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Hebby
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Re: Löhne

Beitragvon Hebby » 12.06.2017, 20:22

die Ukrainer hier schwarz arbeiten und die Löhne weiter drücken.[/quote]https://forum.silber.de/viewtopic.php?f

Ist immer noch nicht so einfach als Ukrainer hier schwarz zu arbeiten.
Die Medien haben mal wieder was weggelassen.
Das können die gut wen's um die EU geht, mit dem passenden Bild dazu -lauter Fahnenschwingende euphorische Menschen -
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McSilver80
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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon McSilver80 » 12.06.2017, 20:47

@wintertanne
Das sehe ich auch so. Die von Unternehmen und dem Staat genannten Zahlen halte ich für Augenwischerei. Ich sehe das im eigenen Unternehmen. Da wird gerne mal gesagt es gäbe so und so viele offene Stellen, nur besetzt werden die nicht. Das liegt nicht daran das man niemand findet sondern daran das man gar nicht erst groß sucht. Da frage ich mich immer was das soll. In der Produktion hat man dann irgendwann mal einen Aushang gemacht und ratz fatz waren die Stellen besetzt. Da ist noch nicht mal eine Annonce geschaltet worden oder ähnliches. Das es einzelne spezielle Branchen gibt, in denen es tatsächlich einen Mangel gibt, sehe ich ein. Das liegt aber auch an Unternehmen, die gerne nur fertig ausgebildetes Personal haben wollen ohne selbst auszubilden.

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Re: Löhne

Beitragvon Bumerang » 12.06.2017, 22:37

Sapnovela hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Arbeitszeitreduzierung ist unumgänglich. .


... und Rente mit 60? Und wieder ALH?
Gegen solche Ideen sind ja selbst Nahles und Co stramme Neoliberale.


Das sind sie auch. Deshalb schmiert die SPD ab. Außer Sprüche, liefert die SPD nix.
Sapnovela hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Wo sind denn die vielen Offenen Stellen?

Es gibt alleine 700.000 gemeldete offene Stellen bei der Arbeitsagentur und mit Sicherheit noch mal einigd 100.000 die nicht gemeldet worden sind.


Darauf hben schon wintertanne und McSilver80 geantwortet. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. In den letzten 15 Jahren habe ich für 3 Unternehmen gearbeitet. Alle wollten erfahrene Fachleute haben, selbst aber kaum ausgebildet.
Sapnovela hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Das Problem sind nicht die "hohen" Transferleistungen, sondern die gleich "hohen" Löhnen, die auf diesem Niveau in den 26 Jahren gesunken sind.


DAS sage ich die ganze Zeit, nur werden die Netto-Löhne durch die Ausweitung von Sozialausgaben eben nicht steigen, sondern sinken. So viel Geld wie Du umverteilen willst, ist bei den Unternehmen und Arbeitnehmern gar nicht einzusammeln.


Ja, das Ruder zurückdrehen ist schwieriger. Das Paket macht es aber, nicht die einzelnen Maßnahmen. Beiträge erhöhen in Schritten, genauso die Sozialleistungen, das Angebot an Arbeitskräften geht zurück, also steigen die Löhne.

Sapnovela hat geschrieben:Zahlen aus 2016:
Nettowertschöpfung: 2 270 Mrd Euro
Arbeitnehmerentgelt: 1 598 Mrd Euro
Netto-Sozialbeiträge: 643 Mrd Euro

Sehr vereinfachete Rechnung, Annahmen:
- 36 Millionen sozialversicherungspflicht Beschäftigte
- gleichverteiles Alter, zwischen 25 und 65 also 40 Jahre beschäftigt
- Lebenserwartung 80 Jahre, d.h. Rentner im Schnitt 72,5 Jahre
- Sozialleistungen steigen gleichmäßig (Rente mit 60, AH etc)

Rente mit 60 statt 65 bedeutet
--> 1/8 weniger Beschäftigte --> 1/8 weniger Arbeitnehmerentgelt
Arbeitnehmerentgelt sinkt auf 1 398 Mrd Euro
--> 1/3 mehr Rentner --> 1/3 mehr Sozialleistungen
Netto-Sozialbeiträge steigen auf 857 Mrd Euro

