Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Schubidu »

Brakteat hat geschrieben: 17.12.2025, 13:20
Manfred1957 hat geschrieben: 17.12.2025, 12:11 Jetzt Silber zu verkaufen finde ich ein wenig früh. Experten gehen davon aus, das der Kurs im nächsten Jahr auf 100 Dollar geht. Dann überlege ich, ob ich einen Teil Silber verkaufe und mit dem Geld in Gold gehe.
Genau das ist die alte Denke: zu glauben, man müsse jetzt verkaufen, weil der Kurs so hoch ist. In dieser Denke ist unser alltägliches Fiatmoney der Maßstab, aber das führt ins Nichts. Wenn ich stattdessen das Silber (oder Gold) selbst als Maßsstab ansetze, dann verkaufe ich natürlich nicht, denn dann tausche ich ja einen eigenen (hohen) Wert gegen etwas Geringwertiges, das Papiergeld. Das macht nur Sinn, wenn ich dieses Papiergeld als Mittel jetzt brauche, um mir etwas Werthaltiges zu kaufen, das ich benötige. Wenn ich nur die Euros haben will, dann hab ich heiße Luft.

Für mich ist es im Moment so, dass ich aufgrund der hohen Preise erstmal keine weiteres Anlagesilber oder Gold kaufe, außer ich gewinne plötzlich im Lotto. Statt teuer aufzustocken, lasse ich meinen Bestand in seinem eigenen Wert steigen und warte ab, wo sich eine Art stabiles Preisplateau bildet. Dann überlege ich erneut, ob ich vielleicht mal wieder aufstocke. Und sollte ich dringend Geld brauchen, bin ich einfach froh, dasss ich vor Jahren dieses geile Zeuch gekauft habe :D
Das hatte ich 2011 auch gelesen, als ich einen Teil meines Bestandes zu 32 €/Oz verkauft hatte. Später konnte ich für das Geld die doppelte Menge zurückkaufen.
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Manfred1957
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Manfred1957 »

Ja, ich bin schon 68 Jahre und in Silber seit 2004. Damals ging es schon rum, das der Euro nix wird. Und Silber fand ich immer geil und damals sehr günstig. Zum Leben habe ich genug Geld mit meiner Rente. Meine Edelmetalle bekommt später mein Enkel, der jetzt fast 7 Jahre ist. Ich hoffe mal, das ich bis zu seinem 18. Geburtstag noch lebe. Die Edelmetalle soll für seine spätere Ausbildung sein.
Hannoveraner
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Hannoveraner »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 13:16
Hannoveraner hat geschrieben: 17.12.2025, 12:53
Momentan verkaufe ich noch nicht, da auch ich von weiterhin steigenden Kursen ausgehe und keine direkte Verwendung habe.
... ich hatte mich ja schon vor einem Weilchen aus logistischen Gründen entschieden, 1/3 meines privaten physischen Silberbestandes abzugeben.

Die Hälfte davon, also 1/6 meines Bestandes habe ich mittlerweile verkauft.

Da ich auch keine Verwendung für das Geld hatte und auch von weiter steigenden Kursen ausgehe, habe ich in den physisch besicherten Wisdomtree Core Physical Silver umgeschichtet.

Das erste mal im April 2025 und dann nochmal bei Verkäufen im Juni und im September 2025.

Dieser Bestand ist mittlerweile über 80% im Plus.

Silber-ETC.jpg

Wenn im April die erste Charge nach 12 Monaten in die Steuerfreiheit läuft, kann ich sie mit Stopp-Loss absichern und schnell auf einen Silberkursrückgang reagieren.

Da werde ich dann auch mit der Umschichtung weitermachen, bis 1/3 des physischen Bestandes verkauft ist.
Vielen Dank für den Hinweis.
Das hast du ja schon öfters hier gepostet und es macht Sinn das immer wieder zu posten, da es eine klasse Alternative ist.

Ich kann mir diese Variante für nächstes Jahr ernsthaft vorstellen.

Warum ist das Steuerfrei? Warum machen das dann nicht mehr Anbieter?
Hannoveraner
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Hannoveraner »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 13:28 ... ich gehe mal davon aus, dass das "1957" in Deinem Nick Dein Geburtsjahr ist.

Dann wärst Du 68 und 5 Jahre älter als ich.

Was bringt es Dir, wenn Dein Silber in einigen Jahren noch deutlich mehr wert ist, Du aber nichts mehr davon hast?

Da ist es doch besser, jetzt ein wenig Gewinne mitzunehmen und das Leben zu genießen so lange man noch fit genug für Reisen usw. ist.

