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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 03.10.2019, 16:25

Panik95 hat geschrieben:
Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.


40% der Berufstätigen verdient weniger als 2000€,nach Anzug der Sozialversicherungsbeiträge verbleiben netto ca.1600€.
Wer mit 1600€ heute in Rente geht bekommt ca. 60% Rente,das sind 960€ abzüglich je nach Bundesland 11% Kranken und Pflegeversicherung. Auszahlungsbetrag: ca.850€.
Es entsteht ein Rentenloch von 750€ monatlich.


Stimmt so nicht ganz. Das Rentenloch von 750 € monatlich würde ja nur bestehen, wenn er die 1.600 € netto vollumfänglich ausgegeben hätte. Spart er aber 100 € im Monat um später das Rentenloch auszugleichen, braucht er später wenn er nicht mehr anspart, nur noch eine Lücke von 650 € ausgleichen, weil er ja vorher nur 1.500 € ausgegeben hat.

Panik95 hat geschrieben:Ohne Aktien wird eine sorgenfreie Rente nicht mehr funktionieren.


Ob sie mit Aktien funktioniert, müssen die nächsten Jahre zeigen.

Panik95 hat geschrieben:Edelmetalle sind eine gesunde Beimischung wenn sie 20 bis 30% der Ersparnisse nicht übersteigen.


Kann man so pauschal nicht sagen. Das hängt zum Einen davon ab, ob man überzeugt ist, dass der Euro länger währt als das eigene Leben und auch davon, ob und in welcher Höhe man im Alter zu den Alterseinkünften zubuttern muss. Und nicht zuletzt auch, wie die Kostenstruktur im Alter aussieht. Muss man Miete zahlen, oder lebt man im Eigenheim usw..

Welchen EM-Anteil man für sinnvoll hält, muss jeder nach seinen spezifischen Gegebenheiten für sich selbst bestimmen. Allgemeingültige Empfehlungen gibt es da nicht.

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san agustin
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon san agustin » 03.10.2019, 16:58

Panik95 hat geschrieben:
Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Je nach dem wie lange die 54K reichen sollen. Über 20 oder gar 30 Jahre ist´s nicht so dolle. Und dann ist da noch die Inflation, die die wahre Kaufkraft zusammen schmelzen lässt.


40% der Berufstätigen verdient weniger als 2000€,nach Anzug der Sozialversicherungsbeiträge verbleiben netto ca.1600€.
Wer mit 1600€ heute in Rente geht bekommt ca. 60% Rente,das sind 960€ abzüglich je nach Bundesland 11% Kranken und Pflegeversicherung. Auszahlungsbetrag: ca.850€.
Es entsteht ein Rentenloch von 750€ monatlich.
Die evtl. angesparten 50000€ reichen für 5,5 Jahre,der Sparer hat mit 73 Jahren ein Finanzproblem.
Der etwas besser Verdienende mit z.b.2500€ netto im Monat bekommt eine Rente von ca.1335€,hat damit ein Rentenloch von 1150€,der hat wenn er sich nicht einschränkt bereits mit 70 Jahren ein Finanzproblem.

.....

Ohne Aktien wird eine sorgenfreie Rente nicht mehr funktionieren.




smilie_46 smilie_47

Du hast das jetzt hier relativ ,,kindlich,, abgebildet
Die Rente wird ja auf Sicht von min. 45 Beitragsjahren berechnet. Dabei spielen die erworbenen
Rentenpunkte den entscheidenden Faktor - diese errechnen sich statistisch an das Durchschnitseinkommen aller erwerbstätigen in Deutschland
Dieses Einkommen liegt dato laut Berechnungen bei € 37.873 Brutto im Jahr
Wer also mindestens dann € 3156,-- Brutto im Monat verdient erhält 1 Rentenpunkt

