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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Rhenanus
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Rhenanus » 11.09.2017, 19:24

Finerus hat geschrieben: Null läßt sich nicht teilen, ebenso wenig ein unteilbares Einzelstück.


Bisher kannte ich nur die Regel, dass man nicht DURCH Null teilen kann. Ansonsten gilt im Sinne der Mathematik weiterhin, dass Null durch jede Zahl außer Null teilbar ist!

Das Unteilbare bezeichnet man oft auch als Atom(os). Den Rest kann man sich denken.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon nordmann_de » 11.09.2017, 19:40

Rhenanus hat geschrieben:
Finerus hat geschrieben: Null läßt sich nicht teilen, ebenso wenig ein unteilbares Einzelstück.


Bisher kannte ich nur die Regel, dass man nicht DURCH Null teilen kann. Ansonsten gilt im Sinne der Mathematik weiterhin, dass Null durch jede Zahl außer Null teilbar ist!

Das Unteilbare bezeichnet man oft auch als Atom(os). Den Rest kann man sich denken.

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Von Seiten der Mathematik sicher richtig...aber wo nichts zum Diversifizierens ist, kann man halt nichts (auf-)teilen. Denke mal daher kam das nichtmathematische Teilen einer Null ins Spiel.
Aber viellleicht lässt sich ja etwas durch Minus-Wachstum davon kompensieren... smilie_08
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Rhenanus » 11.09.2017, 19:50

nordmann_de hat geschrieben: Von Seiten der Mathematik sicher richtig...aber wo nichts zum Diversifizierens ist, kann man halt nichts (auf-)teilen.


Statt aber vielleicht besser denn! Nichts = Null

Nehmen wir an, ich habe Null Euro und möchte mein Null-Guthaben in drei Bereiche diversifizieren. Wenn ich meine Null Euro durch 3 teile, bekommt jede Diversifizierungssparte eben Null Euro. Wir wollen doch die Mathematik nicht überlisten und das in einem Bereich, wo es um bare Münze / Unze geht.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Grandmaster » 11.09.2017, 19:51

Silbermann 1984 hat geschrieben:
Eigentlich braucht man keine Nerven lifesgood,sondern nur Asche wie Heu wo es nicht drauf an kommt ob man sie evtl. in den Wind schiesst :wink: .

Ich denke du wirst nicht nur 1 kg kaufen sondern eher mehrere auf einmal smilie_11 ,und ob man nun ein Auto mehr oder weniger hat darauf kommt es auch nicht an ,es gibt ja noch genug zur auswahl .

Ich glaube das ist der Unterschied zwischen der einen Sorte Mensch und der anderen .

Wenn Imobilien ,Länderreien......zusätzlich noch im Hintergrund sind lässt es einen ziemlich Kalt ob von dem Haufen evtl. ein Bruchteil weg fällt.


So sieht's aus. Hier gibt es Leute, die können wahrscheinlich mehr Unzen mit einem kalten Schulterzucken als Verlust wegnicken, als sich so manch einer hier im ganzen Leben überhaupt leisten kann. Wenn ich 10.000€ habe und dann fällt 1€ weg...dann lach ich drüber.

Beim GR gibt es so'n Knuffi, der hat mehr Kilo GOLD im Keller, als ich je in SILBER besitzen werde. Was will der mir von EM Anlage erzählen? Vielleicht: "Kauf dir erst mal 5 Kilo Gold...dann siehste weiter..." smilie_11

Das sind halt verschiedene Welten, in denen sich die einen und die anderen bewegen. Ist nicht so wie in einem Forum für Küchenrezepte. Sollte man immer im Hinterkopf behalten.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon nordmann_de » 11.09.2017, 19:58

Rhenanus hat geschrieben:
nordmann_de hat geschrieben: Von Seiten der Mathematik sicher richtig...aber wo nichts zum Diversifizierens ist, kann man halt nichts (auf-)teilen.


Statt aber vielleicht besser denn! Nichts = Null

Nehmen wir an, ich habe Null Euro und möchte mein Null-Guthaben in drei Bereiche diversifizieren. Wenn ich meine Null Euro durch 3 teile, bekommt jede Diversifizierungssparte eben Null Euro. Wir wollen doch die Mathematik nicht überlisten und das in einem Bereich, wo es um bare Münze / Unze geht.


