Um den LMU-Faden nach bald einem Jahr mal wieder aus dem Dornröschenschlaf zu holen (Staubwedel inklusive), möchte ich Euch zwei Neueingänge aus meiner Sammlung präsentieren. Den Anfang macht die Helvetia von 1892 – mit einer Auflage von 100'000 Stück zählt dieses Jahr zu den besseren Jahrgängen der Serie.
Gerade dieses Datum stellte für mich eine besondere Herausforderung dar, da viele Exemplare der Helvetia-Münzen deutliche Beriebsspuren aufweisen und unzirkulierte Stücke zunehmend seltener auf dem Markt angeboten werden. Höher eingestuft als MS64 sind bislang erst drei Exemplare..
Die 1888er stellt sodann ein ausgesprochen seltenes Jahr dar, mit einer Auflage von lediglich 4'224 Exemplaren. Unzirkuliert ist die Helvetia dieses Jahrgangs besonders schwer zu finden, da ein erheblicher Teil der Münzen im Laufe der Zeit eingeschmolzen wurde. Nach dem Jahrgang 1887 handelt es sich um die schweizerische Goldmünze mit der zweittiefsten regulären Umlaufauflage – und sie war tatsächlich für den Umlauf bestimmt und wurde auch verwendet.
Nach NGC die bislang beste gegradete Erhaltung – Top Pop 1. Holy Grail....
Ich wünsche allen bereits jetzt einen guten Start ins Wochenende.
Wer mag. Hier geht's zum (nun endlich) vollständigen Set: