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Zahlungsunfähigkeit der USA

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Frank the tank
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Frank the tank » 22.12.2018, 17:22

Es ist mal wieder soweit .....

https://web.de/magazine/politik/us-prae ... n-33479796

Was der "Shutdown" in den USA bedeutet - die wichtigsten Fragen und Antworten

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san agustin
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon san agustin » 22.12.2018, 18:11

Frank the tank hat geschrieben:Es ist mal wieder soweit .....

https://web.de/magazine/politik/us-prae ... n-33479796

Was der "Shutdown" in den USA bedeutet - die wichtigsten Fragen und Antworten


nur diesmal ist alles anders....

Mr.Trump will die Mauer bis zum Verrecken smilie_27

egal was es kostet und welche geldpolitischen Tsunami er ins Rollen bringt smilie_54
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McSilver80
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon McSilver80 » 22.12.2018, 22:17

san agustin hat geschrieben:
Frank the tank hat geschrieben:Es ist mal wieder soweit .....

https://web.de/magazine/politik/us-prae ... n-33479796

Was der "Shutdown" in den USA bedeutet - die wichtigsten Fragen und Antworten


nur diesmal ist alles anders....

Mr.Trump will die Mauer bis zum Verrecken smilie_27

egal was es kostet und welche geldpolitischen Tsunami er ins Rollen bringt smilie_54


Die Demokraten machen hier ein Fass auf wegen läppischen 4,5 Milliarden Dollar. Das ist doch wieder nur Hass und Hetze. In den MSM versucht man auf die Emotionen zu setzen mit Schlagzeilen wie “ Trump gibt lieber Milliarden für eine Mauer aus als für Bildung“. Man könnte ja auch sagen, dass der Betrag durch den Abzug der Truppen aus Syrien eh wieder eingespart wird. Man könnte auch sagen, dass die Mauer auch wieder Kosten spart, die die illegale Migration mit sich bringt.
In Deutschland ist der Betrag ja auch ein Witz. Schließlich hat man in Berlin einen Flughafen gebaut, für bis jetzt 7,3 Mrd. Dollar, der bis jetzt noch nicht funktioniert.

san agustin
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon san agustin » 23.12.2018, 11:22

@McSilver80

auch solche Meinungen und Vorstellungen muss eine Demokratie und ein öffentliches Forum
ertragen und ausahlten können
auch wenn es doch Schmerzen und Sorgen bereitet... smilie_18
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gullaldr
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon gullaldr » 23.12.2018, 12:57

Ich weiß zwar nicht, was an McSilvers Aussage Schmerzen bereitet, aber rechnerisch untertreibt er wohl etwas, hat aber in der Sache nicht Unrecht...

Die US-Regierung geht von 18 Milliarden Dollar für den Mauerbau aus. Vielleicht erhöhen sich die Kosten noch etwas durch einige Gelände-Schwierigkeiten. Das sind aber Spekulationen.

Siehe hier:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/grenzwallprojekt-us-rechnungshof-warnt-vor-kostenexplosion-bei-geplanter-grenzmauer-zu-mexiko/22886134.html

Hierzulande wurden allein 2017 nach dem Jahresbericht der Regierung 20 Milliarden Euro für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen ausgegeben.

Siehe hier (ultra-politisch korrekte Quelle):
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/kosten-bund-fluechtlinge-101.html

Das Kostenargument spricht also klar für eine Mauer. Bleibt allein die moralische oder politische Diskussion, ob ein Staat seine Grenzen schließen dürfe oder nicht. Oder ob Einwanderer Nachteile (Kriminalität, kulturelle Verdrängung) mit sich brächten oder Vorteile (Billige Arbeitskräfte für die Exportwirtschaft, neues Proletariat für die Weltrevolution).

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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon san agustin » 23.12.2018, 13:13

@gullaldr

so funktioniert die Welt nicht, wie Du es gerne sehen würdest

wir wollten alle eine globalisierte Welt, nun haben wir SIe, da kannst du nicht einfach der
Meinung sein, das dein Schrebergarten in Wanne-Eickel der schönste und friedlichste Ort der Welt ist

glaubst du eine Mauer lässt die ursachen und probleme der Flucht beheben ?

Wenn die Völkergemeinschaft hier keinen gemeinsamen Nenner finden wird, ist es das ende
der zivilisierten Welt.

Dann wird auch in deinem Schrebergarten Sodom und Gomorra herrschen
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gullaldr
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon gullaldr » 23.12.2018, 13:42

1. Also, erstens wollte ich nie eine "globalisierte Welt" (insofern auch nicht "alle").

2. Und ich weiß nicht, was die Grenzsicherung eines Staates, eigentlich seine ureigenste Aufgabe, mit dem Schrebergarten von Wanne-Eickel zu tun hat.

