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Altersvorsorge

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marco11111
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon marco11111 » 09.10.2019, 11:54

Das passt, gerade nach Aurifes Ausführungen zum Schulsystem, ganz gut hierher:

https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/deutschland-verdummt-narzissten-und-egozentriker-sprengen-gesellschaft-warum-wir-jetzt-gegensteuern-muessen_id_10779932.html

Interessanter Auszug:

"Das Problem beginnt weiter oben. Vor etwa 20 Jahren wurde das Bildungswesen umgekrempelt – leider zum Schlechten. Auf Betreiben der OECD und von Ideologen wurde über die Bildungspolitiker an den Lehrern und Eltern vorbei das autonome Lernen durchgesetzt. Das Kind soll im Kindergarten aussuchen, in welchen Raum es geht und was es macht. In der Schule soll das Kind sich möglichst viel selbst beibringen. Diese Vorstellungen wurden nie auf ihre Wirksamkeit hin untersucht.

Wenn ein Mediziner eine neue Behandlungsmethode entwickelt, muss diese mehrfach gegengetestet werden. Hat man allerdings im Bildungswesen eine neue Idee, wird sie mit all ihren Folgen für die Kinder einfach umgesetzt."

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Tykon
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Tykon » 09.10.2019, 12:29

Hannoveraner hat geschrieben:Das passt doch zu gestern
50 Mrd fehlen 2040 um den Krankenkassen Part der Party zu bezahlen
https://www.google.de/amp/s/www.epochti ... 7.html/amp

Schlechte Prognosen für das Jahr 2040 laufen bei mir unter der Überschrift „Panikmache“. Nichts wo ich auch nur einen Gedanken dran verschwenden würde.

Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 09.10.2019, 12:55

Tykon hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:Das passt doch zu gestern
50 Mrd fehlen 2040 um den Krankenkassen Part der Party zu bezahlen
https://www.google.de/amp/s/www.epochti ... 7.html/amp

Schlechte Prognosen für das Jahr 2040 laufen bei mir unter der Überschrift „Panikmache“.Nichts wo ich auch nur einen Gedanken dran verschwenden würde.


Jeder sollte sich über solche Entwicklungen Gedanken machen und für sich selbst entscheiden wie es für Ihn weitergeht.
Ob es noch das System ist das er möchte oder nicht. Sich ggf. engagieren oder nicht
Man kann aber auch wegsehen
So kommt man gut und einfach durchs Leben
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Zuletzt geändert von Hannoveraner am 09.10.2019, 13:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Alteisen1965
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Alteisen1965 » 09.10.2019, 13:04

lifesgood hat geschrieben:Ich hatte ja geschrieben, dass es nicht mein Weg wäre, schon alleine, weil ich es nicht mit meinem Selbstverständnis vereinbaren könnte aufs Arbeitsamt zu gehen.


Das habe ich ja auch genauso aufgefasst.
Wenn ich den Anschein erweckt habe, daß es anders ist, dann bitte smilie_13 .

Allein das Verständnis/die Nachvollziehbarkeit kann ich (für mich) halt nicht teilen.
Sollte aber keinen Grabenkrieg auslösen, oder...? :D
Ich weiß, was ich weiß, und ich sage, was ich sage. Das muss nicht zwangsläufig gleichzeitig stattfinden...

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Tykon
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Tykon » 09.10.2019, 13:24

Hannoveraner hat geschrieben:
Tykon hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:Das passt doch zu gestern
50 Mrd fehlen 2040 um den Krankenkassen Part der Party zu bezahlen
https://www.google.de/amp/s/www.epochti ... 7.html/amp

Schlechte Prognosen für das Jahr 2040 laufen bei mir unter der Überschrift „Panikmache“.Nichts wo ich auch nur einen Gedanken dran verschwenden würde.


Jeder sollte sich über solche Entwicklungen Gedanken machen und für sich selbst entscheiden wie es für Ihn weitergeht.
Ob es noch das System ist das er möchte oder nicht. Sich ggf. engagieren oder nicht
Man kann aber auch wegsehen
So kommt man gut und einfach durchs Leben
smilie_09

Völlig korrekt. Ich habe an dem System auch nichts grundsätzliches auszusetzen. Und selbst wenn, könnte man sich dem ja nicht entziehen, da es kein anderes System gibt.

Ohne Zweifel gibt es Optimierungsbedarf und auch entsprechende Möglichkeiten, die leider nicht genutzt werden.

Robbert
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Robbert » 09.10.2019, 15:02

Hannoveraner,

Du wirst wissen, ich ziehe vor jedem den Hut, der seine Lebensgestaltung aktiv und eigenverantwortlich in die Hand nimmt.

