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Bankschließfach

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Chancelino76
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Chancelino76 » 15.08.2018, 09:30

Die 5. Geldwäscherichtlinie ist bis Anfang 2020 von den nationalen Gesetzgebern umzusetzen und beinhaltet die neue Regelung, dass die Mitgliedstaaten ihren Kredit- und Finanzinstituten das Führen anonymer Schließfächer zu untersagen haben.
Automatische Mechanismen wie ein Register oder ein Datenabrufsystem werden eingerichtet,auf die die zentralen Meldestellen und andere zuständige Behörden zeitnah zugreifen können.

Überdies sollen die einzelnen nationalen Register nicht nur besser miteinander vernetzt, sondern es sollen auch weitergehende Regelungen und Erläuterungen zur Erhebung, Speicherung und dem Zugang zu Informationen des Transparenzregisters statuiert werden. In dem Kontext wurde ferner ein uneinge­schränkter Zugang der Öffentlichkeit zu den Registern wirtschaftlicher Eigentümer über Unternehmen sowie eine Senkung des Schwellenwertes für den wirtschaftlich Berechtigten von derzeit 25 auf 10 Prozent umgesetzt. Damit soll noch mehr Transparenz geschaffen werden. Bislang sieht das Geldwäschegesetz, außer bei Behördenvertretern, den Nachweis eines berechtigten Interesses für die Einsichtnahme in das Transparenzregister vor. Künftig soll jeder, ähnlich wie beim Handelsregister, uneingeschränkten Zugang zum Transparenzregister erhalten. Die 5. EU-Richtlinie sieht vor Abschluss von Geschäftsbeziehungen sogar zwingend die Einsicht in das Transparenzregister vor. Dieser Umstand führt aber unwillkürlich zu einer ständigen Kontrolle der Daten im Transparenzregister durch die Geschäftspartner, so dass der Vollständigkeit und Richtigkeit der an das Transparenzregister gemeldeten Daten eine wesentliche Bedeutung zukommen wird.

Langfristig ist eine Zurverfügungstellung dieser Register u.a. auch für Zwecke der Strafverfolgung bzw. Besteuerung angedacht.

:shock: :shock: :shock:

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Silbermann 1984
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Silbermann 1984 » 15.08.2018, 09:47

Schöne neue Welt!

san agustin
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Re: Bankschließfach

Beitragvon san agustin » 15.08.2018, 12:51

Warum so viel aufregung ?

Gegenfrage: wer will denn dem inhaber beweisen können welchen inhalt sein schliessfach beinhaltet ?

Muss ja nicht immer EM, Bargeld, Schmuck o.ä. verstaut sein....

Kann ja auch ein Panini sticker Album sein..... smilie_02
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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IrresDing
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Re: Bankschließfach

Beitragvon IrresDing » 15.08.2018, 13:21

Ja und? Wer steuerpflichtig veranlagt ist soll auch Steuern zahlen. Oder was spricht dagegen? Willst du mit Gold ein nicht versteuertes Einkommen verschleiern?

Diese ständige Paranoia irgendjemand könnte einem das hart verdiente Butterbrot wegnehmen... es gibt derzeit keinen Grund zu der Annahme.
smilie_01

san agustin
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Re: Bankschließfach

Beitragvon san agustin » 15.08.2018, 13:31

Die geschichte lehrt: seit wachsam

Und das butterbrot liegt schon lange nicht
Mehr auf den küchentischen der menschen

Das problem dabei ist das es die wenigsten
Überhaupt bemerken....
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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IrresDing
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Re: Bankschließfach

Beitragvon IrresDing » 15.08.2018, 14:05

Also sowohl mein Butterbrot liegt auf meinem Tisch wie auch mein Edelmetall sicher im Tresor in der Bank jederzeit zu deren Geschäftszeiten zugänglich liegt.

Wo lebst du? In Nordkorea? Oder wo ist das Recht auf Eigentum abgeschafft und der Staat lässt einem nicht mal das Butterbrot? Bei mir jedenfalls nicht.
smilie_01

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lifesgood
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Re: Bankschließfach

Beitragvon lifesgood » 15.08.2018, 14:38

... und ein Scheibchen Wurst ist auch noch drauf auf dem Butterbrot ;)

Grundsätzlich hast Du ja Recht Irres Ding, aber auch wenn alles ordnungsgemäß versteuert ist will man ja nicht unbedingt, dass der Staat alles weiß.

Man weiß nicht, wie sich das politisch alles weiterentwickelt und die Zugriffsmöglichkeiten, die es heute schon gibt, in den falschen Händen, verursachen mir schon ein gewisses Unbehagen.

