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numerobis

Beitragvon numerobis » 30.09.2012, 14:56

Bedenke aber auch welche Zeiträume da erfasst werden.
Von 1871-2012,also in eben mal 141 Jahre fallen mir in Deutschland immernoch ein:
Mark des Kaiserreichs,Rentenmark,Reichsmark,D Mark,Deutsche Mark der Deutschen Notenbank,Mark der Deutschen Notenbank ,Mark der Deutschen Demokratischen Republik und latürnich unser innig geliebter €.

Sind auch noch 8 verschiedene Währungen in einem zudem auch geographisch kleinerem Raum.
Bedenkt mannun weiterhin daß Notgeld von 1916-1923 oft nur sehr indirekten Bezug zur staatlichen Währung hatte kommen wir auf "hunderte"weiterer Währungen.
Die Regiogelder der aktuellen Zeit lasse ich mal gant außen vor....

Übrigens wurde natürlich auch immer wieder gehortet(deshalb waren bestimmte Nominale eben irgendwann nimmer im Tagesumlauf)

Betrachtet man Altdeutschland vom Beginn der Neuzeit bis 1871(persönlich mache ich 1806 "Schluß")haben wir mit 371Jahren einen über 2,5x so langen Zeitraum.

Und ja,natürlich gab es da auch Inflationsphasen(z.B. die Kipperzeit),allerdings ebenso teils recht lange stabile Perioden.

Ganz konsequent war übrigens auch der 1871er Schnitt nicht.Taler beispielsweise behielten noch etliche Jahre ihre Gültigkeit(als 3Mark).
Zudem gab es ausschließlich in Bayern weiterhin den Heller im Umlauf(als 1/2Pfennig)
Soll ein Zugeständnis für Bayern gewesen sein um die Bierpreise niedrig zu halten(auf halbe Pfennige-eben Heller-anpassbar)

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 30.09.2012, 15:27

Stimmt! Unsere Zeit kann man auch nicht gerade als Währungsstabil bezeichnen.Also ist da eigentlich alles im Lot.

Aber was oft auch zu sehen ist ,ist eine direkte Gewichtsangabe..zB. 2/3 Thaler XX feine Mark (20 Stk. aus 233g) das hätte man ruhig weiterführen können....


Eine seltsame Münze gefunden.der Randgrad kommt mir mehr als verdächtig vor.

https://www.muenzauktion.info/auction/item.php5?id=2377444&lines=75&lang=de

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numerobis

Beitragvon numerobis » 30.09.2012, 15:39

Ja das Bild löst Bauchgrummeln aus.Muß aber nichts heißen!
Oder doch!
Es heißt vor allem daß ich Stücke eben in der Hand haben will um zu urteilen! :D
Wäre allerdings auch von der Zeitstellung her eher Dein Fachbereich....


Allerdings mache ich mir in Hinblick auf das Fadenthema nun folgende Sorgen:

Literatur ist nicht nur für Sammler historischer Numismatik wichtig!

Auch der Modernesammler sollte sich passende Werke beschaffen.

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Beitragvon Friedrich 3 » 30.09.2012, 15:54

Was gedrucktes in der Hand ist immer was gutes.Leider gerät das langsam in Vergessenheit.Dank Indernet.Auch Ebooks werden das Problem nicht lösen.

Ich wollte mal einen ganzen Koffer voll gute Bücher verkaufen,die sind nach meinem Umzug übrig geblieben,leider kein Verkauf möglich mangels Interesse....
Antiquariate können in der heutigen Zeit nur noch als Nebenerwerb existieren,obwohl da auch oft Erstausgaben und seltene Bücher zu haben sind.Von Bibliotheken reden wir mal gar nicht...

Traurig,traurig
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numerobis

Beitragvon numerobis » 30.09.2012, 16:10

Und dies führt dann eben zu dem versammelten Wikiblödianiveau.
I-bäh wird zum Markthorizont und latürnichmuß man auch bei Fratzenbuch registriert sein.... smilie_04

Naja,ein paar Unbeugsame gibbet schon noch und diese werden auch nie gänzlich ausssterben.

Allgemeine Antiquariate dürften meist fast schon unter "Liebhaberei"fallen.Allerdings Fachantiquariate gibts durchaus einige und die hier erzielbaren Preise sind oft erstaunlich.
Wenn mich nicht Alles täuscht haben wir sogar einen Fachmann hier im Forum!
Ich kann allerdings nicht beurteilen kann inwiefern er sich als solcher öffentlich machen will.

Ich habe jedenfalls schon mehrfach für entsprechende Fachliteratur mittlere dreistellige Beträge gezahlt.
Und das ist noch lange nicht die preisliche Oberklasse.

Übrigens soll das keinesegs abschreckensich mal etwas allgemeine Standartliteratur zuzulegen.
Diese ist ja zu durchaus bezahlbaren Preisen erhältlich.

