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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
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bamboo one
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Beim Umschichten spielt der Spot-Preis doch eigentlich keine Rolle - oder hab ich da einen Denkfehler ?
Ist der Kurs niedrig, verkaufe ich (physisch z.B.) niedrig, kaufe aber auch wieder günstig "Papier-Silber oder -Gold" und umgekehrt genauso.
Bei Umschichten von Gold / Silber ist es ähnlich IMHO, da spielt die Ratio die Hauptrolle !
Oder ? Hab das selbst noch nie gemacht. Aber nach meiner Logik sollte das so sein.
Ist der Kurs niedrig, verkaufe ich (physisch z.B.) niedrig, kaufe aber auch wieder günstig "Papier-Silber oder -Gold" und umgekehrt genauso.
Bei Umschichten von Gold / Silber ist es ähnlich IMHO, da spielt die Ratio die Hauptrolle !
Oder ? Hab das selbst noch nie gemacht. Aber nach meiner Logik sollte das so sein.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Das Sprichwort "Hin und her macht Taschen leer" ist eine bekannte Börsenweisheit, die besagt, dass häufiges Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, etc.) zu Verlusten führen kann, weil Transaktionskosten, Gebühren und Steuern die Gewinne schmälern.
Beim physischen Tausch von Gold-Silber-Platin spielt die Ratio eine große Rolle, wie du selbst bemerkst.
Die Gold-Silber-Ratio liegt seit einem Jahr zwischen 80 und 90, im April und Mai allerdings zwischen 100 und 110. Aus steuerlicher Sicht muss 1 Jahr Haltefrist beim physischer Anlage berücksichtigt werden, bei den Börsenpapieren ist die Kapitalsteuer + Soli in den meisten Fällen unabhängig davon fällig.
Beim physischen Austausch kommt bei Silber die Mehrwertsteuer hinzu, die ich beim Verkauf an den Händler nur teilweise bekomme, wenn er Bullion ankauft. Muss ich den Handel über einen Kurier abwickeln, kommen bei Verkauf und neuem Kauf schon beträchtliche Summen zusammen, weil für 10-20 Euro Versandkosten wie früher nicht mehr viel läuft.
Ich habe vor einigen Jahren größere Posten Libertad 2 und 5 oz abgegeben für ca. 30-35 Euro / oz und in Platin umgeschichtet, weil ich immer sehr goldlastig war. Die Verwahrung in Bankschließfächern ist bei Gold und Platin eher leicht (wenig Platz spart Kosten), bei Silber wird es schnell problematisch. Wenn ich mir die gerade aufgerufenen Platinpreise beim Verkauf an Händler anschaue, liege ich im Plus, da ich für ca.800-950 Euro / oz gekauft habe und ich momentan ca. 1350 Euro / oz bekommen kann, die Libertad aber nicht so stark gestiegen sind (35-37 Euro / oz für 2 oder 5 oz).
Hier im Forum versuchen beim Tausch die meisten ihr Silber (oft Sammlerkram oder günstig erworben) gegen Gold zu tauschen, umgekehrt liest man es eher selten. Gold ist eben stabiler im Kurs und Krisenwährung, Silber eher für den langen Atem und zum Zocken. Wenn es solche Höhen wie im Moment erreicht, freut man sich, zumal wenn man in den flauen Silberzeiten für ca. 15 Euro / oz kaufen konnte. Aber bis auf die Hochphase bei Gold um 1350 Euro / oz waren auch bei diesem Metall günstige Kaufkurse, bei ca. 1700 Euro / oz habe ich noch wenig gekauft, die Steigerung auf das heutige Niveau in so kurzer Zeit habe ich mir nicht vorstellen können.
