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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

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Lebensmittel- Vorrat:Wie plane, verwalte und benutze ich ihn

Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 21:59

Dieser Thread soll dazu dienen Wissen und Erfahrungen rund um die Vorratshaltung auszutauschen,

Die Welt ist veränderlich, aber ich hoffe, wie die meisten hier von Herzen, daß die Situation in Deutschland auch weiterhin so friedlich und stabil bleibt wie sie in den letzten 60 Jahren gewesen ist. Ich bin aber Realist genug um zu erkennen, daß es dafür keine Garantie gibt. Deswegen heißt mein Credo seit langen hoffe auf daß Beste und bereite Dich auf daß Schlimmste vor, denn nur dann kannst Du ruhig schlafen.
Ich habe vor einigen Jahren angefangen eine Vorrat aufzubauen der so konzipiert ist daß er im schlimmsten Falls in der Lage ist mich und meine engste Familie für ein Jahr mit allem zu versorgen was wir zum leben brauchen. Ich konnte mich dabei auf die Erfahrung und den Rat von Freunden stützen die Vorratshaltung in dieser Form teilweise schon seit Jahrzehnten betreiben. Und irgendwann ist diese Vorratshaltung die wir „Jahresvorrat“ nennen zu einem Hobby geworden.

Alle Diskussionen über den Sinn einer Vorratshaltung bitte hier führen:
http://forum.silber.de/viewtopic.php?f=31&t=9360

AUSSCHLIEßLICH SACHLICHE BEITRAEGE ZUM THEAMA ERWÜNSCHT!
SILBERADMIN
Zuletzt geändert von Finerus am 28.08.2016, 10:04, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Link korrigiert

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Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 22:00

Die erste Überlegung die Ihr Euch stellen solltet ist, inwieweit Ihr den Vorrat rotieren lassen wollt bzw werdet. Dazu stelle ich euch erstmal die beiden Extreme mit Vor und Nachteilen gegenüber.

Typ EINS ist die Familie die ihren Vorrat weitgehend komplett rotiert d.h. sie essen was sie lagern und lagern was sie essen. In so einem Haushalt wird wenig direkt nach dem Kauf verzehrt, eigentlich nur Frischware wie Salat etc. Das meiste wandert direkt in den Vorrat von wo nur die Dosen etc älteren Datums entnommen werden.
VT: Man hat auch im Krisenfall die Lebensmittel zu Verfügung die man gerne ist und man muß umgewöhnen. Kostenfaktor: Mit dem Nutzen von Angeboten im größeren Umfang sind manche Familien in der Lage die durchschnittlichen Lebensmittelkosten erheblich zu senken. Beispiel: Die von mir sehr geschätzten Barilla Nudeln kosten die 500g Packung normalerweise 1,44 Euro. Mann bekommt sie aber immer wieder mal zwischen 65 und 75 Cent. Das kann bei 100 Packungen schon 2 Andorras ausmachen.
NT: Dieses Verfahren ist sehr aufwendig. Nicht nur muß man sehr genau wissen was man gerne ist und einlagert und sich dann auch noch daran halten. Man sollte sich auch informieren wo man welche Lebensmittel WANN günstig bekommt (z.B, wurde mir gesagt daß man Mineralwasser am besten im Frühjahr kauft) und man muß auch noch im Auge behalten welche der gelagerten Lebensmittel kurz vor dem Verfallsdatum sind und die dann auch essen.

