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Fotografieren von Münzen
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Fotografieren von Münzen
Hallo zusammen,
mal ein ganz anderes Thema: Habt ihr schon Erfahrungen beim Fotografieren von Münzen gesammelt? Ich hab ziemlich schnell festgestellt, dass Silbermünzen mit zu den am schwierigsten zu fotografierenden Dingen überhaupt gehören Jeder der schon mal für ne Auktion oder so Bilder von Silber gemacht hat, weiß vermutlich, wovon ich rede
Gibt es da irgendwelche Tricks, dass es nicht überbelichtet wird und dass die Konturen zu rauskommen?
Oder habt ihr es schon mal mit einem Scanner versucht?
Mit Blitz hat es manchmal funktioniert, aber war wenn man es frontal fotografiert hat natürlich überbelichtet wegen der Spiegelung.
mal ein ganz anderes Thema: Habt ihr schon Erfahrungen beim Fotografieren von Münzen gesammelt? Ich hab ziemlich schnell festgestellt, dass Silbermünzen mit zu den am schwierigsten zu fotografierenden Dingen überhaupt gehören Jeder der schon mal für ne Auktion oder so Bilder von Silber gemacht hat, weiß vermutlich, wovon ich rede
Gibt es da irgendwelche Tricks, dass es nicht überbelichtet wird und dass die Konturen zu rauskommen?
Oder habt ihr es schon mal mit einem Scanner versucht?
Mit Blitz hat es manchmal funktioniert, aber war wenn man es frontal fotografiert hat natürlich überbelichtet wegen der Spiegelung.
Hallo outset,
also ich probiere es meistens in einem 30°-Winkel zur Münze und dann ziemlich nah (<=2cm) ran mit Makrofunktion. Werden dann eigentlich ganz ordentlich die Ergebnisse. Allerdings sind die Münzen dann nicht in der direkten Draufsicht abgebildet, sondern relativ schräg. Vorteil ist aber: keine unerwünschte Reflexion! Ich hatte mal einen Fotografen gefragt und der hat wohl einen ziemlich guten Trick parat: Man nimmt eine schwarze Decke (zur Not auch ein T-Shirt, es muss nur ganz schwarz sein!) und schneidet ein Loch hinein, das groß genug für das Objektiv der Kamera ist und bei Autofokus muss selbstverständlich auch der Sensor noch durch. Die Münze muss mit einer sehr hellen Lampe (um die 500 Watt) völlig ausgeleuchtet sein, die Kamera befindet sich direkt frontal gegenüber der Münze. Die schwarze Decke schluckt sämtliches Licht, außer dem gewünschten Objekt, in diesem Falle der Münze. Falls doch die Kamera zu sehen ist (bei PP-Münzen) muss der Winkel minimal geändert werden. Müsste eigentlich so klappen. Ich selbst habe diese Methode allerdings noch nicht ausprobiert. Einfach mal probieren...könnte mir aber vorstellen, das moderne Flachbettscanner auch sehr gute Ergebnisse abliefern, mit meinem alten war das nicht so der Hit, aber ich hatte auch eher ein "Vorkriegsmodell", moderne Scanner sind mittlerweile richtig gut.
Bild zeigt die "Walking Liberty" des American Silver Eagle 2008 in der Proof-Variante. Eigentlich muss man bei PP-Exemplaren dasselbe machen, als ob man einen Spiegel fotografiert, den Winkel wählen, wo keine Reflexion mehr stattfindet bzw. den Winkel wo die Kamera unsichtbar bleibt! Videofilmer wissen, das man das mit ein paar Tricks relativ schnell kann, z.B. eine Person im Spiegel filmen ohne das man selbst mitgefilmt wird. Fand ich eigentlich immer so...
hier die gleiche Münze in der Box (absichtlich mit Reflexion aufgenommen, damit man den Unterschied sieht!)
