Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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joee78
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von joee78 »

Man sagt zwar „hin und her macht Taschen leer“, aber bin drauf und dran diesen 250 g Barren zu verkaufen und mir dafür 15 kg Silber zuzulegen. Wenn der Silberpreis auf 100 €/Unze steigt - wovon ich ausgehe - hab ich paar tausend Euro gewonnen 8)

Was meint ihr?
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Dr. Metall
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Dr. Metall »

Wenn du davon überzeugt bist, mach es. Niemand kann hellsehen, welcher Kurs welche Richtung einschlägt, niemand kann dir diese Entscheidung abnehmen.

Was auch immer deine Entscheidung ist, auf der einen Seite stehen 250 Gramm Gold, auf der anderen 15.000 Gramm Silber. DIE kann dir niemand nehmen. Ich sehe bei gold.de die Preise für Silbermünzen bei über 80 Euro, es sind 82 Euro für die Unze Krügerrand, alles andere kommt preislich danach erst.

Was ich lese und bei youtube höre, ist die einhellige Meinung, dass Silber steigen wird, einen Rücksetzer hält man dennoch für möglich. Der Grundtenor lautet, es wird nach oben gehen, auch in 2026. China scheint aktuell am längeren Hebel zu sitzen und strategisch einige Dinge cleverer als der Westen anzugehen. Wenn die es schaffen, Mexiko und Südamerika als Exporteure physischen Silbers für sich zu gewinnen, führt an ihnen kein Weg mehr vorbei. Im Westen die Papierunzenhändler, im Osten das physische Metall Silber, das im Vergleich zu Gold in der Industrie eingesetzt und real verbraucht wird. China hätte dann das Sagen bei physischem Silber, wenn sie mit Mexiko und Venezuela ihre Abkommen geschlossen haben. Spätestens dann guckt der Westen ziemlich blöd aus der Wäsche.
Zuletzt geändert von Dr. Metall am 27.12.2025, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Frank the tank
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Frank the tank »

Da Venezuela von den USA unter Druck gesetzt wird, ist es nicht abwegig, dass sich das Land den BRICS+
zuwendet.....
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Schubidu
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Schubidu »

joee78 hat geschrieben: 27.12.2025, 15:39 Man sagt zwar „hin und her macht Taschen leer“, aber bin drauf und dran diesen 250 g Barren zu verkaufen und mir dafür 15 kg Silber zuzulegen. Wenn der Silberpreis auf 100 €/Unze steigt - wovon ich ausgehe - hab ich paar tausend Euro gewonnen 8)

Was meint ihr?
... ich würde es nicht machen.

Das Spielchen von Gold in Silber tauschen und ggf. wieder zurück kann Sinn machen, aber man sollte sich da nicht am Kurs orientieren, sonder ausschließlich an der Ratio.

Bei einer Ratio über 100 Gold in Silber tauschen, weil man viel Silber fürs Gold bekommt und bei einer niedrigen Ratio um die 50 Silber in Gold tauschen, weil man relativ wenig Silber fürs Gold braucht.

Jetzt bei einer Ratio von 57,21 Gold in Silber zu tauschen erscheint mir strategisch nicht clever.

Denn das ist die niedrigste Ratio, die wir in den letzten 10 Jahren hatten.
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Kolibri
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Kolibri »

Für einen 250 gr. Goldbarren bekomme ich heute 30500€ vom Händler.
1 kg Barren Silber kostet heute 2719€.
Für die 30500€ bekomme ich 11,21 Barren.
Für die 11,21 Barren zahlt der Händler je 2151€ zusammen 24128€.
Um den Einstiegspreis von 30500€ zu erhalten muß Silber schon 25% steigen,dann habe ich noch keinen Cent Rendite.
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joee78
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von joee78 »

Ja die Mehrwertsteuer ist beim Silber halt das größte Problem. Der Kurs muss also erstmal um mindestens 19 % steigen, damit sich der Kauf amortisiert hat, das haste beim Gold nicht.

Vielen Dank für die Einschätzungen, werds glaub ich lassen …
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Schubidu
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Schubidu »

ninteno hat geschrieben: 26.12.2025, 22:43 Historischer Tag im Silber auf den die User hier seit 15 -20 Jahre warten nd hier haben die Mods den Thread im Forum wegen Kindergarten geschlossen. Lächerlich.
Macht doch einfach zu.
Heute wurde von den Mods der Thread "Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 8" eröffnet.

viewtopic.php?f=31&t=21180&p=721695#p721695
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Argentum Amicum
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Argentum Amicum »

Ich finde die Diskussionen hier total spannend und ich mag es vor allem, wenn wir alle auf Augenhöhe miteinander umgehen, völlig unabhängig vom eigenen Geldbeutel oder vom Hintergrund, wo wir uns gerade befinden (beruflich, finanziell, Alter, Lebensplanung etc.).