Ergebnis: Bei 200 Mrd Euro geringerer Lohnsumme müssen 200 Mrd Euro mehr Sozialabgaben (50:50 Arbeitgeber / Arbeitnehmer) eingesammelt werden. D.h. Firmen und Arbeitnehmern fehlen 400 Mrd für Konsum, Invesitionen und an Gewinnen. Tolles Projekt smilie_11 Ich glaube damit hast Du die Linke links überholt, denn die wollen nur 175 Mrd umverteilen... smilie_12


Die Rechnung ist falsch, wei Sie auf der Annahme beruht, dass alle bis 65 Jährigen eine Arbeit haben. Wir wissen alle, dass das nicht so ist. Also steigen die Sozialleistungen nicht unbedingt sonder heißen anders. Zweitens wird das Geld auch verkonsumiert, nur eben von den Anderen. Vermutlich sogar zu einem größeren Teil. Also werden wieder Gewinne gemacht.

Wie schon mehrfach gesagt, steigen die Löhne aufgrund der Verknappung der Arbeiterzahl.

Umverteilung ist nicht weniger Wirtschaftsleistung, sonder eben anders verteilt. Was dringend notwendig ist.

Natürlich muss die Zeitarbei abgeschafft werden. Sie hat ähnliche Effekte. Da bist du aber dabei. Seltsam.
Gruß

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Re: Löhne

Beitragvon Sapnovela » 13.06.2017, 15:09

Bumerang hat geschrieben:Umverteilung ist nicht weniger Wirtschaftsleistung, sonder eben anders verteilt.


Das stimmt nicht. Rente mit 60, Arbeitszeitverkürzung, AH etc. schaffen keinerlei Wohlstand, das geht nur mit Arbeit (selbständig / angestellt). Sobald Du die Menschen in Rente schickst, schaffen Sie keinen Wohlstand mehr sondern konsumieren nur noch den Wohlstand, den andere erwirtschaftet haben.

Wenn Du Recht hättest, könnte man ja umschwenken und sich statt auf Arbeiten lieber aufs Umverteilen konzentrieren.... wie viel % Arbeit und wie viel % Umvereilung darf´s denn sein?

Bumerang hat geschrieben:Natürlich muss die Zeitarbei abgeschafft werden. Sie hat ähnliche Effekte. Da bist du aber dabei. Seltsam.
.

Nein nicht seltsam, schlicht realistisch geblieben. Es geht nicht um Umverteilung sondern um vernünftigen Lohn für geleistete Arbeit. Zeitarbeit bedeutet niedrigerer Lohn für die gleiche Arbeit, nur weil ein anderer zu erst am Band stand. Zu Gute kommt das primäre den großen Konzernen und deren Festangestellten, sowie deren Lobby aus Gewerkschaften & anderen Sonntagsrednern.

Die Situation mag in 10 Jahren mit fortschreitender Automatisierung anders aussehen, aber jetzt sind Deine Vorschläge reine Sozialromantik und so illusorisch, dass sie niemals einen Realitätstest werden bestehen müssen. Sie diskreditieren vielmehr notwendige Veränderungen wie z.B. bei den Leiharbeitsgesetzen, die zusammen mit den anderen "Ideen" in die linke Spinner-Ecke gestellt werden.

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Re: Löhne

Beitragvon Bumerang » 14.06.2017, 14:47

Sapnovela hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Umverteilung ist nicht weniger Wirtschaftsleistung, sonder eben anders verteilt.


Das stimmt nicht. Rente mit 60, Arbeitszeitverkürzung, AH etc. schaffen keinerlei Wohlstand, das geht nur mit Arbeit ..


Nein, es findet ein Tausch zwischen Arbeitslosen und Rentnern statt. Eine frei gewordene Stelle wird besetzt. Besser ist wenn die Jungen arbeiten und nicht die Alten. Für Alle beteiligten.



Sapnovela hat geschrieben:Wenn Du Recht hättest, könnte man ja umschwenken und sich statt auf Arbeiten lieber aufs Umverteilen konzentrieren.... wie viel % Arbeit und wie viel % Umvereilung darf´s denn sein?


