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Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

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Silbermann 1984
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.06.2018, 21:49

Ric III hat geschrieben:Passt durch die Hintertür übrigens auch wieder zur Thematik.

Der tiefe und wohl nicht mehr mit den üblichen Hausmitteln überbrückbare Riß in der Gesellschaft welcher sich seit 2015 auch hierzuforum überdeutlich manifesestiert und unweigerlich jede Debatte zerbröselt wird das seinige dazu beitragen eine Vorsorge/Selbstversorgung zu einer sinnvollen Erwägung zu machen.


Tja an dem kann man nichts mehr machen,in Berlin sollen wohl 10.000 Menschen gegen die Flüchtlingspolitik demonstriert haben .Wieviel es auf der anderen Seite gewesen sind weiß ich nicht.

Und es werden noch mehr werden.

Ich bin auch einer der als er die Bilder 2015 im TV gesehen hat von den Bahnhöfen eher skeptisch war und mit dem Kopf geschüttelt hab und mir dachte das dies nicht gut gehen kann,was seit der Zeit passiert ist weiß ja jeder selbst.

Jetzt haben wir eben den Salat

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Mike
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Mike » 12.06.2018, 23:43

(off topic)
Zuletzt geändert von Mike am 30.06.2018, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
...

Ric III
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 12.06.2018, 23:57

Die aktive Politik einer mehr als fraglwürdigen Masseneinwanderung ist ein Problem welches man selbstverständlich auch unter dem Aspekt dieses Fadentitels sehen kann.

Da an dieser Front aber Dank der üblichen Verleumdungen,Verdrehungen, der Rekrutierung ganzer Strohmannarmeen und dem bereitwilligen Nachplappern medial vorgegebener Deutungsrahmen und dreister Verleumdungen keine realitätsbezogene Debatte mehr möglich war hat selbige nach einigen zarten Ansätzen in den ersten Ereignismonaten bisher schlicht nicht stattgefunden.

Da der Regen aber trotz des Wunschdennkens der "Besseren", sich weiterhin weigert von Unten nach Oben zu fallen ist auch dies -wie auch der weitgehend flächige Rückzug einer sachlichen und fundierten Kritik aus diesem Forum-definitiv kein Sieg der Bigotterie und Heuchelei.

Nope, da hat sich weit über die Ursprungsfrage(n) hinaus längst der nächste Konflikt eingegraben.

Selbst wenn durch die Bank ALLE "Syrer"-also auch jene welche einen algerischen,tunesischen,markokkanischen,pakistanischen,sudanesichen(sic!!) ...Pass hatten welchen sie auf der "Flucht" (gleich durch eine ganze Kette sicherer Drittstaaten) spätestens an den Grenzen Hochnaivlands wegwarfen- Mitwoch in aller früh sagten : "Ätsch, wir gehen allesamt schlicht wieder Heim" so hat diese gesamte Orwelleske den Gletscherspalt in der autochthonen Bevölkerung in eine Breite getrieben welche sich längst mit eigener Dynamik auch enseits des Ursprungsproblems ausdehnt.


Da werden Leute mit Teer begossen,Autos fackeln ab,es wird zusammengeschlagen,Häuser mit Parolen beschmiert,gedroht,gemobbt, bei Arbeitgebern denuziert etc. etc. etc.

Ausgerechnet die Seite welche fast schon reflexartig in der Debatte (so die noch stattfindet) mit einem "menschlich" oder noch perfider "demolratisch" um sich wirft scheut sich keineswegs entsprechendes Vorgehen zu guotieren und die "klammheimliche Freude"(Phrase eines "Mescaleros" anläßlich eines RAF Mordes) erstreckt sich aktuell "nur" auf entwendete Bekleidung.

