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Libertad - Erste Silber-Anlagemünze der Welt

Anlagemünzen, Sammlermünzen, Numismatik und Barren - alphabetisch sortiert

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 03.03.2012, 07:11

Der sogenannte Makel und der damit verbundene sogenannte Wertverlust betrifft doch nur diejenigen die jetzt kaufen und in allernächster Zeit wieder verkaufen wollen..

Habe ich vor einigen Jahren einen Meaple für 17,-- gekauft und will ihn jetzt verkaufen,und merke das er Flecken hat,dann kann ich den Fleckenmeaple immer noch mit einem satten Gewinn verkaufen!Da relativiert sich die Spanne zwischen sauberem und fleckigem Meaple.

Es sind und bleiben einfach Silberunzen in Münzform,wo das Gewicht und die Reinheit die Hauptrolle spielen!Auch wenn manche hier kapseln und verschweissen,in der Hoffnung auf Wertzuwachs durch Sammler.Die Anzahl der Sammler solcher Bullionmünzen sind im Promille Bereich,der Rest sieht das einfach als Geldanlage...
So und nicht anders...
39 x Erfolgreich gehandelt und keine schlechten Geschäfte

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 03.03.2012, 10:42

numerobis hat geschrieben:Mal im Ernst: Wie könnt ihr annehmen daß Massenbullions etwas anderes sind als eine Materialanlage?
smilie_09
Noch Fragen?

@Historix
smilie_01

Libertads gefallen mir von den BUs auch am besten, aber inzwischen bin ich nicht mehr bereit, auch nur einen Cent dafür mehr zu bezahlen, wie für die günstigste BU auf dem Markt!
Liebe Grüße vom Ahornblatt

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Fünfliber
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Beitragvon Fünfliber » 03.03.2012, 14:08

numerobis hat geschrieben:Mal im Ernst:
Wie könnt ihr annehmen daß Massenbullions etwas anderes sind als eine Materialanlage?


Die Grenze zwischen Massenbullion und Sammlermünze definiert wahrscheinlich jeder anders. Ist ein Elch noch Massenbullion, weil der Preisaufschlag relativ gering ist, oder ist er Sammlermünze, weil offiziell limiteirte Auflage (wenn auch auf hohem Niveau)?

In der Vergangenheit hat es einige Beispiele gegeben, wie sich einige Münzen mit vergleichsweise geringem Aufschlag (z.B. Kooka, Britannia,...) preislich deutlich besser entwickelt haben als die Standardbullions. Dasselbe erhofft man sich nun bei den Elchen. Und DANN werden Milchflecken natürlich zum Thema....


Zudem gibt es durchaus Händler, die beispielweise ältere Jahrgänge von Phili etc. gegen Aufpreis anbieten. Der Umsatz wird wahrscheinlich verschwindend gering sein, aber es suggeriert doch ein Wertsteigerungspotential, das eigentlich nicht gegeben ist.

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Fritz Kraut
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Beitragvon Fritz Kraut » 03.03.2012, 14:13

für mich haben alle Münzen mit wechselnden Motiv sammlerpotential, alles andere is Buillion für mich
Die Affen ganz oben schauen herunter und sehen einen Baum voller lachender Gesichter.
Die Affen ganz unten schauen nach oben und sehen nichts als A*********r

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Fünfliber
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Beitragvon Fünfliber » 03.03.2012, 14:18

eurokrem hat geschrieben: der Hase ist aber gar nicht so wie es durch die Kapsel vorkommt, Lunar II Münzen sind sehr flach geprägt und Dünn


Eurokrem, das finde ich auch! Die Lunar2-Münzen sind vom Verhältnis Durchmesser zu Dicke nicht mehr so, wie ich mir eine schöne Münze vorstelle. Erinnert mich eher an eine flache Plakette als an eine Münze.... (auch wenn die Motive, wie ich finde, sehr schön gestaltet sind).

numerobis

Beitragvon numerobis » 03.03.2012, 14:25

Maplefan hat geschrieben:
numerobis hat geschrieben:
Mal im Ernst:
Wie könnt ihr annehmen daß Massenbullions etwas anderes sind als eine Materialanlage?


Weil ich für IRGENDWAS den Preisaufschlag zahle. zB Philharmoniker: Preis x. Maple = x + 0,5. Elch = x + 1,5.
Tiger 2 mal x. Drache x mal x - und über die Schlange halten wir lieber Redeverbot ein.

Erklär mir das mal.



Ich kann Dir nicht erklären weshalb Du Preisaufschläge zahlst,ledoglich Vermutungen kann ich anstellen:

Weil Dir das Motiv zusagt?
Weil Du auf Wertsteigerung jenseits des Materialpreises hoffst?
Jedenfalls schaut es nach einer emotionalen Entscheidung aus.

