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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

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Rollmops
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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 21:59

Dieser Thread soll dazu dienen Wissen und Erfahrungen rund um die Vorratshaltung auszutauschen,

Die Welt ist veränderlich, aber ich hoffe, wie die meisten hier von Herzen, daß die Situation in Deutschland auch weiterhin so friedlich und stabil bleibt wie sie in den letzten 60 Jahren gewesen ist. Ich bin aber Realist genug um zu erkennen, daß es dafür keine Garantie gibt. Deswegen heißt mein Credo seit langen hoffe auf daß Beste und bereite Dich auf daß Schlimmste vor, denn nur dann kannst Du ruhig schlafen.
Ich habe vor einigen Jahren angefangen eine Vorrat aufzubauen der so konzipiert ist daß er im schlimmsten Falls in der Lage ist mich und meine engste Familie für ein Jahr mit allem zu versorgen was wir zum leben brauchen. Ich konnte mich dabei auf die Erfahrung und den Rat von Freunden stützen die Vorratshaltung in dieser Form teilweise schon seit Jahrzehnten betreiben. Und irgendwann ist diese Vorratshaltung die wir „Jahresvorrat“ nennen zu einem Hobby geworden.

Alle Diskussionen über den Sinn einer Vorratshaltung bitte hier führen:
http://forum.silber.de/viewtopic.php?f=31&t=9360

AUSSCHLIEßLICH SACHLICHE BEITRAEGE ZUM THEAMA ERWÜNSCHT!
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weissbart
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Beitragvon weissbart » 23.10.2011, 17:26

Hi,

dörren von Obst ist ja schon angesprochen worden. Wir haben hierfür ein elektrisches Gerät. Zwetschgen und Mirabellen werden damit phantastisch.
Sammeln von Obst in aufgegebenen Gärten ist auch schon angesprochen worden.
Auf www.mundraub.org kann man auch gezielt nach 'herrenlosen' Obstbäumen suchen.

gruß
weissbart

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dr.-hasenbein
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Beitragvon dr.-hasenbein » 23.10.2011, 18:59

wie sieht es eigentlich mit der Vorratshaltung von Benzin und/oder Diesel aus ?

ich hab vor Jahren mal einen LKW gekauft der wiederum Sehr Lange Zeit stand... in seinem Tank war der Diesel "flockig" geworden (als wenn man Sägespäne in Diesel gibt und umrührt) d.H. ständig der Dieselfilter dicht....

meine Idee... bevor ich meine 33qm Wohnung mit Jahresvorräten vollstopf, könnte ich Treibstoff Bunkern und einfach Abhauen wenns "Unbequem" wird...

Ich kann mich perfekt anpassen und "unterordnen", könnte also dorthin wo sich die Menschen nicht vom EURO hokus-pokus getrieben werden... könnte Angeln, Sammeln und Jagen...

hmm... smilie_08 sollte ich evtl mal sowieso in Betracht ziehen... als "alter" Wildcamper bin ich da anscheinend auch groß im Vorteil, auch was die Ausrüstung angeht... :lol: smilie_07

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 23.10.2011, 19:07

dr.-hasenbein hat geschrieben:wie sieht es eigentlich mit der Vorratshaltung von Benzin und/oder Diesel aus ?

Schlecht, wenn es nicht ein dafür vorgesehener und genehmigter und versicherter Heizöltank ist. Das unterliegt der Gefahrgutverordnung und ist meines Wissens in Kanistern auf max. 100 Liter beschränkt. Die Haltbarkeit ist auch begrenzt (etwa 2 Jahre).
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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malamute
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Beitragvon malamute » 23.10.2011, 19:09

dr.-hasenbein hat geschrieben:wie sieht es eigentlich mit der Vorratshaltung von Benzin und/oder Diesel aus ?....


Hängt entscheidend davon ab, WIE das Zeug gelagert wird. Supersprit in vollen Blechkanistern ohne extreme Temperaturschwankungen gelagert verändert sich knapp 3 Jahre nicht. Danach zersetzen sich als erstes langsam die ganzen zugemischten Additive (das Zeug ist für den Motor aber immer noch problemlos zu verarbeiten, ist aber z.B. nicht mehr ganz so klopffest).

Ehe mich jemand fragt, woher ich das weiß: Ein Freund von uns arbeitet in der Aral-Forschung.

Bei Diesel sieht's ähnlich aus.

Richtig Murks ist ein halbvoller Tank eines Autos, dass möglichst noch in der Sonne geparkt ist.


----Weia - hoffentlich war das jetzt nicht zusehr OT....