Es ist zwar immer Quark, von anderen gesagt zu bekommen wie Du was zu machen hast, aber trotzdem meine Bedenken zu Deinen / euren anstehenden Plaenen ...

...der Sohnemann kann bis zum Erreichen des 25. Lebensjahr bzw. einer abgeschlossenen Berufsausbildung noch ein enormer Kostenfaktor sein

...Deine Gedanken evtl. ueber die private KV Deiner Frau abgedeckt zu sein sehe ich sehr kritisch, insbesondere dann wenn aus welchen Gruenden auch immer ein Wechsel zurueck in die GKV erfolgen soll (in Deinem Alter dann so gut wie ausgeschlossen!)

...der groesste Unsicherheitsfaktor ist Deine Frau (entschuldige die Formulierung, aber wenn Du mit Wahrscheinlichkeiten, dem Versicherungswesen u. Mathe vertraut bist, wirst Du das "abkoennen"), soll heissen, eine (theoretisch moegliche) Scheidung ist selten umsonst

...unwohl fuehlen wuerde ich mich des weiteren mit der Kuendigung des Arbeitsplatzes bei einer noch nicht vollends abbezahlten Immo

Deine Plaene zum vorzeitigen Ruhestand sind irgendwo ehrenvoll, nicht zuletzt basieren sie ja wohl auch auf solidem Zahlenwerks. Sich allerdings verfrueht aus dem Arbeitsleben zurueckzuziehen und dann nicht einmal 6 Wochen Sued-Frankreich mit dem Womo sich "leisten" koennen, weil Du noch beim Amt wg ALG nicht abkoemmlich bist, hmm, das macht nicht frei sondern befangen.

Viel Erfolg, robbert
"The presence of those seeking the truth is infinitely to be preferred to the presence of those who think they've found it." Terry Pratchett

Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 09.10.2019, 15:34

Hallo Robbert,

ich hab das Thema ja angebracht.
Von daher freue ich mich über jeden Gedankengang. Hab auch schon vieles mitgenommen und per PN 2 sehr detaillierte Unterhaltungen die mir auch helfen Klarheit zu bekommen.
Letztendlich sind jetzt noch Gedankengänge und ich habe 5-6 Jahre Zeit bis zur finalen Entscheidung.
Da kann noch extrem viel passieren.
Auch solches wie von dir beschreiben
Wir sind beide gesetzlich KV, von daher ist alles Klasse.
Scheidung Frau mag ich gar nicht dran denken.
Bisher waren die ersten fast 25 Jahre klasse und wir haben die gleichen Ziele im Leben.
Ohne Sie wird es schwieriger, da wir mit Ihrem Gehalt rechnen.

Das Thema Sohn ist extrem wichtig. In 5-6 Jahren ist das aber auch klarer zu planen.

Mein Haus ist Ende des Jahres bezahlt, von daher kein Problem. Das Haus spielt in den Berechnungen keine Rolle und ist Notreserve.

Vom Amt werde ich 1 Jahr nicht abkömmlich sein. Wenn es kein Geld mehr gibt, bin ich da freier,
Es sollen ja auch mind. 2 mal 6 Wochen Südfrankreich und einige Kurztrips werden. Vielleicht auch mal ein Sabattjahr. Beides geht bei den Arbeitsmodellen meiner Frau

Meine größte Sorge ist: wie leg ich das Geld sicher an? Ein Aktien oder EM Crash wäre unschön.
Bleibt fast nur Tagesgeld und Co
Oder onlinbroker mit automatischen VK wenn es runter geht

Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 09.10.2019, 17:26

Ich weiß nicht wo ich das sonst schreiben soll.
Passt hier da man durch so etwas wieder einmal mehr bewusst wird wie wichtiges es ist im hier und jetzt zu leben

In stillen Gedenken an die Opfer des heutigen Anschlages auf die Synagoge in Halle.
Bin selber größer Israel Fan und der jüdischen Gemeinde vor Ort eng verbunden. War auch zu Jom Kippur in Israel und weiß um die Bedeutung. Ich bin fassungslos über diesen Anschlag an Jom Kippur
Anbei eine meiner Lieblingsmünzen die zu Hause auf dem Schreibtisch liegt. Passender denn je.
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bestone
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon bestone » 09.10.2019, 17:35

Ich muss mich in die Diskussion als Betroffener einmal einschalten.

Meine Altersvorsorge steht so ziemlich, obwohl ich diese neu justieren musste.

Nach 41 Jahren (davon 31 Jahre im gleichen Betrieb) im Großhandel/Logistikbereich wurde ich wegen einer Betriebsschließung zum 01.01.2019 arbeitslos. Ich konnte mir damals gut vorstellen bei meinem Ex-Arbeitgeber auch bis zur Rente zu arbeiten. Wobei ich die letzten Jahre vor der Rente auf Altersteilzeit spekuliert hatte. Wurde leider nichts. Ich hätte an den neuen Standort mitgehen können, was ich jedoch aus diversen Gründen nicht tat. Im Nachhinein muss ich sagen Gott sei Dank, da der Hauptkunde nun zerschlagen wird und auch der neue Standort nicht weiss wie es weitergeht.