Bei guten Preisen etwas von dem zu veräußern, womit man guten Gewinn machen kann, in Tranchen wie Schubidu hier immer empfiehlt, macht für mich Sinn, denn es kann auch wieder ein Einbruch kommen. Und steigt es, hat man seinen Gewinn gemacht und soll nicht den verpassten Chance einer längeren Haltedauer nachweinen. Sonst kann man jede Aktie, die mal billig zu kaufen war oder die man zu billig verkauft hat, bedauern. Den optimalen Zeitpunkt für Kauf und Verkauf erwischt man vielleicht hier und da mal, fünf Jahre später kann das wieder ganz anderes aussehen. Vor Jahren dümpelte Rheinmetall bei 80 Euro, sank auf 70, stieg auf 90 und fiel wieder - ich war nach einiger Zeit froh, sie ohne Verlust verkauft zu haben, denn eine Entwicklung nach oben konnte ich nicht sehen. Heute kostet das Ding mehr als 20x soviel - na und? Mir geht es auch ohne Rheinmetall gut und am Krieg zu verdienen will ich auch nicht unbedingt.
Beim physischen Tausch von Gold-Silber-Platin spielt die Ratio eine große Rolle, wie du selbst bemerkst.
Die Gold-Silber-Ratio liegt seit einem Jahr zwischen 80 und 90, im April und Mai allerdings zwischen 100 und 110. Aus steuerlicher Sicht muss 1 Jahr Haltefrist beim physischer Anlage berücksichtigt werden, bei den Börsenpapieren ist die Kapitalsteuer + Soli in den meisten Fällen unabhängig davon fällig.
Beim physischen Austausch kommt bei Silber die Mehrwertsteuer hinzu, die ich beim Verkauf an den Händler nur teilweise bekomme, wenn er Bullion ankauft. Muss ich den Handel über einen Kurier abwickeln, kommen bei Verkauf und neuem Kauf schon beträchtliche Summen zusammen, weil für 10-20 Euro Versandkosten wie früher nicht mehr viel läuft.
Ich habe vor einigen Jahren größere Posten Libertad 2 und 5 oz abgegeben für ca. 30-35 Euro / oz und in Platin umgeschichtet, weil ich immer sehr goldlastig war. Die Verwahrung in Bankschließfächern ist bei Gold und Platin eher leicht (wenig Platz spart Kosten), bei Silber wird es schnell problematisch. Wenn ich mir die gerade aufgerufenen Platinpreise beim Verkauf an Händler anschaue, liege ich im Plus, da ich für ca.800-950 Euro / oz gekauft habe und ich momentan ca. 1350 Euro / oz bekommen kann, die Libertad aber nicht so stark gestiegen sind (35-37 Euro / oz für 2 oder 5 oz).
Hier im Forum versuchen beim Tausch die meisten ihr Silber (oft Sammlerkram oder günstig erworben) gegen Gold zu tauschen, umgekehrt liest man es eher selten. Gold ist eben stabiler im Kurs und Krisenwährung, Silber eher für den langen Atem und zum Zocken. Wenn es solche Höhen wie im Moment erreicht, freut man sich, zumal wenn man in den flauen Silberzeiten für ca. 15 Euro / oz kaufen konnte. Aber bis auf die Hochphase bei Gold um 1350 Euro / oz waren auch bei diesem Metall günstige Kaufkurse, bei ca. 1700 Euro / oz habe ich noch wenig gekauft, die Steigerung auf das heutige Niveau in so kurzer Zeit habe ich mir nicht vorstellen können.
Bei guten Preisen etwas von dem zu veräußern, womit man guten Gewinn machen kann, in Tranchen wie Schubidu hier immer empfiehlt, macht für mich Sinn, denn es kann auch wieder ein Einbruch kommen. Und steigt es, hat man seinen Gewinn gemacht und soll nicht den verpassten Chance einer längeren Haltedauer nachweinen. Sonst kann man jede Aktie, die mal billig zu kaufen war oder die man zu billig verkauft hat, bedauern. Den optimalen Zeitpunkt für Kauf und Verkauf erwischt man vielleicht hier und da mal, fünf Jahre später kann das wieder ganz anderes aussehen. Vor Jahren dümpelte Rheinmetall bei 80 Euro, sank auf 70, stieg auf 90 und fiel wieder - ich war nach einiger Zeit froh, sie ohne Verlust verkauft zu haben, denn eine Entwicklung nach oben konnte ich nicht sehen. Heute kostet das Ding mehr als 20x soviel - na und? Mir geht es auch ohne Rheinmetall gut und am Krieg zu verdienen will ich auch nicht unbedingt.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Schubidu hat geschrieben: ↑18.07.2025, 02:00
Wenn da jemand aktuell ein wenig Liquiditätsbedarf hat, oder eben eine gute andere Anlagemöglichkeit, könnte ich mir schon vorstellen, dass sich der Eine oder Andere auch von größeren Beständen trennt.
