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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.07.2017, 09:23

Silbermann 1984 hat geschrieben:Nicht lachen,meiner einer hat schon mal vor sich hingeträumt was er machen würde wenn er Millionär wär smilie_08 .Irgendwie 5 Mio. im Lotto gewonnen :wink: ,und dann fängt man an zu rechnen,ein neues Auto 25.000€ ,keines Eigenheim 100qm mit Grundstück also etwas Wiese vielleicht noch ein Obstbaum drauf 500.000€ ,das Haus schön eingerichtet 50.000€ ,in der Doppelgarage schönes Werkzeug ein wenig eingerichtet wie eine Werkstatt mit Kompressor.....10.000€ wenn man mal was machen muss.

Da hat man erst 585.000€ ausgegeben und mit dem Rest wird es schon eng was man damit noch anfangen soll,1 Mio. noch in der Hinterhand fürs Alter,Reperaturen am Haus...macht 1,5 Mio. und den Rest würde ich ausgesuchten Menschen zugute kommen lassen weil ich ich nicht wüsste was ich mit soviel Geld überhaupt anfangen soll :wink:


Wieso lachen? Ich denke mal die Frage, was man mit einem Lottogewinn machen würde, hat sich jeder schon mal gestellt.

Ob Du es dann so machen würdest? Ich denke nicht. Geld das man nicht selbst erarbeiten und zusammensparen muss, gibt man leichtfertiger aus.

Ich würde mir bei Deinem Beispiel ins Haus einen versteckten Lagerraum bauen und dort für 1 Mio Edelmetalle bunkern, in der Hoffnung sie nie zu brauchen. Für den Rest würde ich Immos kaufen, die generieren Einkommen und wenn Du ausgesuchten Menschen etwas Gutes tun willst, kannst Du denen ja diese Immos zu Vorzugspreisen vermieten. Zudem würde ich darüber nachdenken, einen Teil der Kohle als Startkapital für eine Selbständigkeit zu verwenden.

Da Du ja Handwerker bist und wie Du schreibst vielseitig talentiert, bringst Du dafür gute Voraussetzungen mit. Denn an Firmen, die Wohnungssanierungen als Gesamtpaket anbieten, also gewisse Gewerke selbst erledigen und den Rest über andere Handwerker organisieren, herrscht Mangel. Diejenigen, die sowas anbieten, haben gut zu tun.

Es gibt viele, die weiter entfernt Immos besitzen und bei älteren Immos solche Firmen suchen, die sozusagen eine solche Sanierung als Generalunternehmer organisieren.

Ich spiele ja nur sporadisch Lotto. So 5 - 6 mal im Jahr bei einem hohen Jackpot hau ich einen Systemschein für 50 € rein.

Was würde ich mit einem Gewinn machen? Je 10% bekämen meine 5 Kiddis und meine Lebensgefährtin, dann wären 60% schon mal weg. Dann würde ich versuchen mich mit einer sehr großzügigen Einmalzahlung des Unterhaltsanspruches meiner Ex-Frau zu entledigen.

Vielleicht das eine oder andere Goodie für mich selbst, für das ich so kein Geld ausgeben würde und den Rest zur Hälfte in EM und zur Hälfte in Immos, was dann irgendwann auch wieder meine Kiddis erben würden.

Die wirklich wichtigen Dinge im Leben, kann man mit Geld sowieso nicht kaufen ...

lifesgood

P.S.: Sorry für off-topic

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marco11111
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon marco11111 » 15.07.2017, 10:43


P.S.: Sorry für off-topic


Ganz im Gegenteil! Im Moment habe ich das Gefühl, das Forum lebt von Deinen (und natürlich noch von ein paar anderen) Beiträgen, während man von vielen "alten Hasen" hier leider nichts oder kaum mehr etwas hört. Deinen Beiträgen ist immer etwas Wichtiges zu entnehmen smilie_01 , daher mal ein Dankeschön für die Tipps und die ganze Zeit, die Du da reinhängst.