@Rhenanus

ich will doch niemanden überlisten, zumal es um nicht oder doch Null Euro geht.
Und da soll jeder Aspekt sein Recht bekommen. :wink:
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Montgomery » 11.09.2017, 20:08

Silbermann 1984 hat geschrieben: Eigentlich braucht man keine Nerven lifesgood,sondern nur Asche wie Heu wo es nicht drauf an kommt ob man sie evtl. in den Wind schiesst :wink: .

Ich denke du wirst nicht nur 1 kg kaufen sondern eher mehrere auf einmal smilie_11 ,und ob man nun ein Auto mehr oder weniger hat darauf kommt es auch nicht an ,es gibt ja noch genug zur auswahl .

Ich glaube das ist der Unterschied zwischen der einen Sorte Mensch und der anderen .


Ich sehe das ganz anders. Materieller Reichtum ist ein sehr äußerliches, ja veräußerlichtes Unterscheidungskriterium für "Sorten" von Menschen. Sorry, aber das ist Vulgärmarxismus oder schlecht verdrängter Futterneid smilie_13

Ich finde lifesgoods Erfahrungsberichte spannend, weil er den Blick auf das Handeln lenkt und anschauliche Beispiele für antizyklisches Handeln gibt. Es ist nicht leicht, gegen den Strom zu schwimmen. Eher würde ich unter Anlagegesichtspunkten die Unterscheidung aufmachen: es gibt Trendfolger und es gibt Contrarians. Das ist eine Frage der Einstellung und keine Frage des Besitzes. Mut kann sich jeder Mensch leisten, aber die einen nehmen sich ihn und andere lassen es.

Silber stand Ende Februar 2008 bei ca. 20$ und fiel bis Ende Oktober 2008 unter 10$ - mehr als eine Halbierung!! Wer hier massiv kaufte, tat es mit Mut und Voraussicht, weil er eine Chance antizipierte, nicht weil er die Kohle dicke hatte... Wieviele hätten die Kohle gehabt und haben nicht zugegriffen, lieber Silbermann1984? Was hast Du davon, Lifesgood zu unterstellen, dass er gedankenlos agierte oder unverantwortlich spekulierte? smilie_08

Wer mehr Geld einsetzen kann, kann mehr profitieren, geschenkt. Wer aber sagt, dass man nicht auch mit wenig Geld antizyklisch investieren kann? Ich wiederhole mich: wir sollten einander nicht unser für Investments freies Vermögen neiden, sd. davon lernen, was erfolgreiche Menschen besser machen als unsereiner smilie_01

lifesgood hat geschrieben: Im Grund ist es ganz einfach. Wenn die Preise niedrig sind, soll man kaufen. Wenn die Preise hoch sind soll man zumindest Teile verkaufen. Wenn einem die Nerven dazu fehlen sollte man die Finger davon lassen.


Im Grunde ist es einfach - nur nicht für jeden. Was einen selber davon abhält, wäre zumindest eine Überlegung wert. Chancen werden einem nicht auf dem Silbertablett serviert smilie_07 - man muss sich diese suchen und dann auch ergreifen, sonst ziehen sie ungenutzt von dannen.

Ich lese die Beiträge von lifesgood sehr gern, weil ich so viel über Anlegerpsychologie (also über mich :mrgreen: ) lerne und darüber, dass nicht die Höhe der Barschaft, sd. die Handlungsfähigkeit in Bezug auf die eigenen Möglichkeiten entscheidend ist. Eigtl. ganz einfach, eigtl. ...

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Em-Bug » 11.09.2017, 20:30

Montgomery hat geschrieben:...
Wer mehr Geld einsetzen kann, kann mehr profitieren, geschenkt. Wer aber sagt, dass man nicht auch mit wenig Geld antizyklisch investieren kann? Ich wiederhole mich: wir sollten einander nicht unser für Investments freies Vermögen neiden, sd. davon lernen, was erfolgreiche Menschen besser machen als unsereiner smilie_01


Genau so sieht es aus. Und gerade eben mit Gold und Silber kann man mit sehr wenig Geld super diversifizieren und ansparen. Ich sage nur 10 und 20 Austria Kronen in Gold und 5 bzw. 10 DM Gedenker In Silber. Da kann doch jeder Schüler von seinem Taschengeld von schon mitmachen ohne Aufpreise und kaum Handelsspanne.

