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Altersvorsorge

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 28.11.2019, 22:09

Respekt, damit stehst Du sehr gut da smilie_01

Ich hab ja erst ein paar Jahre später angefangen zu arbeiten, und bei der Scheidung hatte ich auch gut 350 € Rentenanspruch abgegeben. Zum Glück war meine Ex-Frau immer angemeldet, sonst wäre es noch deutlich mehr gewesen.

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Bumerang » 29.11.2019, 11:57

Ich definiere die Oberen.

Zunächst einmal geht es um Einkommen nicht um Vermögen. Und nein, mir geht es nicht um die Mittelschicht, die abgeben muss. Dass sollte dich klar sein, meine ich.

Also kann das Unternehmerpärchen seine Millionen behalten.

Das Problem ist die Steuervermeidung insb. der Großkonzerne und die Befreiung bestimmter Gruppen von der SV Pflicht.


Deshalb kann das derzeitige Steuermodell auch keine Lösung bieten.

Egal was man innerhalb des Systems macht führt nur zur weiteren Belastung der Mittelschicht. Genau deshalb würde es so aufgesetzt!

Es ist so wie in der Politik. Solange man das System nicht grundsätzlich ändert, passiert nichts.

Wohlstands entstehen durch Konsum bzw Umsatz aus Beteiligungen bzw Geschäft.

Also Abschaffung der ESt auf Arbeit.

Erhöhung der MwSt, gestaffelt, und Abschaffung des legalen Export des Gewinns.

Beispiel. Firma A produziert den Mehrwert in Deutschland, transferiert aber den Gewinn über unechte Lizenzgebühren ins Ausland.

Bei einer GmbH wurde der GF sofort der verdeckten Gewinnausschüttung beschuldigt.


Also nur Gewerbesteuer und MwSt. So wurde man die Personengesellschaften besser stellen.
Gruß

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 29.11.2019, 12:27

Bumerang hat geschrieben:Es ist so wie in der Politik. Solange man das System nicht grundsätzlich ändert, passiert nichts.

Wohlstands entstehen durch Konsum bzw Umsatz aus Beteiligungen bzw Geschäft.

Also Abschaffung der ESt auf Arbeit.

Erhöhung der MwSt, gestaffelt, und Abschaffung des legalen Export des Gewinns.


Bei Abschaffung des legalen Exports auf Gewinn, bin ich vollkommen bei Dir.

Bei einer generellen Abschaffung der Einkommensteuer auf Arbeit und dafür Erhöhung der MWSt. sehe ich das anders.

Bei Mindestlohn liegt das Monatsbrutto bei rund 1.600 € im Monat. Das heißt der ledige Mindestlöhner bezahlt incl. Soli gerade mal 96 € Steuern pro Monat. Beim Geringverdiener mit 2.000 € brutto im Monat wären es 190,33 € Steuerersparnis. Da der Mindestlöhner und der Geringverdieneb keine große Luft zum Sparen haben, fließt das gesamte Einkommen in den Lebensunterhalt. Da ist es fraglich, ob diese 96 € bzw. 190 € mehr überhaupt reichen würden, um die Mehrkosten aus der höheren MWSt. zu kompensieren.

Der ledige Besserverdiener mit 6.000 € brutto würde hingegen an Lohnsteuer und Soli 1.474,89 € sparen, das ist deutlich mehr als ihm Mehrkosten durch die MWSt.-Erhöhung entstehen.

Der ledige Manager mit 50.000 € Monatsbrutto würde gar 21.800 € monatlich an Steuern sparen.

Das heißt der Besserverdiener, könnte mehr sparen als bisher und auf Sparen (auf Geld das man nicht ausgibt fallen ja dann keine Steuern an).

Das heißt im Klartext, diese Forderung würde in der Realität eine Umverteilung von unten zur Mitte oder nach oben bedeuten und wäre dadurch hochgradig unsozial.

Wenn es gerecht werden sollte, insbesondere für die kleinen Leute, dann müßte zum Einen der Gewinn-Export gestoppt werden und zum Anderen die MWSt. erhöht werden.

Bei der Einkommensteuer würde eine deutliche Erhöhung des Grundfreibetrages (z.B. auf 25 k€ pro Jahr - der Mindest- und Niedriglöhner zahlt nichts, der Gutverdiener erst für Einkommen über dem Grundfreibetrag) zur Kompensation der MWSt.-Erhöhung die gerechtere Lösung darstellen.

Zudem sind Steuereinnahmen ja auch nötig, weil durch die höhere MWSt. ja auch Versorgungsleistungen für Bedürftige entsprechend erhöht werden müßten.

Das wäre nebenbei bemerkt, auch gut für die Rentner, weil nur noch bei sehr hohen Renten Steuer fällig würde.