„Weil alles, was für den Menschen da ist und vorgeht, unmittelbar nur in seinem Bewußtsein da ist und für selbiges vorgeht; so ist offenbar die Beschaffenheit des Bewußtseins selbst das Wesentlichste und kommt es vielmehr darauf an, als auf die Gestalten, die darin auftreten. Alle Pracht und Genüsse, abgespielt im dumpfen Bewusstsein eines Tropfs, sind sehr arm gegen das Bewusstsein eines Cervantes, als er in einem unbequemen Gefängnis den Don Quixote schrieb.“ (A. Schopenhauer)

smilie_14

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 15.07.2017, 12:14

Starfish hat geschrieben:

es gibt ne Menge Menschen in unserem Land (vor allem bei uns im Osten) die nur Mindestlohn verdienen. Und die müssen mit ca 1000 Euro im Monat auskommen.Wovon oft schon fast die Hälfte für Miete weggeht. Da bleibt einfach nix übrig. Disziplin hin oder her...


http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vo ... 74407.html

Da frag ich mich, wie man da z.B in MV immer noch auf einen durchschnittlichen Stundenlohn von 17,... Euro kommt? smilie_08

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Silberwolf
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silberwolf » 15.07.2017, 12:52

Nur weil der Durchschnitt im Vergleich noch recht hoch ist, heißt es noch lange nicht, dass es nicht eine große Anzahl Menschen mit deutlich niedrigerem Verdienst gibt. Es heißt nur, dass es dann am anderen Ende eben auch entsprechend viele Vielverdiener geben muss.

Und 500,- Miete im Monat ist, je nachdem, wo man wohnt, noch niedrig gerechnet.
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
(Voltaire)
Ich hab jetzt einen Bewertungsfaden: http://forum.silber.de/viewtopic.php?f=28&p=560830#p560830 smilie_24

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Gairsoppa » 15.07.2017, 13:39

libelle hat geschrieben:Da frag ich mich, wie man da z.B in MV immer noch auf einen durchschnittlichen Stundenlohn von 17,... Euro kommt? smilie_08


Na ja, wenn es z.B. nur einen Rechtsanwalt gibt, dessen Stundensatz bei 170,-€ liegt, dann arbeiten immerhin schon weitere 9 Leute für 0,- € :?
Die Welt ist weder fair, noch gerecht...

ps: vor allem, wenn die anderen 9 auch Jura studiert haben smilie_02
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McSilver80
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon McSilver80 » 15.07.2017, 14:33

Gairsoppa hat geschrieben:
libelle hat geschrieben:Da frag ich mich, wie man da z.B in MV immer noch auf einen durchschnittlichen Stundenlohn von 17,... Euro kommt? smilie_08


Na ja, wenn es z.B. nur einen Rechtsanwalt gibt, dessen Stundensatz bei 170,-€ liegt, dann arbeiten immerhin schon weitere 9 Leute für 0,- € :?
Die Welt ist weder fair, noch gerecht...

ps: vor allem, wenn die anderen 9 auch Jura studiert haben smilie_02


Ich habe jetzt auf die schnelle nichts aktuelleres gefunden.
Neue Berechnungen ergeben: Rund ein Viertel der Ostdeutschen erhielt 2013 einen Stundenlohn von weniger als 8,50 Euro.

Inzwischen ist der Mindestlohn bei 8,84€, ich würde denken das diesen Mindestlohn ca. 30% im Osten haben. Das finde ich einen recht hohen Anteil. Das man im Osten weniger verdient als in Westen stört mich nicht, denn auch die Lebenshaltungskosten sind geringer. Es kommt halt darauf an wie viel weniger. Wenn ich mich recht entsinne, liegt der ostdeutschen durchschnittliche Lohn 1.000€ unter dem westdeutschen. Das ist nicht gerade wenig. Das macht sich natürlich in der Vermögensbildung, Altersvorsorge und eben auch in der Edelmetallanlage bemerkbar. Ich versuche trotzdem immer wieder freies Geld in EM anzulegen zumal es jetzt recht günstig ist.


http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-01/mindestlohn-niedriglohn-ostdeutschland-arbeitsmarkt

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Gairsoppa » 15.07.2017, 14:41

:evil: Da geht mir was gewaltig auf den S...k :evil:
Wenn man schon einen "Mindestlohn" (allein dieses Wort verstösst für mich gegen Art. 1 GG) beschließt, warum dann nicht konsequent bis zum Ende denken und auch einen "Maxilohn" einführen...

Manchmal könnte ich ...
egal, ist eh alles zu spät...


Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art. 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.


und hier mein Held - hat sich leider zurückgezogen
Volker Pispers
https://www.youtube.com/watch?v=3UeRVyEVnNM

es ist ja so bitter.... smilie_04
Pispers zum 2ten
https://www.youtube.com/watch?v=-67V7nCmho0

was geht es mir gut, dass ich auf fallende Ag-Preise hoffe (<405,-€ das Tube ML), um wieder ein paar Unzen nachkaufen zu können - um beim Thema zu bleiben
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.07.2017, 16:35

Gairsoppa hat geschrieben::evil: Da geht mir was gewaltig auf den S...k :evil:
Wenn man schon einen "Mindestlohn" (allein dieses Wort verstösst für mich gegen Art. 1 GG) beschließt, warum dann nicht konsequent bis zum Ende denken und auch einen "Maxilohn" einführen...


Bei den Vorstandsposten könnte man drüber nachdenken, da wird extrem viel verdient und extrem wenig gearbeitet.

Dort wo gearbeiet wird, sehe ich das als kontraproduktiv an, je nachdem wo der "Maxilohn" dann angesiedelt wäre. Denn es würde gute Leute ins Ausland treiben.

Sieht man doch am besten bei unserem Gesundheitssystem. Top ausgebildete deutsche Ärzte wandern scharenweise ins Ausland ab und in deutschen Krankenhäusern hast Du viele Ärzte, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Und denen muss man dann erklären, wo´s zwickt.

Ich hab das grade vorletzte Woche wieder erlebt. Habe eine Großtante im Krankenhaus besucht als gerade so ein gebrochen deutsch sprechender Arzt eine Unterschrift fürs MRT haben wollte. Der war nicht in der Lage Fragen meiner Großtante verständlich zu beantworten. Unterschreiben mußte sie trotzdem ... smilie_08

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Gairsoppa » 15.07.2017, 17:35

@ lifesgood
ein alter Schulfreund von mir leitet ein M-Dax notiertes Unternehmen - nein, ich neide ihm das nicht - aber what the hell: 75.000.- € pro Monat....
und das sind nicht die Regionen, über die ich mich wirklich aufrege...
eher dies
http://www.manager-magazin.de/finanzen/ ... 39896.html

Und Frau Schwarzer und Herr Hoeneß gehören für mich in den Knast - bei Wasser und Brot, bis zum Ende

wir (ich) und unsere paar lächerlichen Unzen
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.07.2017, 17:51

Bei den Quandts geht´s aber nicht um Arbeitseinkünfte, sondern um Kapitalerträge.

Klar hier geht´s um Summen die kein Mensch braucht und kein Mensch "verdient".

Aber würde man nicht die Büchse der Pandorra öffnen, wenn man nach Enteignung von Vermögen ruft?

Mit derselben Begründung mit der diejenigen, den weniger als die Quandts haben nach deren Enteignung rufen, könnten diejenigen, die kein Wohneigentum haben, nach der Enteignung von Gairsoppas Haus rufen.

Wie heisst es schon bei Goethes Zauberlehrling:
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.


lifesgood

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon McSilver80 » 15.07.2017, 20:08

Was mich bei der reichlichen Milliarde Dividende für die Quandt am meisten Stört ist die lächerliche Besteuerung. Die Abgeltungssteuer mit Soli liegt bei 26,38 Prozent. Beim Arbeitseinkommen sieht es anders aus.
Ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro greift der Spitzensteuersatz. Dies bedeutet, dass jeder Euro, der über dieser Grenze liegt, zu 42% versteuert wird.
Übersteigt das jährlich zu versteuernde Einkommen einer Person 250.731 Euro, gilt der eigentliche höchste Spitzensteuersatz von 45%, die in Deutschland sogenannte Reichensteuer.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Turnbeutelvergesser » 15.07.2017, 20:29

OT:

Was mich wundert ist, dass Dividenden überhaupt besteuert werden. Dividenden werden aus bereits versteuertem Unternehmensgewinn bezahlt. Quasi doppelt besteuert.

Die Quandts sind natürlich ein Beispiel von 'altem' Geldadel, bei denen sich vorzüglich die Neiddebatte führen lässt. Andererseits gibt es sehr viele Unternehmer, die sich ihr Imperium selber aufgebaut haben. Nur seltsamerweise sind diese Unternehmen meistens im Ausland zu finden. Vielleicht sollte man in der Politik nachdenken voran das wohl liegt und dementsprechend die Rahmenbedingungen ändern.