Der Tausch zwischen Arbeitslosen und Rentnern verteilt zunächst nur Arbeit. Also wird nicht weniger produziert. Durch die Verknappung der Arbeitskraft, jedoch noch immer über der Anzahl der offen Stellen, wird keine Stelle offen bleiben, aber die Lohnkosten werden steigen. Also zahlen alle, AG, AN, etwas den Rentnern, die frühere in den Ruhestand gehen können. Die Jungen haben Jobs und sind froh, die Rentner haben genug gearbeitet und haben eine etwas bessere Rente und die AG tragen auch etwas dazu bei. Nennt sich Soziale Marktwirtschaft. Die Wachstumslüge (bei sinkenden Löhnen) sollte inzwischen selbst den neolieberalsten unter uns aufgefallen sein.

Sapnovela hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Natürlich muss die Zeitarbei abgeschafft werden. Sie hat ähnliche Effekte. Da bist du aber dabei. Seltsam.
.

Nein nicht seltsam, schlicht realistisch geblieben. Es geht nicht um Umverteilung sondern um vernünftigen Lohn für geleistete Arbeit. Zeitarbeit bedeutet niedrigerer Lohn für die gleiche Arbeit, nur weil ein anderer zu erst am Band stand. Zu Gute kommt das primäre den großen Konzernen und deren Festangestellten, sowie deren Lobby aus Gewerkschaften & anderen Sonntagsrednern.


Seltsam für mich war, dass du zwar für höhere Löhne durch Abschaffung der Zeitarbeit bist (ich ja auch) aber nicht für höhere Löhne durch Reduzierung der Arbeitslosigkeit in dem die Rentner Platz für die Jungen machen. Ein Paar % Abgaben würden das Richten, die Lohnerhöhungen würden das auf AN Seite kompensieren.


Sapnovela hat geschrieben:Die Situation mag in 10 Jahren mit fortschreitender Automatisierung anders aussehen, aber jetzt sind Deine Vorschläge reine Sozialromantik und so illusorisch, dass sie niemals einen Realitätstest werden bestehen müssen. Sie diskreditieren vielmehr notwendige Veränderungen wie z.B. bei den Leiharbeitsgesetzen, die zusammen mit den anderen "Ideen" in die linke Spinner-Ecke gestellt werden.


Die Realität ist doch die, dass hinter der Abschaffung des Sozialstaates die gleichen Person stecken, die die Leiharbeit eingeführt haben. Warum glaubst Du, dass sie das Eine behalten würden das Andere aber aber aufgeben?

Das kommt im Paket. Wer A sagt wird auch B sagen, da bin ich mir sicher. Doch frage ich mich ob überhaupt jemand A sagen wird?
Gruß

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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon Sapnovela » 14.06.2017, 17:58

Umverteilung von Arbeit... das kann nur bedeuten, dass man Menschen für eine homogene, verteilbare Masse hält. Ich sehe das anders. Arbeit läßt sich nicht umverteilen. Die Einführung der 35 Stunden Woche in den 90ern hat direkt zu erhöhter Arbeistlosigkeit geführt, die Mähr von der Umverteilung war schon damals eine Lachnummer. Frankreich zeigt ebenso, dass es nicht funktioniert. Der Grund ist auch ganz einfach:
Qualifikation, Erfahrung und Einsatzbereitschaft sind schlicht nicht gleichverteilt.

Lt. stat. Bundesamt gibt es aktuell fast 4 Millionen Menschen jenseits der 60, die noch arbeiten. Das sind schon mal mehr, als es aktuell (offizielle) Arbeitslose gibt.
https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Bei Akademikern liegt die Arbeitslosenquote bei unter 2%. Bei den MINT Fächern ist der Anteil nahezu null, ein Ingi der einen Job sucht bekommt in der Regel auch einen, ein Archäologe ggf. nicht. Eine große Reserve gibt es auch nicht mehr, da die Erwerbstätigenquote bei fast 90% liegt und es durchaus Menschen gibt, die nicht (mehr) arbeiten wollen / müssen (Kindererziehung etc.) Es wird also schwer bis unmöglich, die von Dir zwangsverrentnerten Akademiker in den Firmen ad­äquat zu ersetzen.