Entscheidend ist nicht die Masse an Vermögen sondern vielmehr, ob man es endlich mit dem Fiatmoney und dem Geld mal verstanden hat und ob es im Kopf Klick gemacht hat oder eben noch nicht. :wink:

Dann kommt noch dazu, dass wer mit teuren Klamotten, Urlauben und Karren rumprotzt noch lange nicht "reich" sein muß. smilie_24
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 11.09.2017, 20:33

Leute irgendwo widersprecht Ihr Euch.

Gerade wer nicht so viel hat, für den sind Edelmetalle umso wichtiger.

Denn der Sachwert Immobilie fällt dann schon mal weg. Wenn man nun einen Teil seines Geldes in Sachwerte anlegen möchte, dann bleiben Aktien und Edelmetalle.

Aktien sind wieder nur Papier, wer Sachwerte zum Anfassen will, wird Edelmetalle kaufen müssen.

Ergo müßte derjenige mit wenig Geld prozentual betrachtet einen höheren EM-Anteil am Vermögen haben, als der mit viel Geld, der ja auch noch Immos hat.

Sorry, aber wenn man was verkaufen muss, wenn die Waschmasiche kaputt ist, hat man Geld darin angelegt, das nicht über war, dann hat man den Fehler selbst gemacht.

@Silbermann: langsam fangen Dein Gejammer und die Angriffe gegen mich an zu nerven. Wenn Du mit Deiner Situation so unzufrieden bist, ändere was. Gerade Maler mit handwerklichem Geschick können sich momentan vor Aufträgen nicht retten.

lifesgood

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon bestone » 11.09.2017, 20:47

Ja mit 1000€ ist es schwerer zu diversifizieren als mit 10.000 oder 100.000. Wo fängt man da an? Ich möchte da keinen Ratschlag geben, dennoch sollte man zuerst etwas Bares ansparen um eben nicht die Erste erworbene Oz bei irgendeinem nicht geplanten Event wieder verkaufen zu müssen und das unter Umständen zu einem schlechten Kurs.

Es gibt da einen Spruch der mein Sparen durchaus geprägt und mich Geduld gelehrt hat:
Man überschätzt was man in einem Jahr erreichen kann, unterschätzt aber was man in 10 Jahren erreichen kann.

Ich arbeite seit 40 Jahren, spare kontinuierlich ohne das Leben zu vergessen und fühle mich wohl dabei.

Ja es gibt Einige hier die mit Sicherheit deutlich mehr besitzen. Neid? Nein! Eher Respekt und ich höre(lese) denen auch hier gerne zu. Da lernt man unter Umständen auch im fortgeschrittenen Alter noch was dazu. :wink:
Viele Grüße
bestone

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon derleichte » 11.09.2017, 21:11

bestone hat geschrieben:
Ich arbeite seit 40 Jahren, spare kontinuierlich ohne das Leben zu vergessen und fühle mich wohl dabei.



smilie_01 Ich zahle nun seit 42 Jahren in die gesetzliche Rentenversicherung ein, liebe mein Hobby, genieße die Tage an der Börse und hier im Forum :mrgreen:

Gruß ...alles ist gut smilie_09

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 11.09.2017, 21:34

36 Jahre sind´s bei mir auch schon ... oh Mann, wir werden alt ;)

lifesgood

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 11.09.2017, 22:38

Grandmaster hat geschrieben:
Silbermann 1984 hat geschrieben:
Eigentlich braucht man keine Nerven lifesgood,sondern nur Asche wie Heu wo es nicht drauf an kommt ob man sie evtl. in den Wind schiesst :wink: .

Ich denke du wirst nicht nur 1 kg kaufen sondern eher mehrere auf einmal smilie_11 ,und ob man nun ein Auto mehr oder weniger hat darauf kommt es auch nicht an ,es gibt ja noch genug zur auswahl .

Ich glaube das ist der Unterschied zwischen der einen Sorte Mensch und der anderen .

Wenn Imobilien ,Länderreien......zusätzlich noch im Hintergrund sind lässt es einen ziemlich Kalt ob von dem Haufen evtl. ein Bruchteil weg fällt.