3. Eines ist jedenfalls sicher: Ohne Grenzsicherung werden die Ursachen und Probleme der Einwanderung (die wenigsten sind echte Flüchtlinge) auch nicht gelöst.

4. Und auf den "gemeinsamen Nenner der Völkergemeinschaft" werden wir lange warten müssen. Anders ausgedrückt: Es wird ihn nie geben.

Das ist allerdings ein Problem des deutschen Kulturraums, nämlich die Ent-Politisierung des Denkens als Folge der Entmachtung nach 1945. Der Glaube an solche "internationalen Lösungen" verkennt nämlich, dass es unterschiedliche politische Interessen gibt. Afrikanische Länder beispielsweise haben ein großes Interesse an Migration nach Europa. Dadurch werden sie ihren Bevölkerungsüberschuss los, und dieser überweist zudem Devisen zurück (z.B. an Verwandte). Auch muslimische Länder haben ein Interesse an Migration, gelingt es ihnen dadurch doch, Minderheiten in europäischen Ländern zu installieren, die als Druckmittel auf die dortigen Regierungen einwirken und sich somit zum Vorteil für die Herkunftsländer auswirken können.
Kurz: Wer seine Interessen nicht wahrnehmen will, wird die Interessen anderer befolgen müssen. Zivilisierter wird die Welt aber davon auch nicht.

Frank the tank
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Frank the tank » 23.12.2018, 17:04

Die globalisierte Welt hat für den kleinen Arbeiter keine Vorteile.
Die Konzerne sind bei der Wahl ihrer Produktionsstätten die Gewinner.
Wenn ihr Deutschen so viel Lohn wollt, bauen wir eben ein Werk in Rumänien! Das Kapital ist mobil, der einzelne Arbeitnehmer aber nicht.....

Wer über Weihnachten Zeit und Lust hat:
Dirk Müller bei KenFM, Interview über 2 Stunden Laufzeit, ich muss mich wiederholen,
absolut sehenswert!

https://www.youtube.com/watch?v=XnU1fbe20N0

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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Outback 1403 » 23.12.2018, 17:49

Frank the tank hat geschrieben:Die globalisierte Welt hat für den kleinen Arbeiter keine Vorteile.
Die Konzerne sind bei der Wahl ihrer Produktionsstätten die Gewinner.
Wenn ihr Deutschen so viel Lohn wollt, bauen wir eben ein Werk in Rumänien! Das Kapital ist mobil, der einzelne Arbeitnehmer aber nicht.....

Wer über Weihnachten Zeit und Lust hat:
Dirk Müller bei KenFM, Interview über 2 Stunden Laufzeit, ich muss mich wiederholen,
absolut sehenswert!

https://www.youtube.com/watch?v=XnU1fbe20N0


Das wäre ja nicht das Übel, wenn man denn ( so wie es früher mal der Fall war ) in Ländern wie Rumänien oder Bulgarien kräftig investiert, damit diese sich nachhaltig entwicklen. Das war in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg auch mal der Fall.

Heute ist das aber leider so, dass man sich selbst diese Investitionen noch spart und die Menschen aus diesen Ländern als Völkerwanderer und Billigsklaven nach Deutschland importiert unter dem Stichwort " Fachkräftemangel ".

Die Ausbeutung fremder Arbeitskräfte hat in Deutschland schon eine gewisse Tradition.

san agustin
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon san agustin » 23.12.2018, 18:19

...ihr wisst aber schon, das ihr mit eurer ,,Geiz ist geil,, und ,,billig billig,, Mentalität
ein Stück zu dieser Eintwicklung beigetragen habt.....
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Krügi
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Krügi » 23.12.2018, 18:19

McSilver80 hat geschrieben: In Deutschland ist der Betrag ja auch ein Witz. Schließlich hat man in Berlin einen Flughafen gebaut, für bis jetzt 7,3 Mrd. Dollar, der bis jetzt noch nicht funktioniert.


Das ist doch absoluter Schwachsinn. Eine Steuerverschwendung in Deutschland rechtfertigt eine zumindest zweifelhafte Verwendung von Steuergeldern in den USA? Der BER wird genau dafür und völlig zu Recht massiv kritisiert. Wenn wir also anfangen so zu argumentieren könnte man alles und jedes rechtfertigen.

gullaldr hat geschrieben:Das Kostenargument spricht also klar für eine Mauer.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Das ganze ist wesentlich komplexer als "Wir bauen die Mauer für x Millarden und sparen dafür hier x Millarden ein." Ob die USA bei Fertgstellung der Mauer überhaupt beim Grenzschutz Kosten sparen bzw. Budgets kürzen wage ich mal zu bezweifeln, insbesondere unter Trump.
gullaldr hat geschrieben:Hierzulande wurden allein 2017 nach dem Jahresbericht der Regierung 20 Milliarden Euro für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen ausgegeben.

