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Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

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Schwubb
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Beitragvon Schwubb » 23.10.2011, 16:51

@ Rollmops

Sprichst Du aus Erfahrung?




Ja


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weissbart
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Beitragvon weissbart » 23.10.2011, 17:15

Schwubb hat geschrieben:@ Rollmops

Sprichst Du aus Erfahrung?




Ja


smilie_04 smilie_04 smilie_24


Kann ich auch bestätigen. Die Lieblingssorte von gestern ist plötzlich ungenießbar.

gruß
weissbart

peso46
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Beitragvon peso46 » 23.10.2011, 18:30

Die für mich beste Vorratshaltung besteht aus einem richtig schönen großen Gemüsegarten. Ich beackere etwa 180 qmtr. und pflanze dort so ziemlich alle Gemüsesorten an die in meiner Gegend wachsen.
Was gibt es besseres als Kartoffeln - Porree - Sellerie - Buschbohnen - und vieles andere aus eigenem Anbau ohne irgendwelche Kunstdünger frisch auf den Tisch.
Jetzt im Herbst hole ich noch Chinakohl - Endivien - Zuckerhut - Feldsalat und nach dem ersten Frost Rosenkohl. Das Ganze wird eingeweckt oder eingefroren oder einfach in Sand eingeschlagen als Vorrat gehalten.
Meine Frau macht Essiggurken, eingelegte Paprika und Pfefferoni, alles was ein schöner Brotzeittisch benötigt.
Von Kohlrabi, Blumenkohl, Wirsing und anderen Kohlsorten ganz zu schweigen.

Das ist meine Vorratshaltung, Katzenfutter brauch ich nicht, mir schmeckt ein schön geschnittener Bierrettich aus dem Garten dazu ein herrliches Weißbier und ein Butterbrot mit etwas Käse. Den muss ich allerdings kaufen.
Bedenke - dass du ein Mensch bist

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malamute
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Beitragvon malamute » 23.10.2011, 18:38

Danke an Querulant für die gute Idee, dieses Thema zu eröffnen!

Ich kopiere mal einen Beitrag von mir aus dem Bevorratungsthema hier hinein, weil ich gerne argumentativ darauf aufbauen wollen würde, um mal ein paar meiner Überlegungen für die richtig fiesen Situationen zu schildern. Ich hoffe, das geht O.K.....

Hier der Beitrag:

malamute hat geschrieben:"Das Münsterland am 27.11.2005 - oder: Es muss ja nicht gleich das "Worst-Case-Szenario" einer völlig zerfallenden Weltenordnung sein.

Infolge zu hoher Schnee- und Eislasten im Zusammenhang mit nicht mehr ausreichend standfesten Strommasten fiel dort bei Temperaturen deutlich unter Null für mehrere Tage der Strom komplett aus. Wohl dem, der erstens wenigstens ein oder zwei Räume mit einem Ofen beheizen konnte und der zweitens genügend Lebensmittel (die z.B. auf den Öfen erwärmt werden konnten) und Wasser im Haus hatte. Und im Zweifelsfalle Medikamente für die chronische Erkrankung und Nahrung für das Baby...

Will sagen: Über einen "normalen" Lebensmittelvorrat hinaus sind die persönlichen Gegebenheiten entscheidend, was noch bevorratet werden sollte. In dem genannten Szenario muss man sich wohl keine allzu großen Gedanken darüber machen, ob man die Vorräte verstecken bzw. verteidigen muss.

Obwohl: New Orleans und der Hurrikan Katrina....Da gibt es Erfahrungsberichte, die mich schon nachdenklich gemacht haben. Ordnungskräfte, die z.B. Menschen vorfanden, die über genügend Vorräte verfügten, stellten diese teilweise unter den Verdacht, sie hätten ihre Vorräte durch Plünderung zusammengeklaut. Geflüchtete, die etwas außerhalb der Zerstörungszone auf hilfsbereite Mitmenschen trafen, die über den einen oder anderen Vorrat verfügten, entwickelten teilweise eine bedenkliche Tendenz: Sie betrachteten ihre Versorgung mit den Mitteln ihrer Mitmenschen als selbstverständlich und wurden "ösig", als diese Mitmenschen dieses Anspruchsdenken aus guten Gründen nicht weiter erfüllen wollten bzw. konnten.