Persönlich halte ich Edelmetallanlage und Sammelleidenschaft eher getrennt,das beugt offensichtlich etlichen Irritationen vor.

goldright
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Beitragvon goldright » 03.03.2012, 14:25

Kookys hat geschrieben:Der Hinweis auf die geringe Auflagenzahl hat mich neugierig gemacht. Wo finde ich diese Zahlen?


Hier ist übrigens noch ein Link zu den Auflagezahlen in Wikipedia (sehr übersichtlich):

http://en.wikipedia.org/wiki/Libertad_%28coin%29

Grüße smilie_09

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Fünfliber
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Beitragvon Fünfliber » 03.03.2012, 14:45

Wo kommen eigentlich die Preisunterschiede (ich nenne es lieber Unterschiede als Aufschläge) bei den verschiedenen Standardbullions - Maple Leaf, Eagle, Philharmoniker, Libertad- eigentlich her?

Sind das unterschiedliche Prägekosten der einzelnen Münzstätten, Währungsschwankungen, Transportkosten nach Europa...?
Oder doch ein Mehrwert, den der Kunde bereit ist zu zahlen, nach dem Motto "Der Eagle ist weltweit die bekannteste Münze, den kriege ich auch in Krisenzeiten am problemlostesten zu einem guten Preis verkauft"? (In dem Fall würde mich allerdings wundern, dass die Libertad doch immer deutlich teurer ist als ein Maple Leaf....?)

numerobis

Beitragvon numerobis » 03.03.2012, 15:08

Im Grunde können wir uns hier auf ML und Wiener beschränken.Im Zweifel ist es recht unintressant ob die Amis nun ganz besonders viele ihrer Adlerunzen besitzen oder nicht,da Du als einzeln agierender schwerlich
400Unzen physisch in Detroit,1200 in Houston und 280 in Bosten vermarktest.
Betrachten wir als die Massenbullions welche für Mitteleuropa entscheidend sind.
Wiener+ML
Ab hier bin ich auf Spekulationen angewiesen warum eben der Wiener meist etwas günstiger ist.
Ich vermute aufgrund der etwas geringeren Transportkosten.

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 03.03.2012, 15:37

Das ist auch für mich die Erklärung und daher gibt es zukünftig nur noch Wiener (und dass obwohl ich seit 1995 Vegetarier bin smilie_20 ).
Liebe Grüße vom Ahornblatt

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Maplefan
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Beitragvon Maplefan » 03.03.2012, 18:26

numerobis hat geschrieben:
Ich kann Dir nicht erklären weshalb Du Preisaufschläge zahlst,ledoglich Vermutungen kann ich anstellen:

Weil Dir das Motiv zusagt?
Weil Du auf Wertsteigerung jenseits des Materialpreises hoffst?
Jedenfalls schaut es nach einer emotionalen Entscheidung aus.

Persönlich halte ich Edelmetallanlage und Sammelleidenschaft eher getrennt,das beugt offensichtlich etlichen Irritationen vor.


Mal abgesehen davon, dass ich bei meinen durchweg milchfreien Münzen Aufschläge kassiere und nicht zahle, sagt dir doch bereits dein erster Eintrag das Wesentliche zur Milchproblematik. Denn wenn mir das Motiv gefällt, möchte ich mich dran erfreuen, und das erfährt doch eine leise Dämpfung, wenn die Münze aussieht wie draufgewi ... - (sorry, hier lesen ja vielleicht Kinder mit. Zumindest manchen Aussagen zufolge).

Und was ist eigentlich an einem Umstand, den sogar Kleinkinder begreifen können, für manche User hier so schwer zu verstehen?
Bietest du den Kleinen im Sandkasten das zerkloppte , verkratzte, verranzte Matchboxauto oder eins frisch aus der Packung zur Auswahl an - was nimmt der Knirps wohl?

Und wer seinerzeit drauf verzichtet hätte, milchige Berggorillas umzutauschen (falls es die gegeben hätte - bislang scheinen die ja immerhin sicher ...), der hätte doch momentan die eigenen Zähne im eigenen Arsch, oder etwa nicht?

Überhaupt der Gorilla: billige Agenturmünze, Standardunze in Stempelglanz - ist aber teurer als die PP-Version und kostet momentan soviel wie VIER Lunar II Drachen!

Wie konnte das bloß passieren?

numerobis

Beitragvon numerobis » 03.03.2012, 18:45

Maplefan hat geschrieben:
Und was ist eigentlich an einem Umstand, den sogar Kleinkinder begreifen können, für manche User hier so schwer zu verstehen?


Da Du so "nett" nachfragst biete ich Dir 2 Thesen an.Bediene Dich nach Belieben:

1.Weil die Nutzer welche das gar schröckliche Milchfleckendrama nicht aus Deinem Blickwinkel sehen ungebildete,begriffsstutzige Aushilfsdeppen sind welche nicht in der Lage sind einen Text welcher länger ist als der durchschnittliche Rumpfsatz eines medialen Harzerformates zu lesen und inhaltlich vollumfänglich zu begreifen.