Typ ZWEI rotiert seinen gar nicht. Dessen Vorrat ist so aufgebaut daß er langfristig , am besten mehrere Jahrzehnte haltbar ist.
VT: Seine Essensgewohnheiten werden nicht durch den Vorrat diktiert. Aber Typ Zwei kann auch beruhigt schlafen, denn auch dieser Vorrat taugt für schlimme Zeiten. Ich war für mehrere Monate auf einer Baustelle am Ende der Welt. Die hatte eine grottenschlechte Kantine. Wir haben uns all damals täglich gefragt nicht was schmeck uns sondern Was ist heute ESSBAR? In dieser Zeit habe ich gelernt daß es Zeiten gibt wo es vollkommen egal ist ob man etwas mag solange der Körper einem sagt Das ist gut Da sind Nährstoffe drin.
NT: Kostenfaktor. Gebundenes Kapital. Auch hier sollte er mindestens hin und wieder sich ein paar Vorratsgerichte zubreiten und daß mit dem Sprossenziehen schon mal ausprobiert haben. Mein erster Versuch Sprossen aus Mungbohnen zu ziehen ist verschimmelt und mein zweiter vertrocknet. Und wenn es draußen donnert ist daß mit dem Üben anfangen etwas spät.

Ich selber habe hauptsächlich langfristig gelager, da ich meistens morgens nicht weis was ich mittag essen möchte und sehr stark auf Salat und frisches Gemüse stehe. Dennoch habe ich in letzten Zeit angefangen meinen stehenden Vorrat durch Lebensmittel zu ergänzen die in unserem Haushalt grosse Verwendung finden wie Maisdosen oder passierte Tomaten.
Trozdem werde ich von nun hauptsächlich erst mal auf die langfristige Lagerung eingehen.
Zuletzt geändert von Rollmops am 10.06.2011, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 22:01

Die zweit Frage beschäftigt sich damit wo kann ich meinen Vorrat lagern?
Wer hierfür einen einigermaßen trockenen und sicheren Keller zu Verfügung hat perfekt.
Aber ich habe auch schon eine 36 m2 Wohnung gesehen in der die Bewohnerin einen ganzen Jahresvorrat untergebracht hat ohne daß es sonderlich auffiel.
Dazu sollte man sich als erstes bewußt machen wo in der Wohnung tote Räume sind. D.h. Räume die schwer zugänglich sind und dementsprechend normalerweise nicht genutzt werden.
Ein klassischer toter Raum ist zum Beispiel unterm Bett.
Weiter Beispiele für tote Räume die für Vorrat genutzt werden können:
Hinter Schränken
Im hinteren Teil von Schränken
Im Sockel von z.B. Nachtischen
Auch den Holraum von Sofa kann man nutzen wenn man unters Sofa eine Platte schraubt.
Schaut euch einfach mal in eurer Wohnung in Ruhe um.

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Beitragvon MeinerEiner » 10.06.2011, 22:35

Interessantes Thema, ich selbst kann nur eine Mischform der oben genannten Vorratshaltung durchführen. Wenig Platz, wenig Geld, aber es geht trotzdem. Das meiste davon sind halt Discount-Waren, keine Marken mit toller Verpackung

Lebensmittel habe ich derzeit hauptsächlich passierte Tomaten, Nudeln, Reis, Sonnenblumen-Öl, Haferflocken, H-Milch, Salz, Thunfisch, Marmelade, und jede Menge Pulver-Nahrung :mrgreen:

Haushalt: größere Mengen Waschpulver, Putzmittel, Toilettenpapier, Alu-Folie, Klebeband, Werkzeugkasten

Wasserversorgung: normaler Brita-Filter mit Jahresvorrat an Filterkartuschen (Konkurrenz-Hersteller), Vorrat evtl. in PET-Flaschen (kommt noch)

Nahrungsergänzungsmittel: 3-5kg-Beutel mit Protein, Kohlenhydrate & Creatin, Multivitamintabletten, Schmerztabletten...eben alles was einen funktionstüchtig hält

Vom Platz her passt das alles problemlos in ein kleines Regal im Flur, allerdings wirds hier im Sommer gerne mal über 30 Grad in der Wohnung und ich hab keinen Keller. Mal sehen wie viele Konserven explodieren... :mrgreen:

Ich frag mich allerdings eh ob ein Keller so sicher ist: wenn der aufgebrochen wird lässt sich unter Umständen darauf schließen was in der zugehörigen Wohnung zu finden ist, je nachdem wie die Kellerabteile gekennzeichnet sind.

