 der Fall war, da kann man dann auch mal nen größeren Batzen abstossen ;)

Grundsätzlich muss man sich mit jeder Anlage, ausser vielleicht dem Festgeldkonto ein wenig beschäftigen.

Letztendlich muss jeder das machen, womit er sich am wohlsten fühlt. Ich bin da weit davon entfernt einen "Glaubenskrieg" draus zu machen.

Ich hatte in meinem Leben mit den Edelmetallen ein glücklicheres Händchen als mit den Aktien und tendiere daher eben eher zu Edelmetallen. Wenn Andere aus einer anderen Erfahrung heraus eher zu Aktien tendieren, wieso nicht?

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon $ilver $urfer » 13.07.2017, 13:15

Ich denke heutzutage bekommt man auch im Alter noch ganz gut mit wie der Kurs gerade steht ohne dafür allzu viel Zeit investieren zu müssen. Ob der Kurs für den einzelnen hoch oder tief ist hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Ich setze mir Marken. Da ich noch nicht Tonnenweise Silber habe, ist die Schwelle für erste Verkäufe noch nicht erreicht, da von mir relativ hoch angesetzt.
Kaufen will ich wieder wenn es die 1 kg Münzbarren für 500€ gibt. Diese Marke wurde kürzlich ja fast erreicht.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Outback 1403 » 13.07.2017, 13:38

Cardy hat geschrieben:Nein, ich habe keine "bessere" Idee. Bezweifle sehr, dass es "die" Idee gibt. Ich hab viele Ideen und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Und ob EM "ein wesentlicher Bestandteil" der Altersvorsorge sein müssen, ist noch lange nicht ausgemacht. Okay, hier sind wir im EM Forum, also müssen es hier EM sein. In einem Aktien-Forum sieht die Sache sicher anders aus.
Die einzige Idee, die ich habe, ist also die, dass ich micht darum kümmern muss, Informationen sammle und mir eine Vorsorge aus verschiedenen Bausteinen aufbaue. Sachwerte, Aktien, Cash, Fremdwährungen... Alles möglichst flexibel...


Die Wahrheit liegt im Anlagemix. Man kann nicht vorhersehen, ob das eine oder andere im Zeitraum X besser läuft. 70 % in Edelmetalle zu investieren halte ich persönlich für Kokolores, man nimmt sich ja die ganze Handlungsfreiheit. Es gibt auch alle Naselang mal wieder die eine oder andere werthaltige Aktie, die man günstig einsammeln kann. War es das jetzt mit dem Ausverkauf bei den Edelmetallen? Ja, nein, jein? Wenn es nochmal eine oder zwei Etagen runter geht, möchte ich auch noch Liquidität dafür haben. Wenn es jetzt mal zur Abwechslung nachhaltig steigt, freue ich mich aber auch. Die Base geht ja nun schon einige Jahre und es gab wahrlich genug Zeit zum Kaufen, auch günstigere als diese oder letzte Woche.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Cardy » 13.07.2017, 14:26

lifesgood hat geschrieben:Ich denke ein guter Indikator ist, wenn sich der Kurs innerhalb von 3 Jahren mehr als verdreifacht hat, wie dies beim Silber Anfang 2011 der Fall war, da kann man dann auch mal nen größeren Batzen abstossen ;)
Das ist nur im Nachhinein richtig. Ist es ein schlechter Indikator, wenn sich der Kurs nur verdoppelt? Oder läppische 50% gemacht hat? Wer also nach 100% dachte, hey, cool, verkaufen, hat sich dann bestimmt in den A*** gebissen. Und da Trends eher dazu neigen, sich fortzusetzen, als umzukehren, kann man bei 200% plus auch warten, ob sich der Preis nicht noch vervierfacht. Und sich dann in den A*** beissen, weil mach nicht verkauft hat.

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 13.07.2017, 14:46

... das war ein wenig überspitzt formuliert.

Man muss sich Marken setzen, wie Silversurfer richtig schrieb.

Braucht man Geld im Alter und die Marke ist nicht erreicht, nur wenig verkaufen. Ist die Marke erreicht den Teil verkaufen, steigt es weiter bis zur nächsten Marke den Teil auch verkaufen.

Ich hatte z.B. 2011 bei der Marke 30€ Oz einen Teil des Bestandes verkauft. Wäre es weiter gestiegen hätte ich bei 40 € nochmals einen solchen Posten verkauft. Wer zu gierig ist, wartet oft zu lange. Daher CostAverage beim Kauf und beim Verkauf.