Wobei natürlich das blose Vorhandensein von Schließfächern noch nichts über deren Inhalt aussagt.

lifesgood
Paßt auf Euch auf und bleibt gesund!!!

san agustin
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Re: Bankschließfach

Beitragvon san agustin » 15.08.2018, 14:56

lifesgood hat geschrieben:...

Wobei natürlich das blose Vorhandensein von Schließfächern noch nichts über deren Inhalt aussagt.

lifesgood


Endlich mal jemand der zwischen den zeilen liest und das wesentliche nicht aus den augen verliert.......
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

Chancelino76
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Chancelino76 » 15.08.2018, 15:22

san agustin hat geschrieben:Die geschichte lehrt: seit wachsam

Und das butterbrot liegt schon lange nicht
Mehr auf den küchentischen der menschen

Das problem dabei ist das es die wenigsten
Überhaupt bemerken....


Sehe ich gant genauso ! smilie_01
Das Thema wird gerade auch auf wallstreet online diskutiert.
Ich darf mal zitieren...:

Brüssel plant noch diesen Sommer eine Verordnung, wonach Schließfächer von einer eigenen
Task Force gewaltsam geöffnet werden können.
Die übliche Begründung der EU Politiker für die Öffnung privater Bankschließfächer ist –
wie immer- Geldwäsche und Terrorismus, sowie Steuerhinterziehung- Drei Zauberworte,
die heutzutage anscheinend jeden Sesam öffnen können.
Jeder Schließfachbesitzer muss den Inhalt seines Schließfaches bekanntgeben und bei
Werten von über 50.000 Euro muss er nachweisen, woher der Inhalt kommt, wie er erworben
und wie er versteuert wurde.

Eine Bestimmung, bei denen sich selbst unter Obrigkeit - gläubigen EU- Bürgern Fassungslosigkeit
und Entsetzen breit macht.
In vielen Fällen werden Inhalte von Schließfächern über Jahrzehnte, manchmal über Generationen
gelagert. Es ist daher faktisch unmöglich in solchen Fällen die Herkunft und schon
gar nicht die Versteuerung dieser Wertgegenstände nachzuweisen. Der fehlende Nachweis
und die geplante Versteuerung dieser Safe-Inhalte würden zu Doppel-Besteuerungen
führen.
Noch schlimmer ist, dass mit dem geplanten Erlass die in den Verfassungen der E.U. Staaten
normierte „Unschuldsvermutung“ vollständig gekippt wird.