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Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 23:04

Bevor ich darauf eingehen werde wie ich Getreide; Hülsenfrüchte dauerhaft lagere will kurz auf den Notvorrat, also den Grundvorrat eingehen der für ein Überleben als aussreichend gilt eingehen. Zum Grundvorrat findet man verschiedenen Angaben die sich aber im grossen nicht weit voneinander unterscheiden.
Die unten angeführte Liste halte ich für empfehlenswert um sie zur Grundlage die eigene Planung zu nehmen. Natürlich muss sie noch individuel angepasst werden.

Folgende Angaben sind pro Jahr pro Person
    100kg Getreide
    36kg Reis
    18kg Hafer
    22kg Nudeln

oder einfach gesagt 180 kg von dem oben genannten

dazu
    25 kg Hülsenfrüchte
    7kg Milchpulver (na ja)
    9L Speiseöl
    30kg Zucker oder Honig
    4kg Salz
    55l Wasser oder so viel wie nur möglich 55L reichen für knapp 2 Wochen


Die einzigen 2 Schwachpunkte in der obrigen Liste sind das Speiseöl und das Milchpulver oder manche nehmen statt dessen H-Milch. Beides ist nur begrenzt haltbar und kann deswegen selbst bei guter Verpackung nicht unberenzt gelagert werden. Deswegen weis meine Famile. Sollte es JE zu Hamsterkäufen kommen. Stürzen sie sich zuerst aufs Öl dann auf die Milch und zum Schluss auf die Süssigkeiten (Mein Vater wird aber statt Süssigkeiten sich aufs Bier strüzen).

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Beitragvon Rollmops » 10.06.2011, 23:09

@MeinerEiner
Das ist sind gute Ansätze aber ich glaube nicht dass Nahrungsergänzungsmittel nötig sind. Linsen und Weizensprossen enthalten alle diese Nährstoffe die der menschliche Körper braucht. Die Chinesen haben so auf Ihren Seereisen Scorbut bekämpft.
Ein Freundin von mir hat den Selbsttest gemacht und sich ein Jahr nur von selbstgezogenen Sprossen ernährt und sich dabei auch medizinisch untersuchen lassen. Ausser dass sie irgendwann keine Sprossen mehr sehen konnte war sie gesund.

Ein weiter Vorteil von Sprossen ist dass man sie daheim im Schrank ziehen kann (Sie mögen es dunkel) und somit aufs Kochen verzichten kann wenn es darauf ankommt. Mann braucht keine Kochgelegenheit und keine Gerüche veraten dem Nachbarn dass man noch reichlich zu essen hat.
Nebenbei gesagt Sprossen selber ziehen schützt vor EHEC.

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MeinerEiner
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Beitragvon MeinerEiner » 10.06.2011, 23:24

@Rollmops

Das ist sind gute Ansätze aber ich glaube nicht dass Nahrungsergänzungsmittel nötig sind.


Für mich sind die NEM unverzichtbar wegen chronischer Erkrankung aber das will ich hier nicht so ausbreiten.

Eine gewisse Lebenskünstler-Einstellung ist immer gut und wo Du Sprossen erwähnt hast. Kennst du diese Vertikal-Gärten? Bei youtube gibts sehr gute Videos zu dem Thema, wie man mit einfachen Mitteln eine Art hängenden Garten zuhause anlegen kann.

Das wäre auch noch eine Möglichkeit, z.b. so:

http://www.youtube.com/watch?v=c4xK-3hKG2Q&feature=feedrec_grec_index

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-Argentum-
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Beitragvon -Argentum- » 10.06.2011, 23:45

Schöner Thread! smilie_01

Hier ein paar Dinge die ich für sehr nützlich halte:

------------------------------------------------------------------------------------
http://cgi.ebay.de/Neu-faltbarer-Wasser ... 4840c49576

Davon habe ich mir 10 Stück bestellt. Gefalltet nehmen die kaum Platz weg und für den Fall der Fälle kann man sie kurzfristig befüllen. Das reicht dann erstmal für ein/zwei Wochen.

