Aktuelle Zeit: 20.09.2020, 16:45

Silber.de Forum

Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

Moderatoren: winterherz, Mod-Team, Mahoni, Forum-Team, Andre090904

Benutzeravatar
Silbermann 1984
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1029
Registriert: 02.05.2017, 21:03

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silbermann 1984 » 24.09.2019, 22:41

Xiaolong hat geschrieben:Interessante Artikel, besonders der letzte Link.

Könnte man zusammenfassend sagen, dass eine Gesellschaft die halbwegs zivilisiert ist und ein geringeres Gefälle zwischen arm und reich aufweist, für Allgemeinbildung ihrer Mitglieder sorgt und versucht die Gesellschaft zusammen zu halten weniger mit Mord und Totschlag konfrontiert ist, egal wieviele Schußwaffen in Privatbesitz sind?
Deutschland gehört scheinbar zu diesen Ländern mit Unmengen an Schußwaffen in Privatbesitz und relativ niedriger Mordrate.
Dann sollte man doch nicht in noch mehr Waffen investieren, sondern zusehen, das die Menschen hier miteinander klar kommen.
Also eine wirkungsvolle Zusammenarbeit von Exekutive, Legislative und Judikative scheint mir der bessere Weg zu sein. Das das momentan in Schieflage ist, wird immer mehr Menschen bewusst und ich hoffe demensprechend wird demnächst auch gewählt.


Trifft es ganz gut auf den Punkt :wink:

Alteisen1965 hat geschrieben:
Xiaolong hat geschrieben:Interessante Artikel, besonders der letzte Link.

Könnte man zusammenfassend sagen, dass eine Gesellschaft die halbwegs zivilisiert ist und ein geringeres Gefälle zwischen arm und reich aufweist, für Allgemeinbildung ihrer Mitglieder sorgt und versucht die Gesellschaft zusammen zu halten weniger mit Mord und Totschlag konfrontiert ist, egal wieviele Schußwaffen in Privatbesitz sind?


Vielleicht kann man das so herleiten, ich weiss es nicht genau.
Auffallend ist allerdings, daß z.B. in den USA die Opfer von Schiessereien doch zumeist nicht durch VERTEIDIGUNG, sondern durch ANGRIFFE getötet werden.
Das zeigt eigentlich, wie pervertiert das verfassungsmäßige Recht des US-Bürgers auf Waffenbesitz inzwischen ist:
Du musst Dich quasi durch Waffen verteidigen, weil Andere Dich angreifen mit Waffen, die sie eigentlich zu ihrer Verteidigung benutzen dürfen/sollten.
Ich denke, daß man mit einer Schusswaffe schlecht beraten ist.
Wenn mir Jemand ans Leder will, und er ist bewaffnet, dann hat er eben gewonnen, so what...!
Wenn ich dann eine Waffe ins Spiel bringe, dann läute ich damit die letzte Runde ein, so oder so.
Und dann muss ich es auch durchziehen (und viiiiel Glück haben). Ansonsten war's das.

Da bin ich dann ganz bei Silbermann1984:
" Deshalb ist es am besten man kommt in so eine Situation nie im Leben."


Waffen sind nie Allheilmittel ,sie gibt dir nur eine größere Chance und macht einen nicht ganz Wehrlos,100% tige Sicherheit gibt es allerding nie.

In der einen Situation kann die Präsenz deeskalierend wirken ,kann die ganze sache aber auch weiter aufschaukeln ,wie alles ist es immer Situationsabhänig .

Das problem ist schon so alt wie die Menschheit selbst ,irgendwann wurden Waffen entwickelt ,die einen brauchten sie um ihre Interessen durchzusetzen ,die anderen damit sie sich gegen diese Menschen verteidigen konnten .

Das was zur Zeit gemacht wird ist das man die legelen Waffen verbietet wo der Staat eh weiß wer was besitzt....an die Illegalen mit denen die meisten verbrechen begangen werden kommt man nicht dran.

Also haben die bösen Menschen die Waffen und setzen ihre Interessen damit durch die anderen haben aber nichts um sich dagegen zu Schützen.

Die ganze Thematik ist wie gesagt sehr interessant .