Bei meinen Kontakten ist es völlig unterschiedlich. Manche denken über Verkäufe nach und Andere nicht.
Ist immer auch ein Frage der individuellen Lebenssituation. Viele haben das Edelmetall ja auch als (Alters-)Vorsorge gekauft und dort wo diese Situation erreicht ist, nimmt man bei höheren Preisen auch gerne etwas mehr an Gewinnen mit.
Grüße nach Bayern!
Liquiditätsbedarf ist das Problem. Die Zinsen gehen monatlich in die Knie und wenn man dann noch die steuerlichen Abgaben abzieht, bleibt nicht mehr viel. EM verkaufen bedeutet dann, wenn man keinen zusätzlichen Geldbedarf hat, noch mehr Geld mit miesen Zinsen unter der Inflation anlegen oder an der Börse bei ziemlich hohen Kursen einsteigen. Allein für das gute Gefühl, EM verkauft zu haben und für die Stücke den Gewinn mal in Händen zu halten - nicht immer nur die Buchgewinne zu sehn -, trage ich mich auch mit dem Gedanken. Aber die Kontostände zu erhöhen bedeutet auch, dem Staat mehr Einblick (und Zugriff?) zu gewähren. Meine Frau und ich waren über Jahrzehnte im ÖD beschäftigt und steuerlich / finanziell offene Bücher für die Verwaltung. Für wirkliche Krisensituationen ist eine unbekannte EM-Menge nicht die schlechteste Lösung.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Da bin ich vollkommen bei Dir. Weißt Du ja. Die Absicherung in physischem EM sehe ich auch als existenziell an.
EM zu verkaufen, um die Kohle aufs Tagesgeld zu legen, macht keinen Sinn, da macht man inflationsbereinigt nach Steuern eher Verlust.
Aber wir Ü60er sollten auch nicht vergessen, dass wir nicht ewig leben und das letzte Hemd keine Taschen hat. Daher sollten wir uns auch was gönnen, selbst wenn es wirtschaftlich Quatsch ist, Hauptsache man hat Freude dran..
Da bin ich in den letzten Jahren in Anbetracht der hohen Kursgewinne schon sehr gut zu mir selbst. Gerade diese Woche ist eine neue Uhr bei mir angekommen, in die ich mich schockverliebt hatte, als ich sie vor drei Wochen in einem Schaufenster gesehen hatte. Aber da ich natürlich nicht den Listenpreis zahlen wollte, hatte es ein wenig gedauert, bis ich sie zu dem Preis gefunden habe, den ich bereit war zu zahlen.
Als ich am 1.1.2019 mit 56 Jahren auf Teilzeit gegangen bin, war der Spotwert meines physischen EM-Bestandes so, dass ich mir fürs Alter keine Sorgen mehr machen mußte. Aktuell liegt er bei mehr als dem Doppelten des Standes vom 1.1.2019 und das obwohl ich auch was verkauft hatte. Da kann man auch mal an sich selbst denken.
Ich sehe EM nicht als Selbstzweck sondern als Mittel zum Zweck und der Zweck liegt darin, dass ich meinen Lebensabend so verbringen kann, wie ich mir das wünsche (solange die Gesundheit mitspielt).
EM zu verkaufen, um die Kohle aufs Tagesgeld zu legen, macht keinen Sinn, da macht man inflationsbereinigt nach Steuern eher Verlust.
