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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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Grandmaster
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Grandmaster » 29.03.2021, 11:12

Augsburger » 28.03.2021, 12:47 hat geschrieben:100$ sehe ich auch nicht . Auch in 10 Jahren nicht. Ich habe meine erste Unze im Oktober 2010 für 25 Euro gekauft. Wo stehen wir heute?


Argentusminimax » 28.03.2021, 20:58 hat geschrieben:Habe im September 2010 bei einem Kg Preis von 660,00 € angefangen Silber zu horten weil ich dachte das mit der Inflation Sachwerte steigen werden. Fast 11 Jahre später ist das Kg Silber bei 680,00 €,da hat ja sogar die Erbsensuppe aus dem Aldi eine bessere Performance vorzuweisen... ( 100% ).


Bei einer angenommenen durchschnittlichen Inflation von 2% jährlich, müsste die Unze Silber von 2010 für 25€ heute bei ~30€ liegen. Und das nur, wenn man keinen Verlust haben will. Bei 3% Gewinn jährlich in diesem Beispiel müsste die Unze aktuell bei ~42€ liegen. Auch damals sangen die Enthusiasten von 100$ und mehr: "Fallen kann es, steigen muss es!" (Es ist das "Können", nicht das "Müssen" eingetreten)

Und auch heute ist die Euphorie wieder groß. Dreistellig, sogar vierstellig war schon zu vernehmen. In einem Nachbarforum schrieb neulich jemand, dass er 500 MLs gekauft hätte...für 26,XX€/Stück. Er geht davon aus, dass es günstig ist. Ende offen...

Entscheidend ist nicht, wann man gekauft hat, sondern für was für einen Preis. Und dabei gibt es immer Gewinner und Verlierer.
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gullaldr
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon gullaldr » 29.03.2021, 12:56

Grandmaster, wenn Silber ein schlechter Inflationsschutz ist, was wäre dann für Dich ein guter Inflationsschutz? Aktien? Gold? Immobilien? Whiskey?...

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karmasilver
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon karmasilver » 29.03.2021, 13:50

Grandmaster » 29.03.2021, 11:12 hat geschrieben:
Augsburger » 28.03.2021, 12:47 hat geschrieben:100$ sehe ich auch nicht . Auch in 10 Jahren nicht. Ich habe meine erste Unze im Oktober 2010 für 25 Euro gekauft. Wo stehen wir heute?


Argentusminimax » 28.03.2021, 20:58 hat geschrieben:Habe im September 2010 bei einem Kg Preis von 660,00 € angefangen Silber zu horten weil ich dachte das mit der Inflation Sachwerte steigen werden. Fast 11 Jahre später ist das Kg Silber bei 680,00 €,da hat ja sogar die Erbsensuppe aus dem Aldi eine bessere Performance vorzuweisen... ( 100% ).


Bei einer angenommenen durchschnittlichen Inflation von 2% jährlich, müsste die Unze Silber von 2010 für 25€ heute bei ~30€ liegen. Und das nur, wenn man keinen Verlust haben will. Bei 3% Gewinn jährlich in diesem Beispiel müsste die Unze aktuell bei ~42€ liegen. Auch damals sangen die Enthusiasten von 100$ und mehr: "Fallen kann es, steigen muss es!" (Es ist das "Können", nicht das "Müssen" eingetreten)

Und auch heute ist die Euphorie wieder groß. Dreistellig, sogar vierstellig war schon zu vernehmen. In einem Nachbarforum schrieb neulich jemand, dass er 500 MLs gekauft hätte...für 26,XX€/Stück. Er geht davon aus, dass es günstig ist. Ende offen...

Entscheidend ist nicht, wann man gekauft hat, sondern für was für einen Preis. Und dabei gibt es immer Gewinner und Verlierer.


Nun ja. Die Euphorie hält sich bei mir in Grenzen und nach wie vor kauft ausser uns paar Hanseln niemand. Das Zeug taugt anders als Gold nicht zum Inflationsschutz und die Chinesen kaufen immer noch nicht jeder eine Unze.