Einem jungen Menschen, der noch Jahrzehnte bis zur Rente hat, würde ich auf jeden Fall empfehlen weiter Bestände aufzubauen.

Aber wenn man mal die 60 überschritten hat, sollte man anfangen umzudenken.
Schau einfach in die Zeitung und schau Dir die Geburtsjahrgänge bei den Todesanzeigen an. Die Einschläge kommen immer näher. Und es muß ja nicht mal zum Schlimmsten kommen, es reicht ein Schlaganfall und die Lebensqualität ist dahin und kein Silber und kein Gold der Welt kann Dir weiterhelfen.

Ich hab mal einen Artikel einer Frau gelesen, die in der Paliativ-Medizin tätig ist. Die Menschen bereuen kurz vor dem Ende nicht das, was sie gemacht haben, sondern das, was sie nicht gemacht haben.

Nur mal zum Drüber Nachdenen ... ;)
Genauso ist es. Ich habe in diesem Jahr 4 Menschen aus meinem privaten und ehem. beruflichen Umfeld verloren. Hier nur die zwischen 49 und 65 „zu früh“ verstorbenen.

Ich kann aber beide Seiten verstehen.
Durch meine gesundheitliche Situation bin ich Frührentner.
Gottseidank habe ich den Absprung rechtzeitig geschafft, so das wir ein gutes und erfülltes Leben führen können.
Gottseidank habe wir auch ein Einkommen und Rücklagen das wir aus monetärer Sicht das Leben so führen können wie wir wollen. Sind aber auch nicht diejenigen die auf die „Kacke“ hauen.

In meiner Übergangsphase vom Berufsleben ins Rentenleben habe ich viele Menschen kennengelernt denen es gesundheitlich so ging wie mir, aber auch viele denen es viel schlechter ging.
Da spielten sich wirkliche Dramen ab.Vieles auf privater Ebene , vieles aus finanzieller Sicht.
Job kann nicht mehr ausgeübt werden. Absturz ins Bürgergeld. Alles über dem Schonvermögen muss aufgebraucht werden bis dieses Geld gezahlt wird . Haus kann nicht mehr finanziert werden usw usw.

Von daher kann ich beide Seiten verstehen.
Lebe im hier und jetzt und spare für Not.
Gerade anonyme EM Bestände sind hier in solchen Notsituationen extrem wichtig.
Von daher kann ich es absolut nachvollziehen warum viele jetzt nicht verkaufen wollen. Da ist es egal ob Rentner oder in Berufsleben.

Zu wissen was einen wirklich glücklich macht hilft da sehr. Zu lernen mit Genuss das Geld für diese Glücklichmacher auszugeben ist oft nicht einfach, wenn man sein Leben gespart hat.
Auch wenn ich immer mehr mit Genuss ausgebe, so ist der Spartrieb noch sehr hoch.
bernsteinzimmer
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von bernsteinzimmer »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 13:29
Brakteat hat geschrieben: 17.12.2025, 13:20
Manfred1957 hat geschrieben: 17.12.2025, 12:11 Jetzt Silber zu verkaufen finde ich ein wenig früh. Experten gehen davon aus, das der Kurs im nächsten Jahr auf 100 Dollar geht. Dann überlege ich, ob ich einen Teil Silber verkaufe und mit dem Geld in Gold gehe.
Genau das ist die alte Denke: zu glauben, man müsse jetzt verkaufen, weil der Kurs so hoch ist. In dieser Denke ist unser alltägliches Fiatmoney der Maßstab, aber das führt ins Nichts. Wenn ich stattdessen das Silber (oder Gold) selbst als Maßsstab ansetze, dann verkaufe ich natürlich nicht, denn dann tausche ich ja einen eigenen (hohen) Wert gegen etwas Geringwertiges, das Papiergeld. Das macht nur Sinn, wenn ich dieses Papiergeld als Mittel jetzt brauche, um mir etwas Werthaltiges zu kaufen, das ich benötige. Wenn ich nur die Euros haben will, dann hab ich heiße Luft.

