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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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graurock
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon graurock » 05.05.2022, 11:23

graurock » 03.05.2022, 10:04 hat geschrieben:Die Ankaufspreise z.B. bei den deutschen 100ern sind deutlich gesunken. Die Verkaufspreise eher nicht.


Bezog sich hauptsächlich auf die 2021er Ausgabe. Da geht der Ankaufspreis immer schön mit runter, der Verkaufspreis bleibt seit ein paar Wochen aber oben. Ich hatte diese Münze seit ein paar Monaten in Beobachtung. :wink:

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Silber3000
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silber3000 » 05.05.2022, 20:33

Ich finde es sehr bemerkenswert, dass Händler und Silberproduzenten jetzt endlich dieses miese Manipulationsspiel der Papiersilber-Illusionsmüllkurse endlich nicht mehr mitmachen. Die Ankaufspreise interessieren mich überhaupt nicht, da ich auch privat in Nähe der Händler-Verkaufspreise wieder verkaufen kann.

Die Kosten für die Silberminen sind erheblich gestiegen, deswegen sind die Produzenten nicht mehr bereit, ihre Ware für lächerliche 22 Euro nahezu zu verschenken. Super Entwicklung!" 8)

Outback 1403
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Outback 1403 » 08.05.2022, 10:02

Wer halt immer noch die Märchengeschichten glaubt, mit Silber könnte man sein Vermögen oder sich vor der Inflation schützen, dem ist ja nicht mehr zu helfen. Der Silberpreis ist jetzt niedriger als vor einem Jahr und das bei so einer Inflation und schwachem Euro. Die einzigsten, die bei der Geschichte verdienen sind die Händler und der Staat, der bei der Steuer absahnt.

prüfer
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon prüfer » 08.05.2022, 11:28

Moin,
bist du in Silber investiert, und wenn ja, warum?

foxl60
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxl60 » 08.05.2022, 20:56

Outback 1403 » 08.05.2022, 10:02 hat geschrieben:...
Der Silberpreis ist jetzt niedriger als vor einem Jahr ...


Silberpreis aktuell 21,19 €, vor einem Jahr 22,51 €.

Aber:
Noch lange nicht so niedrig, wie Du den Silberpreis zum 31.12.2021 geschätzt hast, Outback 1403.

Im Gegenteil: In 2022 ist der Silberpreis gegenüber dem Preis zum Jahresende 2021 angestiegen !

[Mod-Team: wegen OT teilmoderiert]

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Schalkoli
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schalkoli » 08.05.2022, 21:25

Der aktuelle Kurs spiegelt allerdings nicht den kaufpreis von physischem Silber in Münz und Münzbarren wieder. Die aufgelder sind zum einen deutlich höher als vor einem Jahr, und auch die ankaufspreise der Händler (spread).
Dazu scheint sich der physische markt immer mehr vom papiermarkt ab zu koppeln....

Ich habe mit Silber in den vergangenen paar jahren jedenfalls einen sehr guten schnitt durch gezielte an und verkäufe gemacht, wesentlich bessere wie bei anderen Em...
Aktuell bin ich trotz der heftigen aufgelder in kauflaune und phase.
Gibt es - und ich bin mir sicher das dies geschieht - kurssteigerungen im 2 stelligen prozentbereich in den nächsten jahren, werden die pösen aufgelder auch nicht wieder auf altes niveau fallen. Beim Silber muss man - wie auch bei Gold geduld haben. Wer kurzfristigen reibach will - bitte an die börse....
Schönen Sonntag abend noch
Sammler und Anleger smilie_13

XLV2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon XLV2 » 08.05.2022, 21:30

foxl60 » 08.05.2022, 20:56 hat geschrieben:
Outback 1403 » 08.05.2022, 10:02 hat geschrieben:...
Der Silberpreis ist jetzt niedriger als vor einem Jahr ...


Silberpreis aktuell 21,19 €, vor einem Jahr 22,51 €.

Aber:
Noch lange nicht so niedrig, wie Du den Silberpreis zum 31.12.2021 geschätzt hast, Outback 1403.

Im Gegenteil: In 2022 ist der Silberpreis gegenüber dem Preis zum Jahresende 2021 angestiegen !



Wir haben nur aufgrund der $-Stärke Glück.

Performance seit 1. Januar: € +3,4 %, $ -4,1 %

Dynastie
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Dynastie » 08.05.2022, 23:19

XLV2 » 08.05.2022, 21:30 hat geschrieben:Wir haben nur aufgrund der $-Stärke Glück.