Und während Die eine Fraktion Linksradikaler einem Transpi mit der Aufschrift "Deutschland Du mieses Stück Scheiße" hinterhertrottet meint eine ander Fraktion es sei hilfreich Deutsche als Karoffeln welche zerstampft werden müssen zu beschreiben.("Sauerkraut,Kartoffelbrei-Bomber Harris Feuer frei" und eine dritte Gruppe macht es sich mit der Diktion "Pack" vergeichsweise gemütlich +einfach.
Zuletzt geändert von Ric III am 13.06.2018, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silberschwabe » 12.06.2018, 23:59

Ach die Überfremdung ...
Mir sind Menschen suspekt, die nicht stolz auf ihre Herkunft sind. Noch suspekter sind mir die, die keinen Respekt vor der Kultur des Landes haben, in dem sie sich aufhalten - egal ob Leben oder Urlaub.
Ein schweizer Verwandter meinte einmal: die älteren müssen sich in der Schweiz daran gewöhnen, dass man in den Altersheimen Schriftdeutsch spricht. Tja, deutsche Gastarbeiter in der Schweiz ...

Zurück zum Thema: überlebt man in der Krise vielleicht besser, wenn man außer 10 kg Nudeln nichts hat? Die Hemmschwelle sinkt erschreckend schnell. Wie lange dauert es noch, bis man für eine Unze erschlagen wird? Wann wird das Messer durch die Pistole ersetzt? Usw...
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 13.06.2018, 00:15

Ist Dein persönliches Recht daß Dir Menschen suspekt sind welche auf ihre Wurzeln stolz sind.

Meines ist es daß mir wurzellose Menschen suspekt sind.

Während ich es real nie erlebt habe(als ommnipäsente Unterstellung kenne ich es freilich) daß Menschen mit tiefer Bindung an ihre Heimat,Kultur,Geschichte und Tradition die Gegenseite bekehren,missioniern oder diskreditieren will sind es in der Regel die "Weltbürger" welche zwar ständig die Kampfphrase "Toleranz" ins Feld führen jedoch jedweden Bezug auf einen eigenen lokalen,regionalen,nationalen oder kontinentalen Charkter mindestens argwöhnisch betrachten und oftmals spöttisch abtun.

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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silberschwabe » 13.06.2018, 00:19

Ric III hat geschrieben:Ist Dein persönliches Recht daß Dir Menschen suspekt sind welche auf ihre Wurzeln stolz sind.

Meines ist es daß mir wurzellose Menschen suspekt sind.


Bin ganz deiner Meinung, aber offensichtlich hast du mein Post falsch verstanden :wink:
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 13.06.2018, 00:27

Silberschwabe hat geschrieben:
Ric III hat geschrieben:Ist Dein persönliches Recht daß Dir Menschen suspekt sind welche auf ihre Wurzeln stolz sind.

Meines ist es daß mir wurzellose Menschen suspekt sind.


Bin ganz deiner Meinung, aber offensichtlich hast du mein Post falsch verstanden :wink:


Hehe...da habe ich doch glatt ein NICHT überlesen.

Liegt eventuell daran daß ich einen destruktiven Grundcharkter habe, und ein schlechter Mensch bin . smilie_10

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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silberschwabe » 13.06.2018, 00:35

Genau Ric, ab in die Ecke und schäm dich ...

Mir passiert das regelmäßig ... smilie_07 smilie_07

Da ich halber Südwest-Europäer bin, genieße ich die Vorteile der verschiedenen Kulturen :D
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 13.06.2018, 00:42

Silberschwabe hat geschrieben:Zurück zum Thema: überlebt man in der Krise vielleicht besser, wenn man außer 10 kg Nudeln nichts hat? Die Hemmschwelle sinkt erschreckend schnell. Wie lange dauert es noch, bis man für eine Unze erschlagen wird? Wann wird das Messer durch die Pistole ersetzt? Usw...


Nope, Du hast keine besseren Karten wenn Du außer den 10 Kg Teigwaren nada hast.

Die Erklärung dafür hast selbst eigentlich schon geliefert.

Die rapide sinkende Hemmschwelle.
Da braucht es am Ende weder Unze noch Nudel um zum Zielobjekt zu werden.

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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Silberschwabe » 13.06.2018, 00:58

Ric, da hast du leider recht!

Ein Bekannter schwärmte vor kurzem von Asien. Da hätten die Menschen noch Respekt vor der Exekutive und älteren Menschen. Fehlt uns beides.