Dazu kommt noch der geographishe Faktor. Einer Firma in Oberbayern wird es wenig nützen, wenn in Brandenburg ein Arbeitsloser einen Job sucht aber nicht nach Oberbayern umziehen will...

Also ganz plakativ: Weder der syrische Flüchtling aus Essen, noch der arbeitslose Archäologe aus Berlin oder der saisonarbeitslose Abbrecher der Tankwarts-Lehrstelle aus Bremen können den in seiner heidelberger Maschinenbaufirma seit 30 Jahren tätigen Senior-Projektmanager jenseits der 60 ersetzen. Wird der zwangsverrentet findet schlicht und einfach das Projekt nicht statt und x nachgelagerte Leute haben in kürzester Zeit auch keinen Job mehr. Das ist die Realität jenseits warmer Sesselpuperbüros in Großverwaltungen.

Immerhin würdes Du mit Deinen "Visionen" das Problem des deutschen Exportüberschusses lösen. Man ist heute ja schon mit wenig zufrieden. smilie_11

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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon Bumerang » 14.06.2017, 19:17

Na dann sollten wir alle bis 80 arbeiteten, damit lösen wir gleich alle Probleme.

Alles was Du beschreibst, ist auch heute ein Problem und liegt an der "verfehlten" Politik seit den 80-ern.

Lange Öffnungszeiten/Arbeitszeiten, Samstagarbeit, weniger Lohn führen zum Stress, Streit, Scheidung in der Familie, keine Zeit für den Nachwuchs, der entsprechend mit schlechten Voraussetzungen auf der Suche nach den immer weniger werdenden Ausbildungsplätzen kaum noch Chancen hat. Zumal genügend ausgebildete Arbeitslose da sind. Wer will schon in das Humankapital investieren, wenn man sich im Ausland bedienen kann. So führt das Eine zum Anderen.

Vielleicht ist der Kapitalismus (nicht die Freie Marktwirtschaft, die gab es nie) nur ein Märchen, das nur funktioniert, solange neu Märkte erschlossen werden?
Der Osten und die Dritte Welt hat sich verschuldet, um unsere Produkte zu kaufen. Die DDR, falls man sie als Problem entdecken sollte, lag der BRD schon vor 89 auf der Tasche. Mit der Wiedervereinigung (eine bis dahin nie dagewesene Umverteilung!) konnte das Spiel weiter gespielt werden, bis der € eingeführt wurde (eine noch größere Umverteilung). Danach boomte die Deutsche Wirtschaft (die Industrie) erst Recht.

Was jetzt? Holen wir lieber die Türkei in den Euro, bevor wir dem Deutschen mehr in der Tasche gönnen?

Wie selbstzerstörerisch kann man noch sein? Merkt denn hier niemand was gespielt wird? Man vergibt lieber dem Ausland Kredite die es nicht zurückzahlen kann, anstatt die Binnennachfrage zu stärken?

Das ist einfach KRANK und jenseits jeder Ideologie.
Gruß

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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon Sapnovela » 14.06.2017, 20:33

@Bumerang

Ja es ist krank daher ist es das wichtigste, dass man sich auf realistische erste Schritte konzentriert und diese dann auch umsetzt. Keine Ideologie, keine wilden Phantasien, Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Der erste Schritt ist die Zahlung von gleichen Löhnen bei der Leiharbeit. Alles andere kommt später. Dann kann man sehen wie weit man gehen kann. Ich glaube nicht an Umverteilung, aber man wird sehen. smilie_24

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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon Bumerang » 14.06.2017, 20:45

Ich fürchte, es wird nichts passieren. Die Zeitarbeit ist eine viel zu große Errungenschaft der Industrie. Diktaturen zeigen, dass die Belastungsgrenze sehr hoch ist. Ich schaue nach Übersee und weiß, was uns in 10, 15 Jahren blüht.

Bildlich gesprochen, sind Einkaufswägen die von Obdachlosen geschoben werden, so ein Beispiel. Vor 20 Jahren nur aus Filmen bekannt, heute in Frankfurt Realität.

