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Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 24.10.2011, 14:33

Rollmops hat geschrieben:@Querulant
Dein Problem ist wohl dass diejenigen die mir das Leben schwer gemacht haben derzeit gesperrt sind.

Nein, Rollmops, glaube da hast Du was missverstanden ;-)
Mit meinen provokanten Argumenten wollte ich ja nicht die aus der Reserve locken, welche Dir das Leben schwer gemacht haben, sondern Euch, also die Befürworter der Krisenvorsorge. Nur leider ist keiner weiter auf meine Argumente eingegangen, z.B. dass es gar nicht viel nützt einen Garten zu haben, weil der geplündert werden könnte...

So, jetzt mache ich gleich mal weiter mit der „Antihaltung“, stellvertretend für die user die derzeit gesperrt sind ;-) :

Kursprophet hat geschrieben:
...die Gefahr das wir etwas erleben bei dem ein Vorrat Sinn macht steigt von Jahr zu Jahr !

Daran glaube ich auch.
Aber ich stelle jetz mal eine These in den Raum, denn wenn hier alle übereinstimmen, macht der Thread ja keinen Sinn ;-)

Das was wir erleben werden, könnte meiner Meinung nach so schlimm und einschneidend sein, dass einen der beste Vorrat nicht retten kann.
Diejenigen die verschont bleiben, haben - wie bei jeder Katastrophe - dann einfach nur Glück gehabt. Die Anderen die weniger Glück haben, werden entweder sofort umkommen oder können mit den Vorräten für ein paar Monate evtl. nur ihr Sterben hinauszögern, mehr nicht.

croco hat geschrieben:
Vorräte gerade für den Ernstfall, … halte ich für sinnvoll. Der Staat schreibt: halten sie ca. 14 Tage Lebensmittel, ich versuch eben dann für 2-3 Monate das nötigste zu halten, im Ernstfall kann man davon Leben sogar anderen noch helfen

14 Tage okay, aber 2-3 Monate? Und dann noch Nachbarn was abgeben? Das spricht sich ganz schnell rum und dann wird nicht um Deine Vorräte gebeten sondern diese (notfalls mit Gewalt) eingefordert .
Selbstschutz und Bürgerwehren greift sicher nur für eine Minderheit, außerdem halten die Menschen heutzutage nicht mehr so zusammen wie das mal war...
Denke mal es wird dann Viele geben, die ziemlich wehrlos dastehen (Schwache, Alte, Kranke, Behinderte, Kinder usw.) - es werden die wenigsten ihr Hab und Gut mit Waffen verteidigen können und wollen, sondern im Zweifelsfall lieber ihre Vorräte rausgeben.

croco hat geschrieben:
Ich glaube wir gehen auch einer neuen Zeit zu, nachdem es hier ganz ganz stark geknallt hat, wird der Mensch umdenken.
Unsere Gesellschaft ist ziemlich Asozial geworden, Ellenbogengesellschaft usw.
Ich glaube in der kommenden Sache, könnten Werte und Menschlichkeit wieder etwas Wert werden (ich hoffe es!)

Sehe ich auch so. Aber bis dahin wird es leider ein großes „Tal der Tränen" geben.

Das Fazit des Ganzen: Diese Geldausgabe für Vorräte die über 14-30 Tage hinaus gehen, wäre dann nicht mal „für die Katz gewesen“ , denn die würde auch nichts mehr davon abbekommen können, wenn man ausgeplündert wurde.

Das Geld in paar Unzen angelegt und in ein sicheres Versteck gelegt, wäre dann bestimmt nützlicher .
Lieber arm dran als Bein ab :)

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C63
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Beitragvon C63 » 24.10.2011, 14:43

@Querulant

Sehr schöner Übergang zu Silber. smilie_01 smilie_12

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RBS
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Beitragvon RBS » 24.10.2011, 14:56

Um eine derartige Krise wie sie hier skizziert wird zu überstehen, bedarf es mehr wie ein paar Dosen im Keller.