Wen interessiert es noch, wenn persönliches Eigentum nicht mehr respektiert wird? Solange dies in "Friedenszeiten" nicht geschieht, wird es in Krisenzeiten überhaupt nicht interessieren.
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 13.06.2018, 01:06

Silberschwabe hat geschrieben:
Da ich halber Südwest-Europäer bin, genieße ich die Vorteile der verschiedenen Kulturen :D


Ich bin GANZER Mitteleuropäer und mein Horizont endet somit am Tellerrand des zu zerstampfenden Kartoffelbreis.


Zurück in der nicht durch die verzerrende Linksbrillle gesehenen Realität finde ich im nachvollziehbaren Teil meines Stammbaum 2/3 aller Deutschen Altstämme sowie 2 unterschiedliche slawische Stämme.

Schulbildung in 3 unterschiedlichen Kontinenten (erklärt mühelos den Umstand daß ich a weng zu deppert bin die Klatschpuppe zu bundesdeutscher Gutmenschenpolitik abzugeben)

Brötchen verdient in...
über nem halben Dutzend Nationen.

Privat um die 30 Länder bereist.....

und von recht übersichtlichen Quantitäten mal abgesehen befindet sich mein Tafelsilber(inkl.Ag) auch nicht in Merkelstan

Oki, ich bin im Gegensatz zu den medienaffinen "Bildungselite" gewiß etwas hinterwäldlerisch und provinziell.Mein bisheriges Leben reicht in seine Facetten für maximal 120 Sendeminuten..... :mrgreen:

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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon Ric III » 13.06.2018, 01:19

Silberschwabe hat geschrieben:Ric, da hast du leider recht!

Ein Bekannter schwärmte vor kurzem von Asien. Da hätten die Menschen noch Respekt vor der Exekutive und älteren Menschen. Fehlt uns beides.



Asien ist nicht gleich Asien!

Und gerade dort wo die die positiven Klischeebilder sehr weitgehend zutreffen fühlt sich die "Religion des Friedens" in den vergangenen Jahren leider ebenso bemüßigt dies zu ändern.


http://www.deutschlandfunk.de/terror-au ... _id=411020

https://de.sputniknews.com/politik/2016 ... verletzte/

Da man dem Grundproblem nicht mit ewiger Flucht(auch nicht ins Private!) begegnen kann
Ihabe mir mein mitteleuropäisches Refugium so geschaffen daß ich binnen Stunden auch wieder in Absurdistan (und mindestens ebenso zügig auch wieder wech :mrgreen: ) sein kann.

Deutschland nicht aufzugeben und ihm taktisch dennoch den Rücken zukehren zu können war für mich dabei Grundvoraussetzung.

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IrresDing
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Krisenvorsorge leicht gemacht, Teil 1/2

Beitragvon IrresDing » 19.07.2018, 16:20

Krisenvorsorge leicht gemacht, Teil 1/2

Hallo,

in einem anderen Faden ist die konkrete Vorsorge und der Bedarf angesprochen worden. Da es da eigentlich nichts zu suchen hat (da gehts um die Goldentwicklung in einer Krise) schwenke ich mal hier rein.

Ich hab mir jetzt die Mühe gemacht und die elementarsten Pfeiler unserer Vorsorge zu notieren. Es gibt im Netz vom

• das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
• das Zivilschutzkonzept der Bundesregierung
• das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft

verschiedene Listen und sogar Vorsorgerechner die eine wirklich gute und hilfreiche Ideenliste sind, wie denn so eine Vorsorge ganz konkret aussehen kann. Wer sich daran orientiert der macht schon mal nichts falsch.

Wichtig ist mir aber: Das ist meine bzw. unsere Vorsorge. Euer Bedürfnis kann da ganz anders aussehen. Und wenn das so ist, dann ist das auch gut so. Nur sollte man nicht in Hysterie verfallen, auch wenn ich gleich ABC-Masken vorstelle. Gegen alles kann man sich nicht schützen. Insbesondere kann man sich selbst bei Vorsorge nicht ständig schützen. Wenn einen also mal der liebe Gott heimgerufen hat, dann ist das so. Wer sich jetzt genötigt sieht Unsummen an Geld zu investieren, der lässt es besser und geht einen kleinen Wochenendurlaub damit machen.