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Turnbeutelvergesser » 29.11.2019, 13:31

Bumerang hat geschrieben:
Das Problem ist die Steuervermeidung insb. der Großkonzerne und die Befreiung bestimmter Gruppen von der SV Pflicht.


Hier liegt der Hase im Pfeffer. Speziell die 'Steueroptimierung' der Großkonzerne ist eine riesen Sauerei. Steuerquoten im einstelligem Bereich bei zig Milliarden Gewinn. Das kann´s nicht sein.

Aber so lange es Länder gibt, die mit niedrigen Steuersätzen Firmen ins Land locken, wird sich daran nichts ändern. Den Firmen kann man es noch nicht einmal übel nehmen. Die handeln im besten Interesse ihrer Eigentümer. Also holt sich´s der Staat bei denen, die nicht mal so ohne weiteres ihren Steuersitz verlegen können.

Eigentlich eine Binsenweisheit. Das wissen auch die in Berlin. Nur ändern wird sich auf absehbare Zeit natürlich nichts. Da werden lieber neue Steuern und Abgaben für die erfunden, die sich deren nicht entziehen können.

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 29.11.2019, 13:39

Traurig aber wahr und alle Umverteilungsfantasien, werden nur diejenigen treffen, die sich nicht legal entziehen können.

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon buntebank » 29.11.2019, 13:50

doll - wenn hier von Umsatzsteuer-Erhoehung gesprochen wird,
hoert sich das fuer mich an,
als ob das Kalb dem Schlachter noch freiwillig das Messer schleift...
(die "Ausgleich-Gedanken" hin oder her ; )

insbesonders als diese "Vorschlaege" (kommt mir so vor)
von Leuten kommen welche "Angst um die Rente" haben -
also klassisches eigene Pfruende sichern - seuftz ...
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

Unendlicher Geld-Nachschub auf: https://www.buntebank.com/

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Bumerang » 29.11.2019, 14:36

Wer heute 100€ ESteuern zahlt, konsumiert nach Abzug der Miete v ca 900€ Davon sicher 400€ Lebensmittel.
Der Satz bleibt, also keine zusätzliche Belastung
Auf die 500 kommen statt 19 eben 30% macht 11% Zusätzlich also 55€. Er sahnt nicht ab, aber spart etwas.

Der Manager mit 6000 Brutto, konsumiert gern.
Was er spart legt er an. Darauf müssen Steuern erhoben werden ( Kapitalsteuern) oder er leiht es Konsumenten, die Mwst zahlen.

Genauso bei dem sicher unterrepräsentierten Manager mit 50K. Seine Kapitaleinkünften dürften hoch sein. Auch der Konsum von Luxusgüter. Er darf wählen, ob Kapitalsteuern oder Konsumsteuern.


Gerade heute kann er aber Kapitaleinkünfte sehr stark Steueroptimieren.
Gruß

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 29.11.2019, 14:53

... von Kapitalsteuern war aber oben noch nicht die Rede ... im Gegenteil, oben hattest Du noch geschrieben "nur Gewerbe- und MWSt." ... smilie_08

Da Du nach eigener Aussage sehr präzise formulierst, muss man davon ausgehen, dass Du nur Gewerbesteuer und MWSt. meinst, wenn Du "nur Gewerbesteuer und MWSt." schreibst.

Natürlich ist der Manager mit 50 k€ mtl. die Ausnahme, aber wenn ich mir ansehe, dass bei Vollzeitbeschäftigten der Durchschnittsbruttolohn bei 3.880 € liegt (Screenshot von destatis im Anhang), dann muss es doch sehr viele geben, die die Vielzahl der Mindest und Niedriglöhner auf einen solchen Durchschnitt hochziehen.

Daher denke ich, dass ein Grundfreibetrag auf Höhe oder knapp unter des Medianeinkommens (liegt bei gut 2.500 € brutto mtl.) die gerechteste und fairste Lösung wäre.

Aber irgendwie scheint buntebank Recht zu haben, dass es wohl nicht um soziale Gerechtigkeit, sondern um eigene Pfründe geht. Bei einem höheren Freibetrag müßtest Du wohl noch Steuern zahlen, bei einer generellen Steuerfreistellung von Arbeit nicht.

Merke: Sozial ist nicht, dass die Anderen zahlen sollen, nur man selbst nicht, sondern dass die wirklich Armen was davon haben ... ;)

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Bumerang » 29.11.2019, 18:13

Ich war unpräzise an der Stelle.

Ich habe mit Gewerbe im weitesten Sinne alles was nicht Arbeit ist gemeint. Die Beteiligungen habe ich explizit genannt. Mieteinnahmen gehören auch dazu. Kursgewinne, auch auf Gold ebenfalls.