Hab irgendwo mal einen Artikel gelesen, der ausgerechnet hat was jeder Mensch an Barem bekommen würde, wenn man alle Vermögenswerte der Welt gleich verteilen würde. Die Summe pro Kopf war gar nicht soooo groß. Da stellte sich dann wieder die Frage, wie würde man in so einem Fall Großinvestitionen stemmen? Würde viele Menschen das Geld nicht einfach für Konsum verblasen?

Außerdem, bis heute hat noch kein 'Gleichmacher' System funktioniert. Was nicht heißt, dass unser jetziges System fehlerfrei ist. Ganz im Gegenteil.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Gairsoppa » 15.07.2017, 21:28

Turnbeutelvergesser hat geschrieben:...
Hab irgendwo mal einen Artikel gelesen, der ausgerechnet hat was jeder Mensch an Barem bekommen würde, wenn man alle Vermögenswerte der Welt gleich verteilen würde. Die Summe pro Kopf war gar nicht soooo groß...


So eine ähnliche Rechnung wurde mal hier in diesem sehr lesenswerten Roman aufgemacht:
https://www.amazon.de/Eine-Billion-Doll ... nen+dollar
- da erbt ein armer Pizza-Bote aus New York 1 Billionen Dollar (also 1000. Mrd.) (Andreas Eschbach - 1 Billionen Dollar)
Ich glaube es waren damals pro Kopf so um die 700 - 800 $...

@lifesgood - ja, mein kleines Häuschen enteignen :roll: ich lade ja gerne alle 8 Mrd. Menschen der Welt zu mir ein, dann habe ich den Rest der Welt wenigstens für mich smilie_10

Aber wir sind uns schon einig, dass es Einkommen (egal ob aus "Arbeit" oder Kapital- oder sonstigen Erträgen) gibt, die schlichtweg obszön und eigentlich nicht zur rechtfertigen sind...
Das Geld ist der Punkt, den Archimedes suchte, um die Welt zu bewegen (Johann Nestroy)
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.07.2017, 22:25

McSilver80 hat geschrieben:Was mich bei der reichlichen Milliarde Dividende für die Quandt am meisten Stört ist die lächerliche Besteuerung. Die Abgeltungssteuer mit Soli liegt bei 26,38 Prozent. Beim Arbeitseinkommen sieht es anders aus.
Ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro greift der Spitzensteuersatz. Dies bedeutet, dass jeder Euro, der über dieser Grenze liegt, zu 42% versteuert wird.
Übersteigt das jährlich zu versteuernde Einkommen einer Person 250.731 Euro, gilt der eigentliche höchste Spitzensteuersatz von 45%, die in Deutschland sogenannte Reichensteuer.


... das bin ich vollkommen bei Dir. Zu Deinen Steuerberechnungen beim Arbeitseinkommen; da kommt noch der Soli und ggf. Kirchensteuer on top. Also bei einem Bayern, der noch in der Kirche ist 47,67 % Steuern ab 54 k€ Bruttoeinkommen und zusätzlich noch die Sozialabgaben.

@Gairsoppa: Natürlich sind wir uns einig, dass es Einkommen gibt, die obszön sind. Ich heiße das auch nicht gut, dass die steuerlich im Vergleich zum Arbeitseinkommen geschont werden, aber bei einem gerechten Steuersystem hätte auch die Allgemeinheit was davon. Aber man muss die Thematik sachlich, ohne jede Neidkomponente angehen. Schlachten kann man eine Kuh nur einmal, melken ein Leben lang.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon gullaldr » 16.07.2017, 02:44

libelle hat geschrieben:Da frag ich mich, wie man da z.B in MV immer noch auf einen durchschnittlichen Stundenlohn von 17,... Euro kommt? smilie_08


Bruttostundenlohn

marco11111 über lifesgood hat geschrieben:Deinen Beiträgen ist immer etwas Wichtiges zu entnehmen smilie_01 , daher mal ein Dankeschön für die Tipps und die ganze Zeit, die Du da reinhängst.


Dem möchte ich mich anschließen. smilie_01


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