Eine solche Krise würde sich innerhalb eines weit geöffneten Zeitfensters abspielen. Da helfen nur Synergien mit Nachbarn und der Bereitschaft zum teilen (damit meine ich nicht EM).

Aber Jeder hat etwas was ein Anderer benötigt. Sei es Essen, Medikamente, Fähigkeiten oder Sonstiges.

Nur innerhalb einer Gruppe lässt sich eine solche "Nachkriegskrise" wie hier beschrieben bewältigen.

Beispiel:

Während zwei zum Angeln gehen, Holz holen, was auch immer, passen zwei weitere auf, dass Haus, Weib und Kinder nicht überfallen werden...a.s.o.

Die Fähigkeit eine "richtige" Gruppe zu bilden wird gefragt sein.

Jeder alleine für sich geht nicht lange gut...spätestens wenn im Winter Rauch aus dem Kamin aufsteigt und es nach "Fressen" duftet !

Gruss
RBS
Zuletzt geändert von RBS am 24.10.2011, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.

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weissbart
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Beitragvon weissbart » 24.10.2011, 14:58

Querulant schrieb:
Mit meinen provokanten Argumenten wollte ich ja nicht die aus der Reserve locken, welche Dir das Leben schwer gemacht haben, sondern Euch, also die Befürworter der Krisenvorsorge. Nur leider ist keiner weiter auf meine Argumente eingegangen, z.B. dass es gar nicht viel nützt einen Garten zu haben, weil der geplündert werden könnte...


Natürlich kann Dein Garten geplündert werden , schon weil Du nicht die Kapazität hast 24 X 7 Stunden darauf aufzupassen.
Nur hilft Dein Garten Dir Vorräte anzulegen, die Du wegschließen kannst.

und weiter:
Das Geld in paar Unzen angelegt und in ein sicheres Versteck gelegt, wäre dann bestimmt nützlicher .

Wenn niemand Vorräte hat, wer soll Dir dann Lebensmittel für Dein Silber verkaufen? smilie_08

gruß
weissbart

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malamute
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Beitragvon malamute » 24.10.2011, 14:58

@rollmops: Lass' Dich nicht ärgern (leicht gesagt, mich ärgert so manches leider auch immer wieder) - es gibt halt Menschen, die gefallen sich in der Rolle, entweder alles besser zu wissen oder alles niederzumachen.

In meinen Augen disqualifiziert sich jemand selber, der nichts weiter kann als kübelweise Hohn und Spott auszugießen. Nix gegen eine auch harte Diskussion - wenn ich aber merke, dass diejenigen von einem Thema vielleicht nur ein Drittel überflogen und davon noch nicht mal 10 Prozent verstanden haben, find' ich das doch etwas bedenklich...

@Querulant: Also von mir kommt da noch was, keine Sorge! Ist halt alles ein Zeitproblem...
Nur schonmal vorab zu EM: NACH der Krise sehr sinnvoll, in der Krise eher nicht.

@all: Vorsorge treffen heißt für mich mal in allererster Linie, EIGENVERANTWORTUNG zu leben. Und das erst Recht, wenn es um absolute Grundbedürfnisse wie Trinken, Essen, Witterungsschutz etc. geht.

Dazu gehört für mich auch die Fähigkeit, mich als soziales Wesen zu begreifen, der gerne mit Gleichgesinnten lebt (was in einer Krisensituation ungemein hilfreich ist - ganz auf sich alleine gestellt wird's richtig hart...) UND die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden UND daraus Konsequenzen zu ziehen.
EDIT: RBS hat's schön beschrieben, während ich so vor mich hinschrieb, Danke! EDIT ENDE
-----

Ansonsten: Die bereits aufgezeigten Beispiele von Ereignissen, die schon stattgefunden haben, dürften zumindest beweisen, dass eine Bevorratung auch ohne Krisenszenario für etwa 14 Tage nicht als totaler Humbug abgetan werden sollte. Grade so ein Szenario mit großflächigen Stromausfällen wird Dank Einspeisung von alternativen Energien im Verbund mit dem Nichtausbau bzw. der Nichtmodernisierung der Überlandleitungen leider immer wahrscheinlicher.