Für mich ist es im Moment so, dass ich aufgrund der hohen Preise erstmal keine weiteres Anlagesilber oder Gold kaufe, außer ich gewinne plötzlich im Lotto. Statt teuer aufzustocken, lasse ich meinen Bestand in seinem eigenen Wert steigen und warte ab, wo sich eine Art stabiles Preisplateau bildet. Dann überlege ich erneut, ob ich vielleicht mal wieder aufstocke. Und sollte ich dringend Geld brauchen, bin ich einfach froh, dasss ich vor Jahren dieses geile Zeuch gekauft habe :D
Das hatte ich 2011 auch gelesen, als ich einen Teil meines Bestandes zu 32 €/Oz verkauft hatte. Später konnte ich für das Geld die doppelte Menge zurückkaufen.
Genau das ist auch mein Gedanke. Nach wie vor ist auch alles ruhig, den Leuten geht es immer noch zu gut oder wo sieht man "normale" Leute auf die Straßen gehen? Dieser supersteile Anstieg wird auch wieder verkauft werden.
Vornamen deutscher Gruppenvergewaltiger in NRW: Ahmet Alpha, Ayse, Bader, Bayar, Bilal, Burak, Burak, Didar, Evgenij, Furkan, Gamil, Giulio, Hanif, Hasip, Ibrahim, Ismail, Melik, Mihrac, Mirhan, Mohamed, Muhammed...
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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Schubidu »

Hannoveraner hat geschrieben: 17.12.2025, 13:39 Warum ist das Steuerfrei? Warum machen das dann nicht mehr Anbieter?
... einfach mal bei Google A4AE1X steuerfrei eingeben.

Es ist vergleichbar mit XETRA-Gold.

Nachteil, wenn man unter einem Jahr verkauft, gilt es als privates Veräußerungsgeschäft und es gilt der persönliche Steuersatz und nicht die Abschlagsteuer.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Hannoveraner »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 15:33
Hannoveraner hat geschrieben: 17.12.2025, 13:39 Warum ist das Steuerfrei? Warum machen das dann nicht mehr Anbieter?
... einfach mal bei Google A4AE1X steuerfrei eingeben.

Es ist vergleichbar mit XETRA-Gold.

Nachteil, wenn man unter einem Jahr verkauft, gilt es als privates Veräußerungsgeschäft und es gilt der persönliche Steuersatz und nicht die Abschlagsteuer.
Danke, ich beschäftige mich da in den nächsten Tagen mit. Wollte eh einige Münzen mit Sammelcharakter verkaufen. Da kann ich die Erlöse dann dahin schieben.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Matze12 »

Falls bei jemandem die 1 Jahresfrist beim A4AE1X rum ist.
Bitte Testverkauf machen und hier Bescheid geben.
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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Schubidu »

Da werden, wie bei XETRA-Gold keine Steuern einbehalten.

Auch nicht, wenn man unter 1 Jahre Haltefrist verkauft. Denn dann ist es ein privates Veräußerungsgeschäft und muß in der Steuererklärung angegeben werden.

Wenn ich z.B. in der Steuersimulation von Comdirect den Verkauf von 100 St. simuliere, wird keine Steuer abgezogen, obwohl ich sie erst im April 2025 gekauft hatte.
Dateianhänge
Screenshot 2025-12-17 17.15.49.png
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ninteno
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von ninteno »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 13:16
... ich hatte mich ja schon vor einem Weilchen aus logistischen Gründen entschieden, 1/3 meines privaten physischen Silberbestandes abzugeben.

Die Hälfte davon, also 1/6 meines Bestandes habe ich mittlerweile verkauft.

Da ich auch keine Verwendung für das Geld hatte und auch von weiter steigenden Kursen ausgehe, habe ich in den physisch besicherten Wisdomtree Core Physical Silver umgeschichtet.
Ist dass ein ETC ? Unterliegt das Invest dem
Emittentenrisiko, ? ( da ETCs als Schuldverschreibungen ausgegeben werden und nicht zum Sondervermögen gehören)

Hat jemand einen Anteil in einem schweizer Zollfreilager liegen ?. Da könnte man ja schön einfach immer in Abhängigkeit vom GSR umschichten ohne den hinderlichen physischen An- und :Verkauf von Münzen
zu tätigen
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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Schubidu »

Das ist völlig richtig.

Allerdings ist das Risiko durch die physische Besicherung geringer. Und die Kosten liegen eben nur bei 0,19% im Jahr. Da bist Du bei einem Zollfreilager deutlich höher.

Irgendeine Kröte muß man immer schlucken.

Wobei ich die ETCs nicht als Ewigkeitsanlage sehe. Es ist eben der spekulative Anteil meiner Silberbestände, der irgendwann ohnehin wieder abgestoßen wird. Aber eben nicht, solange ich weiter mit steigenden Kursen rechne.