Dass der Silberpreis in Euro so hoch ist, liegt daran, dass der Euro (nicht nur gegenüber dem US-Dollar) in der letzten Zeit spürbar abgewertet hat (was im übrigen unser Inflationsproblem noch verstärkt).

"Glück" würde ich das aber nicht nennen, eher Pech, zumal ich zu denjenigen gehöre, die für Zukäufe lieber weniger zahlen würden, als mehr. Wenn man den Keller schon bis oben hin voll Silber hat und verkaufen will, kann man sich über hohe Kurse natürlich freuen, anscheinend gibt es aber auch einige "Masochisten" hier...

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Silber3000
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silber3000 » 10.05.2022, 09:55

Natürlich ist es von den meisten Silber-Anlegern so gewollt. Schließlich wurde Silber gekauft, um der drohenden Geldentwertung des Euro zu entgehen.

Nur ein wirtschaftlich völlig Blinder hat noch nicht gemerkt, dass die ständigen Gelddruckorgien in der Euro-Zone den Euro zerstören werden. Kluge Köpfe wussten das schon seit 15 Jahren! smilie_24

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schubidu » 10.05.2022, 10:34

Na ja, so klug vielleicht doch nicht.

Blickt man mal die von Dir genannten 15 Jahre zurück (Mai 2007) dann hat sich der POS in € gut verdoppelt, aber der POG in € hat sich mehr als verdreifacht.

Das Krisenmetall Nr. 1 ist und bleibt Gold. Eine Silberbeimischung (die aktiver gehandhabt wird, weil Silber deutlich volatiler ist) ist sicherlich sinnvoll. Übergewichten innerhalb eines EM-Portfolios würde ich Silber jedoch nicht. Bei mir beträgt der Silberanteil zu den aktuellen Kursen 23,85% und ist damit rund ein Drittel des Goldanteils von 70,25%.

Damit fühle ich mich auch sehr wohl.

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Silber3000
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silber3000 » 10.05.2022, 12:06

Schubidu » 10.05.2022, 10:34 hat geschrieben:Na ja, so klug vielleicht doch nicht.

Blickt man mal die von Dir genannten 15 Jahre zurück (Mai 2007) dann hat sich der POS in € gut verdoppelt, aber der POG in € hat sich mehr als verdreifacht.

Das Krisenmetall Nr. 1 ist und bleibt Gold. Eine Silberbeimischung (die aktiver gehandhabt wird, weil Silber deutlich volatiler ist) ist sicherlich sinnvoll. Übergewichten innerhalb eines EM-Portfolios würde ich Silber jedoch nicht. Bei mir beträgt der Silberanteil zu den aktuellen Kursen 23,85% und ist damit rund ein Drittel des Goldanteils von 70,25%.

Damit fühle ich mich auch sehr wohl.


Na dann schauen wir mal, wer am Ende klug war! Ich bin auf jeden Fall mit Silber fett im Gewinnbereich! smilie_24 Und das schon jetzt, kurz vor der Mega-Krise!

foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 10.05.2022, 12:35

Schubidu » 10.05.2022, 10:34 hat geschrieben:Na ja, so klug vielleicht doch nicht.

Blickt man mal die von Dir genannten 15 Jahre zurück (Mai 2007) dann hat sich der POS in € gut verdoppelt, aber der POG in € hat sich mehr als verdreifacht.

Das Krisenmetall Nr. 1 ist und bleibt Gold. Eine Silberbeimischung (die aktiver gehandhabt wird, weil Silber deutlich volatiler ist) ist sicherlich sinnvoll. Übergewichten innerhalb eines EM-Portfolios würde ich Silber jedoch nicht. Bei mir beträgt der Silberanteil zu den aktuellen Kursen 23,85% und ist damit rund ein Drittel des Goldanteils von 70,25%.

Damit fühle ich mich auch sehr wohl.


Die Gewichtung sollte, je nachdem wie man aufgestellt ist, auch anders ausfallen.
Ich habe mit Silber wesentlich bessere Möglichkeiten und von daher auch eine höhere Gewichtung.

foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 10.05.2022, 12:37

Silber3000 » 10.05.2022, 12:06 hat geschrieben:
Schubidu » 10.05.2022, 10:34 hat geschrieben:Na ja, so klug vielleicht doch nicht.

Blickt man mal die von Dir genannten 15 Jahre zurück (Mai 2007) dann hat sich der POS in € gut verdoppelt, aber der POG in € hat sich mehr als verdreifacht.