Kleiner Selbsttest gefällig? (Auch wenn jetzt wieder irgendwer denkt, alle verrückt hier und der malamute ist der Oberbekloppte: Damit kann ich leben...)

Die Jahreszeit ist günstig. Wir simulieren einen 6-tägigen, großflächigen Stromausfall. Heizung aus, Kühlschrank nicht öffnen, Finger weg von Lichtschalter und Computer und Fernseher und Radion (es sei denn, es wäre "autark" betreibbar). Ach so, der Herd funktioniert natürlich auch nicht, die Waschmaschine erst recht nicht...die Scannerkassen in Supermärkten nebst elektrischer Glasschiebetüren natürlich auch nicht.

So - ist ein tolles Experiment, um mal wirklich ein kleines bißchen Realität eines solchen Szenarios unmittelbar zu erfahren (die Bude kühlt aus, man selber auch...). Da wird einem dann auch schlagartig klar, was man alles hätte bevorraten sollen, als es das Zeug noch vergleichsweise günstig an jeder Straßenecke gab.

Viel Spaß!

Viele Grüße
malamute

agent
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Beitragvon agent » 24.10.2011, 15:11

Einfaches "naheliegendes" Szenario wäre bspw. auch: "Überraschende" Bankpleite -> Dominoeffekt -> Euro droht zu zerbrechen -> Banken schliessen 5 Tage wg technischer Umstellungen o. Bankrun-Gefahr -> nur 5 Euro in der Tasche -> Kühlschrank leer -> keinerlei Vorräte -> :shock:

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C63
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Beitragvon C63 » 24.10.2011, 15:12

jaja, das Geschäft mit Krisenvorsorge im allgemeinen läuft sehr gut !!
Berichte wonach Online-shops oder größere Händler immerwieder ausverkauft sind, sind keine Seltenheit. Mit der Angst läßt sich immer und relativ einfach und gutes Geld machen!

In meinem Bekanntenkreis gibts so einen Händler. Den neuen SUV hat er schon bestellt und bezahlt.... 8) !!

Man muß eben nur wissen wie. :wink: .......

Centartikel werden im Set als Überlebenspaket für viel Geld angeboten. Selbst für einen funtionierenden Gemüsegarten, sind Erstaustattungen in nicht geringem Umfang nötig! Von Ernteausfällen mal ganz zu schweigen.... smilie_02

Und besonders schön finde ich, dass sich immer mehr als "Kleingärtner" betätigen. Die Auswahl für mich abends beim Spaziergang wird dadurch viel größer.

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 24.10.2011, 15:26

C63 hat geschrieben:jaja, das Geschäft mit Krisenvorsorge im allgemeinen läuft sehr gut !!
Berichte wonach Online-shops oder größere Händler immerwieder ausverkauft sind, sind keine Seltenheit. Mit der Angst läßt sich immer und relativ einfach und gutes Geld machen!
...
Centartikel werden im Set als Überlebenspaket für viel Geld angeboten.

Da hast Du ja sicher nicht unrecht. Denke auch, dass viele die Angst schamlos ausnutzen. 8)

Aber wie passt Dein Posting damit zusammen, dass Du genau solch einen Shop anpreist ?
C63 hat geschrieben:Lebensmittelnotvorrat? ............ Bitte Schön:
http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=32729
(portabel, haltbar, tauschbar, portioniert, einfache Lagerung)

Kerzen?....Sind immer gut. Waffen? : ein Muß !
...


Willst Du wieder mal nur provozieren, oder merkst Du gar nicht, wie Du Dir desöfteren widersprichst?
Zuletzt geändert von Querulant am 24.10.2011, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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malamute
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Beitragvon malamute » 24.10.2011, 15:28

C63 hat geschrieben:jaja, das Geschäft mit Krisenvorsorge im allgemeinen läuft sehr gut !! ... mit der Angst läßt sich immer und relativ einfach und gutes Geld machen!