So gibts viele Beispiele wo es von Vorteil war

https://www.youtube.com/watch?v=bWhMTmaAKUo

https://www.youtube.com/watch?v=bEbkeLJNuuU

https://www.youtube.com/watch?v=rqyDHwZcL1Y

Nun wird man alle Waffen nie verbieten können irgendwo her kommen die immer, die illegalen, und diese Menschen verschaffen sich damit dann den Vorteil.

Ich finde Gesetze wie in Österreich gar nicht schlecht ,Selbstverteidigung ist da ein Bedürfnis, so kann sich jeder der sich noch nie was hat zu Schulden kommen eine Schrotfinte ins Schlafzimmer stellen um sich und die Familie im Ernstfall zu schützen .

Dann brauchts auch Gesetze das der Täter ein Täter bleibt und nicht vor Gericht zum Opfer wird ,wenn es allgemein bekannt ist das in Wohnungen sowas vorhanden ist wird sich 2 mal überlegt ob man wirklich Einbrechen will.

Und dafür gibts so schöne Dinge wie Bohnensäckchen die einem die Rippen brechen als hätte ein Pferd nach einem getreten.

Toll ist das alles nicht am besten wär es wenn man sowas gar nicht bräuchte aber sag das mal den Verbrechern das man keine Lust hat Opfer zu werden und sie sich doch bitte ne legale Beschäftigung suchen sollen .

Und da es in Deutschland eben ziemlich Streng ist suchen die Menschen die eben in der Mehrheit Gesetzestreu sind nach legalen Mitteln .

Deshalb dann eben da https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html mehr nachfrage.

Anzeigen
Silber.de Forum
Frank the tank
Silber-Guru
Beiträge: 2361
Registriert: 25.04.2016, 12:58

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Frank the tank » 12.12.2019, 09:48

Angst vor Mega-Blackout: Innenministerium will THW und Katastrophenschutz aufrüsten

http://www.politik24.de/angst-vor-mega- ... n/2019/12/

Wenn man das googelt bekommt man etliche Berichte angezeigt.

Was ich auch einmal zu bedenken geben möchte:
Das THW , die Freiwilligen Feuerwehren und die Hilfsorganosationen rekrutieren ihre Helfer aus Ehrenamtlichen. Diese opfern ihre Freizeit für die Allgemeinheit.
Sollte es zu großflächigen Schadensfällen kommen, müssen diese Helfer sich natürlich auch selber um ihre Familien und Bekannten kümmern. Jeder dieser Helfer hat ein persönliches Umfeld, evtl. muss man sich um die Versorgung der eigenen Familie kümmern oder aber um die Unversehrtheit seiner Wohnung oder seines Hauses. Somit weiß ich nicht, für wen die sich in einem Schadensfall entscheiden.
Ich für meinen Teil weiß, für wen ich mich dann entscheide!

Benutzeravatar
haehnchen03
Silber-Guru
Beiträge: 6228
Registriert: 27.04.2010, 10:51
Wohnort: Bayern / Mittelfranken

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon haehnchen03 » 14.12.2019, 09:13

Frank, diesen Artikel bezweifle ich sehr.
Das kaufen dieser Geräte kann einen ganz einfachen Grund haben.
1. Am Jahresende werden noch Gelder verkauft, sonst sieht es in den Folge Jahren mit den Schlüsselzuweisungen mau aus.
2. Der katastrophenschutz ist zum Teil mit noch sehr alten Gerätschaften ausgestattet, die werden nun mal getauscht.
3. Evtl hat beim Katastrophenschutz einer entdeckt, das da noch Gelder sind welche man abrufen kann/ soll/muss.

Benutzeravatar
durchdenwind
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1902
Registriert: 16.12.2011, 12:38
Wohnort: Rosenheim

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon durchdenwind » 14.12.2019, 10:15

Merkt eigendlich keine(r), wie hier alles den Bach runter geht?
Neubauten für Milliarden von Euro, aber für ein paar Tausender, um `ne (vorhandene!) Straße zu reparieren, da ist kein Geld da! smilie_04
Deshalb sind auch SUVs so beliebt. Mit meinem tiefergelegten Golf aus den 90ern würde ich heute nicht mehr aus meiner Siedlung kommen...