Muss dazu sagen, das bei uns um 18h nicht mehr so viel natürliches Licht vorhanden ist, deshalb ist die Ausleuchtung natürlich suboptimal
also ich probiere es meistens in einem 30°-Winkel zur Münze und dann ziemlich nah (<=2cm) ran mit Makrofunktion. Werden dann eigentlich ganz ordentlich die Ergebnisse. Allerdings sind die Münzen dann nicht in der direkten Draufsicht abgebildet, sondern relativ schräg. Vorteil ist aber: keine unerwünschte Reflexion! Ich hatte mal einen Fotografen gefragt und der hat wohl einen ziemlich guten Trick parat: Man nimmt eine schwarze Decke (zur Not auch ein T-Shirt, es muss nur ganz schwarz sein!) und schneidet ein Loch hinein, das groß genug für das Objektiv der Kamera ist und bei Autofokus muss selbstverständlich auch der Sensor noch durch. Die Münze muss mit einer sehr hellen Lampe (um die 500 Watt) völlig ausgeleuchtet sein, die Kamera befindet sich direkt frontal gegenüber der Münze. Die schwarze Decke schluckt sämtliches Licht, außer dem gewünschten Objekt, in diesem Falle der Münze. Falls doch die Kamera zu sehen ist (bei PP-Münzen) muss der Winkel minimal geändert werden. Müsste eigentlich so klappen. Ich selbst habe diese Methode allerdings noch nicht ausprobiert. Einfach mal probieren...könnte mir aber vorstellen, das moderne Flachbettscanner auch sehr gute Ergebnisse abliefern, mit meinem alten war das nicht so der Hit, aber ich hatte auch eher ein "Vorkriegsmodell", moderne Scanner sind mittlerweile richtig gut.
Bild zeigt die "Walking Liberty" des American Silver Eagle 2008 in der Proof-Variante. Eigentlich muss man bei PP-Exemplaren dasselbe machen, als ob man einen Spiegel fotografiert, den Winkel wählen, wo keine Reflexion mehr stattfindet bzw. den Winkel wo die Kamera unsichtbar bleibt! Videofilmer wissen, das man das mit ein paar Tricks relativ schnell kann, z.B. eine Person im Spiegel filmen ohne das man selbst mitgefilmt wird. Fand ich eigentlich immer so...
hier die gleiche Münze in der Box (absichtlich mit Reflexion aufgenommen, damit man den Unterschied sieht!)
Muss dazu sagen, das bei uns um 18h nicht mehr so viel natürliches Licht vorhanden ist, deshalb ist die Ausleuchtung natürlich suboptimal
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
Hallo 999.9!
Danke schon mal für den klasse Beitrag! Du hast recht, mit direkt drauf klappt es meistens nicht. Leicht schräg, damit die Refexion weg ist klappt meistens am besten.
Ich hab inzwischen gute Erfahrungen gemacht, wenn man indirektes Licht verwendet. Also normale Straher oder andere Lichtquellen strahlen die Münze ja direkt an. Wenn man das Licht dann aber diffus macht, also das Licht streut, dann erzielt man dadurch ein weicheres Licht, welches auch die Münze viel schöner aussehen lässt. Das krasse Gegenteil dazu wäre dann der Blitz. Das ist sehr hartes Licht, macht harte Schatten und hat oft sehr unschöne Reflexionen.
Deine Bilder gefallen mir gut. Wär gut, wenn noch jemand posten könnte, wie Münzen im Scanner aussehen bzw. wie man es hinkriegt, dass die im Scanner gut aussehen!
Danke schon mal für den klasse Beitrag! Du hast recht, mit direkt drauf klappt es meistens nicht. Leicht schräg, damit die Refexion weg ist klappt meistens am besten.
Ich hab inzwischen gute Erfahrungen gemacht, wenn man indirektes Licht verwendet. Also normale Straher oder andere Lichtquellen strahlen die Münze ja direkt an. Wenn man das Licht dann aber diffus macht, also das Licht streut, dann erzielt man dadurch ein weicheres Licht, welches auch die Münze viel schöner aussehen lässt. Das krasse Gegenteil dazu wäre dann der Blitz. Das ist sehr hartes Licht, macht harte Schatten und hat oft sehr unschöne Reflexionen.