Also, wie kann eine solche Krisenvorsorge aussehen?

Wichtig ist erst mal den Bedarf abzustecken. Oder anders gefragt: Was braucht der menschliche Körper?

Atmen
Trinken
Essen
Wärme

Das sind die vier Grundvoraussetzungen um irgendwie durch zu kommen. Die Reihenfolge ist dem geschuldet, dass die wichtigsten vitalen Punkte vorne stehen und die die eher langfristiger Natur sind eher hinten. Die Luft kann ich 2 Minuten anhalten, vielleicht auch mal drei. Essen kann ich auch mal einige Tage nichts wie unlängst die Kinder in der Höhle in Thailand bewiesen haben.

Wichtig ist nun, dass man versteht, dass die Vorsorge aber genau in umgekehrter Reihenfolge bedacht werden muss. Ich werde nicht 10 Tage ohne Atemluft dastehen können. Dafür brauche ich nicht vorsorgen, denn dann gebe ich so oder so den Löffel ab. Dafür brauch ich aber sehr wohl Lebensmittel für einige Tage. Diese müssen aber nicht gleich am Tag Eins zur Verfügung stehen.

Das heißt die Intensität der Vorsorge ist genau umgekehrt proportional zur Wichtigkeit der Vitalfunktion. Das hört sich zwar wie ein Paradoxon an, es ist aber bei genauer Betrachtung keines.

Jetzt wie macht man das? Oder besser: Wie haben wir das gemacht?

Wir haben im Grunde drei Kartons im Keller die eine Nummer haben. Nummer 1 ist der Karton der bei einem Ernstfall als erstes dran kommt. Alle anderen können warten.

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Zuerst ist da nun die Luft. Die Frage ist hier wirklich ob man so weit gehen möchte und da Vorsorge betreiben will. Wir haben uns bewusst dafür entschieden.

Der Karton 1 hat, da es schnell gehen muss, entsprechende Vorkehrungen. z.B. ist die Verpackung mit Laschen am Packband versehen, so dass man ihn in zwei Sekunden aufreißen kann.

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Darin befinden sich in erster Lage die ABC-Masken und durchnummeriert zur Schutzklasse die Filter. Filter sind ein heikles Thema. Der beste Kampfstofffilter bringt einem nichts, wenn man in radioaktivem Gebiet unterwegs ist und der Filter nach einer viertel Stunde verstopft und der Atemwiderstand steigt. Das heißt es bringt nichts sich nur teure Kampfstofffilter zuzulegen. Womöglich ist der billige einfache Partikelfilter für Lackierarbeiten (5 Euro...) besser geeignet als dieser Spezialfilter. Wer sich also einen echten scharfen Filter zulegt, der sollte diese 5 Euro in einen billigen Partikelfilter mit investieren.

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In zweiter Lage kommen nun die Bio-Anzüge und Staubschutzanzüge, Klebeband, einfache Gummihandschuhe und ein Messer. Kostet nicht viel und man hat damit einen Schutz der nun echt etwas paranoid ist (ja ich gebe es zu ;-) ).

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In dritter Lage befinden sich ein einfaches erste Hilfe Set (sollte man eh immer im Haus haben), eine Taschenlampe und ein Solar-/Kurbelradio mit Paracord-Band. Dazu noch Silberchlorid-Tabletten zur Wasseraufbereitung und Jodtabletten (ACHTUNG! Nicht die einfachen normal zu kaufenden Jodtabletten. Das sind spezielle hoch dosierte Tabletten um in dem Körper eine Jodsperre aufzubauen. Nebenwirkungen garantiert.) Nicht in dem Paket im Keller aber dafür immer in unserem Medizinschrank haben wir noch Kohle-Tabletten. Damit kann man allerhand anstellen. Und wer Kinder hat der sollte solche sowieso immer daheim haben um noch vor Eintreffen des Notarztes erste Hilfe bei einer Vergiftung zu leisten.

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Im zweiten Karton ist dann das NRG-5. Ganz ehrlich: Ich glaube nicht an "die" Hungerkatastrophe. Aber wenn, dann ist dieser Karton Gold wert. 48 Tage Überleben für rund 150 Euro. Peanuts.