Benutzeravatar
Tykon
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 973
Registriert: 30.03.2016, 11:14

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Tykon » 14.12.2019, 14:46

durchdenwind hat geschrieben:Merkt eigendlich keine(r), wie hier alles den Bach runter geht?

Nö, ist ja auch nicht so. smilie_05
Ich kann die Floskel "bleibt Gesund" nicht mehr hören oder lesen. Es kotzt mich mittlerweile an. smilie_44

graurock
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 652
Registriert: 02.03.2013, 20:29

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon graurock » 14.12.2019, 15:28

Genau :roll: , mal ein paar Denkanstöße:

- Männergruppen
- Messerstechereien
-massive Clanstrukturen
- marode Infrastruktur
-Überlastung des Sozialssystems
-Rentnerarmut
-Bildungssystem
-CO2 Steuer
-Klimawahn
-Koalitionen nur zum Machterhalt
-aktives Gestalten Innepolitik/ Außenpolitik quasi nicht vorhanden
-Politik gegen die eigene Wirtschaft

Ohne Probleme noch sehr lange fortführbar.


Aber, so lange Michel noch wählt wie er wählt, bekommt er genau das, was er verdient. smilie_01

Benutzeravatar
marco11111
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 359
Registriert: 10.07.2012, 16:09

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon marco11111 » 14.12.2019, 15:34

graurock hat geschrieben:
Aber, so lange Michel noch wählt wie er wählt, bekommt er genau das, was er verdient. smilie_01


Das stimmt, die Minderheit, die nicht so gewählt hat, bekommt das aber auch. Nur ist für die die Schmerzgrenze des Erträglichen (bald) erreicht. :(

Bandito
Newcomer
Beiträge: 3
Registriert: 15.12.2019, 10:01

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Bandito » 16.12.2019, 16:42

Moin, Moin...

Ich muß gestehen das ich nicht alle Beiträge zu dem Thema gelesen habe, sondern ich habe die 44 Seiten nur überflogen. Und ich war doch etwas erstaunt wie schnell sich Gespräche über das Thema Krisenvorsorge plötzlich um das Thema Waffen drehen...

Vielen kommt beim Begriff "Prepper" ein Freak in den Sinn, der in Tarnklamotten in seinem Atombunker sitzt und schwer bewaffnet auf die Zombie-Apokalypse wartet. Und in der Tat gibt es in der "Prepper-Szene" ein paar kuriose Gestalten, die leider via einiger dubioser Fernseh-Dokus das Thema "prepping" in ein fragwürdiges Licht gerückt haben.
Der Definiton nach, gehöre ich auch zur "Prepper-Szene". Das für mich wahrscheinlichste Szenario: Ein flächendeckender, langhaltender Stromausfall wie im Roman "Blackout" von Marc Elsberg. Schließlich sind Cyberattacken auf die zivile Infrastruktur längst kein Hirngespinst mehr, sondern tägliche Realität.
Ich bin darauf eingerichtet, mindestens 10 Tage völlig autark über die Runden zu kommen. Angefangen von Trinkwasser und Lebensmittel, über Wärme, Licht, Energie, Kommunikation, Brauchwasser, Abfallbeseitigung, Hygiene...
Über das Thema Licht (Kerzen, offenes Feuer) kam ich dann zum Thema Brandschutz und Brandbekämpfung, war irgendwann bei Medizin und Einbruchschutz und einer Ersatzwährung - deswegen kaufe ich EM auch gern mal in kleinerer Stückelung.
Nur das Thema Waffen habe ich bewußt ausgeklammert - mir fehlt da die Affinität und die Erfahrung und ich glaube das sie mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen könnten.

