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Bankschließfach

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Bumerang
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Bumerang » 01.11.2016, 08:51

lifesgood hat geschrieben:... vor allem wird es schwierig, so einen Oschi zu verstecken.

Und selbst wenn Einbrecher, den nicht aufbekommen, besteht die Gefahr, dass die wiederkommen, wenn jemand da ist, der ihnen dann den Tresor aufschließt. Gerade ein großer Tresor weckt die Erwartung, dass da viel zu holen ist.

Und auf so ein Erlebnis kann jeder gerne verzichten, unabhängig davon, ob die Versicherung bezahlt oder nicht.

Aber letztendlich muss es jeder selbst wissen, wie er sich am wohlsten fühlt.

lifesgood


Das stimmt schon. Es ist wie immer eine Abwägung der Risiken und Wahrscheinlichkeiten.
Momentan halte ich das Risiko, nicht ans Bankschließfach zu kommen, höher als Opfer eines Einbruchs und kurzer Zeit danach eines Raubüberfalls zu werden. Möglicherweise würde ich nach dem Einbruch, die Wertgegenstände verlagern. Aber Videokammeras und Alarmanlage schrecken ausreichend ab. Ein Hund hilft auch sehr viel. Und ein Mehrgenerationenhaus, wo immer jemand zuhause ist, auch. :D
Schließlich zahlt die Versicherung. Mehr Sicherheit gibt es wohl kaum. Im Wald vergraben würde ich mich nicht trauen. Vielleicht wenn es ein Goldverbot gäbe.

Die ine oder andere OZ unterm Dach oder sonstwo mag auch nicht verkehrt sein.
Gruß

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user210
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Re: Bankschließfach

Beitragvon user210 » 01.11.2016, 12:28

weissbart hat geschrieben:
puffi hat geschrieben:Da ungefähr fängt es an:
wer sich so ein Teil anschafft, sollte sich auch Gedanken über die Statik machen, sonst hat man eines Tages ebenerdig ein Loch und der Tresor steht oder liegt im Keller.
Gut 500 Kilo auf kleiner Grundfläche hält aud Dauer nicht jede Decke aus.


Ja. Bei solchen Gewichten bricht leicht mal der Estrich. Von der Dämmung (sofern vorhanden) mal gar nicht zu reden.
Zumal solche Tresore auch an der Wand, oder am Boden fest verankert werden müssen um sie überhaupt zu versichern.
Bei Mietwohnungen kann sowas schon problematisch werden. Wer ein eigenes Haus hat, der hat da bessere Möglichkeiten.

$ilver $urfer hat geschrieben:Bei mir ist es so, dass die Versicherung nicht für Bargeld haftet.

Meine tut das.

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stargate
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Re: Bankschließfach

Beitragvon stargate » 06.11.2016, 00:43

Hi,

ich habe auch einmal bei meiner Bank nachgefragt zwecks eines Bankschließfaches und mir wurden folgende Preise genannt:

1. ca. 50 x 240 x 360 50,00€
2. ca. 110 x 240 x 360 70,00€
3. ca. 170 x 240 x 360 120,00€
4. ca. 230 x 240 x 360 150,00€

Die obigen Preis beinhalten keine Versicherung. Es werden nur Schäden bis 15k abgedeckt die durch die Bank selbst verursacht wurden. Da ein Schließfach ohne Versicherung eigentlich keinen Sinn macht, bietet meine Bank noch folgende Pakete an:

Versicherungssumme bis 30k + 20€ im Jahr
Versicherungssumme bis 50k +45€ im Jahr
Versicherungssumme bis 100k +75€ im Jahr

Somit würde ein mittleres Schließfach (70€) mit Versicherung folgendes Kosten:

Bis 30k, 90€
Bis 50k, 115€
Bis 100k, 145€

was haltet ihr von den Preisen? Die 300€ die hier genannt wurden, sind ja schon unter Wucher einzuordnen. Bargeld ist im übrigen bei den oben genannten Versicherungssummen nicht abgedeckt.

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Datenreisender
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Datenreisender » 06.11.2016, 05:10

stargate hat geschrieben:Bargeld ist im übrigen bei den oben genannten Versicherungssummen nicht abgedeckt.