Gar keine Frage, wenn man sich denn Angst machen läßt. Wir beschäftigen uns nicht aus Angst oder gar Panik mit dem angerissenen Themenkomplex, sondern weil es für uns einfach zm Thema "Eigenverantwortliches Leben" gehört (siehe mein Beitrag weiter oben). Das hat mit Angst nichts zu tun - eher mit der Art, was ich bzw. wir für ein lebenswertes Leben halten und was nicht.

C63 hat geschrieben:...Und besonders schön finde ich, dass sich immer mehr als "Kleingärtner" betätigen. Die Auswahl für mich abends beim Spaziergang wird dadurch viel größer.


Dann pass' halt nur auf, dass Du nicht irgendwann mal auf jemanden triffst, der Dir eine etwas intimere und längere Bekanntschaft mit einem Zahnarzt Deiner Wahl ermöglicht... :shock:

Viele Grüße
malamute

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Beitragvon Querulant » 24.10.2011, 15:32

malamute hat geschrieben:
C63 hat geschrieben:...Und besonders schön finde ich, dass sich immer mehr als "Kleingärtner" betätigen. Die Auswahl für mich abends beim Spaziergang wird dadurch viel größer.


Dann pass' halt nur auf, dass Du nicht irgendwann mal auf jemanden triffst, der Dir eine etwas intimere und längere Bekanntschaft mit einem Zahnarzt Deiner Wahl ermöglicht... :shock:

smilie_20

RBS hat geschrieben:Aber Jeder hat etwas was ein Anderer benötigt. Sei es Essen, Medikamente, Fähigkeiten oder Sonstiges.
Nur innerhalb einer Gruppe lässt sich eine solche "Nachkriegskrise" wie hier beschrieben bewältigen.

Beispiel:
Während zwei zum Angeln gehen, Holz holen, was auch immer, passen zwei weitere auf, dass Haus, Weib und Kinder nicht überfallen werden...a.s.o.
Die Fähigkeit eine "richtige" Gruppe zu bilden wird gefragt sein.

Jeder alleine für sich geht nicht lange gut...spätestens wenn im Winter Rauch aus dem Kamin aufsteigt und es nach "Fressen" duftet !

Richtig !!
Aber das ist es ja was ich meinte, die Menschen sind nicht mehr das was sie mal waren, werden immer egoistischer. Ob da solche Gemeinschaften noch möglich sind, bezweifle ich stark.

In ländlichen Gebieten sicher schon noch, aber in Städten, wo in Mietshäusern heutzutage jeder zu tun hat, seinen Nachbarn zu kennen usw... smilie_08
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Beitragvon RBS » 24.10.2011, 15:52

Querulant hat geschrieben:[Aber das ist es ja was ich meinte, die Menschen sind nicht mehr das was sie mal waren, werden immer egoistischer. Ob da solche Gemeinschaften noch möglich sind, bezweifle ich stark.

In ländlichen Gebieten sicher schon noch, aber in Städten, wo in Mietshäusern heutzutage jeder zu tun hat, seinen Nachbarn zu kennen usw...


Ich denke, solch eine Situation wird einem schnell beibringen, dass man Gemeinschaften benötigt. Sei es um besser- oder zum überleben.

Wenn es wirklich soweit kommt, steht mein Haus (fast) jedem und in begrenzter Anzahl offen!

Es wird mir auch nicht's anderes übriggbleiben. Dem, welchem ich einen Platz gebe, der wird diesen auch verteidigen. Es ist mir alleine eben nicht möglich an allen Fenstern oder aussen zu stehen um Überfälle zu verhindern.

Eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten wird sich schneller bilden als man sich heute vorstellen kann. Mit Egoismus wird man sicherlich im "Ernstfall" auf der Strecke bleiben.


Gruss
RBS

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Beitragvon malamute » 24.10.2011, 15:53

Murks - sorry, Doppelpost!
Zuletzt geändert von malamute am 24.10.2011, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon malamute » 24.10.2011, 15:58

Querulant hat geschrieben:...Aber das ist es ja was ich meinte, die Menschen sind nicht mehr das was sie mal waren, werden immer egoistischer. Ob da solche Gemeinschaften noch möglich sind, bezweifle ich stark.