Deine Bilder gefallen mir gut. Wär gut, wenn noch jemand posten könnte, wie Münzen im Scanner aussehen bzw. wie man es hinkriegt, dass die im Scanner gut aussehen!
Hallo outset,
Indirektes Licht? Das stelle ich mir auch sehr gut vor, dann braucht man auch gar keinen speziellen Filter, da das Licht dann von alleine "weich" ist. Muss ich auch mal probieren, finde ich gut, das man sich hier so gut austauschen kann. Ist ja auch ein schönes Hobby, das wirklich niemals langweilig wird
Indirektes Licht? Das stelle ich mir auch sehr gut vor, dann braucht man auch gar keinen speziellen Filter, da das Licht dann von alleine "weich" ist. Muss ich auch mal probieren, finde ich gut, das man sich hier so gut austauschen kann. Ist ja auch ein schönes Hobby, das wirklich niemals langweilig wird
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
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Also zum Thema indirektes Licht. Das kann man zum Beispiel ganz einfach erreichen, wenn man einen weißen Stoff vor eine Lampe spannt. Das Licht wird dann diffus gestreut und sehr weich. Auch für Produktfotografie ist das ganz interessant, da man diese harten Lichtreflexe rauskriegt.
Die Fotografen haben es im Prinzip in ähnlicher Form. Da gibt es dann so ein Gestell mit einem Diffusor, der genau das macht, nämlich das Licht streut. Hat bestimmt jeder schon mal gesehen beim Portraitfotografen. Die haben üblicherweise auch immer solche Teile.
Für den Hausgebrauch tut es aber auch gewöhnlicher weißer Stoff zum davorspannen. Idealerweise dann auch tageslichtähnliches Licht verwendet. Tageslichtstrahler gibt´s bei ebay und in Online-Shops mittlerweile auch sehr sehr günstig.
Die Fotografen haben es im Prinzip in ähnlicher Form. Da gibt es dann so ein Gestell mit einem Diffusor, der genau das macht, nämlich das Licht streut. Hat bestimmt jeder schon mal gesehen beim Portraitfotografen. Die haben üblicherweise auch immer solche Teile.
Für den Hausgebrauch tut es aber auch gewöhnlicher weißer Stoff zum davorspannen. Idealerweise dann auch tageslichtähnliches Licht verwendet. Tageslichtstrahler gibt´s bei ebay und in Online-Shops mittlerweile auch sehr sehr günstig.
vielen Dank nochmal für die vielen guten Beiträge Langsam werden die Ergebnisse schon ganz passabel.
Das mit der schwarzen Pappe habe ich nun auch mal getestet. Ist auch eine sehr gute Idee. Damit es nicht ganz so extreme Konturen gibt, habe ich es auch schon mit dunkelgrauer Pappe erfolgreich getestet.
Würde mich mal interessieren, wie die das in den Hochglanzbroschüren immer so hinkriegen. Aber ich glaube, da wird auch ganz schön viel getrickst und retuschiert. Der Münzhintergrund ist bei vielen Münzen, die man da so sieht, auch immer identisch. Ich denke, wenn man bei ebay Münzen verkauft, spielt ein gutes Bild, dass auch nach was aussieht, auch eine große Rolle. Die meisten Münzen bei ebay sehen ja vom Bild her schon scheußlich aus.
Was nehmt ihr eigentlich für Kameras? Bzw. mit welcher habt ihr schon gute Erfahrungen gemacht?
Das mit der schwarzen Pappe habe ich nun auch mal getestet. Ist auch eine sehr gute Idee. Damit es nicht ganz so extreme Konturen gibt, habe ich es auch schon mit dunkelgrauer Pappe erfolgreich getestet.