Viele Grüße
malamute

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Rollmops
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Beitragvon Rollmops » 23.10.2011, 19:20

malamute hat geschrieben:
----Weia - hoffentlich war das jetzt nicht zusehr OT....

smilie_11
Keine Sorge wir sind dankbar für Deine Erläuterungen smilie_31

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dr.-hasenbein
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Beitragvon dr.-hasenbein » 23.10.2011, 19:29

gut, also stellt witzloser Weise immernoch der althergebrachte Drahtesel mit welchem mein Opa als Heimkehrer die täglichen 17Kilometer (eine Strecke) zur Arbeit und zurück fuhr, die beste Fortbewegung in Kriesenzeiten dar !? weil unabhängig !?

kein Joke ! wir haben das Teil tatsächlich noch... und es Fährt und es Fährt und es Fährt... :D

Und Treibstoff bunkern zum Tauschen oder als physische Wertanlage (... smilie_08 ...denkt Ihr auch was ich denke ?)) bringt nix wegen Genehmigungen... ?

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 23.10.2011, 19:33

dr.-hasenbein hat geschrieben:gut, also stellt witzloser Weise immernoch der althergebrachte Drahtesel mit welchem mein Opa als Heimkehrer die täglichen 17Kilometer (eine Strecke) zur Arbeit und zurück fuhr, die beste Fortbewegung in Kriesenzeiten dar !? weil unabhängig !?

kein Joke ! wir haben das Teil tatsächlich noch... und es Fährt und es Fährt und es Fährt... :D

Mit einem guten Fahrrad und etwas Training liegt Dein Tagesradius bei etwa 250 km.

dr.-hasenbein hat geschrieben:Und Treibstoff bunkern zum Tauschen oder als physische Wertanlage (... smilie_08 ...denkt Ihr auch was ich denke ?)) bringt nix wegen Genehmigungen... ?

Eher nicht. Aber wenn es Dir um die Möglichkeit des spontanen Abhauen-Könnens geht (meine ich oben so herausgelesen zu haben), dann nützt Dir ein eigenes Treibstofflager auch nichts. Besser wäre ein sparsames Diesel-Auto mit immer vollem Tank vor der Haustür, damit hast Du schon eine Reichweite von über 1.000 km.
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Beitragvon Rollmops » 23.10.2011, 19:42

dr.-hasenbein hat geschrieben:gut, also stellt witzloser Weise immernoch der althergebrachte Drahtesel mit welchem mein Opa als Heimkehrer die täglichen 17Kilometer (eine Strecke) zur Arbeit und zurück fuhr, die beste Fortbewegung in Kriesenzeiten dar !? weil unabhängig !?

Ein paar gute Fahrräder gehören tatsächlich zu meiner Vorratsplanung. Wobei ich bei solchen Dingen immer versuche mehrere Aspecte gleichzeitig abzudecken. Das Fahrrad ist primär nicht für Krisenzeiten gedacht, sondern fürs hier und jetzt. Der Gepäckträger von zwei unsere Räder ist aber so ausgelegt dass er auch grössere Lasten aufnehmen kann. Der Fahrradanhänger ist primär fürs Einkaufen gedacht, kann aber auch in Krisenzeiten sich als nützlich erweisen. Wir habe auch schon Fahrradtouren zu meine Eltern unternommen. (Sie wohnen zirka 70 Kilometer von uns entfernt. Die waren allerdings primär dafür um den Weg zu erkundschaften sollte es mal nicht mit dem Auto hinhauen. Es waren sehr schöne Tagestouren.
Einmal Rollmops = immer Rollmops

schlüsselmeister

Beitragvon schlüsselmeister » 23.10.2011, 19:45

Wer sich ernsthaft mit der Lagerung von größeren Treibstoffmengen beschäftigen will, sollte sich mal im Thema "private Autogastankstelle" umsehen...

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dr.-hasenbein
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Beitragvon dr.-hasenbein » 23.10.2011, 19:53

wer einen Heizöltank hat, kann damit seinen Diesel PKW auch seeeeeehr weit fahren...

in einem der genannten Kriesenscenarien sollte vieleicht der Steuerbetrug dabei hintenanstehen... (denke auch aus Sicht des Staates !)

ansonsten davon NATÜRLICH die Finger lassen weil Strafbar !

Liebe Kinder ! bitte Zuhause NICHT Nachmachen !!! smilie_10

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malamute
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Beitragvon malamute » 23.10.2011, 20:18

Ein Fahrrad ist Gold wert - erweitert den eigenen Radius im Prinzip zu fast "Nullkosten" erheblich (wobei die von Datenreisender angeführten 250km...na ja, sagen wir mal: Etwas sehr ambitioniert sind...).