wird durch diese Verordnung a priori kriminalisiert. Er muss seine Unschuld beweisen
(Inhalt deklarieren, Herkunft und Versteuerung) und nicht, wie es in einem Rechtsstaat
bisher üblich war - müssen Staatsanwalt oder Finanzbeamte nachweisen, dass die Wertgegenstände
unrechtmäßig erworben bzw. nicht versteuert wurden!
Dies stellt eine glatte Umkehr der Beweislast dar. Man fühlt sich ins Mittelalter zu den Hexenverfolgungen
versetzt, als Hexen beweisen mussten, dass sie KEINE Hexen waren. Ein
schwer zu erbringender Beweis….
Der EU- Wirtschafts- und Währungskommissar,versucht zu beruhigen: „Wer nichts
zu verbergen hat, braucht nichts zu befürchten.“
Dabei wird vergessen, dass es auch andere Gründe gibt, warum jemand
sein Vermögen geheim halten möchte, nicht nur die Steuerhinterziehung.
Scheidungen, Familienstreit, Angst vor Erpressung, persönliche
Sicherheit, etc. führen dazu, dass jemand sein redlich erworbenes Vermögen
diskret an einem sicheren Ort aufbewahren möchte.
Die Verordnung ist nicht nur verfassungsrechtlich äußerst bedenklich,
sondern eigentlich unnötig. Unser derzeitiges Rechtssystem ermöglicht
ohnehin bei einem begründeten Verdacht auf kriminelle Handlungen, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung
oder Steuerhinterziehung die Öffnung aller Schließfächer eines Verdächtigen
durch die Staatsanwaltschaft oder die Finanzbehörden. Dies aber, wie es in einem
Rechtsstaat üblich sein sollte, nur auf richterliche Anordnung.
Aufgrund dieses geplanten Erlasses könnten nun alle Schließfächer von Besitzern, die ihr
Recht auf ihre Privatsphäre wahren wollen, ohne richterlichen Beschluss, nach Gutdünken
der Behörden gewaltsam aufgebrochen werden.
Durch so einen Erlass wird die Gewaltentrennung - Gesetzgebung, Gerichte und Verwaltung
- für die unsere Vorfahren Jahrhunderte mit millionenfachen Menschenopfern gekämpft
haben, durch die EU-Bürokratie aufgehoben. Und die meisten kapieren nicht, was
beschlossen wurde, es gibt keine Aufstände und die Politiker in Brüssel machen weiter, bis
es kein Zurück mehr gibt.
Der Hunger der Europäischen Staaten nach wirklichem Vermögen der Bürger ist auch verständlich
bei den ausufernden Staatsschulden. Die Staaten brauchen reale Werte um die
gedruckten Billionen von Euro zu decken.
Angeblich sollen in den Schließfächern 3-stellige Milliardenbeträge liegen, die nicht versteuert
wurden.
Woher die E.U. das weiß, sagt sie nicht. Sie vergisst aber auch dabei, dass
es eine 10-jährige Verjährungsfrist für vorsätzliche Steuerhinterziehung gibt, man daherselbst
wenn es wahr wäre, dass so viel unversteuertem Vermögen in den Safes lagert, eine
Verfolgung von Steuerdelikten nach 10 Jahren nicht mehr möglich ist.
De facto könnte man nur in wenigen Fällen eine Steuerhinterziehung nachweisen. Daher
wird durch die geplante Verordnung von vorne herein jeder E.U. Bürger mit einem Bankschließfach
als Steuerhinterzieher, Terrorist oder Geldwäscher abgestempelt.
E.U. Finanzkommissar Olli Rehn rechtfertigt die Vorgangsweise:
„Wir brechen die Schließfächer ja nicht sofort auf" so Rehn in einer Stellungnahme.
"Schließfachbesitzer werden zunächst aufgefordert, den Inhalt zu deklarieren und ihn
dann den EU-Schließfach-Kontrolleuren vorzuführen. Erst wenn sich ein Besitzer nach einer
2-wöchigen Frist nicht meldet, kommen die Winkelschleifer zum Einsatz."
Die Banken in der E. U. haben laut diesen Berichten bereits ihr Einverständnis für diese
Vorgehensweise signalisiert. Interessant, dass Banken den Gehorsam gegenüber den EUPolitikern
vor ihre Interessen als Vermieter von Safes und als Bereitsteller einer sichern
Aufbewahrungsmöglichkeit der Kunden stellen und sich damit sicherlich ihr Geschäft bei
der Vermietung von Safes selbst torpedieren werden.
Der Angriff der E.U. auf das Vermögen der Bürger gilt nicht nur dem in Schließfächern gelagerten
Bargeld, sondern vor allem den dort „sicher“ aufbewahrten Edelmetallen.
Diese Edelmetalle wird die E.U. brauchen, um im Falle einer Währungsreform

(Euphemismus für Staatsbankrott) einer neuen Währung Glaubwürdigkeit zu verschaffen.
So hat man es 400 Mal in der Geschichte gemacht- Goldverbot, Beschlagnahme von privaten
Edelmetallbeständen und Währungsreform- und so kann es beim 401. Mal auch kommen.

Gerade Edelmetalle sind die einzigen Werte, die über Generationen hinweg die Kaufkraft
erhalten. Sie sind „außerhalb des Schuldgeldsystems“ und spielen bei dem immer wieder
staatfindenden Spiel von Inflation, Hyperinflation, Krieg Staatsbankrott und Währungsreform
nicht mit. Das ist der Grund, warum Staaten üblicherweise Goldreserven halten und
warum diesbezüglich weisere Kulturen (Inder, Asiaten und Araber) immer in der Familie
ihre eigene Goldreserve horteten.
Aber zurück zum geplanten Erlass.
„In Vorbereitung des EU-Erlasses, sollen Banken angewiesen werden, Schließfächer nur
mehr unter Beisein eines EU-Schließfach-Kontrolleurs zu öffnen.“
Die Konsequenzen:
 Es gibt wieder einen neuen EU-Bürokratie-Posten, den „EU-Schließfach-Kontrolleur“.
 Rund 1000 speziell ausgebildete Fahnder sollen die neue Verordnung exekutieren.
 Das Recht auf eine Privatsphäre wird außer Kraft gesetzt. Schließfächer und die Sicherheit,
dass nur der Inhaber des Schließfaches seinen Inhalt unbeobachtet inspizieren
kann, sind damit Geschichte. Die E.U. ist am besten Weg, sich in die intimsten Bereiche
des Privatlebens einzumischen und uns, wenn nötig, bis ins Schlafzimmer zu verfolgen.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Schließfächer werden rückwirkend, gegen
den Willen und ohne das Wissen der Schließfachmieter verändert. Man kann annehmen,
dass die Hausbanken ihre Kunden nicht auf diese geplante Änderung beim Zugang
zu deren Schließfächern informiert haben, da bei einer entsprechenden Aufklärung
die Banken einen Großteil ihrer Safe-Mieter verlieren würden.
Jeder Schließfach-Mieter ist bei dieser Vorgangsweise a priori Krimineller, Geldwäscher
und Steuerhinterzieher. Der Safemieter muss den zumeist unmöglichen Beweis der
Herkunft, der lückenlosen Weitergabe und der Versteuerung seines Vermögens liefern.