Würde mich mal interessieren, wie die das in den Hochglanzbroschüren immer so hinkriegen. Aber ich glaube, da wird auch ganz schön viel getrickst und retuschiert. Der Münzhintergrund ist bei vielen Münzen, die man da so sieht, auch immer identisch. Ich denke, wenn man bei ebay Münzen verkauft, spielt ein gutes Bild, dass auch nach was aussieht, auch eine große Rolle. Die meisten Münzen bei ebay sehen ja vom Bild her schon scheußlich aus.
Was nehmt ihr eigentlich für Kameras? Bzw. mit welcher habt ihr schon gute Erfahrungen gemacht?
Einem Flachbettscanner ist es doch egal, wie dick die Münze ist...
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Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
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- 1000er Fein
- Silber-Guru
- Beiträge: 2351
- Registriert: 23.09.2008, 00:24
- Wohnort: Wellington, Neuseeland
Panda - Münze auf den Scanner legen und zB schwarzes T Shirt drauflegen, wenn der Deckel nicht mehr zugeht
Ich benutze meistens eine EOS 400 Digitale Spiegelreflex mit normalem oder Makro Objektiv.
Ich verwende oft mindestens 2 Lichtquellen, habe neben schwarzer und grauer Pappe auch weißes Papier zum reflektieren oder Spiegelfliesen benutzt.
Am besten ist immer noch im Sonnenlicht (mit- und nicht gegen die sonne fotografieren )
Ich benutze meistens eine EOS 400 Digitale Spiegelreflex mit normalem oder Makro Objektiv.
Ich verwende oft mindestens 2 Lichtquellen, habe neben schwarzer und grauer Pappe auch weißes Papier zum reflektieren oder Spiegelfliesen benutzt.
Am besten ist immer noch im Sonnenlicht (mit- und nicht gegen die sonne fotografieren )
Bei meinem alten Scanner hat er selbst erkannt, wenn der Deckel nicht mehr zuging und hat dann die "offenen" Stellen im Bild geschwärzt wiedergegeben. Die Scans sahen eigentlich immer sehr gut aus, okay ansonsten ist das mit dem Abdecken mit einem schwarzen T-Shirt auch eine gute Idee.
Eine digitale SLR ist natürlich das Optimum. Die D 90 von Nikon kann ich empfehlen, ein Freund von mir hat sie bereits; ich überlege sie mir zu Weihnachten zuzulegen. Im Moment eine der besten Spiegelreflexkameras sogar mit einer tollen Videoaufzeichnungsfunktion.
Leider kostet das Gehäuse alleine schon so viel wie eine Unze Gold...
Hoffentlich werden die Dinger noch ein wenig günstiger, bis der Weihnachtsmann wieder kommt.
Wenn jemand bei Nikon arbeitet könnte ich aber gerne die Kamera gratis testen.
Eine digitale SLR ist natürlich das Optimum. Die D 90 von Nikon kann ich empfehlen, ein Freund von mir hat sie bereits; ich überlege sie mir zu Weihnachten zuzulegen. Im Moment eine der besten Spiegelreflexkameras sogar mit einer tollen Videoaufzeichnungsfunktion.
Leider kostet das Gehäuse alleine schon so viel wie eine Unze Gold...
Hoffentlich werden die Dinger noch ein wenig günstiger, bis der Weihnachtsmann wieder kommt.
Wenn jemand bei Nikon arbeitet könnte ich aber gerne die Kamera gratis testen.
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
- 1000er Fein
- Silber-Guru
- Beiträge: 2351
- Registriert: 23.09.2008, 00:24
- Wohnort: Wellington, Neuseeland
Ich rechne alles in Unzen, sei es Silber oder Gold um.
Immer diese lästigen Lebensmitteleinkäufe, was man dafür alles an EM kaufen könnte.
Immer diese lästigen Lebensmitteleinkäufe, was man dafür alles an EM kaufen könnte.