Zum Thema Dieselfahrzeug: Erstens würde mich im Krisenfalle irgendeine Steuergesetzgebung -mit Verlaub- einen Dreck interessieren und zweitens ist das in die Diskussion eingebrachte sparsame Dieselfahrzeug die eine Seite der Medaille. Die andere ist der Nutzwert...ich denk' da z.B. grade an einen Dodge RAM 2500 mit dem 5,7 Liter Cummins-Diesel. Braucht zwar im Schnitt so um die 12 Liter Diesel, hat aber Allrad, mehr als 1 Tonne Zuladung und mehr als 5 Tonnen "Hängerkapazität" (ist zwar in Deutschland nicht erlaubt, aber schei... was drauf, siehe oben). Da fallen die 10 BW-Kanister mit je 20 Litern Diesel auf der Ladefläche auch nicht mehr sonderlich in's Gewicht...

Und jetzt höre ich aber wirklich auf, sonst bekomme ich von Rollmops anstatt eines Herzchensmilies noch die altdeutsche Hausordnung übergezogen....

Viele Grüße
malamute

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dr.-hasenbein
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Beitragvon dr.-hasenbein » 23.10.2011, 20:28

... wollt nur nicht schon wieder gesperrt werden wegen "Anstiften zu Straftaten oder so" ...

Gedanke ist es aber wert. Also zu wissen das das Funktioniert...

und wegen dem "Mops"...

in irgendeinem Link auf diesen ganzen Seiten hier stand bei den Überlegungen zur Vorratsplanung auch Treibstoff mit angegeben... man stelle sich vor man muss plötzlich und dringend ins Krankenhaus und alle Sanitäter sind in Berlin den Politikern die Füße eincremen wegen dem vielen Spießrutenlaufen smilie_20 smilie_11

ist also nicht ganz OT !

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Sacrifizius
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Linktipp zum Thema

Beitragvon Sacrifizius » 23.10.2011, 20:50

http://survival.4u.org/vorraete/

Edit: OK hab nicht ganz mitgelesen und sehe, dass der Link schon gepostet wurde :)

Sorry

sonstwer
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Beitragvon sonstwer » 23.10.2011, 21:29

Datenreisender hat geschrieben:
dr.-hasenbein hat geschrieben:wie sieht es eigentlich mit der Vorratshaltung von Benzin und/oder Diesel aus ?

Schlecht, wenn es nicht ein dafür vorgesehener und genehmigter und versicherter Heizöltank ist. Das unterliegt der Gefahrgutverordnung und ist meines Wissens in Kanistern auf max. 100 Liter beschränkt. Die Haltbarkeit ist auch begrenzt (etwa 2 Jahre).


Die jeweiligen Landesbauordnungen sagen z.B. etwas über die Lagerung von Kraftstoff in Garagen.

In den meisten Landesbauordnungen sieht es so aus:
In klein-Garagen (also i.d.R. alles mit 1-2 Stellplätzen ohne direkte Verbindung zu einem Wohngebäude) sind erlaubt:
20l Vergaserkraftstoff
200l Dieselkraftstoff

Wenn man schon Diesel einlagern will kann ich aber dennoch empfehlen:
Metall- anstelle von Kunststoffkanister.
Wenn man meint, dass eine der Dichtungen nicht mehr gut sind, nicht lange überlegen sondern austauschen.
Winterdiesel nehmen
Mittelfristig die Kanister doch auf eine Auffangwanne stellen

Hunter
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Beitragvon Hunter » 24.10.2011, 01:46

Ich habe da mal eine Frage an die Leute, die sich auskennen. Lebensmittelvorrat an sich ist jetzt nicht das Thema, aber im Thread wurde öfter auf die Ereignisse im Münsterland hingewiesen. Konkret hieß das: Strom war weg. Passieren kann sowas immer mal wieder. Wenn mir das passierte, hätte ich zwar Nahrung da, müsste sie aber auch irgendwie kochen. Auf ungekochten Nudeln mag ich z.B. nicht rumbeißen.

Rahmenbedingungen: Ich wohne zur Miete in einem Mehrfamilienhaus in einer Stadt und kann auch nicht auf's Land ausweichen. Gasherd habe ich keinen, werde auch keinen bekommen. Fenster habe ich immerhin. :D

Welche Notfalloptionen bleiben mir? Gaskocher? Benzin? Was ist für den Betrieb im Innenraum geeignet?

Zusatzfrage: Wie sieht's mit der Lagerung von Brennstoffen (Gaskartuschen, Benzin etc.) aus rechtlicher Sicht aus? Darf ich das überhaupt in meiner Wohnung oder meinem Kellerabteil lagern? Weiter oben schrieb Datenreisender, dass es mit Diesel schon mal schon mal mau sei...

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Andere Frage, die damit nicht unmittelbar zusammenhängt: Wie steht Ihr zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamintabletten? Gibt's gesicherte Erkenntnisse darüber, ob die Vitamine aus künstlichen Quellen überhaupt vom Körper aufgenommen werden?


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