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Aufgrund der Beschränkungen in Anzahl der Fotos schreibe ich den Rest in einen neuen Beitrag >>>
Zuletzt geändert von IrresDing am 19.07.2018, 16:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Krisenvorsorge leicht gemacht, Teil 2/2

Beitragvon IrresDing » 19.07.2018, 16:29

Krisenvorsorge leicht gemacht, Teil 2/2

<<< und hier gehts nun weiter. smilie_06

Im Karton 3 ist nun das dauerhafte Leben. Und das ist nicht viel. Rettungsdecken, Trekkinggeschirr, mein alter treuer Benzinkocher (ich liebe diesen 20 Jahre alten Brenner! Gegen das rotglühende Inferno das der mit dem bisschen Benzin verursacht ist jeder Haushaltsherd ein Kindergarten) und einen 20l Benzinkanister mit Super-Plus. Dieser sollte aufgrund Feuergefahr immer randvoll gefüllt sein, regelmäßig kontrolliert werden und keinen großen Temperaturunterschieden ausgesetzt sein. Der GPS-Empfänger wäre da auch drin, liegt bei uns aber an anderer Stelle. Auch der Rucksack, Zelt, Schlafsack, usw. Das ist einfach unserem Hobby geschuldet. Wir machen öfter mal Trekkingtouren und da sammelt sich mehr als man in einen Karton bekommt.

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Dazu kommt eben noch die normale Bevorratung. Ihr seht, dass ich bald wieder mal Sprudel kaufen sollte und mein Vorrat an Mehl ist auch weg. Normalerweise ist das untere Regal voll mit Sprudelflaschen. Nachlässig ;-) Ich gehe gleich mal heute einkaufen. Das ist jetzt aber nur ein Ausschnitt. Ich hasse es eine riesige rollierende Bevorratung aufzubauen. Zu umständlich und mir auch nicht sinnhaftig.

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Bei dem Sprudel kann ich euch noch einen sehr guten Tipp geben. Wer langfristig abgestandenes Wasser aus stehendem Gewässer trinken muss, der kann sich mithilfe dieser Plastikflaschen trotzdem relativ gesund ernähren. Einfach die Flaschen mit dem Brackwasser füllen und diese ohne Etikett in die pralle Sonne legen. Die UV-Strahlung der Sonne tötet euch in den nächsten Tagen die Mikroorganismen ab. Dafür sollte man aber möglichst dünnwandige und durchsichtige Flaschen nutzen. Ich nehme immer die Gut+Günstig vom Edeka. Und Sprudel ist länger haltbar als normales Wasser (habe ich mir sagen lassen).

Und dann kommen noch so schwäbische Hausfrauensysteme, wie hier beispielhaft, ein Entsafter. Wer also sagt er koche in einer Krise dann schon was ein, der sollte auch so etwas daheim haben. Entsafter, Einkochautomat, Gläser, Gummiringe, Klammern,... Ohne das gehts nicht oder nur sehr ineffizient. Interessant finde ich auch eine kleine Anekdote am Rande: Mir hat das vor ein paar Wochen mal schon jemand an den Kopf geworfen. Als ich denjenigen dann nach einem Grundrezept für einen Rührkuchen fragte, konnte er mir das noch nicht mal nennen. Soviel zu "das mach ich dann selbst". Die Männer dürfen sich ruhig auch bemühen.

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So, das war unsere kleine Liste an Dingen die wir zuhause haben. Es ist sicher nicht an alles gedacht. Und das geht bestimmt auch mit weniger aber auch mit vielem mehr. Schau ich damit auf manche Prepper-Foren, dann sind die sich sicher, dass ich damit keine 5 Minuten überleben werde. Für den Otto-Normalverbraucher spinnen wir dagegen vermutlich. Also übertreibt es nicht und immer ruhig atmen. Wir haben alle gute Chancen den nächsten Sonnenaufgang zu erleben.

LG
Zuletzt geändert von IrresDing am 19.07.2018, 16:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Krisenvorsorge übertrieben? - Gründe dafür und dagegen

Beitragvon lifesgood » 19.07.2018, 16:53

Danke! smilie_01
Paßt auf Euch auf und bleibt gesund!!!


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