Aber wir Ü60er sollten auch nicht vergessen, dass wir nicht ewig leben und das letzte Hemd keine Taschen hat. Daher sollten wir uns auch was gönnen, selbst wenn es wirtschaftlich Quatsch ist, Hauptsache man hat Freude dran..
Da bin ich in den letzten Jahren in Anbetracht der hohen Kursgewinne schon sehr gut zu mir selbst. Gerade diese Woche ist eine neue Uhr bei mir angekommen, in die ich mich schockverliebt hatte, als ich sie vor drei Wochen in einem Schaufenster gesehen hatte. Aber da ich natürlich nicht den Listenpreis zahlen wollte, hatte es ein wenig gedauert, bis ich sie zu dem Preis gefunden habe, den ich bereit war zu zahlen.
Als ich am 1.1.2019 mit 56 Jahren auf Teilzeit gegangen bin, war der Spotwert meines physischen EM-Bestandes so, dass ich mir fürs Alter keine Sorgen mehr machen mußte. Aktuell liegt er bei mehr als dem Doppelten des Standes vom 1.1.2019 und das obwohl ich auch was verkauft hatte. Da kann man auch mal an sich selbst denken.
Ich sehe EM nicht als Selbstzweck sondern als Mittel zum Zweck und der Zweck liegt darin, dass ich meinen Lebensabend so verbringen kann, wie ich mir das wünsche (solange die Gesundheit mitspielt).
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Nachdem der POS in € bereits letzte Montag ein neues Intraday-Allzeithoch generiert hatte, wurde nun heute ein neues Allzeithoch auf Schlußkurs-Basis generiert. Das lag bisher bei 32,93 €.
Läuft ...
Läuft ...
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WhiteWarrior
- 500 g Barren Mitglied
- Beiträge: 530
- Registriert: 15.02.2020, 15:38
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Jetzt ist es wohl soweit, dass durch den steigenden Silberpreis die ersten deutschen "Gedenker" eingestellt werden:
www.youtube.com/watch?v=76GEvg-BcbE&t=11s
Ich habe heute mit einem türkischen Ehepaar gesprochen (Silberinvestoren) die mir gesagt haben, dass momentan in der Türkei Silber für Investment gekauft wird wie noch niemals zuvor.
Da fällt mir wieder der alten Spruch ein, der sich jetzt bewahrheiten könnte:
Silber - fallen kann es, steigen muss es.
www.youtube.com/watch?v=76GEvg-BcbE&t=11s
Ich habe heute mit einem türkischen Ehepaar gesprochen (Silberinvestoren) die mir gesagt haben, dass momentan in der Türkei Silber für Investment gekauft wird wie noch niemals zuvor.
Da fällt mir wieder der alten Spruch ein, der sich jetzt bewahrheiten könnte:
Silber - fallen kann es, steigen muss es.
Ein Volk das keine Waffen tragen möchte, wird Ketten tragen.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
White Warrior,nichts wird eingestellt.
Im Video heißt es:" KÖNNTE".
Die beliebten 25€ Münzen könnten eingestellt werden weil keiner Interesse daran hat.
Videos von EM-Händlern sind in der Regel reine Werbevideos.
Im Video heißt es:" KÖNNTE".
Die beliebten 25€ Münzen könnten eingestellt werden weil keiner Interesse daran hat.
Videos von EM-Händlern sind in der Regel reine Werbevideos.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Die beliebten 25er?
Die sind genauso beliebt wie die 20er.
Bringe die zur Bank weil nur totes Kapital
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Frank the tank
- Silber-Guru
- Beiträge: 3660
- Registriert: 25.04.2016, 12:58
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Alles schon mal dagewesen, dann wird weniger Silber in der Münze sein.
1 Phili für 1,50€
Ob die nun so beliebt sind, die ganzen Münzen mit ihren verschiedenen Feinheiten.
Ich sammel wieder Briefmarken.......
1 Phili für 1,50€
Ob die nun so beliebt sind, die ganzen Münzen mit ihren verschiedenen Feinheiten.