Aktuell liegt die erste Verkaufsmarke wieder bei 30€ pro Unze. Wenn das irgendwann in den nächsten Jahren mal wieder erreicht wird, stoße ich einen kleinen 2-stelligen Prozentsatz meines Silbers ab.

Hängt natürlich auch davon ab, wie sicher einem zu diesem Zeitpunkt die Währung erscheint.

Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass man nie zum billigsten Preis kauft und nie zum teuersten Preis verkauft, aber wenn dazwischen eine schöne Spanne liegt, ist alles gut ;)

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon $ilver $urfer » 13.07.2017, 16:04

Bei mir wäre die erste Marke bei 25 € / Unze erreicht. Mal abwarten ob das in den nächsten Jahren erreicht wird. Bis ich mal in Rente gehe wird es aber sicherlich irgendwann nochmal zu maßlosen Übertreibungen wie 2011 kommen.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon soelv-liebhaber » 14.07.2017, 13:43

lifesgood hat geschrieben:
Silbermann 1984 hat geschrieben:Wenn man jetzt schon mehrere Kilo für ettliche 1000€ besitzt warum man dann immer noch mehr und mehr braucht,möchte.....


Nun, das ist ein Rechenspielchen.

Wir alle wissen, dass wir im Rentenalter deutlich weniger Einkommen haben werden, als während des Arbeitslebens.

lifesgood


Moin moin "lifesgood",

für meine Zitat-Antwort habe ich den größten Teil Deinen Beitrags gelöscht,
damit es nicht zu "seitenfüllend" wird.

Interessant, was Du da geschrieben hast - und wohl wahr!

Einen Aspekt halte ich aber auch noch für wichtig, nämlich den,
das ältere Menschen auch oftmals weniger Bedürfnisse haben.
Mir geht es zumindest so, also spreche ich da aus (persönlicher) Erfahrung ... (65 ++) :D
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"Der Wechsel allein ist das Beständige" von A. Schopenhauer

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Em-Bug » 14.07.2017, 15:04

soelv-liebhaber hat geschrieben:...
Einen Aspekt halte ich aber auch noch für wichtig, nämlich den,
das ältere Menschen auch oftmals weniger Bedürfnisse haben.
Mir geht es zumindest so, also spreche ich da aus (persönlicher) Erfahrung ... (65 ++) :D


Da würde ich mal überhaupt nicht von ausgehen! Was ist mit der Gesundheit, Ar***lifting, Stiftzähne, bequeme Taxifahrten, Hausumbau auf stufenlos, Lieferservice, Massagen...?

Solange man fit ist, alles bestens aber wenn Du gesundheitlich angeschlagen bist und dann noch schlecht zu Fuß, dann kannst Du Dich ohne angemessene Rücklagen beinahe gleich in die Kiste legen. :?

Und auf Kranken- und Pflegekassen, ob nun staatlich oder privat, und die Familie allein würde ich mich nicht verlassen.

BTT

Heute geht es jetzt erstmal ein bissl rauf, hoffen wir mal nicht dass es eine bouncing cat ist. :mrgreen:
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 14.07.2017, 15:26

lifesgood hat geschrieben:
Silbermann 1984 hat geschrieben:Wenn man jetzt schon mehrere Kilo für ettliche 1000€ besitzt warum man dann immer noch mehr und mehr braucht,möchte.....




Also müßte man, pro Rentenmonat beim aktuellen Kurs rund 18,75 Unzen Silber horten. Das macht dann pro Rentenjahr schon 225 Unzen (= 7 kg).

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt bei gut 80 Jahren, also gilt es 13 Rentenjahre abzusichern. 13 Jahre à 7 kg = 91 kg.

Nun weiss man ja auch nicht, ob man nicht deutlich älter wird als der Durchschnitt (der Vater meiner Lebensgefährtin ist 98), also sollte man hier mindestens noch einen Puffer von 5 Jahren einbauen, schon sind wir bei 18 Jahren oder 126 kg.

Auch wenn Edelmetalle nach meiner Ansicht auf lange Sicht die Kaufkraft erhalten, unterliegen sie erheblichen Schwankungen. Es kann auch mal gerade niedrig stehen. Von daher erscheint mir hier ein Puffer von 25% durchaus angebracht und so werden aus den 126 kg dann eben 157,5 kg (= über 5.000 Unzen) Silber.

Das Alles um im Alter einen Einkommensverlust von 300 € monatlich ausgleichen zu können. Bei einem höheren Lebensstandard oder eine höheren Einkommenslücke im Alter entsprechend mehr. Zudem kann man wohl davon ausgehen, dass auch die Rente nicht in dem Maße steigt, wie es die Preise tun.