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schubidu » 29.03.2021, 14:05

... es gibt eine ziemlich sichere Strategie, wie man mit Silber auch die Inflation ausgleichen kann.

Wenn man die Unze für unter 15 € (wie im Herbst 2017) kaufen kann und hier alle schreiben, dass Silber noch weiterfällt und vom Kauf abraten, sollte man kaufen.

Wenn hier im Thread die Euphorie ausbricht und viele voller Freude schreiben, dass sie zu 28/29 €/Oz nachgelegt haben, weil ja jetzt bald die 100$ kommen, sollte man nicht kaufen oder sogar darüber nachdenken ein wenig Gewinne mitzunehmen.

smilie_13

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon 087paula7 » 29.03.2021, 14:15

Einen "guten" Inflationsschutz gibt es nicht mehr. Bei Silber und Gold klamern sich nur viele dran.

Richtig ist: Man hat in altbekannten Kriesenzeiten immer etwas für EM bekommen. Das war vor 2.000 Jahren, zu Christi Geburt so und das war bis 1945/49 so.
Heute schaut das Ganze anders aus.!
Ackerbau und Viehzucht ist so industrialisiert, das selbst der Bauer nach ein paar Tagen, spätestens Wochen am Hungertuch nagt.

Szenario Wirtschaftszusammenbruch:
Solange Strom und event. Diesel vorhanden ist kann auch gefüttert, gemolken, gemistet werden.
Schlachten wird schon schwieriger. Der Bauer von heute schlachtet nicht mehr selber. Kann es nicht mehr.
UND DANN?

Szenario, böses Virus:
Siehe oben!!!
UND DANN?

Szenario Blackoout: Da geht gar nichts mehr von oben aufgeführten.
UND DANN?

Das gleiche bei einem Nuklearen Ernstfall, chemischen, biologischen Anschlägen.
UND DANN; UND DANN UND DANN???

Selbst bei einer starken, bis Hyperinflation wird es anders ablaufen als noch vor 70 Jahren.

Sollte, Gott bewahre so ein Szenario eintreten werden spätestens nach 10 Tagen bis 2 Wochen Hunger, Tod und Gewalt des Stärkeren herschen. Egal ob Land oder Stadt.

EM ist also realistich gesehen ein Spekulationsobjekt und eine Beruhigungspille für Wurst Käse Szenarien.

Sicher wird man mit EM ein wenig weiterkommen. Da greift dann aber die Inflation. Zu viel EM auf nahezu Null Nahrungsmittel.

Ich mag da falsch liegen. War nur so ein Gedanke und es werden sicher gleich Argumente a la " Mein Biohof um die Ecke" kommen.
erfolgreich gehandelt mit Telefonmann,shrek, Silberraffzahn,pandapaule,FrankKN,Goldright,Benutzername: *,John Ruskin

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Silbermann 1984
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 29.03.2021, 14:59

087paula7 » 29.03.2021, 14:15 hat geschrieben:Einen "guten" Inflationsschutz gibt es nicht mehr. Bei Silber und Gold klamern sich nur viele dran.

Richtig ist: Man hat in altbekannten Kriesenzeiten immer etwas für EM bekommen. Das war vor 2.000 Jahren, zu Christi Geburt so und das war bis 1945/49 so.
Heute schaut das Ganze anders aus.!
Ackerbau und Viehzucht ist so industrialisiert, das selbst der Bauer nach ein paar Tagen, spätestens Wochen am Hungertuch nagt.

Szenario Wirtschaftszusammenbruch:
Solange Strom und event. Diesel vorhanden ist kann auch gefüttert, gemolken, gemistet werden.
Schlachten wird schon schwieriger. Der Bauer von heute schlachtet nicht mehr selber. Kann es nicht mehr.
UND DANN?

Szenario, böses Virus:
Siehe oben!!!
UND DANN?

Szenario Blackoout: Da geht gar nichts mehr von oben aufgeführten.
UND DANN?