Da dies meistens nicht möglich ist, werden alle Türen für eine Abgeltungs- oder Vermögensteuer
auf bereits versteuertes Vermögen geöffnet, was wieder verfassungsrechtliche
Bestimmungen in den meisten E.U. Staaten, die eine Mehrfachbesteuerung desselben
Einkommens oder Vermögens verbieten, außer Kraft setzt.
 Die lockbox-control Fahnder werden voraussichtlich Gold, Silber, Schmuck, Edelsteine
und Geldwerte SOFORT beschlagnahmen, wenn der Herkunfts- und Versteuerungsnachweis
nicht unmittelbar geliefert wird. Jeder, der einmal Opfer einer behördlichen
Beschlagnahme war, weiß, wie schwer man an die beschlagnahmten Vermögenswerte
wieder herankommt. Nach dem Motto, „wenn es einmal weg ist, ist es weg“. Damit ist
aber auch der Zweck dieses Vermögens – die Absicherung gerade in schlimmsten Krisen
– vereitelt, da Staaten genau in solchen Krisen sich, wie schön oft in der Geschichte,
das Vermögen ihrer Bürger aus den Safes holen werden.
Interessant ist, dass der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Gerhard Schick die Aktion
ausdrücklich begrüßt:
"Das Aufbrechen der Schließfächer ist ein wichtiger Schritt in Richtung Steuerehrlichkeit
und Gebot der Stunde, um illegale Geldwäsche und Steuerhinterziehung aufzudecken.
Es nur ist sozial gerecht wenn Schließfachbesitzer zur Rechenschaft gezogen
werden."

Das Demokratieverständnis scheint hier durch die Pauschalverdächtigung aller Safe-Mieter
gewisse Defizite aufzuweisen.
Noch bedenklicher ist der in der Vergangenheit mehrfach missbrauchte Begriff der
„sozialen Gerechtigkeit“ - ein Begriff, mit dem man unzählige Male in der Geschichte Unrecht
gegen Minderheiten (vor allem gegen den Mittelstand) legalisiert hat.

„Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu wiederholen.“
Berthold Brecht.

„Papiergeld kehr früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – NULL.“ Voltaire
Immer, wenn Papiergeld sich in (Hyperinflations-)Luft auflöst, greifen Staaten auf das
REALE Vermögen der Mittelklasseauf
Immobilien durch Zwangssteuern (Siehe Report Immobilien) und
auf Edelmetalle im Wege eines Verbotes von STANDARD- Gold (Siehe Report „Achtung
Goldverbot“ .
Die „soziale Gerechtigkeit“ war in der Geschichte stets der Aufhänger, wenn Staaten
versteuertes Vermögen der dann noch einigermaßen wohlhabenden Mittelklasse enteignet
haben.
Die Deutsche Bundesverfassung hat im Artikel 14. Zi 3 den berüchtigten Passus: „für
das Wohl der Allgemeinheit“. Da die meisten Menschen kein Schließfach haben und
auch kein reales (Immobilien oder Edelmetall-) Vermögen zur Altersvorsorge besitzen,
ist jede Enteignung der Mittelklasse praktisch IMMER zum Wohl der Allgemeinheit.

Chancelino76
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Chancelino76 » 15.08.2018, 15:37

IrresDing hat geschrieben:Also sowohl mein Butterbrot liegt auf meinem Tisch wie auch mein Edelmetall sicher im Tresor in der Bank jederzeit zu deren Geschäftszeiten zugänglich liegt.

Wo lebst du? In Nordkorea? Oder wo ist das Recht auf Eigentum abgeschafft und der Staat lässt einem nicht mal das Butterbrot? Bei mir jedenfalls nicht.