Das heißt aber noch lange nicht dass die USA 20 Milarden sparen würden durch die Mauer, das sind die berühmten Äpfel und Birnen. Deutschland und die USA sind da einfach nicht vergleichbar. Viele Leute kommen aus Mexiko über die Grenze mit dem klaren Fokus dort (illegal) zu arbeiten und nicht um Sozialleistungen oder andere Hilfe vom Staat zu beziehen. Dem Staat gehen also eher indirekt Einnahmen verloren, z.B. durch nict gezahlte Steuern bei Schwarzarbeit. Die direkten Kosten für den US-Staat sind also vermutlich deutlich geringer als für den Deutschen, selbst wenn die Anzahl der Migranten gleich wäre.
Weiterhin betrachten sollte man die die wirtschaftlichen Folgewirkungen der Mauer, da ja die Südstaaten auch von den billigen Arbeitskräften profitieren.

Ich will damit nicht sagen dass die Mauer aus ökomischen Gründen nicht sinnvoll ist, weil ich mich dafür schlicht und einfach nicht genug auskenne und es nicht weiß. Wenn du mich aber überzeugen möchtest dass das Kostenargument für die Mauer spricht musst du deutlich überzeugender argumentieren oder ggf. seriöse Studien vorlegen die zu dem Schluss kommen und dabei möglichst viele Faktoren wie z.B. die oben genannten berücksichtigen.

Allerdings stimme ich dir zu dass es hier ohnehin nicht um die Ökonomie geht, sondern vielmehr um die grundsätzliche Frage wie wir mit globalen Problemen und deren Folgen, die sich u.a. im Migrationsdruck zeigen, als Gesellschaft moralisch und politisch umgehen. Da ist Trump als Präsidentschaftskandidat mit einer klaren Linie angetreten und dafür gewählt wurden, nun versucht er das in die Taten umzusetzen. Da spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle, es geht um die Wirksamkeit und hier natürlich auch sehr stark um die symbolische Wirkung.

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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon san agustin » 23.12.2018, 18:31

@ Krügi

dann wären wir ja wieder mal da um was es hier geht !

EIn Bau der Mauer wäre ein Katastrophales Zeichen in die Welt
aber um das geht es Mr.Trump nicht, es geht rein um das Bedienen seines Narzissmus

Und diese Eigenschaft hat die Welt schon immer in Kriege und Chaos gestürzt

Hoffe das die Welt hier noch 2 Jahre geduldig sein kann........
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Krügi » 23.12.2018, 18:54

Ja, ich wollte mich mal zum ursprünglichen Thema äußern smilie_07

Wie man die Mauer jetzt bewertet da gehen die Meinungen, auch hier im Forum, bekanntlich sehr auseinander. Ich bin da bei dir, die Mauer ist mehr Symbolpolitik, Trump hatte das hat als zentrales Wahlkampfversprechen und möchte das nun einlösen. Mir persönlich gefällt das Zeichen was hier gesendet wird aber auch nicht.

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Der Telefonmann
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Der Telefonmann » 23.12.2018, 19:39

Natürlich hört sich der Bau einer Mauer auf Anhieb erstmal negativ an. Sollte eine solche Mauer allerdings ihrem Zweck der Vermeidung von illegaler Grenzüberschreitung erfüllen, dann ist Sie eine bessere Alternative gegenüber anderen Maßnahmen im Kampf gegen kriminelle Grenzübertritte.

Man darf ja auch nicht vergessen, daß der Bau ja zusätzlich als kurzfristiges Konjunkturprogramm gesehen werden kann. Die einen bauen eine Mauer, andere lassen ihre Autos abwracken um die eigene Konjunktur zu stützen. (ein wenig smilie_10 ).

Zusätzlich bietet eine Mauer einen zusätzlichen kleinen Schutz beim Ausbruch einer unkontollierbaren Epedemie (ein wenig mehr smilie_10 ).


smilie_24

Unzen999
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Re: Zahlungsunfähigkeit der USA

Beitragvon Unzen999 » 23.12.2018, 20:02

Schon Bush und auch Obama haben "Mauern" gebaut. Hat sich keiner drüber aufgeregt! Und die Kriegstage die Friedensnobelpreisträger und Drohnenkönig Obama auf dem Kerbholz hat wird Trump nicht mehr schaffen! P.S. Allen ein frohes Weihnachtsfest...
Ein rollender Stein kann kein Moos ansetzen!


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