Sage keiner, dieses Szenario könnte hier nicht passieren: Bei einem längerfristigen Stromausfall und entsprechendem Stillstand der Hochleistungspumpen, die permanent das Grubenwasser abpumpen, stünde z.B. das halbe Ruhrgebiet unter Wasser...

Will daher präzisieren und sagen: Selbst in den bisher skizzierten Szenarien kann es nicht schaden, sich seiner Vorräte still und leise zu erfreuen...

------

In den bisher entwickelten Szenarien würde nach meiner Einschätzung eine vernünftige Bevorratung nebst Kocher, Kerzen, Medikamenten etc. wohl völlig ausreichen (ist auch unglaublich gut für die Psyche, man ist gelassener und kann in Ruhe über die nächsten Schritte nachdenken). Man muss auch nicht unbedingt paranoid veranlagt sein, um mindestens einen großen Teil seiner Vorräte etwas versteckt zu lagern.

-----

Ich mach' hier erstmal Schluss, sonst wird der Text zu lang. Die Bevorratung (was und wie) für den Fall eines vorübergehenden Totalzusammenbruchs der uns bekannten Ordnung unterliegt nach meiner Auffassung erheblich erweiterten Kriterien. Da würde auch das von Rhenium185 in die Diskussion gebrachte versteckte unterirdische Depot reingehören.

Nur mal zum Nachdenken für alle die, die immer noch meinen: DAS passiert schon nicht. Hannover war im Juli 2011 nachts für knapp 1,5 Stunden dunkel - totaler Stromausfall. Da kam es schon zu den ersten "zaghaften" Plünderungen von Geschäften in der Innenstadt. Ich benötige nur sehr wenig Phantasie, um mir vorzustellen, was wohl bei einem mehrtägigen Stromausfall passieren würde. Von einem Weltwirtschaftcrash mal ganz zu schweigen. Ich würde auch das Augenmerk in diesem Zusammenhang gerne auf die Krawalle von London lenken...da waren wir von einem Weltwirtschaftscrash aber noch sehr weit entfernt. Trotzdem brannten ganze Straßenzüge und der Mob konnte fast ungehindert durch die Stadt marodieren..."



Das waren nur ein paar Situationen, die es schon gab und die sozusagen (mehr oder weniger) noch im Bereich des "Normalen" liegen. Dazu würden z.B. Hochwassersituationen, strenge Winter auf einer Hallig oder Insel, das Jahrhunderthochwasser in den sechzigern und vieles mehr gehören.

All diese Situationen legen für mich zwingend nahe, sich zu bevorraten - undzwar nicht nur mit Lebensmitteln. Da gehört noch einiges mehr zu. Vor allem gehört dazu auch ein "Vorrat" an mentaler bzw. psychischer Kraft und eigene Fertigkeiten.

Dazu irgendwann später mehr.

Viele Grüße
malamute

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Beitragvon malamute » 23.10.2011, 18:45

peso46 hat geschrieben:Die für mich beste Vorratshaltung besteht aus einem richtig schönen großen Gemüsegarten. Ich beackere etwa 180 qmtr. und pflanze dort so ziemlich alle Gemüsesorten an die in meiner Gegend wachsen.
Was gibt es besseres als Kartoffeln - Porree - Sellerie - Buschbohnen - und vieles andere aus eigenem Anbau ohne irgendwelche Kunstdünger frisch auf den Tisch. ...


Hallo peso46: 'Wie Recht Du doch hast!

Wenn man den Totalcrash mal etwas außen vor läßt, gibt es nichts Genialeres, als sich selber zu versorgen - da entsteht eine ganz andere Verbindung zu den LEBENSmitteln! Wertschätzung wäre da ein gutes Wort.