Nun bin ich arbeitslos und muss sagen nach 41 Jahren im Berufsleben ist das nicht so angenehm, auch nicht wie man dort behandelt wird. Aktuell suche ich einen neuen Job und muss feststellen selbst wenn man die entsprechende Expertise hat und auch willens ist, ist es nicht so einfach. Wahrscheinlich muss ich deutliche Abstriche machen. Unter dem Arbeitslosengeld (aktuell recht hoch) werde ich aber vorerst nichts annehmen.

Ich weiss ja nicht wie es in anderen Branchen aussieht, aber im Handel/Logistik ist es in den letzten Jahre ein reiner Verdrängungswettbewerb. Billig schlägt Qualität, ganz besonders auch bei den Arbeitsplätzen. Die Arbeitgeber erfinden immer wieder neue Absurditäten und die Politik lässt das zu und fördert es sogar, die Gewerkschaften schnarchen.
1990 war der Erste Einschnitt, hier wurden die Ostdeutschen Bürger ausgenutzt und das Lohnniveau sank, es folgten 1995 die Russlanddeutschen, nach den Balkankriegen im Jahr 2000 die Kroaten und auch Polen, seit neuem nun die "Fachkräfte" aus Syrien, Irak, Eritrea, Ghana usw.
Nicht falsch verstehen, es sind hier teilweise willige gut arbeitende Menschen dabei, aber sie werden gnadenlos ausgenutzt. Probleme entstehen aber trotzdem sei es sprachlich, kulturell oder religiös. Die Sitten verrohen in den Lägern trotz propagierten und zur Schau gestellten offenheit der Firmen. Seit ca. 2005 explodieren die Leasingarbeitnehmer. Diese werden zu den jeweiligen Schichten aus allen Himmelsrichtungen angekarrt und wie gesagt ausgenutzt. Die neuen Gesetze zum Schutz der Arbeiter total umgangen, da hier die Politik natürlich Schlupflöcher lies.
Das ist keine Propaganda oder Populismus, es ist die Wirklichkeit !

Nun zurück zum Thema Altersvorsorge:
Ich werde nun 57, bin ganz gut abgesichert, aber es ist nur schwer möglich komplett den Stecker zu ziehen. Ich beabsichtige nicht mein hart erarbeitetes Erspartes dafür zu nutzen die Lücke bis zur Rente zu schließen.
Mein Plan ist zuerst die 45 Beitragsjahre voll zu machen um dann mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen zu können. Hierbei zählt die aktuelle Arbeitslosigkeit und ich habe nun 42 Jahre voll (die letzen beiden Jahre vor der Rente zählen dagegen nicht zur Erhöhung der Beitragsjahre). Nun möchte ich 3 Jahre im Vollerwerb arbeiten um dann zu reduzieren (Vorrang) oder eben, sollte sich nichts vernünftiges ergeben, mit 60+ komplett aussteigen. Wenn ich dazu erneut Arbeitslosenzeit in Anspruch nehmen muss, ist das eben so und ich fühle mich dabei keinesfalls als Sozialschmarotzer.

Ich kann Hannoveraner gut verstehen, denn Lebenszeit ist begrenzt gerade die in welcher wir noch etwas unternehmen können. Ich denke auch das sein Weg machbar ist. Jedoch sind die Jahre bis zu Rente und das dazu benötigte Kapital nicht zu unterschätzen.
Viele Grüße
bestone

san agustin
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon san agustin » 09.10.2019, 19:53

bestone hat geschrieben:...........

............. wurde ich wegen einer Betriebsschließung zum 01.01.2019 arbeitslos. I


............


Mein Plan ist zuerst die 45 Beitragsjahre voll zu machen um dann mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen zu können. Hierbei zählt die aktuelle Arbeitslosigkeit und ich habe nun 42 Jahre voll (die letzen beiden Jahre vor der Rente zählen dagegen nicht zur Erhöhung der Beitragsjahre). Nun möchte ich 3 Jahre im Vollerwerb arbeiten um dann zu reduzieren (Vorrang) oder eben, sollte sich nichts vernünftiges ergeben, mit 60+ komplett aussteigen. Wenn ich dazu erneut Arbeitslosenzeit in Anspruch nehmen muss, ist das eben so und ich fühle mich dabei keinesfalls als Sozialschmarotzer.



