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Maria Theresien Taler

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numerobis

Beitragvon numerobis » 26.12.2012, 16:35

Gibt eigentlich von fast allen Stücken Fälschungen.
"Vernünftig"im Sinne von "gefährlich gut gemacht"ist dabei natürlich sehr selten.

Daß in hiesigem Fall am Rand "was"ist kann man erkennen.Ich hoffe mal daß dieses "was"beim direkten Draufblick nicht allzu verschwommen in den Konturen ist. smilie_16

Bin aber die kommenden Tage immer nur sporadisch an einem Rechner!

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mn0172
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Beitragvon mn0172 » 26.12.2012, 23:23

@ amabhuku und numerobis

vielen Dank für Euer Feedback. Ursprünglich dachte ich, dass die rechte eine der üblichen NP ist und die linke konnte ich nicht zuordnen (fehlendes SF, andere Schriftart). Aufgrund Eurer Vermutung und des Links glaube ich jetzt an Wien. Anbei die Detailbilder.

Beide wiegen übrigens 28,04 g.

Habt Ihr eine Idee, wie man die rechte Münze weiter eingrenzen kann oder ist das nicht sinnvoll?

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe.

PS: Beide Münzen stammen aus einer Sammlung mit Fokus auf Österreich. Ich will sie nicht verkaufen...nur wissen was sich in meiner Sammlung befindet.

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numerobis

Beitragvon numerobis » 27.12.2012, 01:14

Danke für die Bilder der 3.Seite.
Schaut absolut unverdächtig aus!

Glückwunsch!Extrem selten sind auch die frühen Wiener nicht,aber in der ansprechenden Erhaltung ist es natürlich keine billige Ersatzbullion mehr!

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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 27.12.2012, 10:17

mn0172, tolle Münze, besonders wegen der sehr guten Erhaltung.
numerobis hat recht, man sieht sie hin und wieder, aber meist abgegriffen, abgelutscht oder mit Ösen bzw. Resten davon versehen. So eine schöne mit gediegener Patina ist selten.
Habe wenig Ahnung davon, schaue mir aber auf Trödel-/Antikmärkten/Sammlerbörsen immer alle an.

Den rechten MTT näher bestimmen wird evtl. schwer möglich sein, nur bis auf die Eingrenzung wie oben erwähnt.
Die unterscheiden sich ansonsten nicht.
Mir gefällt sie trotzdem besser, wegen der Umlauf-Abnutzung, als eine piekfeine Prägung der 1960er-80er Jahre.
Paar Jährchen hat sie allemal auf dem Buckel.

Ja sind schon interessante Münzen die MTT....

mn0172
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Beitragvon mn0172 » 27.12.2012, 10:39

Super. Vielen Dank für Eure Mithilfe bei der Identifizierung der Münze(n).

MTTs sind echt ein interessantes und komplexes Thema. Kann nicht schaden, sich hier einzulesen...

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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 27.12.2012, 14:15

mn0172 hat geschrieben:Super. Vielen Dank für Eure Mithilfe bei der Identifizierung der Münze(n).

MTTs sind echt ein interessantes und komplexes Thema. Kann nicht schaden, sich hier einzulesen...


Danke auch für das Zeigen, so lernt man selbst vom PC aus zu. :)

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roddi
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Beitragvon roddi » 27.12.2012, 15:10

Auch von mir vielen Dank für die links!
Das ist ja eine echte Wissenschaft!
Nach eingehender Untersuchung einiger MTT habe ich festgestellt,
dass ich ausschliesslich Nachprägungen besitze von deren Echtheit ich immerhin überzeugt bin.
An ältere Originale traue ich mich jedoch nicht heran.
Da ich ohnehin eher "Materialsammler" bin, sind mir hochpreisige Originale eh zu teuer.

gruß, roddi smilie_24

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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 10.01.2013, 11:10

Hier mal ein ähnlicher wie von mn0172 gezeigter MTT.
Gestern Auktion beendet.
Im "normalen" Leben, sprich Trödelmärkte/Münzmessen bekommt man solche Stücke auch mal für 80 bis 100 Euro.

http://www.ebay.de/itm/290839015404?nma ... _cvip=true

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numerobis

Beitragvon numerobis » 11.01.2013, 13:32

Mir persönlich reicht ein Exemplar zu Lebzeiten Marias in der Sammlung (schlankere Büste).

Ansonsten dürfen es zu Hortzwecken gerne auch die NachkriegsNPs sein.

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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 13.01.2013, 15:34

Schlankere Brüste; meinst du ausgesaugtere oder kleinere.... smilie_11, hast schon Recht.

Hauptsache als Münzmotiv kein Zigeunerfraß, Tierzeichen oder integrierte Lutschbonbons.
Deshalb mache ich um die moderne Numismatik einen immer größeren Bogen.

MTT z.B. ist interessanter...heute auf dem Trödel ein paar erworben, einer davon angeblich in Birmingham um 1950 geprägt.
Was auffällt, daß bei der Randschrift;
1. die Schrift gegenläufig geprägt ist (d.h. man muss die beiden Münzen Wappen an Wappen legen, um die Schrift in gleicher Laufrichtung lesen zu können)
2. sie sich schon stark im Schriftbild von der neuen Nachprägung unterscheidet (Buchstaben in größerem Abstand, etwas andere Typen, Raute anders)
Ansonsten bei den erwähnten zwei Typen wenig bis keine Unterscheidungsmerkmale.

Links die Neuprägung, rechts die ältere Nachprägung (Birmingham)

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Zuletzt geändert von amabhuku am 13.01.2013, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Vargas » 13.01.2013, 15:46

Für alle MTT Liebhaber,
ein 5 Unzen Stück.Bild
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Gruss
vargas
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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 13.01.2013, 15:51

vargas, sieht gut aus. numerobis wird sie nicht akzeptieren, da Medaille.

Sehe gerade im Indernetz, nur 4000 (1500 bzw. 2500) Stück der Prägung.
Da sieht es schlecht aus mit einem Belegstück.

numerobis

Beitragvon numerobis » 13.01.2013, 16:07

amabhuku hat geschrieben:vargas, sieht gut aus. numerobis wird sie nicht akzeptieren, da Medaille.

Sehe gerade im Indernetz, nur 4000 (1500 bzw. 2500) Stück der Prägung.
Da sieht es schlecht aus mit einem Belegstück.


Medaille schon,aber ich habe grundsätlich zunächst nichts gegen Medaillen. :wink:

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Ric III
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Re: Maria Theresien Taler

Beitragvon Ric III » 25.11.2017, 17:26

Weshalb sollte man auch etwas dagegen haben dahingeschiedenes Alter Ego?

http://wien.orf.at/news/stories/2833505/

http://wien.orf.at/news/stories/2836613/

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Re: Maria Theresien Taler

Beitragvon amabhuku » 26.11.2017, 17:24

Das Buch, in Bezug auf Auflagezahlen und mit vielen Abbildungen, zum MTT "Maria-Theresien-Taler: zwei Jahrhunderte, 1751-1951" von Josef Hans ist empfehlenswert. Da gab es zwei Auflagen, die zweite mit Epilog von 1961.
Leider nur selten und auch nicht digital zu haben.
https://books.google.de/books?id=M3JKAA ... 8640&hl=de


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