Leider hast du recht Hannoveraner, das ist wirklich traurig. Die Gehirnwäsche-Politik hat sehr gute Arbeit geleistet. Anders kann man es nicht sagen.
Wie stellt man sich am besten für das Alter auf? Das ist schwer zu sagen, besonders für jene, die noch viel Arbeitszeit vor sich haben. Edelmetalle halte ich für eine gute und sinnvolle Sache, ebenso eine kleine Immobilie, um mietfrei zu wohnen. Alles Andere ist schwierig vorherzusagen. Ich kann mir leider vorstellen, dass es noch schlimmer kommt (worst case), auch wenn man sich die Frage stellt, was denn noch so viel mehr passieren kann. Die Antwort ist einfach: der mehr oder weniger komplette Zusammenbruch.
Wer kann sich beispielsweise heute noch eine Immobilie leisten? Ich lenke den Blick auf unscheinbare Städte. Da wird es schon schwierig. Wenn ich an Großstädte oder beliebte Städte denke (Köln, Düsseldorf, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Dresden, Karlsruhe, Freiburg), wer kann sich von seinem normalen Arbeitsplatz (Bankangestellte, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, diverse kaufmännische Berufe wie Industriekaufmann, Versicherungskaufleute, Handwerker im Angestelltenverhältnis) noch bezahlbaren Wohnraum in einer (mehr als) soliden Gegend seiner Stadt leisten?
Nicht jeder ist Ingenieur, Informatiker, Arzt oder was auch immer, die breite Masse übt beruflich etwas im unteren bis mittleren Einkommensbereich aus. Ich sehe große Schwierigkeiten auf uns alle zukommen, es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer schlechter.
Wer kann heute noch halbwegs sparen?
Wer kann heute noch mit seiner Familie in den Urlaub ohne ein halbes Vermögen auszugeben?
Viele brauchen einen zweiten Job, um offenbar zu überleben (
https://de.statista.com/infografik/1171 ... -nebenjob/).
Die Wirtschaft läuft alles Andere als florierend:
https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a19 ... l#Comments (mit dem Plus-Abo).
Wie ist das Wirtschaftswachstum aktuell in Deutschland?
Übersicht mit KI
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Das Wirtschaftswachstum in Deutschland befindet sich in einer anhaltenden Stagnationsphase. Nach einem minimalen Plus von 0,2 Prozent im Jahr 2025 erwarten führende Forschungsinstitute und die Bundesregierung für 2026 nur noch ein schwaches Bruttoinlandsprodukt-Wachstum (BIP) von 0,5 bis 0,6 Prozent.
Konjunktur im Überblick:
Wachstumsprognose (2026): ~ 0,5 % bis ~ 0,6 %
Wachstumserwartung (2027): ~ 0,9 %
Wirtschaftsleistung 2025: Rund 4.470 Milliarden Euro
Belastende Faktoren:
Geopolitische Krisen: Die Auswirkungen geopolitischer Konflikte, wie der Iran-Krieg, treiben die Energie- und Rohstoffpreise in die Höhe.
Investitionszurückhaltung & Zinsen: Die Konsumenten sind zurückhaltend und hohe Zinsen verteuern Investitionen.
Standortnachteile: Unternehmen klagen zudem über hohe Energiekosten, Bürokratie und mangelnde Digitalisierung.
Genaue historische Daten sowie detaillierte Quartalszahlen zur gesamtwirtschaftlichen Situation finden Sie im Statistischen Bundesamt. Aktuelle Konjunkturberichte und wirtschaftspolitische Einschätzungen bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Um die Automobil- und Chemieindustrie ist es schlecht bestellt:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... r-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/stellena ... r-100.html
https://chemanager-online.com/de/themen ... hen-chemie
https://www.ifo.de/fakten/2026-02-02/ge ... verbessert
Die Insolvenzen nehmen zu, in 2025 ein neues Rekordjahr innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte (
https://www.wiwo.de/unternehmen/mittels ... 89691.html).
Bei alledem weiß ich ehrlich gesagt nicht, wer wirklich sehr zuversichtlich und mit einem guten Gefühl in die Zukunft blickt.