Ideologien werden wohl nur gewaltsam aufgegeben. Monarchie, Kommunismus,Nazionalsozialismus. Kapitalismus folgt. Wir werden es sehen.
Gruß

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jab2
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Re: Altersvorsorge vor dem Finanzkollaps

Beitragvon jab2 » 19.08.2018, 18:48

Prinzessin hat geschrieben:Nun ist es amtlich, Der Finanzkollaps kommt!

http://www.focus.de/finanzen/altersvors ... gn_id=A100

Auch der Michel kann nun lesen was wir schon lange wissen.

Laut "Experten" haben wir noch bis 2020 Zeit unsere Schatzkammern zu füllen.

Na dann, Gute Nacht!


„Epochale Krise ungefähr 2020“ (JF-TV-Interview mit Markus Krall)
https://www.youtube.com/watch?v=GjofVO7aqK8

thesilversurfer
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon thesilversurfer » 12.09.2019, 09:21

500 $ Kursziel entspräche dann bei 1000 Unzen eine halbe Million Dollar smilie_02 das sollte dann für die Rente reichen smilie_01

https://www.goldseiten.de/artikel/42568 ... nheit.html

Frank the tank
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Re: Altersvorsorge

Beitragvon Frank the tank » 12.09.2019, 09:56

Studie: Altersarmut in Deutschland droht deutlich zu wachsen
Aktualisiert am 12. September 2019, 07:58 Uhr

https://web.de/magazine/wirtschaft/stud ... n-34010328

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Donk
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Re: Löhne

Beitragvon Donk » 13.09.2019, 07:35

Bumerang hat geschrieben:Fortsetzung von hier:



Absurd ist zu glauben, dass man ab 60 noch einen Job hat, nur weil es im Gesetz steht! Die angebliche Nachfrage nach älteren qualifiziert AN ist im Großen und Ganzen ein Märchen. Außerdem hindert sie niemand dies zu tun wenn sie es wollen und dringend gebraucht werden, auch über 60 hinaus. Die Allermeisten werden schon ab 55 raus gemobbt.



Das ist eine sehr einseitige Ansicht und ich weiß nicht, wo Du Deine Infos her hast.
In meinem Arbeitsumfeld (IT) werden sehr wohl vermehrt ältere, erfahrene Arbeitnehmer gesucht.
Ich selbst habe gerade mit 55 den Arbeitgeber gewechselt und bin in eine Firma gekommen, wo alle Altersgruppen willkommen sind.
Selbst wenn die Älteren vielleicht geistig nicht mehr so agil sein sollten wie die Jungen, oder noch nicht auf dem allerneuesten Stand sind, können sie den Jungen sehr viel im Umgang mit Kunden, oder schier unlösbaren Aufgaben helfen, da sie deutliche mehr Lebenserfahrung mitbringen.
Diese Erfahrung teile ich mit sehr vielen anderen Bekannten, die in der IT tätig sind.
Ältere Arbeitnehmer sind sehr wohl willkommen, nicht weil es im Gesetz steht, sondern weil man weiß, dass man von ihnen stark profitieren kann.

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Re: Löhne

Beitragvon Muzel » 13.09.2019, 09:08

Donk hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Fortsetzung von hier:
Absurd ist zu glauben, dass man ab 60 noch einen Job hat, nur weil es im Gesetz steht! Die angebliche Nachfrage nach älteren qualifiziert AN ist im Großen und Ganzen ein Märchen. Außerdem hindert sie niemand dies zu tun wenn sie es wollen und dringend gebraucht werden, auch über 60 hinaus. Die Allermeisten werden schon ab 55 raus gemobbt.


Das ist eine sehr einseitige Ansicht und ich weiß nicht, wo Du Deine Infos her hast.
In meinem Arbeitsumfeld (IT) werden sehr wohl vermehrt ältere, erfahrene Arbeitnehmer gesucht.
Ich selbst habe gerade mit 55 den Arbeitgeber gewechselt und bin in eine Firma gekommen, wo alle Altersgruppen willkommen sind.
Selbst wenn die Älteren vielleicht geistig nicht mehr so agil sein sollten wie die Jungen, oder noch nicht auf dem allerneuesten Stand sind, können sie den Jungen sehr viel im Umgang mit Kunden, oder schier unlösbaren Aufgaben helfen, da sie deutliche mehr Lebenserfahrung mitbringen.
Diese Erfahrung teile ich mit sehr vielen anderen Bekannten, die in der IT tätig sind.
Ältere Arbeitnehmer sind sehr wohl willkommen, nicht weil es im Gesetz steht, sondern weil man weiß, dass man von ihnen stark profitieren kann.