Bye,
Micha

Frank the tank
Silber-Guru
Beiträge: 2361
Registriert: 25.04.2016, 12:58

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Frank the tank » 17.12.2019, 12:26

Mit den "Waffen" ist das so eine Sache. Einige Werkzeuge kann man als solches oder aber auch als Waffe benutzen.
So habe ich immer Bilder von Revolutionären mit Mistgabeln (Forken) im Kopf ......
Das Problem ist, der brave Bürger hält sich an Recht und Gesetz. Er befolgt das Waffengesetz usw.
Der Böse hält sich nicht an Recht und Gesetz und befolgt auch keine Verbote.
Wie soll sich der "brave Bürger" gegen den Bösen behaupten. Die Staatsmacht wird es schon richten!
Das ist ja auch immer wieder zu sehen. (Ich finde den Ironie Button nicht)

Benutzeravatar
durchdenwind
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1902
Registriert: 16.12.2011, 12:38
Wohnort: Rosenheim

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon durchdenwind » 17.12.2019, 13:02

Ich kann aber schlecht mit `ner Mistgabel über`n Weihnachtmarkt spazieren. Ich wurde schon wegen einem stinknormalen Taschenmesser (85mm Klinge) angezählt! :evil:

Benutzeravatar
Friedrich 3
Silber-Guru
Beiträge: 4683
Registriert: 16.06.2011, 13:46
Wohnort: Niederbayern

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Friedrich 3 » 17.12.2019, 14:36

@ddw
Da hattest du das falsche Messer dabei. Ich nehm sowas mit..

messer.jpg


Da kann man die Waffe wählen smilie_02
So und nicht anders...
39 x Erfolgreich gehandelt und keine schlechten Geschäfte

Benutzeravatar
amabhuku
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1343
Registriert: 04.03.2012, 19:07
Wohnort: Grauzone

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon amabhuku » 17.12.2019, 17:23

Friedrich3, sehen nicht arretierbar aus. Hohe Selbstverletzungsgefahr. :wink:

Alles in den richtigen Händen kann eine gefährliche Waffe sein bzw. selbst die Hände.
Anders gesagt, wer gewinnt den Zweikampf; der Rentner - Hobbys Sudoku, Bingo, TV und Line-Dance - bewaffnet mit einem rasierklingenscharfen Samurai-Schwert oder der durchtrainierte dürre Alte - Hobby Karate - sein Leben lang Dreck gefressen hat, mit blossen Händen?
Der Kampf ist eigentlich schon vorher entschieden.
:|

Andererseits fragt es sich ob es immer lohnenswert ist, sein Leben unbedingt und unter allen Umständen fortsetzen zu wollen. Ab einem bestimmten Punkt und unter bestimmten Umständen eher nicht.
Das kann zum Glück am Ende jeder selbst entscheiden.

Benutzeravatar
Polkrich
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1848
Registriert: 16.04.2014, 13:56
Wohnort: Im Herzen Deutschlands

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Polkrich » 20.12.2019, 08:57

Das stimmt wohl.
Und in Härte und bzgl. des Fehlens sämtlicher Menschlichkeit sind uns die Messerkräfte aus den buntesten Kriegsgebieten dieser Welt haushoch überlegen.
Judex non calculat smilie_06

Benutzeravatar
durchdenwind
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1902
Registriert: 16.12.2011, 12:38
Wohnort: Rosenheim

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon durchdenwind » 01.02.2020, 07:59

Aus gegebenen Anlaß wird`s mal wieder Zeit, über die Vorräte etc. zu schauen.

Nein, vor`m Maskenladen (...und ich meine nicht Faschingsmasken!) stelle ich mich nicht an.

Aber, ich habe gestern mal wieder Trinkwasser, Konserven etc und Benzinreserven überprüft bzw. aufgefüllt.

Übertrieben?

Hier bitte nicht über Corona bzw. Grippe an sich diskutieren. smilie_14

Benutzeravatar
Friedrich 3
Silber-Guru
Beiträge: 4683
Registriert: 16.06.2011, 13:46
Wohnort: Niederbayern

Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Friedrich 3 » 01.02.2020, 09:08

durchdenwind hat geschrieben:Übertrieben?

smilie_14


Nöööö.
Ich habe gestern auch ein wenig über meine Vorräte geschaut. Aber eher weil ich was futtern wollte... smilie_45

Dabei fiel mir ein Glas mit Pflaumenkompott in die Hände, welches 3 Jahre über dem MHD war. Das Kompott war hervorragend.... Und heute mach ich mir mal ne Dose Weisswürstel auf, auch schon zwei Jahre drüber.
smilie_09
So und nicht anders...
39 x Erfolgreich gehandelt und keine schlechten Geschäfte


Zurück zu „Stammfäden Allgemein“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: RedenistSilber, Xiaolong und 14 Gäste