Das gleiche bei einem Nuklearen Ernstfall, chemischen, biologischen Anschlägen.
UND DANN; UND DANN UND DANN???

Selbst bei einer starken, bis Hyperinflation wird es anders ablaufen als noch vor 70 Jahren.

Sollte, Gott bewahre so ein Szenario eintreten werden spätestens nach 10 Tagen bis 2 Wochen Hunger, Tod und Gewalt des Stärkeren herschen. Egal ob Land oder Stadt.

EM ist also realistich gesehen ein Spekulationsobjekt und eine Beruhigungspille für Wurst Käse Szenarien.

Sicher wird man mit EM ein wenig weiterkommen. Da greift dann aber die Inflation. Zu viel EM auf nahezu Null Nahrungsmittel.

Ich mag da falsch liegen. War nur so ein Gedanke und es werden sicher gleich Argumente a la " Mein Biohof um die Ecke" kommen.


Und wenn du das mal außen vor lässt und auf das danach schaust ?

Was hat der nachher der nur ein paar € vorher hatte?

Und was hat der mit EM ?

Denn Gold und Silber bekommst du bestimmt für einen guten Kurs eingetauscht ,deine ollen € dagegen will keiner mehr haben wollen .

10.000€ = 1 neue DM
1 Unze Silber = 3 neue DM
1 Unze Gold = 300 neue DM

Bei 40 Mark Kopfgeld die ausbezahlt werden ,dann hast du nachher immer noch einen viel besseren Schnitt gemacht .

087paula7
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon 087paula7 » 29.03.2021, 15:18

Silbermann 1984 » 29.03.2021, 14:59 hat geschrieben:
087paula7 » 29.03.2021, 14:15 hat geschrieben:Einen "guten" Inflationsschutz gibt es nicht mehr. Bei Silber und Gold klamern sich nur viele dran.

Richtig ist: Man hat in altbekannten Kriesenzeiten immer etwas für EM bekommen. Das war vor 2.000 Jahren, zu Christi Geburt so und das war bis 1945/49 so.
Heute schaut das Ganze anders aus.!
Ackerbau und Viehzucht ist so industrialisiert, das selbst der Bauer nach ein paar Tagen, spätestens Wochen am Hungertuch nagt.

Szenario Wirtschaftszusammenbruch:
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Schlachten wird schon schwieriger. Der Bauer von heute schlachtet nicht mehr selber. Kann es nicht mehr.
UND DANN?

Szenario, böses Virus:
Siehe oben!!!
UND DANN?

Szenario Blackoout: Da geht gar nichts mehr von oben aufgeführten.
UND DANN?

Das gleiche bei einem Nuklearen Ernstfall, chemischen, biologischen Anschlägen.
UND DANN; UND DANN UND DANN???

Selbst bei einer starken, bis Hyperinflation wird es anders ablaufen als noch vor 70 Jahren.

Sollte, Gott bewahre so ein Szenario eintreten werden spätestens nach 10 Tagen bis 2 Wochen Hunger, Tod und Gewalt des Stärkeren herschen. Egal ob Land oder Stadt.

EM ist also realistich gesehen ein Spekulationsobjekt und eine Beruhigungspille für Wurst Käse Szenarien.

Sicher wird man mit EM ein wenig weiterkommen. Da greift dann aber die Inflation. Zu viel EM auf nahezu Null Nahrungsmittel.

Ich mag da falsch liegen. War nur so ein Gedanke und es werden sicher gleich Argumente a la " Mein Biohof um die Ecke" kommen.


Und wenn du das mal außen vor lässt und auf das danach schaust ?

Was hat der nachher der nur ein paar € vorher hatte?

Und was hat der mit EM ?

Denn Gold und Silber bekommst du bestimmt für einen guten Kurs eingetauscht ,deine ollen € dagegen will keiner mehr haben wollen .

10.000€ = 1 neue DM
1 Unze Silber = 3 neue DM
1 Unze Gold = 300 neue DM

Bei 40 Mark Kopfgeld die ausbezahlt werden ,dann hast du nachher immer noch einen viel besseren Schnitt gemacht .