Die hier geäußerten Gedanken und Themen zeigen auf, dass es kaum eine Rolle spielt, wieviel Gold, Silber, Platin ein jeder von uns zusammengetragen hat. Denn letztlich haben wir alle so ziemlich die gleichen Themen, die uns umtreiben (Kursentwicklungen, politische und wirtschaftliche Entwicklungen, wann verkaufen, wann kaufen usw.) daher ist es auch kaum von Relevanz, wer mehr hat als ein anderer, oder wer eben weniger hat.

Manche mögen meinen über viele Jahre zusammengetragenen Bestand vielleicht als "viel" empfinden, ich selbst denke jedoch, es ist lächerlich wenig, wenn ich höre, was so manch einer hat.

Da kommt bspw. auf einer Weiterbildung ein mir langjährig bekannter Investor auf mich zu und sagt: "Du kennst Dich doch gut mit Edelmetallen aus und investierst selbst in diesem Bereich."
Ich bestätigte das.
"Du, ich habe schon vor über 15 Jahren ‚einige‘ Kilobarren gekauft und möchte diese bei dem mittlerweile hohen Goldpreis verkaufen und damit die Restschulden meiner Immobilien tilgen."
"Okay", sagte ich, "über wie viele Kilobarren sprechen wir denn gerade?"
Er sagte (und ich muss immer noch schlucken, wenn ich an diese Szene denke) "Ich könnte Dir 100 Kilobarren anbieten." und schaute mich hoffnungsvoll an.

Das müsste irgendwann im Februar 2024 gewesen sein, auf jeden Fall hatten wir damals einen Kilopreis von rund 60.000 Euro.

Ich erklärte ihm, dass das ja rund 6 Millionen Euro wären und ich dafür leider nicht zur Verfügung stehe, weil mir dieses "Konvolut" leider wesentlich zu groß sei und ich auch nicht in der Liga spielen würde, dass ich „mal eben“ 6 Millionen Euro für 100 Goldbarren liquide auf meinem Konto liegen habe.
Natürlich wusste er genau, was die Barren wert waren, das war für ihn lediglich „keine große Sache“ im Vergleich zu seinem Immobilienbestand von deutlich über 30 Millionen Euro.
Habe ihm dann empfohlen, mit seinem Vorhaben zu einem der größeren Edelmetallhäuser zu gehen, da ich weder die Größenordnung von 6 Mio. € abbilden konnte, noch überhaupt einen einzigen Kilobarren in Gold kaufen würde, weil mir diese aufgrund der hohen Stückelung ohnehin nicht fungibel genug sind, um die mal eben an einen Privatanleger zu veräußern, wenn ich etwas Liquidität benötige.

100 meiner Lieblingsmünzen (20 Franken Vreneli) oder 100 Sovereign auf einen Schlag zu kaufen, das wäre ja machbar für mich gewesen und auch meine bevorzugte Stückelung, aber 100 Kilo Goldbarren, das ist eine komplett andere Liga.

Anekdote am Rande: Im Nachhinein bzw. aus heutiger Sicht wäre es natürlich ein toller Schachzug gewesen, die Barren mit Kredit zu kaufen und diese heute, nach knapp 2 Jahren Haltedauer im Privatbestand zum doppelten Preis mit steuerfreiem Veräußerungsgewinn abzugeben, aber leider hatte ich gerade weder Grundschulden in dieser Höhe zur Absicherung eines solchen Kredits frei noch stand mir der Besitz der allwissenden Glaskugel zur Verfügung.

Mit diesem Erlebnis möchte ich aufzeigen, dass das was für uns vielleicht „viel“ ist, für manch andere „nichts Besonderes“ oder „keine große Sache“ darstellt.
Also fühlt euch wohl mit exakt der Menge an Gold, Silber und Platin, die ihr erwerben konntet und damit habt ihr auf jeden Fall mehr als die Mitbürger, die vielleicht außer einen kleinen Kette, möglicherweise gar nichts aus Edelmetallen besitzen und für die das auch kein Thema ist.