Nicht nur ich, sondern Alle abhängig Beschäftigten profitieren. Das ist Sinn der Sache.

Auch Selbständige Personen bzw Personen-Gesellschaften. Der Heizungsbauer mit zwei Angestellten wie auch der selbständige Rechtsanwalt
Nicht aber der Kanzleiinhaber mit 5 Rechtsanwälte als Angestellte. Er kann ein angemessenes Gehalt beziehen, der Rest aber ist zu versteuern.

Ich denke, jetzt ist es klarer.

Die Erhöhung des Freibetrags würde dem mit 1600 auch nur max die 100€ bringen. Der Mittelschicht mehr, aber wer zahlt die Differenz?

Wenn meine Frau und ich 5000 steuerfrei hätten, dann hätte ich ebenfalls viel gewonnen. Sie könnte wohl
verlustfrei Zuhause bleiben.

Irgendwie muss aber jemand zahlen. Nur wer ??


Um die Pfründe geht es per Definition immer. Momentan um die der Reichsten.
Gruß

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 29.11.2019, 18:59

Bumerang hat geschrieben:Nicht aber der Kanzleiinhaber mit 5 Rechtsanwälte als Angestellte. Er kann ein angemessenes Gehalt beziehen, der Rest aber ist zu versteuern.


Das hatten wir schon mal, dass GmbHs vom ersten Euro den Spitzensteuersatz von damals 56% zahlen mußten + Gewerbesteuer.

Was war die Folge? Die Gehälter von mitarbeitenden Gesellschaftern waren extrem hoch und die meisten inhabergeführten GmbHs haben wenig oder gar keinen Gewinn gemacht. Meist wurden auch noch Betriebsaufspaltungen gemacht in eine Gesellschaft, die das Betriebsgebäude verpachtet und eine reine Betriebsgesellschaft. Für einen findigen Steuerberater wäre das keine große Kunst das Ganze annähernd steuerneutral zu gestalten. Und wie Du schon richtig schreibst, irgendwer muss ja zahlen.

Und ich bin da durchaus der Meinung, dass derjenige der deutlich über den reinen Lebenshaltungskosten verdient, für diesen übersteigenden Betrag auch Steuern zahlen kann.

Zudem würde es wohl einer Verfassungsklage nicht standhalten, eine Einkommensart komplett von der Steuer zu befreien - ein höherer Grundfreibetrag, der für alle gilt, wäre da kein Problem.

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Bumerang » 30.11.2019, 07:48

Warum wird eine GmbH gegründet?

Welchen Zweck hat sie bei einer Kanzlei und generell?

Vor allem Steuervorteile neben Risikominimierung, besser gesagt, Abwälzung. Die gäbe es schlicht nicht mehr. Dabei ist es egal ob die Betreiber GmbH oder die Immobilien GmbH die Gewinne einfährt. Sie wären immer zu versteuern. Auch vor der Ausschüttung. Die 56% könnten deutlich unterschritten werden, wenn alle zahlen würden. Vermutlich 30% sogar 25%, als Abgeltungssteuer. Lizenzen, Pacht, Miete an Gesellschaftenund generell sind, sofern sie ins Ausland fließen, nicht absetzbar. Fertig.



Die Gehaltshöhe der GF als maximaler Betrag lässt sich einfach ermittelt. Meinetwegen als großzügiger Freibetrag.

Wo ein Wille, dort ein Weg. Ich wüsste nicht, was da verfassungswidrig wäre.

Die Gleichbehandlung bezieht sich auf Menschen nicht auf Unternehmen und Menschen. Was im übrigen auch heute nicht so ist. Das ist gerade das Problem.

Es gäbe strenggenommen zwei Einkünftearten, aus Arbeit und Kapital im weitesten Sinne. alles was ich nicht selbst erarbeitet habe, hat es mein Kapital getan. Jeder Mensch hat die Möglichkeit zu arbeiten und das ersparte anzulegen bzw damit Geschäfte zu treiben.

Der Mensch hat Rechte, nicht das Kapital!


Was wir hier tun, ist über Möglichkeiten nachzudenken, um zu zeigen dass es sie gibt. Denn ansonsten laufen wir mit Scheuklappen durch die Gegend und nehme nur das wahr, was dadurch vorbestimmt ist.

Das System wurde von Menschen gemacht und kann von Menschen geändert werden. Auch die Verfassung. Passiert auch regelmäßig.

Ich halte Kapitalgesellschaften ohne persönliche Haftung für ein großes Problem! Dass bei einer AG der Kleinaktionär nicht haften soll, leuchtet ein. Aber warum nicht die Großaktionäre??
Gruß

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon lifesgood » 30.11.2019, 09:22

Bumerang hat geschrieben:Die Gleichbehandlung bezieht sich auf Menschen nicht auf Unternehmen und Menschen. Was im übrigen auch heute nicht so ist. Das ist gerade das Problem.