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)
Re: Fotografieren von Münzen
Das Thema bleibt immer aktuell.
Münzen fotografiere ich nur gelegentlich, so daß ich dafür weder Geld noch Zeit investieren möchte. Trotzdem lassen sich mit einfachen Mitteln halbwegs brauchbare Ergebnisse erzielen, z.B. für Verkaufsangebote oder zu Dokumentationszwecken für die Versicherung. Moderne Handykameras liefern ganz passable Schnappschnüsse. Man muss nur darauf achten, daß kein direktes Licht auf die Münze fällt. Wer über eine Digitalkamera mit Makrofunktion und manuellem Fokus verfügt, kann auf Stativ ohne Aufwand auch in sehr hoher Auflösung gute Ergebnisse erzielen. Leider läßt sich mit einer einfachen Digikamera im Makrobereich das Objekt oft nicht vernünftig scharfstellen. Dafür klappt es in schräger Aufsicht bei Objektabstand ca. 80 cm, auf Stativ und ohne Makrofunktion, deutlich besser. Zumindest sollte auch der Autofokus dann zuverlässig arbeiten.
Direktes Tageslicht ist unbedingt zu vermeiden, d.h. vor einer weißen Wand fotografieren und bei Bedarf das Objekt von der Seite aufhellen. Optimal wäre natürlich ein Lichtkasten, diffuses Kunstlicht oder ein Reflektor. Bei ausreichender Helligkeit tut es aber auch ein einmal gefalteter weißer Karton, der an passender Stelle neben der Münze aufgestellt wird. Auf die Rückseite klebt man Alufolie. Je nach Lichtverhältnissen kommt die diffus oder die direkt reflektierende Fläche zum Einsatz. Störende Reflexionen im Münzbild, z.B. bei PP, werden gezielt mit einem Stück Papier ausgeblendet, das man zwischen Münze und Lichtquelle hält. Mit Selbstauslöser hat man dafür beide Hände frei.
Münzen fotografiere ich nur gelegentlich, so daß ich dafür weder Geld noch Zeit investieren möchte. Trotzdem lassen sich mit einfachen Mitteln halbwegs brauchbare Ergebnisse erzielen, z.B. für Verkaufsangebote oder zu Dokumentationszwecken für die Versicherung. Moderne Handykameras liefern ganz passable Schnappschnüsse. Man muss nur darauf achten, daß kein direktes Licht auf die Münze fällt. Wer über eine Digitalkamera mit Makrofunktion und manuellem Fokus verfügt, kann auf Stativ ohne Aufwand auch in sehr hoher Auflösung gute Ergebnisse erzielen. Leider läßt sich mit einer einfachen Digikamera im Makrobereich das Objekt oft nicht vernünftig scharfstellen. Dafür klappt es in schräger Aufsicht bei Objektabstand ca. 80 cm, auf Stativ und ohne Makrofunktion, deutlich besser. Zumindest sollte auch der Autofokus dann zuverlässig arbeiten.
Direktes Tageslicht ist unbedingt zu vermeiden, d.h. vor einer weißen Wand fotografieren und bei Bedarf das Objekt von der Seite aufhellen. Optimal wäre natürlich ein Lichtkasten, diffuses Kunstlicht oder ein Reflektor. Bei ausreichender Helligkeit tut es aber auch ein einmal gefalteter weißer Karton, der an passender Stelle neben der Münze aufgestellt wird. Auf die Rückseite klebt man Alufolie. Je nach Lichtverhältnissen kommt die diffus oder die direkt reflektierende Fläche zum Einsatz. Störende Reflexionen im Münzbild, z.B. bei PP, werden gezielt mit einem Stück Papier ausgeblendet, das man zwischen Münze und Lichtquelle hält. Mit Selbstauslöser hat man dafür beide Hände frei.
Re: Fotografieren von Münzen
... und immer darauf achten, dass man kein Spiegelbild von sich selbst hinterläßt