Das Krisenmetall Nr. 1 ist und bleibt Gold. Eine Silberbeimischung (die aktiver gehandhabt wird, weil Silber deutlich volatiler ist) ist sicherlich sinnvoll. Übergewichten innerhalb eines EM-Portfolios würde ich Silber jedoch nicht. Bei mir beträgt der Silberanteil zu den aktuellen Kursen 23,85% und ist damit rund ein Drittel des Goldanteils von 70,25%.

Damit fühle ich mich auch sehr wohl.


Na dann schauen wir mal, wer am Ende klug war! Ich bin auf jeden Fall mit Silber fett im Gewinnbereich! smilie_24 Und das schon jetzt, kurz vor der Mega-Krise!


Dann wollen wir mal hoffen das die Megakrise nicht ganz so Mega ausfällt.
Nicht das am Ende keiner mehr gewinnt. smilie_08

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schubidu » 10.05.2022, 12:39

@Silber3000: ... bin ich auch, mein durchschnittlicher Kaufpreis liegt knapp unter 14 €/Oz ;) bei Gold knapp unter 500 €/Oz, weil ich da in den 90ern und frühen 2000ern den Großteil der Bestände aufgebaut hatte.

Von daher wird es sowieso mal Zeit, dass Silber ein wenig Performance aufholt.

Und immer dran denken, bei Übertreibungen, ein wenig Gewinne mitzunehmen. Wer sich 2011 bei Ankaufspreisen über 30 € nicht von Teilbeständen getrennt hat, ist mit dem ganzen Bestand wieder gut 50% runtergefallen und hat solche Ankaufspreise bis heute (11 Jahre später) nicht mehr gesehen.

Allerdings spricht Dein Argument der Gelddruckorgien eher für Gold. Silber braucht Gelddruckorgien und/oder eine postive Wirtschaftserwartung um zu explodieren, wie seinerzeit nach 2008. Und diese positiven Wirtschaftsaussichten sehe ich in den nächsten Jahren nicht. Aber ich hoffe, dass ich mich täusche.

@foxele: Die Gewichtung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Einen Risikobereitschaft, aber auch der Größe des Hortes. Denn in einem Fluchtszenario geht es auch um logistische Gesichtspunkte. Da kann man bei einem 100 k€-Hort sicher noch zu 100% in Silber gehen, bei einem Vielfachen davon aber nicht mehr.

Ich will hier Silber keinesfalls bashen (wieso auch?) pflege aber, aus jahrzehntelanger EM-Erfahrung, eine etwas realistischere Sichtweise als Silber3000.

Rhenanus
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Rhenanus » 10.05.2022, 13:19

Silber3000 » 10.05.2022, 09:55 hat geschrieben:Nur ein wirtschaftlich völlig Blinder hat noch nicht gemerkt, dass die ständigen Gelddruckorgien in der Euro-Zone den Euro zerstören werden. Kluge Köpfe wussten das schon seit 15 Jahren! smilie_24


20 Jahre Euro, kluge Köpfe wissen schon seit 15 Jahren, dass es nichts wird. Und genau diese klugen Köpfe schreiben und behaupten seit eineinhalb Jahrzehnten, dass es den Euro-Crash gibt. Im Gold-Forum gibt es einen Crash-Faden. Der läuft auch schon - mit wenigen Postern des "harten" Kerns - seit ewigen Zeiten - und passiert ist trotz der ganzen Schwarzseher NICHTS. Wie lange hat GB ohne Euro gebraucht, um von der EU wegzukommen? Und? Sie haben es mit ihrem Nordirland-Grenz-Gedöns noch immer nicht geschafft. Wenn der Euro Probleme bekommt, dann ist dann ist da nicht nur eine Nation oder nur ein paar Länder betroffen. Da hängen dann auch die EU-Länder mit drin, die keinen Euro haben. Wenn wir eine andere Währung als den Euro bekommen, dann gehe ich davon aus, dass es im Kreise der EU besprochen, verhandelt und durchgeführt wird. Wir sind trotz aller Querelen inzwischen so miteinander verbunden, dass man hier nicht einfach eine Währung aus einem der größeren Wirtschaftsräume der Erde austauschen kann. Ob Argentinien oder andere Staaten alle paar Jahre zahlungsunfähig werden, interessiert doch dagegen überhaupt nicht.

Also redet weiter vom Crash. Wenn der Krieg sich nicht auf andere Länder im EU-Raum ausweitet, könnte der totgesagte Euro noch lange existieren. Und wenn es noch einmal 15 Jahre werden, hat er 35 Jahre lange durchgehalten. Aber ja, die Experten und klugen Köpfe haben das ja schon immer gesagt - und irgendwann werden sie auch Recht behalten. Ich befürchte allerdings, dass einige der klugen Köpfe das selbst gar nicht mehr erleben.


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