Und wenn's dann soweit ist, ist es mit einem Mausklick weg.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von nordmann_de »

Manfred1957 hat geschrieben: 17.12.2025, 13:17 2011 war eine Spekulationsblase. Heute haben wir den starken Anstieg bei Silber, die Silberknappheit zu verdanken. Und in den nächsten 5 Jahren wird sich das auch nicht ändern. Rücksetzer wird es immer mal wieder geben, wenn große Silberplayer Gewinne mitnehmen. Aber im Grunde wird es bergauf gehen.
smilie_01

Das mit der Knappheit auf Grund des Nachfrageanstiegs sieht man hier im Artikel bei gold.de ähnlich, allerdings etwas ausführlicher erläutert: https://www.gold.de/artikel/silber-unaufhaltbar/
Screenshot 2025-12-17 193834.jpg
Zweck des Disputs oder der Diskussion soll nicht der Sieg, sondern der Gewinn sein.
Joseph Joubert (1754-1824)
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ninteno
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von ninteno »

Schubidu hat geschrieben: 17.12.2025, 18:48 Das ist völlig richtig.

Allerdings ist das Risiko durch die physische Besicherung geringer. Und die Kosten liegen eben nur bei 0,19% im Jahr. Da bist Du bei einem Zollfreilager deutlich höher.

Irgendeine Kröte muß man immer schlucken.

Wobei ich die ETCs nicht als Ewigkeitsanlage sehe. Es ist eben der spekulative Anteil meiner Silberbestände, der irgendwann ohnehin wieder abgestoßen wird. Aber eben nicht, solange ich weiter mit steigenden Kursen rechne.

Und wenn's dann soweit ist, ist es mit einem Mausklick weg.
OK, die Argumentation macht Sinn. Selbstverwaltung birgt ja auch nicht unerhebliche Risiken.
An bestimmten Punkten muss man Klumpenrisiken dann dennoch minimieren.
Die Kröte von 1.2% p.a. im Zollfreilager ist halt schon fett.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Kolibri »

Die Lagerkosten beim Silber von 1 bis 1,5% pro Jahr sind das geringste Problem.
Beim Kauf und Verkauf ist leider kein Preisvergleich möglich.
Händler die eine Einlagerung im Freilager anbieten haben in der Regel einen hohen Verkaufspreis und beim späteren Ankauf einen niedrigen Ankaufspreis.
Wer dann eine Physische Auslieferung wünscht Zahlt die 19% Steuer plus Auslieferungskosten.
Lohnt sich nur für Großanleger mit langer Lagerzeit.
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Schwarzmarkt
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitrag von Schwarzmarkt »

Wie gestern von mir vermutet sind die privaten Silberverkäufe auch in D durch die Decke. Heubach soll niedrig an Bargeld sein wird im GSF behauptet. Die schwachen Hände stoßen gerade ihre Bestände ab um Kreditbriefe der Politiker zurückzukaufen die sie dann für überteuerte Konsumgüter verschwenden können. Ich sehe die Ignoranz in meiner eigenen Familie. Eine meiner Cousinen hat gerade eine Kreuzfahrt gebucht und eine meiner Tanten hat sich ein E-Bike für 3,5 Tsd. gekauft. Beim nächsten Preisanstieg ist vermutlich noch weniger Breite der deutschen Bevölkerung dabei. Das Metall konzentriert sich in immer mehr starken Händen. Der Milliardär David Bateman kontrolliert bereits 12,7 Millionen Unzen von denen man weiß. Die Wale kaufen während die Sprotten verkaufen. Das ignorante Partygesindel wird alles klein schlagen wenn die Kreditbriefe verfallen und ihr Leben auf Anfang resettet wird. Das die meisten keinen Plan haben hatte ich bereits gestern erwähnt. Es besteht ein potentiell unlösbares Strukturdefizit auf dem Silbermarkt. Diese Verknappung macht Silber wieder zu Geld. Das neue Video von Egon v. Greyerz erläutert genau das. Er empfiehlt seinen Anlegern jetzt 25% Silberallokation.

https://youtu.be/gJ97CyZgYOc

"Im Laufe der Geschichte wurde Geld nicht durch Versprechen definiert, sondern durch Knappheit. Gold wird oft als die ultimative Form des Geldes angesehen, doch über lange Zeiträume hinweg erfüllte Silber dieselbe Rolle – von den alten Zivilisationen bis zum römischen Denar. Heute kehrt Silber still und leise zu dieser monetären Funktion zurück, nicht durch Spekulationen, sondern durch eine zunehmende physische Verknappung und eine steigende reale Nachfrage, die die Papiermärkte nicht mehr verschleiern können."
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