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http://www.glutenfrei-supermarkt.de/cgi ... oogle&ls=d

Wenn man schon Mehl hortet, dann vergesst nicht die Trockenhefe!
Somit lassen sich mit ganz wenig Zutaten ganz klasse Leckerein zaubern!

------------------------------------------------------------------------------------
http://cgi.ebay.de/120-YumYum-Nudelsupp ... 414b4db5dd

Asiatische Instantnudeln... für den kleinen Hunger zwischendurch, ich finde sie schmecken super. Wer asiatisch generell mag, muss sich davon welche zulegen. Aber macht einen Bogen um die „Kno*r" Varianten, die sind viel zu lasch. smilie_11

------------------------------------------------------------------------------------
http://shop.ebay.de/i.html?_nkw=Eiwei%C ... 86.c0.m283

Bzgl. der Nahrungsergänzungsmittel (Proteinpulver/Muskelaufbau/etc.) kann ich nur sagen, dass sie in meinen Augen schon Sinn machen. Einfach weil Sie sich ewig halten, jede Menge Energie/Nährstoffe/Vitamine liefern. Vor allem aber, weil es sie in super leckeren Geschmacksrichtungen gibt!
smilie_16
------------------------------------------------------------------------------------
http://www.raeer.com/

...sehr günstig und man kann sich mit richtig strapazierfähiger Bekleidung und Ausrüstung eindecken. Jeder der beim Bund war kennt ja den Satz: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!"
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silberfuchs54
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Notvorrat für Krisenzeiten

Beitragvon silberfuchs54 » 10.06.2011, 23:53

Hallo an alle,

sehr gute Informationen über das Thema Notvorrat findet Ihr auf der Web-Site des Bundesministerium für Landwirtschaft, Forsten und Verbraucherschutz. Hier könnt Ihr sogar mit Hilfe eines Notvorratkalkulators auf Eure Person abgestimmt einen Vorrat ermitteln:

http://www.ernaehrungsvorsorge.de/

Viel Spaß beim Rechnen!
Zuletzt geändert von silberfuchs54 am 11.06.2011, 00:53, insgesamt 2-mal geändert.

Hinnerk

Wasser

Beitragvon Hinnerk » 10.06.2011, 23:59

Ja, Argentum, ganz ganz wichtig sind die Wasserkanister. Hungern kann man viel länger, als ohne Wasser auskommen.
Habe also folgendes geamacht: 10 Wasserkanister liegen bereit, genau diese faltbaren, nehmen leer fast keinen Platz weg. Dazu habe ich Micropur-Tabletten gekauft, die starken, kommt einer je Kanister rein, macht das Wasser haltbar und tötet Keime, die sonst schnell entstehen.
Außerdem habe ich im Keller 8 Kästen Mineralwassser gelagert, hält auch fast unbegrenzt (die Haltbarkeitsangabe ist nur pro forma drauf).
Zur Nahrung. da setze ich auf einen Mix aus Dosen aller Art, und MRE, also den Fertiggerichten des US-Militärs. Sind zwar relativ teuer, haben aber viele nützliche Kleinigkeiten dabei, wie Streichhölzer, Kaffeeportionen, Kekse und solche Minierhitzer usw.
Zur langfristigeren Lagerung in feuchteren Räumen empfehle ich Übrigens so Weithalstonnen für Angler usw., die man gut verschließen kann. Da habe ich Nudeln, Zucker, Seis, Salz und Schkolade (Schokakola in Dosen) drin.

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Beitragvon Rollmops » 11.06.2011, 00:28

Die beiden grössten Feinde des oben genannten Grundvorrats sind Schimmel und Insekten. Um Schimmel zu vermeiden muss der Vorrat trocken sein (was bei mehrfach gereinigten hochwertigen Weizen etc. zum Zeitpunkt der Lieferung der Fall ist) und richtig trocken gelagert werden. Um den Vorrat vor Insekten zu schützen muss Ihm der Sauerstoff entzogen werden.

Es gibt grundsätzlich 2 Wege Getreide und Hülsenfrüchte zu lagern.