Was die Flächen angeht: Wenn man von durchschnittlich ertragreichen Lagen ohne extreme klimatische Bedingungen ausgeht, reichen 500 Quadratmeter für die Vollversorgung von zwei Menschen.

Interessante Lektüre hierzu: Brett L. Markham - Minifarming, Autark auf 1000 Quadratmetern (er geht von einer vierköpfigen Familie aus) http://www.amazon.de/Mini-Farming-Autark-auf-1000-Quadratmetern/dp/3942016494

Viele Grüße
malamute

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 23.10.2011, 20:11

Karl-heinz-Inge hat geschrieben:...was mache ich wie Haltbar wie Pökeln oder Räuchern...
...das Vorrangige Trinkwasserproblem

Gegen ein grobes Anschneiden solcher Themen nichts einzuwenden, wenn es dabei aber ins Detail geht, würde ich darum bitten es in den Lebensmittel-Faden zu posten, weil es dort besser passt, oder? smilie_06

Danke im Voraus :)

Ansonsten vollste Zustimmung zum Rest Deines Postings smilie_01
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Beitragvon Querulant » 23.10.2011, 20:45

Rollmops hat geschrieben:Deshalb bin ich dem Querulanten sehr dankbar dafür dass er diesmal nicht quertreibt, sondern den Vorratsfaden durch diesen Faden entlastet.

"diesmal" ??
Also bitte, wann habe ich denn jemals quergetrieben smilie_06 ... nee, ist schon klar, deshalb heiße ich ja auch so... :wink: smilie_07

Rollmops hat geschrieben:...Also ein Argument für manche Vorräte ist auch der Preis

Sehe ich genauso.
Schon deshalb alleine, weil eine Inflation großen Ausmaßes kommen wird, würde ich Vorrat anlegen. Ob man seine Papierlappen nun in EM oder andere Werte steckt ... da kann man sie auch gegen (im Moment noch ) preiswerte Lebensmittel stecken.
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Beitragvon Querulant » 23.10.2011, 22:42

smilie_13
Zuletzt geändert von Querulant am 23.10.2011, 23:50, insgesamt 1-mal geändert.
Lieber arm dran als Bein ab :)

Hunter
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Beitragvon Hunter » 23.10.2011, 23:14

Schon ein interessantes Thema. Als Stadtmensch mit auch nur begrenzten finanziellen Ressourcen ist es ohnehin nicht möglich die totale Autarkiestrategie zu fahren. Manchmal finde ich es bewundernswert, was einige so auf die Beine stellen. Jedoch habe ich den Eindruck, dass das Erreichen kompletter Selbstversorgung inkl. der notwendigen Wehrhaftigkeit für das Eintreten des schlimmsten Falles eine echte Lebensaufgabe ist, deren man sich praktisch vollständig widmen muss. Dazu bin ich nicht bereit, zumal das Risiko, dass der worst case sich am Ende doch anders abspielt als das eigene Drehbuch vorsieht, auch noch beachtet werden muss.

Aus den genannten Restriktionen (Stadt/Geld/Zeit/Unsicherheit) hat sich für mich der Kompromiss ergeben, häufig verwendete Lebensmittel rotierend zu bevorraten. Im Notfall käme ich so sicher ohne Hilfe von außen ein paar Wochen über die Runden, auch wenn's irgendwann eintönig werden würde. Auch Wasser ist immer ein für eine Weile da, das wird ganz normal rolliert. Dazu habe ich noch bissl in punkto Wasseraufbereitung vorgesorgt, falls aus irgendwelchen Gründen mal fragwürdige Wasserquellen genutzt werden müssen. Wie einige andere auch nutze ich natürlich die Möglichkeit, zu kaufen, wenn die Preise reduziert sind. Viele der normalen Lebensmittel, selbst Wasser, sind im Rhythmus von 1-2 Monaten in einem der zwei bis drei naheliegenden Einkaufsmärkte im Angebot. Da kann man gut aufstocken. Vorrat + Geld gespart, was will man mehr?