i.d.R. steigt das Einkommen im laufe des Berufsleben.
Bei deinem Beispiel mit den € 2500,-- netto ist ja auch die Frage welche Steuerklasse
und diesen Betrag wird Sie oder ER ja nicht urplötzlich auf seinem Gehaltszettel stehen haben
sondern im laufe seines Lebens irgendwie auch in diesen Regionen verdient haben
daher hat Sie oder Er auch auf seinem Rentenbescheid mehr als Deine € 1335,--
Das müsste min. bei € 1800,-- liegen

das größere Problem sind die Lücken im Lebenslauf vieler Menschen
das hat mir auch einmal eine Angestellte der Rentenversicherungsanstalt erzählt
sehr viele haben einfach zu viele Auszeiten drin, daher auch weniger Rentenpunkte


aber klar: eine Rentenlücke entsteht trotzdem, daher sehe ich GOLD/SILBER immer noch als
wichtigen Baustein

und Hand aufs Herz bei Aktien: Deutschland ist in diesem Bereich eine Wüste.
Wer kennt sich hier aus bzw. interessiert sich dafür ? die wenigsten und wenn dann
überhaupt am Ende eines Monates dafür etwas übrig bleibt
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 03.10.2019, 20:40

@san agustin
Dein Kommentar zeigt mir dass Du Dir um Deine Rente noch nicht viele Gedanken gemacht hast,sonst würdest Du meine Rechnung nicht als kindlich bezeichnen.
Ich habe die Zahlen von Kollegen die in den letzten Jahren in Rente gegangen sind bzw. in den nächsten 4-5 Jahren gehen.
Klar:37873€ brutto sind 3156€ im Monat = 1 Rentenpunkt
45 Jahre lang 1 Rentenpunkt macht 45 Punkte,jeder Punkt bringt 33,05€,macht 1487€ Rente.
Davon gehen ab 11% Kranken und Pflegev. = 163€ verbleiben: 1324€ Rente.
Frag mal einen Bäcker ob er 3156€ im Monat verdient,40% verdienen weniger als 2000€ brutto.
Wer schafft da 45 Punkte,nicht zu vergessen das Rentenniveau soll ab 2030 mindestens 43% betragen,d.h. es wird abgesenkt.
Ich kann nicht in die Zukunft schauen,für mich zählen immer die Daten von heute.
Ausbildung,Löhne zu DM Zeiten uä. da war nicht viel mit Rentenpunkten.
Deutschland ist eine Aktienwüste,da gebe ich Dir Recht,das wird sich noch ändern.
Heute erkennen die Menschen was das Sparbuch noch wert ist,morgen erkennen viele was die Rente noch wert ist.Frei nach Norbert Blüm: Die Rente ist sicher.????????????

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Unzen999 » 03.10.2019, 21:03

Norbert Blüm meinte ja damit SEINE Rente/Pension sei sicher. Bis 2025 sollen die 48% Rentenniveu stehen. Danach will irgendwann die Babyboomer Generation in Rente das wird noch voll toll vor allen Dingen bei einer sich abzeichnenden Wirtschaftsabkühlung und man sollte wenn man von 2030 redet nicht vergessen einen Inflationsanteil hinzuzurechnen....Passt es für die Volksveralberer werden uns andere Länder als Vorbild unter die Nase gerieben...bei der Rente wird das nicht passieren :oops:
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silberpower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 03.10.2019, 21:09

Nicht zu vergessen, dass schrittweise (ab 2040) die Rente (voll) versteuert wird :shock: ... dass wissen viele nicht, das gibt noch ein bitter böses erwachen.

Blüm hatte doch Recht mit seinem Spruch. Wenn aber nun jemand die Füße abhackt und schreit, seht mal, der kann ja gar nicht mehr laufen, dann ist es nicht Blüms schuld.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hannoveraner » 03.10.2019, 22:36

silberpower hat geschrieben:Nicht zu vergessen, dass schrittweise (ab 2040) die Rente (voll) versteuert wird :shock: ... dass wissen viele nicht, das gibt noch ein bitter böses erwachen.