Übrigens bin ich sehr gespannt, was mit den EM-Kursen am Montag geschieht, wenn alle Börsen wieder geöffnet sind.
Viele Grüße
Argentum Amicum
foxele
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von foxele »

@Argentum Amicum

Genauso sieht es aus.
In einem Forum sollte es egal sein wer was hat.
Der eine hat weniger, der andere viel und trotzdem sollte auf Augenhöhe kommuniziert werden.
Nur leider gibt es in Foren, genau wie im richtigen Leben, immer einige die meinen sich damit profilieren zu müssen.
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Dr. Metall
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Dr. Metall »

Zum Thema Besitz ein schönes Video https://youtu.be/65Cd7_DZyeM?si=Mw4pbEW6BMcJgwUm

Ich denke, wir besitzen insgesamt mehr als die breite Masse. Einige sind länger dabei und haben ganz andere finanzielle Voraussetzungen und Hintergründe. Sie sollten nicht der Maßstab sein, für mich sind sie es nicht.

Trotzdem finde ich es beeindruckend, dass viele von ihnen ihr Geld physische Edelmetalle investiert haben. Das gibt einem eine sehr große Sicherheit, schön anzusehen ist so etwas dazu auch.
Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist das beste Edelmetall?
popeinnot
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von popeinnot »

joee78 hat geschrieben: 27.12.2025, 18:02 Ja die Mehrwertsteuer ist beim Silber halt das größte Problem. Der Kurs muss also erstmal um mindestens 19 % steigen, damit sich der Kauf amortisiert hat, das haste beim Gold nicht.
Diese gern genommene Aussage ist so pauschal wie falsch, denn der Spread bei Händlern ist nicht so groß. Korrekt ist, man macht durch die Tauscherei immer wieder mal Verlust, er bewegt sich jedoch eher in der Range um 10%, denn je nach Angebot und Nachfrage ist der Preis nicht immer Spot + Aufgeld + MwSt. sondern bei weniger Nachfrage auch darunter, und die Händler bezahlen teils auch Spot + 5...12%. Solange man ergo nicht stets zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kauft und verkauft, ist die Differenz deutlich geringer als 19%.

Bei Pt, Pd und anderen eher exotischen Metallen sieht die Sache hingegen etwas anders aus, hier sind sogar locker 25...30% drin. Das Timing ist dort wesentlich wichtiger als bei Ag, man sollte schon relativ genau wissen was man tut, ansonsten ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Mit ein Grund warum Viele die Finger von derlei Exoten lassen...

Aber es stimmt, momentan ist definitiv kein guter Zeitpunkt mehr um Au in Ag zu tauschen. Noch gut 10 Punkte in der Ratio weniger und Einige werden wieder Ag zurück in Au tauschen, denn 1:40 ist eine ziemliche Schallmauer. Was nicht heißt, dass sie in der Euphorie nicht noch tiefer stürzt, daher würde ich mir immer noch einen Teil Au übrig lassen und auf <1:25 hoffen. Daher immer kleine Stückelungen bei Au um in Tranchen verkaufen zu können. 250g Barren sind ein ziemliches Brett, also eher etwas für relativ Vermögende, die 3 kg oder gar deutlich mehr Au besitzen. Glückwunsch an Jeden der so viel EM besitzt!
Rhenanus
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Rhenanus »

Wer einen Wiener Phil. 1 oz Platin beim "Belgier" kauft und den Ankaufspreis von Lohmann davon abzieht, hat eine Differenz von 269 Euro, dass sind knapp 11%. Nicht nur der Zeitpunkt ist entscheidend, sondern auch die Quelle, die evtl. im Ausland liegt.
Ich habe vor Jahren meine Silberverkäufe in Platin investiert (800-950 Euro Kaufpreise) und 90% beim Belgier erworben. Die schlechten Kritiken mit verschwundenen Paketen und stark gestiegene Versandkosten setzten weitgehend erst danach ein. Hätte ich das Silber behalten und würde erst heute verkaufen, wäre der momentane Buchgewinn bei Silber größer, aber ich habe gerne mehrere Standbeine.
foxele
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von foxele »

Platin oder Palladium war für mich nie ein Thema.
Habe da immer einen Bogen herum gemacht.
Betrachte diese mehr als Holzbein statt Standbein.
Sind einfach nicht so flexibel wie AU oder AG handelbar.
Teuer im Ankauf, Nachfrage im normalen Leben fast 0.
Vom steuerlichen Gesichtspunkt eh uninteressant.
Hannoveraner
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Hannoveraner »