Ich sammel wieder Briefmarken.......
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Wird schwierig sein, die gängige Legierung (925 Silber) einfach so zu ändern! Ich könnte mir eher vorstellen, dass dann der Nennwert erhöht wird.
Das gleiche Problem existiert ja bereits bei den 1 Centmünzen, deren Kupferwert über 1 Cent liegt
Das gleiche Problem existiert ja bereits bei den 1 Centmünzen, deren Kupferwert über 1 Cent liegt
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Die 1 Centmünzen sind aus verkupferten Stahl.
Wie hoch ist da der Kupferanteil, dass der Materialwert den Nennwert übersteigt ?
Wer Näheres wissen will, kann natürlich die Maus fragen:
https://youtu.be/mu6cAOtuGFs?feature=shared
Zuletzt geändert von foxl60 am 23.07.2025, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Hatte man doch bei den 10 Euro Münzen auch gemacht. Bis 2010 waren die aus 925er Silber und von 2011 - 2015 noch aus 625er Silber
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Schlimmer noch:
Die Zehner ab 2011 sind (mit Ausnahme Liszt) nur noch in der Prägung PP aus 625er Silber; die Zehner der Normalprägung dagegen nur noch aus Cu/Ni.
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WhiteWarrior
- 500 g Barren Mitglied
- Beiträge: 530
- Registriert: 15.02.2020, 15:38
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
Sehr gut festgestellt foxl60,
Ich war vor einigen Tagen bei meiner Händlerin, da kam ein Mann rein mit 38 "Bismarck-Silbermünzen" und dachte er macht jetzt dicke Kohle.
Alle 38 Münzen unedel, null Silber. Die Frau hat Ihn zur Bundesbank geschickt. Die Bismarck Münzen 2015 zum Geburtstag von Reichskanzler Bismarck sind nur in PP aus (gestempelten) 625 Silber.
Trotzdem eine deutliche Verschlechterung auch in diesem Fall:
Statt 16,65 Gramm nur 10 Gramm Silber in der PP Münze drin.
Wie gesagt und von mir hier schon mehrfach geschrieben: Es wird bei den deutschen Gedenkern Änderungen geben bei weiter steigendem Silberpreis. Aber die alten Hasen die 2011 erlebt haben wissen ja längst Bescheid.
Ich war vor einigen Tagen bei meiner Händlerin, da kam ein Mann rein mit 38 "Bismarck-Silbermünzen" und dachte er macht jetzt dicke Kohle.
Alle 38 Münzen unedel, null Silber. Die Frau hat Ihn zur Bundesbank geschickt. Die Bismarck Münzen 2015 zum Geburtstag von Reichskanzler Bismarck sind nur in PP aus (gestempelten) 625 Silber.
Trotzdem eine deutliche Verschlechterung auch in diesem Fall:
Statt 16,65 Gramm nur 10 Gramm Silber in der PP Münze drin.
Wie gesagt und von mir hier schon mehrfach geschrieben: Es wird bei den deutschen Gedenkern Änderungen geben bei weiter steigendem Silberpreis. Aber die alten Hasen die 2011 erlebt haben wissen ja längst Bescheid.
Ein Volk das keine Waffen tragen möchte, wird Ketten tragen.
- karmasilver
- 1 kg Barren Mitglied
- Beiträge: 1935
- Registriert: 04.04.2011, 18:16
Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7
KI gefüttert mit ein paar Fragen fasst es ganz gut zusammen, warum Silber seit 1980 eine grottenschlechte Perfomance aufweist.
Seit den Hunt-Brothers gab es nie mehr ausreichend Privatinteresse und in der Regel nur ein paar Hamseln wie derzeit uns, welche physisch oder per ETF in das weisse Metall investieren. Dazu KI:
Historische Kontextualisierung
Der Silberpreis erlebte 1980 mit 49,45 USD/Unze ein Allzeithoch, angetrieben durch Spekulationen der Hunt-Brüder und Inflationsängste. Seitdem blieb der Preis jedoch weit unter diesem Niveau, trotz struktureller Marktveränderungen.