Du solltest dich fragen warum das so sein könnte! BTW warum das so sein wird. Wobei ich auch, wie oben beschrieben anzweifle, das s das heute noch so Bestand hat. Sonst wäre obig Beschriebenes nicht realistisch! Ist das unrealistisch??
Leute, die gerade am verhungern sind. Leute, die verhungert oder sonst wie auf der Strecke bleiben werden sich das nicht fragen.

Denn vor dem "Danach" kommt die unmittelbare Situation.
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karmasilver
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon karmasilver » 29.03.2021, 15:20

Schubidu » 29.03.2021, 14:05 hat geschrieben:... es gibt eine ziemlich sichere Strategie, wie man mit Silber auch die Inflation ausgleichen kann.

Wenn man die Unze für unter 15 € (wie im Herbst 2017) kaufen kann und hier alle schreiben, dass Silber noch weiterfällt und vom Kauf abraten, sollte man kaufen.

Wenn hier im Thread die Euphorie ausbricht und viele voller Freude schreiben, dass sie zu 28/29 €/Oz nachgelegt haben, weil ja jetzt bald die 100$ kommen, sollte man nicht kaufen oder sogar darüber nachdenken ein wenig Gewinne mitzunehmen.

smilie_13


Möglich. Eine bessere Strategie bei EM ist m.E. jedoch EM in Bereichen zu kaufen, wo Angebot und Nachfrage spielt. Ein Inflationsschutz mit physischem Silber ist wegen einem Illusionskurs auf Grundlage des Zettelhandels an der Crimex z.B. bei Maples, Junk oder Barren nur abhängig von Lust und Laune der Papierzocker und sehr gutem Timing und Disziplin möglich. Bei der Lady sieht das aber schon ganz anders aus. Hier greift Angebot und Nachfrage und entsprechend konnte man dort (ausser bei der 1oz BU im April 2011 gekauft) die Inflation seit 1981 nicht nur problemlos ausgleichen, sondern hockt, egal wann man gekauft hat, auf hohen inflationsbereinigten Buchgewinnen und hat immer noch einen inneren Wert eines Edelmetalles, sollte je ein Szenario der "Unze ist eine Unze-Gläubigen" eintreffen, also z.B jeder Chinese beginnen, jährlich eine Zehntel Unze von diesem zweitwichtigsten Industrierohstoff zu kaufen. smilie_08

Xiaolong

Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Xiaolong » 29.03.2021, 18:53

Hmm, bin ja erst frisch infiziert mit den Münzbarren, war das schon immer so, dass der Spread deutlich größer war als bei den Bullionmünzen? Also wenn ich das bei den preiswerteren Händlern auf gold.de richtig überschlage, liegt der Spread bei den Münzbarren um Faktor zwei höher ... :roll:

XLV2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon XLV2 » 29.03.2021, 19:59

tuarek123 » 25.03.2021, 15:38 hat geschrieben:Im Augenblick genau wieder diese 25,03 zurückerobert und dann wieder leicht auf glatt 25 zurückgefallen. Normalerweise pfeiffe ich komplett auf die Charttechnik.....aber manchmal ist es unheimlich.



Bei Rohstoffen bin ich auch skeptischer was die Charttechnik betrifft. Die Charttechnik ist keinesfalls auschlaggebend für meine Invest-Entscheidungen, aber funktioniert bei Aktien ganz gut, versagt allerdings völlig bei disruptiven Ereignissen wie Corona.

Charttechnisch sehen bei Silber der MACD und RSI nicht gut aus. Zum Glück wurde der MA50 noch nicht nach unten durchbrochen.

Silber müsste dramatisch abstürzen, damit es für mich als Invest interessant würde.

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silberpower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 29.03.2021, 20:48

Ich weiß echt net, was ihr hier habt. smilie_08

Die letzten 20 Jahre sind sowohl Gold als auch Silber besser gelaufen als die Aktienmärkte, welche bekanntlich seit über 10 Jahren nur nach oben laufen ... so, what the fuck is the matter with you?