So sieht's aus. Hier gibt es Leute, die können wahrscheinlich mehr Unzen mit einem kalten Schulterzucken als Verlust wegnicken, als sich so manch einer hier im ganzen Leben überhaupt leisten kann. Wenn ich 10.000€ habe und dann fällt 1€ weg...dann lach ich drüber.

Beim GR gibt es so'n Knuffi, der hat mehr Kilo GOLD im Keller, als ich je in SILBER besitzen werde. Was will der mir von EM Anlage erzählen? Vielleicht: "Kauf dir erst mal 5 Kilo Gold...dann siehste weiter..." smilie_11

Das sind halt verschiedene Welten, in denen sich die einen und die anderen bewegen. Ist nicht so wie in einem Forum für Küchenrezepte. Sollte man immer im Hinterkopf behalten.


Danke du hast verstanden was ich meinte :wink:

lifesgood hat geschrieben:Leute irgendwo widersprecht Ihr Euch.

Gerade wer nicht so viel hat, für den sind Edelmetalle umso wichtiger.

Denn der Sachwert Immobilie fällt dann schon mal weg. Wenn man nun einen Teil seines Geldes in Sachwerte anlegen möchte, dann bleiben Aktien und Edelmetalle.

Aktien sind wieder nur Papier, wer Sachwerte zum Anfassen will, wird Edelmetalle kaufen müssen.

Ergo müßte derjenige mit wenig Geld prozentual betrachtet einen höheren EM-Anteil am Vermögen haben, als der mit viel Geld, der ja auch noch Immos hat.

Sorry, aber wenn man was verkaufen muss, wenn die Waschmasiche kaputt ist, hat man Geld darin angelegt, das nicht über war, dann hat man den Fehler selbst gemacht.

@Silbermann: langsam fangen Dein Gejammer und die Angriffe gegen mich an zu nerven. Wenn Du mit Deiner Situation so unzufrieden bist, ändere was. Gerade Maler mit handwerklichem Geschick können sich momentan vor Aufträgen nicht retten.

lifesgood


Ich jammer nicht lifesgood,ich gönne dir auch jede Unze und dein glückliches Händchen was das angeht .

Mir geht es so gut wie nie und ich hab auch so viel Geld wie nie zuvor.

Ich wollte nur aufzeigen das man Ratschläge die du und ein paar andere geben eben nicht 1:1 auf alle hier anwenden kann .

Aus meiner Sicht bist du und wenige andere hier ich weis gar nicht wie ich es nennen soll,Profianleger,man merkt eben das da ordentlich Geld im Hintergrund ist was natürlich gestreut werden muss,auch bist du im Oberstübchen ziemlich Fit was das angeht .

Da wird gekauft und das nicht in grade kleinen Mengen ,dann wenn es sich rentiert wieder verkauft ,der Gewinn wird eingestrichen und bei der nächstbesten gelegenheit wird das Geld wieder investiert........

Das ganze erfordert schon mal ein gewisses Grundkapital wo man mit "Spielen" kann,ein paar wenige hier haben das Glück in der Situation zu sein,aber bei weitem nicht alle und diese Menschen sind evtl. vielleicht auch nur hier weil sie eine möglichkeit suchen ein paar Kröten irgendwie vor allem zu retten,das sind früher die Typischen Sparbuchbesitzer gewesen vielleicht.

Wenn dann jemand meint das man halt keine Nerven hat weil man unruhig wird weil von seinen 3500€ nur noch 3000 übrig sind ist irgendwie komisch ,weil es eben doch was anderes ist als wenn sagen wir mal von 100.000 nur noch 80.000 übrig sind ,klar ist das ähnlich viel Geld was "weg" ist nur mit dem Unterschied das 80.000€ eben immer noch sehr sehr viel Geld ist :wink: .

Das wird bei der Sache oft vergessen.

P.S. Das "Spielen" muss man eben auch noch beherrschen smilie_11

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 11.09.2017, 23:25

Silbermann 1984 hat geschrieben:Wenn dann jemand meint das man halt keine Nerven hat weil man unruhig wird weil von seinen 3500€ nur noch 3000 übrig sind ist irgendwie komisch ,weil es eben doch was anderes ist als wenn sagen wir mal von 100.000 nur noch 80.000 übrig sind ,klar ist das ähnlich viel Geld was "weg" ist nur mit dem Unterschied das 80.000€ eben immer noch sehr sehr viel Geld ist :wink: .