Eben die Gleichbehandlung bezieht sich auf Menschen. Warum soll ein Mensch auf Arbeitseinkünfte keine Steuern zahlen, auf Mieten, Kapitaleinkünfte usw. jedoch schon. Ein höherer, für alle gleicher Freibetrag, wäre hier die gerechtere und auch sozialere Lösung.
Ja, Du hast Recht, Dividenden und Aktiengewinne werden derzeit steuerlich privilegiert. Dagegen bin ich genauso wie Du. Aber Deine Argumentation, sich einerseits über Ungleichheit der Besteuerung aufzuregen und andererseits, die Einkommensart, aus der man selbst seine wesentlichen Einkünfte bezieht, komplett steuerfrei zu fordern, hat etwas Perverses. Sorry, aber Du argumentierst hier weder sachlich noch sozial, sondern nach Deinem eigenen Vorteil.

Und gerade wer wie Du eine Aktienanlage fast als finanziellen Suizid darstellt, müßte ja Verständnis dafür haben, wenn sowas dann günstiger besteuert wird. smilie_10

Ich könnte Dir zig gute Gründe für die Gründung einer GmbH nennen.

Einer wäre eine saubere Trennung von Privat- und Betriebsvermögen, ein anderer eine saubere steuerliche Trennung von beiden Vermögensarten, gerade auch dann wenn eine Firma mehreren Personen gehört. usw. usw.

Das mit der Haftung ist eine Mär, wenn du für eine GmbH ein Darlehen möchtest, für das die GmbH nicht selbst ausreichend Sicherheiten bietet, wird die GmbH dieses Darlehen nicht bekommen. Deshalb haben gerade bei jungen GmbHs häufig die Gesellschafter private Sicherheiten gestellt.

Aber gerade bei einer Kanzlei ist eine GmbH eine gute Gesellschaftsform, um z.B. einen Junior-Partner dann mit einem kleinen Anteil (10% oder so) am Unternehmen zu beteiligen. Das bindet fähige Leute, wenn sie Miteigentümer der Kanzlei sind und motiviert mitunter auch mehr als ein höheres Gehalt. Der oder die Seniorpartner können in dem Verhältnis Anteile abgeben, in dem sie sich zurücknehmen.

Aber egal ...

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Re: Altersvorsorge

Beitragvon buntebank » 30.11.2019, 09:53

naja egal isses ja nich...
und das Arbeit hoeher & offensichtlich wesentlich rigoroser besteuert wird
als Kapital und die damit verbundenen Geld-Verschiebereien is 'ne Sauerei.

haben wir "den Konservativen" zu verdanken - das einige wenige...
und der Rest - also die schlichte Mehrheit ! - schaut in den Ofen...
wollen'se aber alle nich' glauben weil oweh oweh die Eigentumswohnung etc...

Motto - hab' 5 Euro in der Tasche - muessen unbedingt geschuetzt werden seuftz.
GmbH is' schoen... 50 Mille Sicherheit - blaest de die Geschaefte auf ein paar 100 K oder mehr auf,
machst den Laden dicht - Pech fuer alle ehemaligen Geschaeftspartner...
Das mit den Bankkrediten zaehlt dann eher fuer die "ehrlichen" -
wobei die Bank-Finanzierungen auch nicht immer mit rechten Dingen zugehen.
Das soll aber nicht heissen das nicht die meisten GmbHs wohl schon ordentlich
wirtschaften duerften - sonst wuerde ja garnix mehr "funktioneren" ; )

das System ist korrumpiert - wen "alle" nix mehr haben -
isses ein bisschen spaet was zu aendern.
scheinbar geht jedoch die Mehrheit von falschen Annahmen aus,
und denkt "es waere schon irgendwie in Ordnung und richtig..."
isses schon lange nich' mehr -
und falls es es noch nie gewesen sein sollte? -
gibt's natuerlich keinen besseren Zeitpunkt was zu aendern als JETZT B ))

da bin ich mit Bumerang absolut dabei - wie die Zahlen letztendlich ausfallen, was solls -
nur das ewige Festhalten an etwas das nicht gut ist, das nervt und ist irgendwie traurig X (
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 30.11.2019, 10:14

Ist auch ne Art Vorsorge.
Mangel für Alle und Du brauchst Dich nimmer darum sorgen daß Andere mehr haben könnten.

https://www.youtube.com/watch?v=kXl52c611i8

Straati
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Straati » 30.11.2019, 10:38

Ganz schön viel Polemik hier wieder.
Buntebank zu deinen Ausführungen würde ich gern mal die Nachweise sehen.


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