Einwecken und dergleichen tue ich nicht, da ich ohnehin keine eigene Gemüse-/Obstproduktion habe. Was ich allerdings mache ist, von einigen Gerichten große Portionen zu kochen und sie dann einzufrosten. Beispiel Bolognose: Da koche ich eben auf einen Schlag 10 Portionen. Der Aufwand ist kaum größer als für zwei Portionen, aber wenn ich abends nach Hause komme, keinen Bock groß zu kochen habe und auch kein Fastfood will (bin da eh nicht so der Fan), mach ich eine Portion warm. Eigenes Essen schnell auf dem Tisch, super. smilie_01

Wenn es so kommt, dass über längere Zeit kein Strom da ist, ist das meiste Zeug im Gefirerschrank natürlich nicht mehr genießbar, aber die ersten eins bis zwei Tage kann man so schon überstehen. Danach muss man eben an den rotierten Vorrat. Das ist für mich der Weg, eine Absicherung für den Notfall mit praktischen Vorteilen (Geld-/Zeitersparnis) zu verbinden. Alles andere ist für mich derzeit einfach nicht realistisch. Von den Survivalleuten schaue ich mir aber schon auch mal paar Tricks ab. ;)

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Beitragvon Querulant » 23.10.2011, 23:57

@Hunter, hat alles "Hand und Fuß", was Du schreibst, aber es wäre schön, mit solchen Dingen
Einwecken und dergleichen tue ich nicht, ...
Beispiel Bolognose: Da koche ich eben ,,,

in diesen Thread zu gehen: http://www.silber.de/forum/lebensmittel ... -s495.html

@all:
möchte noch mal daran erinnern, dass es hier nur darum gehen soll, warum und ob man überhaupt Krisenvorsorge betreiben sollte und nicht "wie".
========================

Nachdem nun schon viel geschrieben wurde, was auch meiner Auffassung entspricht, möchte ich doch jetzt endlich wirklich mal „quertreiben“ ;-) , um dem Thread-Thema „..Gründe dafür und dagegen“ gerecht zu werden.

peso46 hat geschrieben: Die für mich beste Vorratshaltung besteht aus einem richtig schönen großen Gemüsegarten

Da besteht die Gefahr von Plünderungen 8)

malamute hat geschrieben:
...für alle die, die immer noch meinen: DAS passiert schon nicht. Hannover war im Juli 2011 nachts für knapp 1,5 Stunden dunkel - totaler Stromausfall. Da kam es schon zu den ersten "zaghaften" Plünderungen von Geschäften in der Innenstadt. Ich benötige nur sehr wenig Phantasie, um mir vorzustellen, was wohl bei einem mehrtägigen Stromausfall passieren würde.
Von einem Weltwirtschaftcrash mal ganz zu schweigen. Ich würde auch das Augenmerk in diesem Zusammenhang gerne auf die Krawalle von London lenken...da waren wir von einem Weltwirtschaftscrash aber noch sehr weit entfernt. Trotzdem brannten ganze Straßenzüge und der Mob konnte fast ungehindert durch die Stadt marodieren...

Wer sich nicht verteidigen kann und wo es keine Nachbarschaftshilfe und Bürgerwehren gibt, da nützen einem dann die ganzen schönen Vorräte wenig, oder? smilie_08

malamute hat geschrieben:
... Will daher präzisieren und sagen: Selbst in den bisher skizzierten Szenarien kann es nicht schaden, sich seiner Vorräte still und leise zu erfreuen...

Irgendwer wird es trotzdem mitbekommen... und dann gilt wieder das oben genannte.