Rhenanus hat geschrieben: 28.12.2025, 09:00 Wer einen Wiener Phil. 1 oz Platin beim "Belgier" kauft und den Ankaufspreis von Lohmann davon abzieht, hat eine Differenz von 269 Euro, dass sind knapp 11%. Nicht nur der Zeitpunkt ist entscheidend, sondern auch die Quelle, die evtl. im Ausland liegt.
Ich habe vor Jahren meine Silberverkäufe in Platin investiert (800-950 Euro Kaufpreise) und 90% beim Belgier erworben. Die schlechten Kritiken mit verschwundenen Paketen und stark gestiegene Versandkosten setzten weitgehend erst danach ein. Hätte ich das Silber behalten und würde erst heute verkaufen, wäre der momentane Buchgewinn bei Silber größer, aber ich habe gerne mehrere Standbeine.
Wer den Belgier beobachtet, findet immer wieder Angebote bei denen du sogar gleich mit Gewinn über die Gold.de Händler verkaufen kannst.

Das hatte ich Anfang Dezember im Schnäppchen Thread gepostet.
Der Belgier bietet 1 Kg Lunar3 Drache 2024 für 1789€
Bestes Ankaufangebot Gold.de 1838€

Wenn zu dem Zeitpunkt jemand 250g Gold verkauft und in diesen Lunar gesteckt hätte, dann könntest du die jetzt für 2349€ verkaufen.

Die 250g Gold zurückkaufen und hättest noch einige an Gewinn gehabt.


Von daher ist der Ursprungsgedanke rückblickend nicht so schlecht.

Betrachtet man das Silber extrem volatil ist. Dann ist so ein Deal doch hoch.
Die Gold Silber Ratio mit ihrem Tief mitbetrachtet würde ich eher abraten.

Solche Deals wie das beim Belgier findet man immer wieder.
Kommt es zu einem stärkeren Rücksetzer, findet man dann zudem so ein Deal. Hat auch noch den einen oder anderen 250 Gold Barren im Schrank. Hat Lust zum Zocken.
Warum nicht?
Rhenanus
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Re: Goldkurs - Ausbruch oder Rückfall

Beitrag von Rhenanus »

foxele hat geschrieben: 28.12.2025, 09:55 Platin oder Palladium war für mich nie ein Thema.
Habe da immer einen Bogen herum gemacht.
Hier hätte es enden sollen. Si tacuisses ...
foxele hat geschrieben: 28.12.2025, 09:55 Betrachte diese mehr als Holzbein statt Standbein.
Sind einfach nicht so flexibel wie AU oder AG handelbar.
Teuer im Ankauf, Nachfrage im normalen Leben fast 0.
Vom steuerlichen Gesichtspunkt eh uninteressant.
Der Beinamputierte freut sich neben seinem Standbein auch über ein Holzbein. Der (angebliche) Nachteil muss ja nicht für alle gelten. Wenn ich innerhalb von ein paar Jahren mit einem Investment 100-150% Gewinn erziele, sehe ich das als Standbein.

Für Platin und Palladium werden für viele Münzen oder Barren auf gold.de Ankaufspreise ausgewiesen. Da gibt es dann je Münze problemlos 10 bis 20 Händler mit Ankaufspreisen. Man muss das Forum als Küchentischverkaufsplattform ja nicht mit Ausschließlichkeitscharakter sehen.

Palladium und Platin haben einen Steuersatz wie Silber. Was heißt denn dann "teuer im Ankauf"? Nachfrage im normalen Leben: Wie oben schon festgestellt, kaufen Händler Platin gerne an. Es gibt somit wohl eine gewisse Nachfrage. Offensichtlich zählt der reguläre Edelmetallhandel für dich nicht zum normalen Leben, wenn die Nachfrage in deiner Lebenswirklichkeit gleich 0 ist. Wie beim Silber verkaufen auch bei Platin Leute unter Händlerpreis.

Steuerlicher Gesichtspunkt: s.o. Silber - ich lerne somit, dass Silber vom steuerlichen Gesichtspunkt uninteressant ist.
Für einen Platin Lunar III Tiger zahlen die Händler einen Aufpreis von über 20% auf den Platinspot, für andere Bullion gibt es oft 7-10%. Und wenn man sich mal den Kurs anschaut über längere Zeiträume, dann sieht es bei Palladium z.B. gar nicht schlecht aus. Von 2011 bis 2017 kostete Palladium ca. 700 Euro / oz, bis 2020 hatte sich der Preis mehr als verdreifacht und blieb auf diesem Hoch ca. 2 Jahre (zwischenzeitlich Preis vervierfacht). Sorry, bestimmt wieder eine gefälschte Statistisk ...
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