Blüm hatte doch Recht mit seinem Spruch. Wenn aber nun jemand die Füße abhackt und schreit, seht mal, der kann ja gar nicht mehr laufen, dann ist es nicht Blüms schuld.


33 Mrd Steuereinnahmen durch das Versteuern der Renten reichen halt noch nicht

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 03.10.2019, 22:37

silberpower hat geschrieben:Nicht zu vergessen, dass schrittweise (ab 2040) die Rente (voll) versteuert wird :shock: ... dass wissen viele nicht, das gibt noch ein bitter böses erwachen.


... aber nur die Rente, die den Grundfreibetrag übersteigt. Dieser liegt für 2020 bei 9.400 € jährlich und wird bis 2040 (sofern es den € dann noch gibt) sicher deutlich über 12.000 € pro Jahr oder 1.000 € pro Monat liegen.

Ich befürchte mal, dass für viele, die ab 2040 in Rente gehen, die Versteuerung derselben das kleinste Problem ist.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 04.10.2019, 00:09

@lifesgood,

von denen schreibe ich doch gar nicht, denn diese wissen ALLE aufgrund von nachfragen, dass sie auf Hartz-IV-Niveau landen werden bei der Rente - bisher keinen getroffen, der auch nur ansatzweise erwartet, mehr als Sozialhilfeempfänger bei den Rentenzahlungen zu bekommen.

Ich meinte die Durchschnittsverdiener oder etwas über dem Durchschnitt - da kann es ganz schön düster werden, wenn nicht nebenbei noch vorgesorgt wird.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 04.10.2019, 00:18

diejenigen versteuern aber auch nur den Betrag, der den Grundfreibetrag überschreitet, wenn sie keine anderweitigen Einkünfte haben. Das dann mit einer niedrigen Steuerprogression.

Deine Aussage dass die Rente ab 2040 voll versteuert wird, suggeriert etwas anderes. Daher hatte ich den Grundfreibetrag angesprochen.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Frank the tank » 08.10.2019, 09:43

Silber: Zwischenkorrektur dauert an
08.10.2019 09:31 Uhr | Marko Strehk

https://www.goldseiten.de/artikel/42806 ... rt-an.html

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberschatzimsee » 08.10.2019, 23:03

.
Zuletzt geändert von silberschatzimsee am 16.02.2020, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 08.10.2019, 23:07

mal ein wenig
[OT]
Wie ist das mit den Münzen von der VfS. Bekommt man da Bescheid, wenn es nicht geklappt hat mit den Goldmünzen oder hat sich das erledigt? .. ich dachte die werden Anfang Oktober verschickt. Ich hab nur eine Bestätigungsmail von der Bestellung aber keine Zusage. Hat da jemand Erfahrung - kommt da noch was?
[/OT]

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 09.10.2019, 00:17

OK, thx, hab den Faden dann doch noch gefunden. :D

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon saho111 » 09.10.2019, 09:51

lifesgood hat geschrieben:
Deine Aussage dass die Rente ab 2040 voll versteuert wird, suggeriert etwas anderes. Daher hatte ich den Grundfreibetrag angesprochen.

lifesgood


Sehe ich nicht so! Den Grundfreibetrag hat auch jeder der eine Steuererklärung macht bzw. als Arbeitnehmer beschäftigt ist. Und dieser Grundfreibetrag ist in dem Steuerabzug (Progressiv) eingerechnet.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon saho111 » 09.10.2019, 09:58

De facto finde ich es als große Sauerei wenn jemand 30-35 Jahre die Rentenbeiträge -bis auf den geringen Abzug der Vorsorgeaufwendungen unter den Sonderausgaben- versteuern musste und die Rente mit immer größer werdenden Anteil versteuern muss (aktuell 78%).
Zuletzt geändert von saho111 am 09.10.2019, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.


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