Habe mit Freunden mal dieses Thema diskutiert und da kamen u.a. folgende Meinungen zu Tage:
...Mir kommt diese Vorratshaltung so vor, wie die Zeit, als alle Angst hatten vor Atombomben und sich Schutzbunker bauten....
Selbst wenn man "das Glück" hatte und da überlebt hat, ist es mehr als fraglich, ob dann so ein Leben überhaupt lebenswert gewesen wäre... da wäre nur das Sterben hinausgezögert worden....

.. ein, zwei Wochen zu überbrücken ist ok, alles was länger dauert wird zur Apokalypse....

... der Nachbar dem man hilft wird es seinen Verwandten und Freunden nicht verschweigen, dass er eine Möglichkeit gefunden hat, wo er was zu essen bekommt...

... es ist anzunehmen dass es dann nicht friedlich zugehen wird....
... Wird man auch noch großzügig weiterhelfen, wenn die eigende Familie dadurch in Gefahr gerät ?

... wir reden hier von einer Krise, wo Millionen betroffen sein werden.
... Stell dir mal diese Menschenmenge vor, die alle essen und trinken wollen und keiner weiß, ob Nachschub kommt oder nicht....Glaubst du die Polizei kommt dich beschützen wenn paar Jugendliche mit Baseballschlägern dein Haus stürmen ?

..Das Problem an der Vorratshaltung ist, das es halt nicht jeder macht, sonst würde es bestimmt funktionieren.

Wozu einen großen Vorrat anlegen, wenn es fraglich ist, ob der überhaupt was nützt, für den Fall der Fälle?
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Beitragvon Rollmops » 24.10.2011, 09:32

@Querulant
Dein Problem ist wohl dass diejenigen die mir das Leben schwer gemacht haben derzeit gesperrt sind. smilie_16

Hier noch ein Zitat dass ich ganz am Anfang der Vorratsfaden mal gemacht habe
Ja ich glaube das ein gewisser Vorrat Standart sein sollte, auch ohne grosse Krise. Ein paar Beispiele aus der Praxis.
1. Vor einigen Jahren war der Mann einer Freundin plötzlich arbeitslos. Meine Freundin sagte mir damals wörtlich. Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl zu wissen: Essen ist im Schrank
2. ein Kollege war November 2005 von dem Schneechaos und dem daraus resultierenden 4 tägigen Stromausfall im Münsterland betroffen. Er habe dass damals als nicht so toll empfunden. Ich wäre mit Teelichtern und Zibroheizer vorbereitet gewesen.
3. Ein Freund von mir hat einmal einen Rohrbruch an einem Samstag abend abend erlebt. Folge der ganze Komplex hatte bis sonntag abend kein fliessendes Wasser und es war ein sehr heisser Tag. Die Nachbarn waren dankbar als er seinen Wasservorrat mit Ihnen teilte.

Fazit Es gibt viele Szenarien in denen sich ein Vorrat als nützlich erweist ohne dass Krieg, Hunger oder Revolte ausbricht
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C63
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Beitragvon C63 » 24.10.2011, 09:58

So ist das, wenn man versucht, Disksussionen abzuwürgen, lenken und umzuleiten. Man kann nicht einerseits eine Auflistung von Maßnahmen erwarten, ohne daß dabei Bedenken und Kritik aufkommen. Eigentlich ist das ja das "Salz in der 'Suppe", wenn gegensätzliche Meinungen aufeinander prallen. Keule wurde vorübergehend gesperrt und Beiträge gelöscht. Hier jetzt den Versuch zu starten mit "Schadensbegrenzung" einer seiner letzten Beiträge zu zitieren, empfinde ich als Witz.

Man mag ja denken wie man möchte über das gesamte Thema, aber Kritik muß erlaubt sein!! Oder gibt es zukünftig bei jedem Thema einen "Gut und Böse - Thread" ??

Wenn man sich Diskussionen aus vergangener Zeit sich ansieht (zurückblättert), muß man feststellen, daß es solche Abgrenzungen nicht gab.

Zum Thema:

Was gegen die ganze "Krisenvorsorge" spricht , ist nach meiner Einschätzung die damit verbundene teilweise übertriebene Angst.