1. Behälter die sich luftdicht verschliessen lassen. Hierfür eignen sich hervorragend Spannringfässer. In die 30 Liter Tonne passt genau der Inhalt eines 25 kg Sackes. Auch viele andere Behälter sind empfehlenswert solange sie neu erworben werden. Bei Gebrauchtware wäre ich vorsichtig, da man nicht weis was vorher in den Fässern gelagert wurden und von Fässern die aus der Lebensmittelindustrie stammen sollte man vorsicht walten lassen. Es kann durchaus vorkommen das diese Fässer nach Knoblauch stinken und den Geruch an den späteren Inhalt abgeben. (Spreche leider aus Erfahrung)
Nach dem Befüllen in Tonnen empfiehlt es sich die Tonnen mit Stickstoff zu behandel (ganz einfach Stick mit einem Rohr in an den Boden der Tonnen füllen, Teelicht drauf, sobald Teelicht aus, ist kein Sauerstoff mehr in der Tonnen da Stickstoff schwerer als Sauerstoff) Damit haben dann auch die Käfer keine Chance mehr.


2. in Tüten mit adsorbern einschweissen. Diese Tüten kann man dann auch wuderbar unterm Bett etc lagern. Die hochwertigsten sind hier die Alu Verbundtüten. die lassen sich aber nicht mit jedem Schweissgerät verschliessen. Näher Erläuterung dazu http://www.notvorrat.ch/downloads/Wie%2 ... erbund.pdf

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Beitragvon Rollmops » 11.06.2011, 00:48

@Harley

Ja ich glaube das ein gewisser Vorrat Standart sein sollte, auch ohne grosse Krise. Ein paar Beispiele aus der Praxis.
1. Vor einigen Jahren war der Mann einer Freundin plötzlich arbeitslos. Meine Freundin sagte mir damals wörtlich. Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl zu wissen: Essen ist im Schrank
2. ein Kollege war November 2005 von dem Schneechaos und dem daraus resultierenden 4 tägigen Stromausfall im Münsterland betroffen. Er habe dass damals als nicht so toll empfunden. Ich wäre mit Teelichtern und Zibroheizer vorbereitet gewesen.
3. Ein Freund von mir hat einmal einen Rohrbruch an einem Samstag abend abend erlebt. Folge der ganze Komplex hatte bis sonntag abend kein fliessendes Wasser und es war ein sehr heisser Tag. Die Nachbarn waren dankbar als er seinen Wasservorrat mit Ihnen teilte.

Fazit Es gibt viele Szenarien in denen sich ein Vorrat als nützlich erweist ohne dass Krieg, Hunger oder Revolte ausbricht

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Lunarjäger
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Beitragvon Lunarjäger » 11.06.2011, 07:29

@ Rollmops!
Klasse sache was du hier auf zählst smilie_01
Werde mich damit mal etwas näher beschäftigen.
Kleine Unglücke wie von dir erwähnt, kommen immer schneller wie man denkt.
Das einzige was ich ständig auf Lager habe ist ein Notstromer und Propangas.
Ich komme noch früh genug zu spät!

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plata999
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Beitragvon plata999 » 11.06.2011, 09:31

honig ist mein tip!!ungeöffnete gläser sind nach millionen jahren noch gut!!!haben versigelte behälter in den pyramiden gefungen,perfekt erhalten und essbar!!
besser der fehler im system sein, als ein geschmiertes rädchen darin!
nationalismus hat keinen platz in unserer gesellschaft!!
mehr kosmopoliten! dann sieht die welt vielleicht besser aus!
was ich hier poste ist nicht für jeden anleger geeignet!wer meinen tips folgt, nur auf eigene verantwortung!KLAR!!

Zahngold
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Beitragvon Zahngold » 11.06.2011, 10:30

ich kaufe öfter mal getrocknete früchte und möchte euch die bezugsquelle nicht vorenthalten.

http://www.bremer-gewuerzhandel.de/NEU- ... ::280.html
Konfuzius sagt : "Erst wenn eine Mücke auf eurem Hoden sitzt, werdet ihr lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen"


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