Eine Tresor-Versicherung, die kein Bargeld abdeckt? smilie_08
Was sind denn Münzen?

Man kann Bankschließfächer auch problemlos extern versichern.
Vorteile: Bessere Preise, bessere Bedingungen und die Bank kennt den versicherten Wert nicht.
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

Rasputin2103
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Rasputin2103 » 06.11.2016, 08:23

Morgen,

Wie ist das mit der Versicherung? Dazu müsste man doch detailiert auflisten, was sich in dem Schließfach befindet, oder?
Oder kann man sagen, nachdem die Bank ausgeraubt wurde, dass ich da 10 Kilo Gold drin hatte??
Spaß beiseite, aber eigentlich will ich ja nix auflisten und der Versicherung geben. Da kann ich es ja auch gleich im Foyer aushängen...

Und noch eine Frage: wird nur der Materialwert oder auch der richtige Sammlerwert der Münzen ersetzt??

Schon mal danke für die Antworten smilie_09

Mfg
Raspu

Aurifer
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Aurifer » 06.11.2016, 09:34

smilie_24
Zuletzt geändert von Aurifer am 15.08.2017, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

redtshirt
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Re: Bankschließfach

Beitragvon redtshirt » 06.11.2016, 09:54

je nachdem wo man wohnt. Die Wahrscheinlichkeit ausgeraubt zu werden liegt ja bei 1:150 bis 1:15000 einmal im Jahr ausgeraubt zu werden. Muss jeder für sich selbst entscheiden wo er lagert. Wer braucht schon sein ganzes Edelmetall sofort und jetzt gleich. Selbst wenn die Banken 4 Wochen zu sind wird das Zeug ja nicht schlecht.
Wer einen Tresor mit hoher Schutzklasse erwirbt, ihn so einbauen lässt, dass nur einer beim öffnen davor stehen kann und Jäger oder Sportschütze ist öffnet doch den Tresor, macht 2 schnelle Handgriffe und klärt die Situation. Aber die Mehrzahl der Einbrüche findet doch ohne Publikum statt und kaum einer wird sich die Mühe machen (wenn er von dem Tresor nichts weiß und vor allem nicht weiß was drin ist) einen gefundenen Tresor aufzubrechen.

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Re: Bankschließfach

Beitragvon user210 » 06.11.2016, 10:29

@stargate
Ich finde die Preise ganz ok. Aber vergleichen lohnt sich immer.
Um die Versicherung kommt man meiner Meinung nach nicht rum. Egal wo das EM liegt. Auch daheim würde ich es versichern.
Selbst meine Hausratversicherung versichtert Bargeld im Schließfach. Maximal jedoch 20.000 EUR Gesamtwert. Wer eine hat, kann hier auch mal reinschauen. (Stichpunkt Definition Versicherungsort und Entschädigungsgrenzen für Wertsachen)

Wie ist das mit der Versicherung? Dazu müsste man doch detailiert auflisten, was sich in dem Schließfach befindet, oder?

Nein. Jedoch musst du es beweisen. Bei Scheinen ist die Nennung der Seriennummer zwingend. Ein Register sollte es geben und am besten auch Fotos. Ich mache nach jedem Besuch Fotos. Dann habe ich immer den aktuellen Zustand.

Und noch eine Frage: wird nur der Materialwert oder auch der richtige Sammlerwert der Münzen ersetzt??

Ersetzt wird der Wiederbeschaffungswert. Bei Sammlerstücken kann dieser höher sein, als der Materialpreis.

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Datenreisender
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Datenreisender » 06.11.2016, 10:46

user210 hat geschrieben:
Wie ist das mit der Versicherung? Dazu müsste man doch detailiert auflisten, was sich in dem Schließfach befindet, oder?

Nein. Jedoch musst du es beweisen.

Falsch, Du musst es lediglich glaubhaft machen können.
Das ist juristisch ein ziemlicher Unterschied.

