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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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silberschatzimsee
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberschatzimsee » 14.09.2019, 15:04

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silberpower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberpower » 14.09.2019, 15:25

und die letzten 2 1/2 Monate? ... PLUS ist immer noch verdammt lecker smilie_24

PB350
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon PB350 » 14.09.2019, 16:44

lifesgood hat geschrieben:
silvergypsy hat geschrieben:Übrigens werden auch die Käufer von Silber in Deutschland mit 19 % Mehrwertsteuer (Verbrauchssteuer) sehr kräftig zur Kasse gebeten. Das trifft natürlich die weniger Einkommensstarken besonders hart da sie oft zu wenig Rücklagen bzw. Einkommen für einen regelmäßigen Zukauf von mehrwertsteuerbefreitem Gold haben.


Wie heißt es so schön in der Werbung "kann man manchen, muss man aber nicht".

Fast jede Anlagemünze ist doch auch Differenzbesteuert erhältlich, wo eben nicht die 19% MWSt. bezahlt werden, sondern lediglich die 7% Einfuhrumsatzsteuer weitergereicht werden.

Unterm Strich war die Einführung der 19%igen MWSt. auf Silbermünzen (auf Barren galt sie ja schon vorher) ein Segen für die Silberanleger. Früher lag die MWSt. für Silbermünzen bei 7% und wurde ausgewiesen. Das bedeutete aber auch, dass die weg waren, wenn ein privater Silberbesitzer wieder an einen Händler verkauft hat. Die Ankaufspreise lagen damals in etwa beim Spotpreis.

Mit Einführung der 19%igen MWSt. haben fast alle EM-Händler auf Differenzbesteuerung umgestellt, um eben nicht mit 19% MWSt. verkaufen zu müssen. Seitdem liegen die Händlerankaufspreise eben nicht mehr beim Spotpreis, sondern 1,50 - 2 € darüber.

Das heißt für jeden Silberbesitzer hat sich der Händlerankaufspreis für das, beim Stichtag schon vorhandene Silber auf einen Schlag um 1,50 - 2 € erhöht.

Aber auch für Käufe, die danach getätigt wurden, hat sich der Spread um diese 1,50 - 2 € verringert.

Sieh Dir doch mal den prozentualen Spread von Silber an, der ist bei Gold in kleinen Stückelungen (1/20 Oz, 5g, 1 g) eher höher, als bei differenzbesteuertem Silber.

Natürlich kann man sich über viele Dinge aufregen, wenn man das möchte. Aber wenn Ärger und Frust einem die realistische Wahrnehmung vernebeln, gereicht einem das selbst zum Nachteil ...

lifesgood


Was ich bei der Differenzbesteuerung nicht ganz verstehe: Warum schlägt man zuerst hohe 18 Prozent beim Verkauf drauf, um dann beim Ankauf über dem Kassapreis zahlen zu können? smilie_08

Niedrigere Verkaufspreise und somit auch Ankaufspreise wären mir lieber. Was man hat, das hat man.

PB350
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon PB350 » 14.09.2019, 16:51

silberschatzimsee hat geschrieben:Von

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zu

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innerhalb der letzten 2 Wochen, trotz EZB. smilie_04 smilie_04


Bist du zu 100 Prozent in Silber investiert? Mein Gesamtvermögen hat in der letzten Zeit immer höhere Allzeithochs erreicht. smilie_09

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Betonsammler » 14.09.2019, 17:08

schlechte Programmierarbeit.
Zuletzt geändert von Betonsammler am 14.09.2019, 17:53, insgesamt 10-mal geändert.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.09.2019, 17:19

PB350 hat geschrieben:Was ich bei der Differenzbesteuerung nicht ganz verstehe: Warum schlägt man zuerst hohe 18 Prozent beim Verkauf drauf, um dann beim Ankauf über dem Kassapreis zahlen zu können? smilie_08


Diese 18% müssen wohl sein, um die Kosten und Margen in der Lieferkette zu decken.

Als erstes wäre da die Mint, die ja Prägekosten hat und darüber hinaus natürlich auch noch was verdienen möchte, da kann man alleine schon 50 - 60 Cent rechnen. Dann kommen logistische Kosten für den Transport z.B. eines Maples von Canada nach D. Hier in D kommen auf diese Gesamtsumme 7% Einfuhrumsatzsteuer drauf. Dann muss das Ganze wieder zum (Groß-)Händler transportiert werden und der will natürlich auch noch ein paar Cent pro Unze Silber verdienen. Ist zwischen Mint und Händler noch ein Großhändler dazwischengeschaltet (nicht alle sind direkter Partner der Mint) will der natürlich auch noch ein bisschen was haben.