sehe ich genau so, bestone smilie_01
Du brauchst dich nicht zu schämen die Arbeitslosenzeit nach 40 Jahren Einzahlung in Anspruch zu nehmen

nur: fällst Du nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit nicht ins Hartz IV ?
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

puffi
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon puffi » 09.10.2019, 20:13

@san: ja
@Hannoveraner und bestone:

Ich wünsch euch alles Glück bei euren Vorhaben und da ich dies ähnlich schon durchgemacht habe, allerdings mit jüngeren Jahren und ich bin jetzt älter als ihr, kann ich euch nur eines raten: hört auf zu planen und macht es. Nicht erst in x Jahren sondern jetzt. Denn bei allen Planungen und Überlegungen ist nur eines sicher: dass nichts sicher ist und es meist anders kommt als man plant. Dies schließt natürlich nicht aus sich Gedanken zu machen.......

Nochmals alles Glück für euch, ihr werdet es brauchen.

Puffi smilie_24
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Hannoveraner
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Hannoveraner » 09.10.2019, 21:13

@ Puffi
Danke für die Rückmeldung
Lebe im hier und jetzt:)
Wenn der Sohnemann in 3 Jahren das Abi hat denke ich mal intensiver nach ;)
Einen gewissen Lebensstil möchte ich auch haben.
Sollte ich merken es geht früher, werde ich das garantiert machen.
Glück ist wichtig, den Faktor Glück kann man aber minimieren indem man gut plant

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gullaldr
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon gullaldr » 09.10.2019, 22:17

bestone hat geschrieben:Mein Plan ist zuerst die 45 Beitragsjahre voll zu machen um dann mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen zu können. Hierbei zählt die aktuelle Arbeitslosigkeit und ich habe nun 42 Jahre voll (die letzen beiden Jahre vor der Rente zählen dagegen nicht zur Erhöhung der Beitragsjahre). Nun möchte ich 3 Jahre im Vollerwerb arbeiten um dann zu reduzieren (Vorrang) oder eben, sollte sich nichts vernünftiges ergeben, mit 60+ komplett aussteigen.


Wenn es mit der Vollzeittätigkeit nichts mehr werden sollte, besteht für Dich die Möglichkeit, einen 450 Euro-Minijob anzunehmen und Dich über diesen hinsichtlich der Rente zu versichern. Dann bekommst Du zumindest die 45 Jahre voll.

san agustin
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon san agustin » 09.10.2019, 22:26

gullaldr hat geschrieben:
bestone hat geschrieben:Mein Plan ist zuerst die 45 Beitragsjahre voll zu machen um dann mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen zu können. Hierbei zählt die aktuelle Arbeitslosigkeit und ich habe nun 42 Jahre voll (die letzen beiden Jahre vor der Rente zählen dagegen nicht zur Erhöhung der Beitragsjahre). Nun möchte ich 3 Jahre im Vollerwerb arbeiten um dann zu reduzieren (Vorrang) oder eben, sollte sich nichts vernünftiges ergeben, mit 60+ komplett aussteigen.


Wenn es mit der Vollzeittätigkeit nichts mehr werden sollte, besteht für Dich die Möglichkeit, einen 450 Euro-Minijob anzunehmen und Dich über diesen hinsichtlich der Rente zu versichern. Dann bekommst Du zumindest die 45 Jahre voll.


really smilie_08

das habe ich jetzt noch nicht gehört
Du meinst die restlichen 3 Jahre als 450 jobler und dann in Rente - geht sowas ?
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

libelle
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon libelle » 09.10.2019, 22:48

san agustin hat geschrieben:
gullaldr hat geschrieben:
bestone hat geschrieben:Mein Plan ist zuerst die 45 Beitragsjahre voll zu machen um dann mit 64 Jahren und 8 Monaten in Rente gehen zu können. Hierbei zählt die aktuelle Arbeitslosigkeit und ich habe nun 42 Jahre voll (die letzen beiden Jahre vor der Rente zählen dagegen nicht zur Erhöhung der Beitragsjahre). Nun möchte ich 3 Jahre im Vollerwerb arbeiten um dann zu reduzieren (Vorrang) oder eben, sollte sich nichts vernünftiges ergeben, mit 60+ komplett aussteigen.


Wenn es mit der Vollzeittätigkeit nichts mehr werden sollte, besteht für Dich die Möglichkeit, einen 450 Euro-Minijob anzunehmen und Dich über diesen hinsichtlich der Rente zu versichern. Dann bekommst Du zumindest die 45 Jahre voll.


really smilie_08

das habe ich jetzt noch nicht gehört
Du meinst die restlichen 3 Jahre als 450 jobler und dann in Rente - geht sowas ?



Das wäre mir auch neu! 450 € Job dürfte da nicht reichen.

Ein steuerpflichtige Teilzeitstelle müsste es schon sein denke ich, um die 45 Jahre voll zubekommen.


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