Schlüsselfaktoren der Underperformance
Angebotsüberschuss (1980er–2000er):
Nach dem Crash von 1980 führte die gesteigerte Minenproduktion (v. a. in Mexiko, Peru) zu einem Überangebot.
Recyclingraten stiegen, während die industrielle Nachfrage (z. B. Fotografie) in den 1990ern stagnierte.
Finanzmarkt-Dominanz:
Papiermarkt-Manipulation: Banken wie JP Morgan hielten große Short-Positionen, die den Preis drückten (Quellen:1
.
Futures-Markt: Nur ~1 % der Kontrakte mündeten in physische Lieferungen, was Spekulationen begünstigte.
Gold-Silber-Ratio:
Das Verhältnis stieg von ~30:1 (1980) auf über 90:1 (2020er), was Silbers Unterbewertung verdeutlicht.
Historisch liegt das geologische Verhältnis bei 7:1, das monetäre bei 15:1 – aktuell klafft eine große Lücke
Industrielle vs. Investitionsnachfrage:
Solarindustrie (19 % der Nachfrage 2024) und Elektronik trieben die Nachfrage, doch institutionelle Investoren vernachlässigten Silber zugunsten von Gold oder Aktien.
ETFs: Silber-ETFs wie der iShares Silver Trust (SLV) litten unter Misstrauen wegen unklarer physischer Hinterlegung
Strukturelles Defizit ohne Preiseffekt:
Seit 2021 übersteigt die Nachfrage (1,2–1,3 Mrd. Unzen) das Angebot (~900 Mio. Unzen), doch der Preis reagierte erst 2024/25 signifikant
Quantitative Underperformance
Inflationsbereinigt erreichte Silber 1980 ~150 USD/Unze (2024-Wert). Der aktuelle Preis (~38 USD, Juli 2025) liegt bei 75 % unter dem Höchststand.
Vergleich zu Gold: Während Gold seit 1980 um ~400 % stieg (inflationsbereinigt), verlief Silber nach dem Preissturz innert kürzester Zeit 1980 im Gegenteil über all die Jahrzehnte mit einer Rendite von 2.1% auf Jahresbasis faktisch als Kaufkraftvernichter.
Aktuelle Trendwende?
Physische Knappheit: COMEX-Lagerbestände sanken von 331 Mio. Unzen (2021) auf 64,9 Mio. (2025), um aktuell mit den US-Zöllen wieder massiv zu steigen. (
1
).
Institutionelles Interesse: Rekord-Zuflüsse in Silber-ETFs (100 Mio. Unzen in 3 Tagen, Juni 2025) deuten auf steigende Nachfrage hin (
1
).
Fazit
Silbers Underperformance seit 1980 resultiert aus Marktmanipulation, Angebotsüberschüssen und fehlendem Investoreninteresse. Aktuelle fundamentale Faktoren (Defizit, industrielle Nachfrage) könnten eine Trendumkehr einleiten, doch historisch bleibt Silber ein volatiler, unterbewerteter Asset." Und dann noch mein Mist dazu: Sollten die Investoren oder gar Kleinanleger auf etwas breiterer Front einsteigen, würde der Preis explodieren. Das ist jedoch in den letzten 45 Jahren nie geschehen und zeichnet sich zumindest in Deutschland auch aktuell nicht ab. Im Gegenteil rühmen sich hier einige mit ihren Teilverkäufen und bei (nominell) "all time high" in Euro herrscht schon fast beängstigende Leere. Kohle zu machen war mit Silber denn auch nicht mit Langzeitanlage nach dem Narrativ "Eine Unze ist eine Unze", sondern mit dem richtigen "Sammlerkram". Das sehe ich weiterhin so. Good luck to all!