@Silberschatzimsee: Gold in Euro ist seit dem 1.1. immer noch 20,21% im Plus, Silber um 16,52% und Platin 22,42 %, macht für mein physisches Depot immer noch 19,58 % Buchgewinn in 2019.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Betonsammler » 14.09.2019, 17:53

Sollte der BIZ Beschluss wirklich und definitiv festgezogen werden,
das Silber Reserverwährung wird, neben Gold, und wenn dann die erste Landeszentralbank,
sagen wir mal das schlaue Polen, dazu übergeht ihr Silber zu behalten anstatt billig zu verscherbeln, dann wird sich alles ändern.
ALLES!
Dann haben wir den sogenannten Gamechanger.
Wirklich real als Gesetz, und nicht irgendwie fiktiv als feuchten Egon Traum!
Silber war von den letzten 5000 Jahren 4900 Jahre Geld, und lediglich 100 Jahre Rohstoff.
Und nur weil wir in diesem Endstadium diese letzten Zeitfensters leben, haben wir ein kleines verwirrendes Akzeptanzproblem mit den Fakten.
1/12 zu 1/15 ist dann programmiert. Es war 4900 Jahre so, und ich erkenne keinen Grund warum unsere Generationen irgendwas Besonderes machen- oder sein sollte.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberschatzimsee » 14.09.2019, 18:21

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon silberschatzimsee » 14.09.2019, 18:41

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Zuletzt geändert von silberschatzimsee am 16.02.2020, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
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PB350
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon PB350 » 14.09.2019, 19:11

lifesgood hat geschrieben:
PB350 hat geschrieben:Was ich bei der Differenzbesteuerung nicht ganz verstehe: Warum schlägt man zuerst hohe 18 Prozent beim Verkauf drauf, um dann beim Ankauf über dem Kassapreis zahlen zu können? smilie_08


Diese 18% müssen wohl sein, um die Kosten und Margen in der Lieferkette zu decken.

Als erstes wäre da die Mint, die ja Prägekosten hat und darüber hinaus natürlich auch noch was verdienen möchte, da kann man alleine schon 50 - 60 Cent rechnen. Dann kommen logistische Kosten für den Transport z.B. eines Maples von Canada nach D. Hier in D kommen auf diese Gesamtsumme 7% Einfuhrumsatzsteuer drauf. Dann muss das Ganze wieder zum (Groß-)Händler transportiert werden und der will natürlich auch noch ein paar Cent pro Unze Silber verdienen. Ist zwischen Mint und Händler noch ein Großhändler dazwischengeschaltet (nicht alle sind direkter Partner der Mint) will der natürlich auch noch ein bisschen was haben.lifesgood


Dann verstehe ich erst recht nicht, warum mir im besten Fall zuerst beim Kauf 18 Prozent abgezogen werden, um mir bei einem anschließenden Verkauf 15 Prozent zurückzugeben, was einem Verlust von 3 Prozent entspricht.

Vielleicht bin ich als Börsianer zu sehr von der bestechend einfachen Logik des Aktienhandels versaut: Dort steht der Kurs immer exakt in der Mitte zwischen An- und Vekaufspreis. Jeweils 50 Prozent der Spanne verliere ich beim Kauf und Verkauf. :-D

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.09.2019, 20:32

PB350 hat geschrieben:Dann verstehe ich erst recht nicht, warum mir im besten Fall zuerst beim Kauf 18 Prozent abgezogen werden, um mir bei einem anschließenden Verkauf 15 Prozent zurückzugeben, was einem Verlust von 3 Prozent entspricht.


Das liegt einfach daran, dass der Händler der Dir die Münzen abkauft, um sie wieder weiter zu verkaufen, kein gemeinnütziger Verein ist, sondern ein profitorientiertes Unternehmen.

Meist bieten die Händler diese Rückläufer etwas günstiger an, als neue Münzen und ein paar Cent Marge pro Unze müssen für den Händler auch noch bleiben.

Ganz umsonst ist der Aktienhandel ja auch nicht. Du hast einen Spread zwischen Bid- und Askpreis und häufig kommen noch weitere Gebühren hinzu.

@Silberschatzimsee: ich berechne immer nur die Jahresperformance, also ab 1.1. des aktuellen Jahres.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon PB350 » 14.09.2019, 20:59

lifesgood hat geschrieben:
PB350 hat geschrieben:Dann verstehe ich erst recht nicht, warum mir im besten Fall zuerst beim Kauf 18 Prozent abgezogen werden, um mir bei einem anschließenden Verkauf 15 Prozent zurückzugeben, was einem Verlust von 3 Prozent entspricht.