@Friedrich:
Mein Rat:
Suche Dir zunächst mal lediglich eine Zeitspanne von nicht viel mehr als 50 Jahren und ein oder zwei begrenzte Gebiete heraus.Das wächst mit der Zeit dann von ganz alleine zusammen.

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Beitragvon Friedrich 3 » 30.09.2012, 16:28

Danke. Ich werde mich mal etwas einlesen in diese Zeit.Ich werde wohl so ab 1871 rückwärts gehen...da tu ich mich leichter....bis ich mal bei den Römern bin ,das dauert wohl noch 20 Jahre...aber ich hab ja Zeit.Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erschaffen...hihihi
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numerobis

Beitragvon numerobis » 17.10.2012, 23:49

Anfang November gibts ne Künkerauktion nur mit Literatur.
Über 1500 Lose.

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Beitragvon Friedrich 3 » 18.10.2012, 06:06

Ja aber billig werden die bestimmt nicht rausgehen...
Goldmünzen ab 1800 zB. da ist ja einiges neues für mich dabei...Gulden ,Kronen,Thaler....

Da muss ich mal in Ruhe durchgucken.Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit in einem Antiquariat einen alten Münzkatalog zu bekommen??
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numerobis

Beitragvon numerobis » 18.10.2012, 10:53

Von billig war auch nicht die Rede!

Obwohl...

etliche Ausrufpreise liegen deutlich niedriger als es ansonten bei Künker üblich ist um als Einzellos in einer Saalauktion zu landen.


Numismatische Literatur gibt es auch bei Antiquariaten immer wieder mal.

Weitere Quellen:
Auf MA bietet ein "Hessen62"immer wieder mal Literatur an.

Bei VCoins gibt s einen "Shop"welcher ausschließlich Literatur anbietet.

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Schwubb
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Beitragvon Schwubb » 18.10.2012, 10:58

@ Friedrich

Frag mal google:

Münzgallerie München, dort unter Numismatik

dier haben einen sehr umfangreichen Literaturkatalog smilie_24
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SuperLunar

Beitragvon SuperLunar » 18.10.2012, 11:44

siehe unten
Zuletzt geändert von SuperLunar am 18.10.2012, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.

numerobis

Beitragvon numerobis » 18.10.2012, 11:55

SuperLunar hat geschrieben:
numerobis hat geschrieben:.........
etliche Ausrufpreise liegen deutlich niedriger als es ansonten bei Künker üblich ist um als Einzellos in einer Saalauktion zu landen.............



Kein Wunder, denn
Bücher die online gratis verfügbar sind werden halt nicht mehr (teuer) gekauft.
Der ganze antiquarische Büchermarkt wird nach u nach zusammenbrechen bzw ist schon dabei.
Gilt natürlich nicht für Inkunabeln :P
Alles was aus dem Urheberrecht raus ist, geht bei google online, man muss nur lernen den Robot
richtig zu füttern, der hatt noch etwas Propleme mit der alten Schrift.
Meine ganze alte Heimatliteratur aus dem 18-19 Jhdt, vor Jahren mal gekauft für 50-200 Euro das Buch,
ist mittlerweile online, auch alle Raritäten die ich noch nicht habe und mir nun aber auch nicht mehr kaufen werde. Die Amis scheinen wirklich alles in Ihren Bibliotheken zu haben.
Als PDF reichts auch, da muss ich nicht teuer kaufen.


Schau Dir mal das Angebot an.
Spricht dann nicht mehr für Deine These!

Wer sich ernsthaft mit einem Bereich beschäftigen will der wird sich mit "online"-Literatur kaum zufriedengeben.

SuperLunar

Beitragvon SuperLunar » 18.10.2012, 14:48

siehe unten smilie_24
Zuletzt geändert von SuperLunar am 18.10.2012, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.

numerobis

Beitragvon numerobis » 18.10.2012, 14:59

SuperLunar hat geschrieben:
numerobis hat geschrieben:...............
Spricht dann nicht mehr für Deine These.....


These ??
Es dauert halt bis sowas alle mitbekommen, und die älteren Herren haben nun mal lieber
ein Buch in der Hand, als einen Reader.


Tja,nennenswertes Marktvolumen liegt nun mal nicht bei der Pisageneration! :mrgreen:

Übrigens:
Mit meinen Mitte 40 kannst Du mich persönlich gerne zu den "älteren Herrn"zählen.


Nochmal:
Schau Dir einfach die Angebote und ihre Ausrufpreise an bevor Du urteilst.
Denn ganz offensichtlich hast Du dies nicht getan!

Ric III
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Beitragvon Ric III » 05.01.2014, 23:16

The Silver Coins of Mediveal France
(476-1610)

James N. Roberts


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