... es ist schnurzpiepsegal ob von 3.500 € nur noch 3.000 übrig sind, oder ob von 35.000 nur noch 30.000 übrig sind, oder gar von 350.000 € nur noch 300.000 €. Das Verhältnis ist immer dasselbe.

Ich hatte am 8.9. Folgendes geschrieben:

@Grandmaster: Für eine Edelmetallanlage braucht man Nerven und man sollte nur Geld anlegen, das man notfalls auch über einen längeren Zeitraum nicht braucht. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben ist in der Tat das Sparbuch die sinnvollere Anlage.


Ich hab das wesentliche, das Du immer ausblendest rot gekennzeichnet für Dich. Das gehört Beides zusammen. Nur Nerven reichen nicht, wenn man womöglich mit Verlust verkaufen muss, weil man das Geld dringend braucht und nur das anzulegen was über ist reicht nicht, wenn man nicht mehr schlafen kann, weil die Anlage gerade mal im Minus ist.

Dass die Kurse unter den eigenen Kaufpreis sinken können, ist immer mal drin. Solange man sich an die oben rot geschriebene Regel gehalten hat, kratzt das jedoch nicht, weil man nicht verkaufen muss und eben mit dem Verkauf warten kann bis der Kurs über dem eigenen Kaufpreis liegt.

Das kann schnell gehen und kann viele Jahre dauern, das wissen wir alle nicht. Womöglich stellt man danach fest, dass man mit einer anderen Anlage im selben Zeitraum besser gefahren wäre, wie z.B. seit 2011 mit Aktien. Aber man muss nicht mit Verlust verkaufen. Und um diese Zeit auszusitzen braucht man eben die Nerven.

Aber gerade bei einem jungen Menschen wie Dir, der noch über 30 Jahre bis zum Renteneintritt hat, ist doch die Wahrscheinlichkeit in dieser Zeitspanne mit schönem Gewinn verkaufen zu können, ungleich größer als bei mir, weil die Zeitspanne auch dreimal so groß ist.

Wenn man nicht damit umgehen kann (nicht die Nerven dafür hat) dass die eigene Anlage auch mal wertmäßig unter den eigenen Kaufpreis sinken kann, dann sollte man das Geld aufs Sparbuch, aufs Termingeld oder unters Kopfkissen (je nach Vertrauen zu den Banken) legen.

Es muss doch irgendwann mal einen Grund gegeben haben, weshalb Du Dich entschieden hast, in Edelmetalle zu investieren. Hat sich an diesen Gründen etwas Gravierendes geändert, oder weshalb bist Du so nervös?

lifesgood

Silbermann 1984
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 11.09.2017, 23:41

Ich hab dich schon verstanden ,ist es aber nicht wahrscheinlicher das der mit seinen 3.500 das Geld evtl. dann doch mal eher brauchen könnte als der andere mit seinen 300.000€ ?

Denn oftmals ist es so wenn man nur kleine Summen anspart,ansparen kann und sich gedanken gemacht hat und auf das Thema Em gekommen ist das Herr Meier zb. auf dem Sparbuch 10.000€ hat ,er hat sein Gehalt von z.b. 1700€ im Monat hat und jetzt noch 3.500 in EM :wink: .
Die Wahrscheinlichkeit das er dieses Geld doch mal braucht ist höher als ein anderer der 3.Mio. auf dem Sparbuch hat und 300.000 in Em ,das meine ich .
Klar könnte man jetzt sagen das Herr Meier eigentlich zu Finanzschwach ist für das Thema EM ,aber er probiert es eben doch in der Hoffnung das er das Geld nie brauchen wird denn grostartig andere möglichkeiten hat er ja nicht auser alles jetzt zu verjubeln und es sich gut gehen zu lassen sollange er es sich noch leisten kann smilie_11

Ric III
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Ric III » 11.09.2017, 23:47

Herrn Meier aber auch immer wieder geraten 3 oder eher 4 Monatsnettos-bezogen auf das Haushaltseinkommen -in Fiat vorzuhalten.


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