Seit den Hunt-Brothers gab es nie mehr ausreichend Privatinteresse und in der Regel nur ein paar Hamseln wie derzeit uns, welche physisch oder per ETF in das weisse Metall investieren. Dazu KI:
Historische Kontextualisierung
Der Silberpreis erlebte 1980 mit 49,45 USD/Unze ein Allzeithoch, angetrieben durch Spekulationen der Hunt-Brüder und Inflationsängste. Seitdem blieb der Preis jedoch weit unter diesem Niveau, trotz struktureller Marktveränderungen.
Schlüsselfaktoren der Underperformance
Angebotsüberschuss (1980er–2000er):
Nach dem Crash von 1980 führte die gesteigerte Minenproduktion (v. a. in Mexiko, Peru) zu einem Überangebot.
Recyclingraten stiegen, während die industrielle Nachfrage (z. B. Fotografie) in den 1990ern stagnierte.
Finanzmarkt-Dominanz:
Papiermarkt-Manipulation: Banken wie JP Morgan hielten große Short-Positionen, die den Preis drückten (Quellen:1
.
Futures-Markt: Nur ~1 % der Kontrakte mündeten in physische Lieferungen, was Spekulationen begünstigte.
Gold-Silber-Ratio:
Das Verhältnis stieg von ~30:1 (1980) auf über 90:1 (2020er), was Silbers Unterbewertung verdeutlicht.
Historisch liegt das geologische Verhältnis bei 7:1, das monetäre bei 15:1 – aktuell klafft eine große Lücke
Industrielle vs. Investitionsnachfrage:
Solarindustrie (19 % der Nachfrage 2024) und Elektronik trieben die Nachfrage, doch institutionelle Investoren vernachlässigten Silber zugunsten von Gold oder Aktien.
ETFs: Silber-ETFs wie der iShares Silver Trust (SLV) litten unter Misstrauen wegen unklarer physischer Hinterlegung
Strukturelles Defizit ohne Preiseffekt:
Seit 2021 übersteigt die Nachfrage (1,2–1,3 Mrd. Unzen) das Angebot (~900 Mio. Unzen), doch der Preis reagierte erst 2024/25 signifikant
Quantitative Underperformance
Inflationsbereinigt erreichte Silber 1980 ~150 USD/Unze (2024-Wert). Der aktuelle Preis (~38 USD, Juli 2025) liegt bei 75 % unter dem Höchststand.
Vergleich zu Gold: Während Gold seit 1980 um ~400 % stieg (inflationsbereinigt), verlief Silber nach dem Preissturz innert kürzester Zeit 1980 im Gegenteil über all die Jahrzehnte mit einer Rendite von 2.1% auf Jahresbasis faktisch als Kaufkraftvernichter.
Aktuelle Trendwende?
Physische Knappheit: COMEX-Lagerbestände sanken von 331 Mio. Unzen (2021) auf 64,9 Mio. (2025), um aktuell mit den US-Zöllen wieder massiv zu steigen. (
1
).
Institutionelles Interesse: Rekord-Zuflüsse in Silber-ETFs (100 Mio. Unzen in 3 Tagen, Juni 2025) deuten auf steigende Nachfrage hin (
1
).
Fazit
Silbers Underperformance seit 1980 resultiert aus Marktmanipulation, Angebotsüberschüssen und fehlendem Investoreninteresse. Aktuelle fundamentale Faktoren (Defizit, industrielle Nachfrage) könnten eine Trendumkehr einleiten, doch historisch bleibt Silber ein volatiler, unterbewerteter Asset." Und dann noch mein Mist dazu: Sollten die Investoren oder gar Kleinanleger auf etwas breiterer Front einsteigen, würde der Preis explodieren. Das ist jedoch in den letzten 45 Jahren nie geschehen und zeichnet sich zumindest in Deutschland auch aktuell nicht ab. Im Gegenteil rühmen sich hier einige mit ihren Teilverkäufen und bei (nominell) "all time high" in Euro herrscht schon fast beängstigende Leere. Kohle zu machen war mit Silber denn auch nicht mit Langzeitanlage nach dem Narrativ "Eine Unze ist eine Unze", sondern mit dem richtigen "Sammlerkram". Das sehe ich weiterhin so. Good luck to all!