Du siehst, wenn man schon mehrere kg für etliche Tausend Euro besitzt, ist das zwar nett, aber reicht bei weitem nicht, um auch im Alter so weiterzuleben, wie man es gewohnt ist.



lifesgood

Also halten wir fest das dieses privat zusätzlich fürs Alter vorsorgen Geschwätz von der Poltik für den Hintern ist :wink: ,denn das sind nach heutigem Kurs irgendwas um die 80.000€ ,rechnen wir noch 20.000 Gold mit drauf ,sicher ist sicher smilie_11 ,dann sind das 100.000€ ,dies werden nur die wenigsten wohl hinbekommen bei 1.500-1.600€ im Monat.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.07.2017, 16:04

@soelv: Da hast Du sicher Recht, dass man weniger Bedürfnisse hat, das stelle ich bei mir auch schon fest. Wobei die Dinge, die ich nicht mehr "brauche" eher im gehobenen Konsum- oder Luxusbereich liegen (habe z.B. die Anzahl meiner Autos halbiert), also in einem Bereich, der für viele auch im Arbeitsleben schon nicht erreichbar ist.

Allerdings werden die Grundbedürfnisse (Wohnen, Nahrung, medizinische Versorgung usw.) unter Umständen eher teurer. Und das was man selbst nicht mehr an Bedürfnissen hat, haben dann Enkel, die zum Geburtstag, zu Weihnachten usw. beschenkt werden wollen. Hier sehe ich das Einsparpotential nicht so riesig.

@Silbermann: Selbst wenn man die 100 k nicht schafft so schafft man sicherlich die Hälfte oder ein Viertel davon und das bringt einen auch schon weiter. Entscheidend ist, dass man früh anfängt. Gerade die Einkommensklasse 1.500 - 1.600 € ist ja der klassische "Geselle", also relativ frühzeitig mit 19 oder 20 mit der Berufsausbildung fertig. Bleiben also 48 Jahre oder 576 Monate Zeit zum Sparen.

Bei 50 € ergeben 576 Monate auch schon 28.800 €, bei 100 € im Monat schon 57.600 € vielleicht gibt´s irgendwann in den nächsten 40 Jahren auch mal wieder Zinsen usw. Auf jeden Fall besser als gar nichts. Vorausgesetzt die Rente liegt über H4, denn sonst muss man das erst verbrauchen.

Das Problem ist häufig auch, dass man in jungen Jahren noch nicht an das Alter denkt, weil es noch soooo weit weg ist. Und plötzlich ist man über 50 und es bleibt eben nicht mehr viel Zeit um vorzusorgen.

lifesgood

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 14.07.2017, 17:37

lifesgood hat geschrieben:@soelv: Da hast Du sicher Recht, dass man weniger Bedürfnisse hat, das stelle ich bei mir auch schon fest. Wobei die Dinge, die ich nicht mehr "brauche" eher im gehobenen Konsum- oder Luxusbereich liegen (habe z.B. die Anzahl meiner Autos halbiert), also in einem Bereich, der für viele auch im Arbeitsleben schon nicht erreichbar ist.

Allerdings werden die Grundbedürfnisse (Wohnen, Nahrung, medizinische Versorgung usw.) unter Umständen eher teurer. Und das was man selbst nicht mehr an Bedürfnissen hat, haben dann Enkel, die zum Geburtstag, zu Weihnachten usw. beschenkt werden wollen. Hier sehe ich das Einsparpotential nicht so riesig.

@Silbermann: Selbst wenn man die 100 k nicht schafft so schafft man sicherlich die Hälfte oder ein Viertel davon und das bringt einen auch schon weiter. Entscheidend ist, dass man früh anfängt. Gerade die Einkommensklasse 1.500 - 1.600 € ist ja der klassische "Geselle", also relativ frühzeitig mit 19 oder 20 mit der Berufsausbildung fertig. Bleiben also 48 Jahre oder 576 Monate Zeit zum Sparen.

Bei 50 € ergeben 576 Monate auch schon 28.800 €, bei 100 € im Monat schon 57.600 € vielleicht gibt´s irgendwann in den nächsten 40 Jahren auch mal wieder Zinsen usw. Auf jeden Fall besser als gar nichts. Vorausgesetzt die Rente liegt über H4, denn sonst muss man das erst verbrauchen.

Das Problem ist häufig auch, dass man in jungen Jahren noch nicht an das Alter denkt, weil es noch soooo weit weg ist. Und plötzlich ist man über 50 und es bleibt eben nicht mehr viel Zeit um vorzusorgen.

lifesgood


Das denke ich auch das 40-50.000 in einem Arbeitsleben durchaus machbar sind.