2.Weil betreffende Nutzer schlicht keine Bullionsammler sind und ausschließlich auf Quantitäten setzten ,statt Energien damit zu binden auf potentielle Beliebtheiten innerhalb der eigenen (überschaubaren) Szene zu setzten.
Vermutlich werden jene Leute relativ gelassen sein wenn auf ihrem 283.(habe bewußt eine relativ kleine Zahl gewählt)ML/Phil irgendwo zwischen den Geigen oder Ahornzacken ein die Bankhandelsfähigkeit nicht tangierender Fleck auftaucht.

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Kursprophet
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Beitragvon Kursprophet » 03.03.2012, 19:01

Ich denke das sehr wohl die Lieferkosten ( entfernung ) als auch die Produktionszahlen eine wesentliche Rolle beim Preis spielen , zumindest bei Bullion !
Da kann der Libertad eben Preislich nicht ganz mithalten mit dem Maple oder dem Phil !

Ich mag den Libertad trotzdem lieber als die anderen 3 , is eben auch Geschmackssache und da normalerweise die Libertads auch etwas teurer verkauft werden selbst von Privat ist es eh nicht wirklich relevant denn wenn alles den Bach runtergehen sollte dann ist man über jede Unze froh und das man überhaupt einen Wert retten konnte , ob da irgendwas nen Euro teurer oder billiger war ist dann doch völlig egal wenn wir mal ehrlich sind !

Bei starken Kursschwankungen oder auch Hyperinflationen geht es gerade beim Silber nur noch um Masse und Sammlerpotential ist dann erstmal weitesgehend bei Seite geschoben bis wieder Ruhe einkehrt , dann erst ziehen auch wieder die Sammleraufschläge wesentlich am Markt , eben das Sammlerherz !

Wenn es knallt heisst es rette sich wer kann und genau dann ist man auch über jede Bullion froh die man hat egal was wie wo !

Was gefällt ist erlaubt außer Nickelpäpste ! 8)

PS: Auch wenn es nicht wirklich relevant ist finde ich den Libertad zusätzlich klasse weil er eben von keinem Nominal verhunzt wird ( eben Geld in Reinform ohne entstellendes Fiatzeichen ) und er hat von allen Bullions eindeutig das schönste Motiv sowohl auf dem Avers als auch auf dem Revers ! Orientiert sich direkt am Londoner Silberfixing ! Es gibt ihn im Gegensatz zu den anderen Bullions in vielen Größen und er wird auch in PP hergestellt was auch nochmal ein Unterschied zu den anderen Bullions ist !
Libertads : smilie_31

Für mich die weit beste Bullion mit gleichbleibendem Motiv ! smilie_01

Jetzt gerade bei Gold .de ist er gerade mal 34Cent teurer als der Phil und dabei günstiger als der Eagel !
Bei 100 Unzen wäre das eben ein Phil mehr , kommt es darauf an ? Mir nicht !

American
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Beitragvon American » 03.03.2012, 19:29

Aus meiner Sicht sind mehrere Faktoren für den Preis ausschlaggebend.
Die Phill. als Anlagemünze in Europa hergestellt und gestanzt ohne Randbearbeitung daher guter Unzenpreis
weil geringe Prägekosten.
Bei der Britannia sieht es schon anders aus was unverkennbar ist, die Prägung ist aufwändiger,
mehr Prägestempelverschleiß da härter vom Material.
Als nächstes wäre die Auflagenzahl,z.B. 1/2 oz Britannia 50.000 Stück limitiert ca 18 Euro,Libertad ca 16 Euro
Auflage unbekannt.Nicht zu vergessen das die 1 oz Münze ja auch 32,45 Gramm hat.

Die hundsgemeinen Milchflecken. lediglich ein Schönheitsfehler ,führen aber nicht zum Wertverlust.
Einen vermeintlichen Wertverlust beklagen nur die Sammler.Wenn ich was sammeln möchte muß für mich jede Münze in Serie anders aussehen.
Wie langweilig 50 Anlage 1 oz er auf ein Tablett vieleicht noch gekapselt anzusehen :roll:
Zuletzt geändert von American am 03.03.2012, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
Hin und Her macht Taschen leer.

numerobis

Beitragvon numerobis » 03.03.2012, 19:29

Im Zweiunzerbereich ist der Libertad sicher die optimalste Wahl!

Bei den Einunzern wäre noch die Arche zu nennen die es zumindest ursprünglich mal etwas günstiger als Phill/ML gab.

Die Froschrechnung ob es bei 100 Unzen auf eine mehr oder weniger ankommt möchte ich gerne nochmal aufgreifen.

Bei 2Masterboxen sind das bereits 10Unzen.

Und 10Unzen mehr oder weniger ....

zumindest mir kommt es darauf an!


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