Ich kann nur von meiner Einreichung bei NGC auf der Numismata 2024 berichten:
Am Samstag war der Andrang sehr groß, und die voraussichtliche Wartezeit mir zu lange.
Sonntag bin ich dann gleich nach Messebeginn zum NGC Stand und kam relativ zügig dran. Ein Mitarbeiter hat sich freundlich und ohne Hektik um meine Einreichung gekümmert und mit mir die Formulare ausgefüllt. Die Münzen wurden vor Ort in Flips verpackt. Eine Kleinigkeit für den Sohnemann gab es auch
Mittlerweile fülle ich vorher die Formulare online aus und stecke die Münzen samt Einreichungsnummer selbst in diese Doppel-Flips damit es vor Ort in München schneller geht.
Ansonsten dauert es doch seine Zeit und auf der Messe möchte ich lieber Münzen anschauen statt Papierkram erledigen
daves hat geschrieben: ↑06.01.2025, 21:13
@All:
Lässt sich so eine Messe-Einreichung auch ohne NGC-Mitglidschaft abwickeln? Oder braucht man auch hierfür deren Mitgliedschaft?
Danke
Servus Daves,
Meiner Meinung nach muss man auf jeden Fall eine Mitgliedschaft bei NGC haben um selber bei NGC Münzen einreichen zu können.
Mfg Silvergod
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen! - - *Theodor Fontane*--
Die Mitgliedschaft kostet 39 Dollar.
Ist im Rahmen, finde ich.
Oder Du reichst halt zusammen mit befreundeten Sammlern ein, machen viele. Dann kann man sich die Kosten für die Mitgliedschaft und die Formulare teilen.
Bei großen Einreichungen (Bulk) bekommt man dann auch noch mal 10%.
Ich habe 2 Münzen (Libertads), die ich zur Bewertung an NGC schicken möchte. Ich habe das selbst noch nie gemacht und vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich würde es vorziehen, die Münzen an jemanden zu senden, der bereits mehrmals Münzen an NGC übermittelt hat, sodass diese Person sie an NGC übermitteln kann. Oder wenn es „Pools“ gibt, denen ich beitreten kann, ist das natürlich auch ok.
Wie sind andere vorgegangen, um ausnahmsweise ein oder zwei Münzen zur Bewertung an NGC zu schicken? NGC München ? Oder die USA?
was ist eigentlich an den aussagen dran, welche besagen, pcgs würde strenger als ngc bewerten. kann da jemand von erfahrungen berichten, ev. auf grund eines crossovers (ngc - pcgs oder pcgs - ngc)?
Da ist meiner Meinung nach nichts (mehr) dran!
Vor 10 Jahren hätte ich das in manchen Kategorien noch unterschrieben, mittlerweile habe ich wenn überhaupt eher gegenteiliges erlebt bei Crossover mit Option, dass man mindestens das gleiche Grading haben will. Teilweise kamen die Münzen ohne neue Bewertung zurück, weil sie nicht die gleiche oder eine höhere Bewertung abgeben wollten. (PCGS auf NGC)
danke für die info. ev. möchte man damit auch suggerieren, strenger in der bewertung zu sein
ich weiß es aber nicht. es wäre mal interessent, eine abgewiesene münze zu knacken und erneut einzureichen. sind aber alles nur spekulationen meinerseits, zumal ich keinerlei erfahrungen mit dem graden habe.
25rubel hat geschrieben: ↑18.11.2025, 22:09
was ist eigentlich an den aussagen dran, welche besagen, pcgs würde strenger als ngc bewerten. kann da jemand von erfahrungen berichten, ev. auf grund eines crossovers (ngc - pcgs oder pcgs - ngc)?
Ich kann nur für die mexikanischen Libertads sprechen. Dort bewertet NGC seit jeher zum Teil deutlich strenger. Besonders klar zeigt sich dies bei den Onza-Bullions der 1980er- und frühen 1990er-Jahre. Ein Grading von PCGS mit MS69 oder MS68 entspricht beim Crossover bei NGC in der Regel lediglich einem MS66 bis MS68. Kaum eine PF70-Libertad bis 2007, die bei PCGS so eingestuft wurde, erreicht beim Crossover bei NGC ebenfalls eine PF70. Hier spreche ich durchaus aus eigener Erfahrung. Es ergibt sich aber auch aus den Census-Reporten. So gibt es zum Beispiel die 1988 Onza BU als Top Pop bei NGC 4 oder 5 mal in MS68. Bei PCGS bei weit weniger gegradeten Münzen ist es schon fast Standardqualität.. Immerhin hat sich diese Differenz seit der Übernahme von NGC durch Blackstone aber etwas verringert und bei neuerer Ware besteht kein Unterschied....