In ländlichen Gebieten sicher schon noch, aber in Städten, wo in Mietshäusern heutzutage jeder zu tun hat, seinen Nachbarn zu kennen usw... smilie_08


Ich beobachte zwar auch, dass nach meiner Empfindung viele Menschen immer egoistischer, kälter und diffus aggressiver werden, aber: In diesem Forum unterhalten sich Menschen darüber, andere Entwürfe zu leben. Und nicht nur in diesem Forum.

Was sagt mir das? Es gibt Menschen, die +/- auf einer Wellenlänge sind - man muss sie nur finden.

Will sagen: REALE Netzwerke werden in naher Zukunft das A und O eines Lebens sein, dass man lebenswert nennen kann.

Das sowas "auf dem Lande" etwas leichter ist, kann ich bestätigen. Allerdings ist es auch in der Stadt nicht unmöglich.

RBS hat geschrieben:...Eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten wird sich schneller bilden als man sich heute vorstellen kann. Mit Egoismus wird man sicherlich im "Ernstfall" auf der Strecke bleiben.


Meine Zustimmung! Ich reibe mich nur etwas an dem Begriff "Egoismus" - ich denke schon, dass ein gesunder Egoismus eben auch dazu gehört (nicht die Ellenbogenmentalität). Und -um den Bogen zu einem meiner Vorbeiträge zu schlagen: Die Kategorie "Freund oder Feind" gehört für mich ebenso dazu.

Viele Grüße
malamute[/quote]

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RBS
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Beitragvon RBS » 24.10.2011, 16:09

malamute hat geschrieben:
RBS hat geschrieben:...Eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten wird sich schneller bilden als man sich heute vorstellen kann. Mit Egoismus wird man sicherlich im "Ernstfall" auf der Strecke bleiben.


Meine Zustimmung! Ich reibe mich nur etwas an dem Begriff "Egoismus" - ich denke schon, dass ein gesunder Egoismus eben auch dazu gehört (nicht die Ellenbogenmentalität). Und -um den Bogen zu einem meiner Vorbeiträge zu schlagen: Die Kategorie "Freund oder Feind" gehört für mich ebenso dazu.


Erbsenzähler smilie_02

Nee, klar...mit Egoismus meinte ich zu versuchen gar nichts zu geben und das wird nicht funktionieren. Wenn ich Leuten etwas "Gutes" tue, dann aus egoistischer Berechnung.

Ich gebe etwas was diese brauchen und diese geben mir etwas was ich brauche. Wie schon gesagt, man muss versuchen Synergieeffekte zu realisieren.

Gruss
RBS

Croco
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Beitragvon Croco » 24.10.2011, 16:58

croco hat geschrieben:
Vorräte gerade für den Ernstfall, … halte ich für sinnvoll. Der Staat schreibt: halten sie ca. 14 Tage Lebensmittel, ich versuch eben dann für 2-3 Monate das nötigste zu halten, im Ernstfall kann man davon Leben sogar anderen noch helfen


Querulant hat geschrieben:14 Tage okay, aber 2-3 Monate? Und dann noch Nachbarn was abgeben? Das spricht sich ganz schnell rum und dann wird nicht um Deine Vorräte gebeten sondern diese (notfalls mit Gewalt) eingefordert .
Selbstschutz und Bürgerwehren greift sicher nur für eine Minderheit, außerdem halten die Menschen heutzutage nicht mehr so zusammen wie das mal war...
Denke mal es wird dann Viele geben, die ziemlich wehrlos dastehen (Schwache, Alte, Kranke, Behinderte, Kinder usw.) - es werden die wenigsten ihr Hab und Gut mit Waffen verteidigen können und wollen, sondern im Zweifelsfall lieber ihre Vorräte rausgeben.