4.1.2. Großbritannien : 7000 Schließfächer gewaltsam aufgebrochen
(Quelle: dailymail.co.uk)
Nach dem Motto: „Was im Fach liegt, ist kriminell“ wurden in
England mehr als 7000 Schließfächer durch
mehr als 300 Polizisten gewaltsam geöffnet:
Unter großem Medienrummel wurden vor allem Gold und
Silber in Münzen- und Barrenform sowie über 35 Mio. Euro
Bargeld beschlagnahmt.
Begründung: Geldwäsche und Kriminalität: Scotland Yard vermeldete
einen „großartigen Erfolg im Krieg gegen die weltweit
organisierte Kriminalität.
Da man in ein paar Schließfächern auch Elfenbeinzähne und Waffen gefunden hat, wurde
damit die gesamte Aktion von den Behörden gerechtfertigt.
Kaum zu glauben, dass die Mafia in Großbritannien 7000 Schließfächer gemietet hat….
Der Hintergrund ist jedoch ein anderer: mehr als 10.000 Bankkunden von einigen Großbanken
wurden angeschrieben, binnen 14 Tagen den Inhalt und Wert ihrer Schließfächer
bekannt zu geben. Nur 850 Personen haben die Fragebögen ausgefüllt an die Bank
zurückgeschickt. Demokratiebewusste Bürger, die sich dieses unerhörte Vorgehen nicht
gefallen ließen, wurden mit der gewaltsamen Öffnung ihres Schließfachs und mit der
Beschlagnahme des darin gelagerten Vermögens (Geld, Gold, Silber, Schmuck, Münzen…)
bestraft. Und die meisten haben bis heute ihre Wertgegenstände nicht wieder.
Besonders prekär ist die Situation bei Standardgold da es bei dieser Form von Edelmetall
keine Individualisierung des Eigentümers gibt.
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Re: Bankschließfach

Beitragvon IrresDing » 15.08.2018, 16:22

Ach du wohnst in England? Wusste ich nicht, sorry.

Hast dir schon mal Gedanken darüber gemacht warum man nur von einem Bruchteil der Inhaber die Daten anforderte?
smilie_01

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Sapnovela
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Sapnovela » 15.08.2018, 18:12

Chancelino76 hat geschrieben:Jeder Schließfach-Mieter ist bei dieser Vorgangsweise a priori Krimineller, Geldwäscher
und Steuerhinterzieher. Der Safemieter muss den zumeist unmöglichen Beweis der
Herkunft, der lückenlosen Weitergabe und der Versteuerung seines Vermögens liefern.


Das muss der arabische Clan in Berlin auch bei seinen Wohnungen und Autos. Nennt sich Vermögensabschöpfung. Warum sollte das bei EM anders sein? smilie_08

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Re: Bankschließfach

Beitragvon Boey-Jesus-Christus » 15.08.2018, 22:29

Hat schon wer mit der Sparkasse gesprochen?

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silberpower
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Re: Bankschließfach

Beitragvon silberpower » 04.09.2018, 23:08

Ich "missbrauche" mal diesen Thread hier für mein Anliegen.

Kennt jemand Hersteller von wasserdichten Boxen (oder hat eine Anleitung zum selber basteln).
Mein Wertschließfach bei der Bank liegt in ziemlicher Nähe zum Main und ist im Keller untergebracht.

Es wäre ja total schade, wenn Wertsachen und Dokumente (zum Teil über Jahrzehnte alt) wegen einem Hochwasser soz. "über die Wupper" gehen und eigentlich unersetzlich sind (Versicherung hin oder her).

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Re: Bankschließfach

Beitragvon IrresDing » 04.09.2018, 23:30

Hallo Silberpower,

das geht sehr kostengünstig mit Safeloc-Beuteln von Toppits. Sicher nicht hübsch aber sehr zuverlässig und lebensmittelecht (und damit ohne ausgasende Weichmacher).
Ich packe in Ziploc- und Safeloc-Beutel meine Kleidung bei Trekkingtouren ein. Ein kleiner Trick um auch Ordnung zu halten. Selbst wenn der Rucksack mal mitsamt der Trägerin an einer Furt in einem Bach unter ging; die Kleidung blieb trocken.* smilie_07

Wenn du Platz hast, dann gibts auch wasser- und feuerfeste Dokumentenkassetten. Aber das ist irgendwie auch Platzverschwendung. Und kostet dazu noch. Würde ich nicht machen. Safelocs reichen gut.

LG

*) https://www.youtube.com/watch?v=Eb31CYGQj8k Hihihi
Zuletzt geändert von IrresDing am 04.09.2018, 23:33, insgesamt 3-mal geändert.
smilie_01


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