Das liegt einfach daran, dass der Händler der Dir die Münzen abkauft, um sie wieder weiter zu verkaufen, kein gemeinnütziger Verein ist, sondern ein profitorientiertes Unternehmen.

Meist bieten die Händler diese Rückläufer etwas günstiger an, als neue Münzen und ein paar Cent Marge pro Unze müssen für den Händler auch noch bleiben.

Ganz umsonst ist der Aktienhandel ja auch nicht. Du hast einen Spread zwischen Bid- und Askpreis und häufig kommen noch weitere Gebühren hinzu.

@Silberschatzimsee: ich berechne immer nur die Jahresperformance, also ab 1.1. des aktuellen Jahres.

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Die Handelsspannen bei den üblichen Einzelaktien und Indexfonds sind während der Haupthandelszeiten faktisch nicht existent, aber mir geht es nur um den Sachverhalt, warum man einem erst mit 18 Prozent übermäßig viel Aufgeld zahlen lässt, aber dann bei einem möglichen Rückkauf einen sehr hohen Anteil davon zurückerstattet. Zumindest bei den aus Kundensicht vorteilhaftesten Händlern. Das ist für mich einfach unlogisch. Vielleicht kannst du nicht nachvollziehen, was ich meine, weil du mit Aktien nichts am Hut hast.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Goldfisch » 14.09.2019, 21:44

Wenn es so wäre wie beschrieben, dann wäre es auch völlig unlogisch. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Das Aufgeld, welches auf den Spot gezahlt wird, bekommt man eben zum großen Teil beim Verkauf nicht zurück. Der Verkäufer findet immer irgendwelche Ausreden, warum er den im Netz zugesagten Preis nicht zahlen will.
Im Enddefekt ein Märchen der Verkäufer, um den Verkauf anzukurbeln.
100% positive Bewertungen :
http://www.silber.de/forum/goldfisch-t14411.html
Erfolgreich gehandelt mit : Argentur, hollaender, Tazwild, John_McClane, Mike123, Enno&Tara

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.09.2019, 21:55

... ich habe bisher bei jedem Verkauf, den im Internet angegebenen Ankaufspreis erhalten, im 5- und 6-stelligen Eurobereich.

Egal ob bei Gold, Silber oder Palladium - egal ob von proaurum, auragentum oder der ESG. Die Preise wurden jeweils vorab gemäß der online angegebenen Ankaufspreise gefixt und jedes mal auch bezahlt.

Ein einziger Händler wollte zu dem im Net angegebenen Preis nicht in größeren Mengen ankaufen, den Namen nenne ich hier aber nicht.

lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon PB350 » 14.09.2019, 22:01

Goldfisch hat geschrieben:Wenn es so wäre wie beschrieben, dann wäre es auch völlig unlogisch. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Das Aufgeld, welches auf den Spot gezahlt wird, bekommt man eben zum großen Teil beim Verkauf nicht zurück. Der Verkäufer findet immer irgendwelche Ausreden, warum er den im Netz zugesagten Preis nicht zahlen will.
Im Enddefekt ein Märchen der Verkäufer, um den Verkauf anzukurbeln.


Doch, ein einfaches Beispiel mit Heubach und dem Maple Leaf 2019:

Aktueller Kurs: 15,76 Euro
Aktueller Verkaufspreis: 18,54 Euro
Aktueller Ankaufspreis: 18,01 Euro

Zuerst werden mir beim Kauf rund 18 Prozent über dem aktuellen Kurs berechnet, was einem Buchverlust in Höhe von 15 Prozent entspricht, aber wenn ich die Münze direkt zurückgebe, werden aus diesem Megaverlust plötzlich nur noch rund 3 Prozent. Ich weiß, dass die Differenzbesteuerung nur bei meinem Kauf anfällt (bei Aktien grundsätzlich steuerfrei), aber das erklärt mir die große Diskrepanz nicht.

Aktienkäufer werden verstehen, was ich mit ,,unlogisch" meine, weil dort die eine Hälfte der Handelsspanne (in diesem Fall 26,5 Cent) zuerst beim Kauf der Aktie und die andere Hälfte (wiederum 26,5 Cent) beim Verkauf der Aktie anfällt. Der Kurs steht immer genau in der Mitte zwischen An- und Verkauf. :wink:


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