Ja das problem ist wirklich das die wenigsten mit 19 dran denken,da verdient man zum ersten mal so richtig "Viel" Geld und freut sich dinge einfach kaufen zu können was früher nicht möglich war.

Einem tut nichts weh und man denkt es geht ewig so weiter,diese gedanken ans alt werden kommen erst so mit ende 20 smilie_11 .

Ich denke schon das sowas wie H4 Rente rauskommen wird,denn es sind ja nur noch glaub ich 60% was man bekommt,dann ist es ja leider heutzutage auch noch normal das man die ein oder andere Lücke hat ,dieses 40 Jahre in einem Betrieb ist heutzutage ja leider ein Auslaufmodell.

lifesgood,hast du eine Firma mit eigenen Angestellten oder bist du Pilot?

Ich frage mich das nur weil ich mich frage mit was man soviel Geld verdienen kann das man einen ganzen Fuhrpark unterhalten kann smilie_11 denn die Anzahl meiner Autos halbiert hört sich nicht nur nach einem 2. Wagen an smilie_20 . Das mit dem Gold und Silber machst du ja nur so neben bei smilie_11

Bestimmt ist es auch nicht " ein" Audi A4 und ein Polo smilie_11 ,sondern mir schebt bei dir schon eher sowas wie Porsche,Mercedes......vor :wink: .

Wobei ich mich bei so dingen auch immer frage für was man 3,4,5,6 Autos braucht,fahren kann man immer nur mit einem,unterhalten müssen auch alle werden ob sie jetzt rum stehen oder fahren......oder hat man sowas einfach weil man es sich leisten kann und soviel Geld hat das es mehr oder weniger egal ist wofür man es ausgibt?

Nicht lachen,meiner einer hat schon mal vor sich hingeträumt was er machen würde wenn er Millionär wär smilie_08 .Irgendwie 5 Mio. im Lotto gewonnen :wink: ,und dann fängt man an zu rechnen,ein neues Auto 25.000€ ,keines Eigenheim 100qm mit Grundstück also etwas Wiese vielleicht noch ein Obstbaum drauf 500.000€ ,das Haus schön eingerichtet 50.000€ ,in der Doppelgarage schönes Werkzeug ein wenig eingerichtet wie eine Werkstatt mit Kompressor.....10.000€ wenn man mal was machen muss.

Da hat man erst 585.000€ ausgegeben und mit dem Rest wird es schon eng was man damit noch anfangen soll,1 Mio. noch in der Hinterhand fürs Alter,Reperaturen am Haus...macht 1,5 Mio. und den Rest würde ich ausgesuchten Menschen zugute kommen lassen weil ich ich nicht wüsste was ich mit soviel Geld überhaupt anfangen soll :wink:

libelle
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 15.07.2017, 08:37

Silbermann 1984 hat geschrieben:
Also halten wir fest das dieses privat zusätzlich fürs Alter vorsorgen Geschwätz von der Poltik für den Hintern ist :wink: ,denn das sind nach heutigem Kurs irgendwas um die 80.000€ ,rechnen wir noch 20.000 Gold mit drauf ,sicher ist sicher smilie_11 ,dann sind das 100.000€ ,dies werden nur die wenigsten wohl hinbekommen bei 1.500-1.600€ im Monat.



Ich weiß natürlich auch, dass eine Menge Menschen in unserem Land mit 1500€ -1600€ auskommen müssen oder gar weniger zu Verfügung haben.

Ohne eine gehörige Portion Disziplin, wird da nichts für das Alter angespart werden können.

Selbstdisziplin ist das A und O, wenn es ums Sparen geht, ohne diese kannst'e auch 10.000 im Monat verdienen und es bleibt am Ende nichts über.

lifesgood hat es an seinem Beispiel ja gut verdeutlicht, welche Summen zusammen kommen können, wenn man frühzeitig und kontinuierlich eine Summe X an die Seite packt.

Vielen Menschen in unserem Land fehlt es aber mehr und mehr an Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.

Wer sein Leben erfolgreich meistern möchte, sollte sich weniger auf Andere wie z.B den Staat, das Jobcenter oder den Chef verlassen und mehr an seinen eigenen Fähigkeiten glauben, diese festigen und ausbauen.
Ich habe in meinem Leben auch schon für sehr wenig Geld gearbeitet und dennoch blieb am Monatsende immer noch was übrig.
Wenn ich die Einnahmen nicht erhöhen kann muss ich die Ausgaben reduzieren und das auch dann, wenn mir der Sinn nicht danach steht.


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