Glaubhaft machen kann man den Schließfachinhalt mit:
• einem detaillierten Inhaltsverzeichnis
• Fotos, die nicht nur eine Münze zeigen (also auch aus dem Internet heruntergeladen worden sein könnten), sondern ggfs. auch etwas vom Drumherum (Wohnung, Tresorraum), eine Tageszeitung, die Anschaffungsrechnung mit Name und Adresse, einen Körperteil (z. B. die Hand des Besitzers) ...
• Anschaffungsrechnungen/-belege
• ggfs. Zeugen

Gelingt Dir die Glaubhaftmachung, kehrt sich die Beweislast um und die Versicherung muß Dir beweisen, daß die von Dir aufgeführten Gegenstände nicht in dem Schließfach waren, wenn sie sich vor der Zahlung drücken will.
Zuletzt geändert von Datenreisender am 06.11.2016, 11:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bankschließfach

Beitragvon silberschatzimsee » 06.11.2016, 10:51

Ich zahl 45 als Grundgebuehr und 1Promille des Wertes im Jahr fuer die Versicherung.
Milchflecken sind das neueste Sicherheitsfeature bei der RCM

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Re: Bankschließfach

Beitragvon user210 » 06.11.2016, 10:53

@Datenreisender

Da hast du völlig recht.

Herebordus
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Herebordus » 06.11.2016, 14:46

Banken kann man nicht trauen. Denkt mal über das Gold nach.

http://www.blick.ch/news/schweiz/zueric ... 12805.html

Finerus
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Finerus » 06.11.2016, 15:50

Versicherungsschutz wird von den meisten Deutschen generell für wichtig gehalten, für so ziemlich alles, egal ob sinnvoll oder nicht. Beim Bankschließfach kann ich das nur bedingt nachvollziehen. Verwendet man nur ein Fach, macht die Versicherung wohl mehr Sinn, als bei Verwendung mehrerer Fächer bei unterschiedlichen Instituten. Zur Zeit nutze ich entsprechend der Anzahl meiner Wohnsitze noch zwei Fächer; früher waren es drei. Jedenfalls ist die Masse bereits aufgeteilt, so daß ein Totalverlust infolge Einbruch an beiden Orten extrem unwahrscheinlich ist. Für mich "Sicherheit" genug, zumal das physische Edelmetall doch nur eine Beimischung (<10%) im breitgefächerten Portfolio darstellt.

Ric III
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Re: Bankschließfach

Beitragvon Ric III » 06.11.2016, 16:53

redtshirt hat geschrieben:. Die Wahrscheinlichkeit ausgeraubt zu werden liegt ja bei 1:150 ...


Was bei der gegenwärtigen Lebenserwartung schon mehr als 0,5 x im Leben entspricht.

Zudem ist die "schnelle Klärung" einer Situation durch "zwei schnelle Handgriffe"bei Jägern und Sportschützen blanker Unfug.

Zum einen ist Waffe und Mun getrennt aufzubewahren und zum zwoten sind es eben Jäger bzw. Sportschüten (und keine hochtrainierten Personenschützer etc.)

redtshirt
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Re: Bankschließfach

Beitragvon redtshirt » 06.11.2016, 17:51

Ric III hat geschrieben:
redtshirt hat geschrieben:. Die Wahrscheinlichkeit ausgeraubt zu werden liegt ja bei 1:150 ...


Was bei der gegenwärtigen Lebenserwartung schon mehr als 0,5 x im Leben entspricht.

Zudem ist die "schnelle Klärung" einer Situation durch "zwei schnelle Handgriffe"bei Jägern und Sportschützen blanker Unfug.

Zum einen ist Waffe und Mun getrennt aufzubewahren und zum zwoten sind es eben Jäger bzw. Sportschüten (und keine hochtrainierten Personenschützer etc.)


Ab einer bestimmten Schutzklasse darf Munition und Sportgerät zusammen aufbewahrt werden. Beim BDS gibt es Diziplinen, die Training im schnellen nachladen und fertig laden der Sportgeräte fordern. Alles kein Hexenwerk. Da braucht keiner Personenschützer sein. Aber die Wahrscheinlichkeit in so eine Situation zu kommen geht gegen Null.


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