Bumerang hat gesagt im Großen und Ganzen. Im Grunde machst du gerade das, was du ihm vorwirfst, nämlich eine EINSEITIGE Sichtweise, in deinem Fall auf den IT-Bereich.
Du kannst doch nicht deine Erfahrungen im IT-Bereich auf die gesamte Arbeitswelt in Deutschland übertragen :shock:
Wir kommen hier wieder zu dem oft zitierten Beispiel des Dachdeckers, Maurers, Fliesenlegers etc... überhaupt all' die Berufe, wo körperliche Tätigkeiten eine Rolle spielen. Diesen Menschen ist es gar nicht möglich bis 67 in ihren Beruf auszuüben, ganz zu schweigen noch länger, wenn des Rentenalter weiter erhöht wird.
Auch kann man nicht erwarten, dass diese Menschen alle umgeschult werden, um dann im Alter z.B. im IT-Bereich oder anderen Bereich zu arbeiten, wo Arbeiter benötigt werden.

Du kannst dich wirklich glücklich schätzen, wenn das bei dir alles so klappt, aber das gilt leider nicht für die große Masse der Älteren, im Gegenteil.

Panik95
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Re: Löhne

Beitragvon Panik95 » 13.09.2019, 15:54

Donk hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Fortsetzung von hier:



Absurd ist zu glauben, dass man ab 60 noch einen Job hat, nur weil es im Gesetz steht! Die angebliche Nachfrage nach älteren qualifiziert AN ist im Großen und Ganzen ein Märchen. Außerdem hindert sie niemand dies zu tun wenn sie es wollen und dringend gebraucht werden, auch über 60 hinaus. Die Allermeisten werden schon ab 55 raus gemobbt.



Das ist eine sehr einseitige Ansicht und ich weiß nicht, wo Du Deine Infos her hast.
In meinem Arbeitsumfeld (IT) werden sehr wohl vermehrt ältere, erfahrene Arbeitnehmer gesucht.
Ich selbst habe gerade mit 55 den Arbeitgeber gewechselt und bin in eine Firma gekommen, wo alle Altersgruppen willkommen sind.
Selbst wenn die Älteren vielleicht geistig nicht mehr so agil sein sollten wie die Jungen, oder noch nicht auf dem allerneuesten Stand sind, können sie den Jungen sehr viel im Umgang mit Kunden, oder schier unlösbaren Aufgaben helfen, da sie deutliche mehr Lebenserfahrung mitbringen.
Diese Erfahrung teile ich mit sehr vielen anderen Bekannten, die in der IT tätig sind.
Ältere Arbeitnehmer sind sehr wohl willkommen, nicht weil es im Gesetz steht, sondern weil man weiß, dass man von ihnen stark profitieren kann.


Ich war vor einigen Jahren in einem Betrieb mit ca.25 Mitarbeitern beschäftigt,zum 50sten Geburtstag gab es einen freundlichen Händedruck ein paar Wochen später die Kündigung,das war dort Standart,egal in welcher Position gearbeitet wurde.
In der Industrie wird das Personal nicht raus gemobbt sondern mit Abfindung ab ca. 63 aufs Arbeitsamt entsorgt.
Älteres qualifiziertes Personal wird vielleicht im Bürobereich gebraucht,in der Regel nur wenn der Betrieb vergessen hat jüngeres Personal auszubilden.
Mit 55 Jahren hast Du noch 10 Arbeitsjahre vor Dir,vielleicht hast Du bis dahin Glück,vielleicht sitzt in 1-2 Jahren ein junger Chinese auf Deinem Stuhl.
Wichtig ist immer fürs Alter rechtzeitig vorzusorgen und sich dann frühstmöglich vom Arbeitsleben verabschieden.


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