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Grandmaster » 29.03.2021, 22:14

gullaldr » 29.03.2021, 12:56 hat geschrieben:Grandmaster, wenn Silber ein schlechter Inflationsschutz ist, was wäre dann für Dich ein guter Inflationsschutz? Aktien? Gold? Immobilien? Whiskey?...


Vielleicht alles davon, oder auch gar nichts. Vielleicht sogar Argentusminimax's Erbsensuppe. Aber die käme wohl erst bei 087paula7's Wurst-Käse-Szenario zum Tragen.

Deine Antwort steht eigentlich in meinem letzten Absatz. Für einige, welche günstig gekauft haben, hat sich Silber wohl als guter Inflationsschutz ergeben, für andere war es wohl eher ein Reinfall. Letztendlich ist es eine Momentaufnahme. Siehe auch den Beitrag von Schubidu. In 10 Jahren sind vielleicht alle Silberkäufer Gewinner. Oder es kommen noch mehr Verlierer dazu. Glück und Zufall sind nun mal nicht berechenbare Variablen.

Bei Gold haben viele Glück gehabt oder sind zumindest mit einem blauen Auge davon gekommen. Insbesondere jene, die beim ATH vor 10 Jahren gekauft haben. Beim Silber nicht. Ich sehe es ähnlich wie Karmasilver und vertraue aktuell eher Gold.
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Siebenundvierzig900
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 29.03.2021, 23:10

Ich gehe davon aus das nahezu jeder Silberianer auch in Au engagiert ist. Solle er zumindest.... Vergleichbar der Nutzung des cost everage ist der Gedanke nicht dümmlich immer beide Metalle im Einkaufskoerbchen zu haben und lediglich die Gewichtung zu aktuellisieren. Meinereiner im Moment nah an 50:50.Das jeweils ungünstigere
Metall jedoch nie unter 30%.

Frank the tank
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Frank the tank » 30.03.2021, 08:47

Hier mal wieder etwas für das Phrasenschwein.

Egon von Greyerz:

Doch mehr als alles andere gilt: Kaufen Sie Gold und Silber nicht zu spekulativen Zwecken. Gold und Silber sind Ihre Versicherung gegen das kommende Ende einer monetären Ära, bei dem alle Währungen und Blasen-Assets implodieren werden.

Im kommenden Bärenmarkt der Währungen und im Bullenmarkt der Edelmetalle werden Gold und Silber nicht nur ihre Kaufkraft behalten, sondern überdurchschnittlich gut abschneiden und ein absolutes Muss unter den Investments werden.ENDE

Wobei es dann nicht verboten ist, bei einem Münzenkauf auf einen spekulativen Gewinn bei gesuchten Stücken zu spekulieren.
Daher erachte ich es für sinnvoll, zu sammeln und zu horten. Also zu HORMELN (ich liebe dieses Wort).
Bei einem Verkauf (Notverkauf, zur Aufbesserung der Rente usw.), werdet ihr sehen, was sich schnell verkauft und wo man ein wenig Geduld haben muss....

Outback 1403
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Outback 1403 » 30.03.2021, 09:29

Was für eine revolutionäre Aussage hinsichtlich der Währungen..." im kommenden Bärenmarkt der Währungen ".... smilie_11

Währungen sind im Grunde in einem Bärenmarkt, seit die bestehen. Ändert aber nix an den horrenden Aufschlägen beim Silberkauf von derzeit ca. 20 % + X + Frachtkosten zum Spot. Das Geld ist dann schon mal von Anfang an weg. Das macht die Anlage im Vergleich zu Gold deutlich uninteressant. Außer man spekuliert auf eine bessere Performance vom Silber zu Gold. In den letzten 2000 Jahren hat es außer kurzfristigen Spekulationsblasen die aber nicht gegeben. Und wenn ich spekulativ auf Kurs-Performance mit hoher Rendite mit entsprechendem Risiko fixiert bin, kann ich auch gleich zu Aktien greifen. Da liegen die Nebenkosten zwischen 0,5 und 1 %.


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