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Beitragvon Rollmops » 24.10.2011, 10:07

Ja die Erfahrung zeigt dass es Menschen gibt die habe keinen Bezug zu dem Thema und die wollen auch gar keine wirkliche Wertschätzung für ein Thema aufbringen. Wenn hier im Forum jemand auftaucht und alle niedermacht dafür dass wir so blöd sind uns mit Silber überhaupt zu beschäftigen, dann wird er auch darauf aufmerksam gemacht dass er hier falsch ist. Irgendwann ist man es leid sich für die Dinge die man tut dauernd rechtfertigen zu müssen. Vor allem in einem Bereich, wo die überwiegende Mehrheit sich eben nicht für das Warum sondern mehr für das Wie interessiert.
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C63
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Beitragvon C63 » 24.10.2011, 10:16

Rollmops, Du musst lernen zu ignorieren. Es ist nicht Dein Thread/Forum. Wenn die Vielfältigkeit oder freie Meinungsäußerung nichtmehr vorhanden ist, ist das Forum tot. Die Beiträge sowie das Forum macht dann irgendwann den Eindruck wie viele andere Foren auch, nämlich das ein paar "Bezahltschreiber" (was in anderen Foren nachgewiesen wurde) und eine handvoll Moderatoren den Rest auf Linie halten.

Ist es das was Du möchtest??

Croco
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Beitragvon Croco » 24.10.2011, 10:42

Hi,

Ich finde das Thema überhaupt nicht verrückt.
Ich finde es verrückt wenn jemand sich nur deswegen verrückt macht, nichts anderes redet, sein Hab und Gut vertickt nur für den Ernstfall, nur noch hortet nicht mehr lebt!
Das ist verrückt.

Vorräte gerade für den Ernstfall, Naturkatastrophen, AKW, Crash, Umbruch, usw… halte ich für sinnvoll. Der Staat schreibt: halten sie ca. 14 Tage Lebensmittel, ich versuch eben dann für 2-3 Monate das nötigste zu halten, im Ernstfall kann man davon Leben sogar anderen noch helfen und muss sich im Notfall nicht auch noch Sorgen ums tägliche Brot machen. Denn im Notfall sind wir eh alle mit den nerven am Ende.

Wer natürlich selbst sein Essen anbaut, hat einen wundervollen Vorteil.
Evtl. liest der ein oder andere auch mal ein Survival Buch, den Inhalt kann man vielleicht einmal brauchen. Auch was die Natur so alles essbares bereit hält ist nicht zu unterschätzen!

Bei der Bundeswehr hat man auch Jahrzehnte nach dem Krieg noch in der Allgemeinen Grundausbildung den Stellungskampf und verhalten bei Massenvernichtungswaffen geschult, warum? Damit wenigstens ein teil der Bevölkerung weiß was zu tun ist, eben für den Ernstfall, auch wenn er nicht kommt! Mittlerweile geht das zurück, zurück von den großen Waffen auf die Straße….

Machen wir uns nichts vor, geht nur mal auf die Straße und schaut euch die Menschen an, alle nur noch aggressiv, was meint ihr was passiert wenn sich diese Wut einmal entlädt?
Und das dauert nicht mehr so lange. Weltweit sieht man einen Umbruch.

Ich gehe einen Schritt weiter, zum Selbstschutz!
Meiner Meinung nach wird das in der kommenden Zeit wichtig sein.
Nicht nur das man sein Hab und Gut schützt, sondern auch sich selbst und seine Liebsten und andere Menschen.

Ich glaube wir gehen auch einer neuen Zeit zu, nachdem es hier ganz ganz stark geknallt hat, wird der Mensch umdenken.
Unsere Gesellschaft ist ziemlich Asozial geworden, Ellenbogengesellschaft usw.
Ich glaube in der kommenden Sache, könnten Werte und Menschlichkeit wieder etwas Wert werden (ich hoffe es!)


Grüße
EU "Sparschwein" :-)


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