Genau, und deswegen ist die Vorsorge und der Selbstschutz untrennbar.
Wie RBS schon sagte, wenn man teilt hat man schnell einige Mitstreiter die für einander einstehen.
Ich halte auch Gemeinschaften für wichtig, es wird wichtig werden in dem was da kommt!


croco hat geschrieben:
Ich glaube wir gehen auch einer neuen Zeit zu, nachdem es hier ganz ganz stark geknallt hat, wird der Mensch umdenken.
Unsere Gesellschaft ist ziemlich Asozial geworden, Ellenbogengesellschaft usw.
Ich glaube in der kommenden Sache, könnten Werte und Menschlichkeit wieder etwas Wert werden (ich hoffe es!)


Querulant hat geschrieben:Sehe ich auch so. Aber bis dahin wird es leider ein großes „Tal der Tränen" geben.

Das Fazit des Ganzen: Diese Geldausgabe für Vorräte die über 14-30 Tage hinaus gehen, wäre dann nicht mal „für die Katz gewesen“ , denn die würde auch nichts mehr davon abbekommen können, wenn man ausgeplündert wurde.

Das Geld in paar Unzen angelegt und in ein sicheres Versteck gelegt, wäre dann bestimmt nützlicher .


mhh, wer verkauft dir dein Brot wenn keiner eins hat?

ich finde die Mischung machts ...

Ja, das Tal wirds erstmal geben...
Für die einen, (die sich nie mit solchen Dingen) beschäftigt haben, wirds ne rießige Katastrophe werden.
Man stelle sich Leute vor, (das sind über 95 % unserer Bürger!) die von einem auf den anderen Augenblick auf sich selbst gestellt sind! Die für Ihre Euros nix mehr bekommen, die noch nie richtig gekocht haben, die denken, Kräuter wären Unkraut und alle Pilze wären giftig, die keinen Schlafsack haben, noch nie „Dreck gefressen“ (im übertragenen Sinne^^) haben.

Für die meisten Leute ist das dass schlimmste was passieren kann.
Gefährlich wird es immer wenn der Mensch keine Kontrolle und keinen Plan hat, die Leute drehen durch und das verursacht mehr schaden als es hilft.

Wer sich mit der Vorsorge beschäftigt, der wird auf so manches Szenario stoßen und sich Lösungen suchen. Und ist Materiell darauf vorbereitet, selbst wenn NIE was kommt (was ich leider nicht glaube….) Ich kann doch trotzdem mein Essen essen?


Stell dir vor, Du gehst in die 1 Klasse und gibst dem Schüler eine Prozentrechnung, er kann die Zahlen lesen aber niemals die Rechnung lösen.

Das ist nichts anderes wie in einem Krisenfall.
Die Leute sehen es, sie wollen NUR essen, trinken, warm schlafen, haben aber nie gelernt Wasser zu reinigen, eine Heizung zu bedienen (Gas ist aus) , und essen? Ja das gibt’s nicht mehr?

Mit einem Plan in der Hand, hast du selbst im größten Stress eine Lösung oder einen Ansatz zur Lösung. Wissen ist Macht, das sag ich immer wieder.
Wenn dann ein Plan auch noch etwas durchdacht ist, weißt du sogar wie du deinen Garten verteidigst, dein Haus/ Wohnung ausbaust und dich selbst schützen kannst.

Eine 100% Lösung gibt’s natürlich nicht, aber besser ich habe was anstatt nix.
Das gilt für EM genauso wie für andere Tauschwaren

In einer Krise gilt Ausnahmezusatnd, niemand weiß genau was kommt.

Richtig, der Markt mit der Angstmacherei boomt! Aber wer das Zeug zu solchen preisen kauft ist selbst schuld. Es gibt da alternativen.
Aber ich möchte hier nicht über diese Geschäfte lästern, ein paar davon legen sich was die Vorräte angeht extrem ins Zeug, planen und versuchen das Beste zu verkaufen.
Wie jeder, müssen auch diese Leute Geld verdienen, keiner kann von einem Danke leben!

Aber, es gibt ja auch Foren wie dieses hier, wo sich die Leute untereinander mit Antworten helfen können, oder?



@ malamute
Gutes Szenario, da macht sich jemand Gedanken!


@RBS
Du hast eine sehr menschliche Einstellung zu diesem Thema!



Grüße smilie_01 [/b]
EU "Sparschwein" :-)


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