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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 17.10.2018, 10:42

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Hornblower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hornblower » 17.10.2018, 11:25

Eine Erklärung dafür, dass die Kurse fallen / stagnieren liegt sicher im "Papier-EM" weil wenn ich höre, dass an einem einzigen Tag an der Börse mehr als eine Jahresförderung gehandelt wird frage ich mich, ob das noch reell hinterlegt ist. Wenn ich dann höre, dass Edelmetall verkauft werden kann, das noch gar nicht geschürft ist sehe ich mir ein paar Münzen an und freu mich dass ich sie habe.

Die Banken versuchen offenbar die selbe wundersame Geldvermehrung die sie beim Fiat-Money schon praktizieren nun auch beim Edelmetall. Ich schätze mal, der Preis von physischem und Buch-Edelmetallen wird dann krass auseinandergehen. Im Moment ist das ja vermischt.

jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 17.10.2018, 11:28

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libelle
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 17.10.2018, 13:20

jab2 hat geschrieben:Fakt bleibt aber das der Silberkurs seit Jahren kontinuierlich sinkt , vielleicht gezielt manipuliert das mag alles sein ändert aber an der Tatsache gar nichts !


Entschuldigung, aber wenn ich davon ausgehe, dass der Kurs gezielt nach unten manipuliert wird, dann gehe ich davon aus, dass real eine Unterbewertung vorliegt, was wiederum bedeutet, dass es ein günstiger Kurs zum Einkaufen ist.

Wenn die Manipulation dazu dienen soll potenzielle Käufer fern zu halten die es auf die reale Ware Silber abgesehen haben, dann funktioniert es am besten mit fallenden Kursen. Viele verkaufen aus Angst, es könnte noch weiter sinken und Nachgekauft wird wenig, weil man abwarten möchte bis das Tal wirklich erreicht ist. Auch wenn die Preise dann wieder anziehen, wird nur sehr Zurückhaltend gekauft, die Angst vor Rückschlägen sitzt noch zu tief.
Die Manipulation funktioniert solange ausreichend Anleger diesen Spielregeln folgen.
Ich versuche dem nicht zu folgen. Ich kaufe, baue aus und halte meinen Grundstock
Ich entziehe bis auf unbestimmte Zeit, real, dem Markt die Ware.

jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 17.10.2018, 13:32

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 17.10.2018, 16:05

libelle hat geschrieben:
Entschuldigung, aber wenn ich davon ausgehe, dass der Kurs gezielt nach unten manipuliert wird, dann gehe ich davon aus, dass real eine Unterbewertung vorliegt, was wiederum bedeutet, dass es ein günstiger Kurs zum Einkaufen ist.



... es soll ja Institutionen geben, die manipulieren mit Papier den Preis nach unten, verdienen dabei mit Short-Kontrakten die Riesenkohle und sammeln mit dieser Kohle das dann billigere physische Metall ein.

Eigentlich nicht dumm, stellt sich nur die Frage, was wollen die nur mit dem ganzen physischen Zeug, das ja doch dann auch nicht unerhebliche Lagerkosten verursacht ???

Und die Jungs haben mittlerweile mehr von dem Zeug, als die Hunts je hatten ...

Ihr wißt ja alle, wen ich meine ... ;)

Ich denke mal, wenn solche Leute mit Strategie physisches Silber in enormen Mengen anhäufen, kann es für uns Kleinanleger auch nicht falsch sein, in physisches Metall zu gehen. Fraglich ist nur, ab welchem Niveau dann der Preis von der Leine gelassen wird. Drücken die es vorher bis auf 12 oder gar 10 $, oder nicht.

lifesgood

Shuffle0509
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Shuffle0509 » 17.10.2018, 16:07

na denn kauf doch denn nach dem was du da vorrechnest wäre Silber ja völlig unterbewertet und folglich wäre dein Risiko gleich Null bzw deutlich darunter oder etwa nicht !?

Ich halte dich nicht ab oder stehe ich dir dabei etwa im Wege
weil ich es anders betrachte und beurteile ? :lol:
Bist du dir so unsicher das dich meine Betrachtungsweise stört ?


Das tue ich im Rahmen meiner Möglichkeiten kontinuierlich und lasse mich auch nicht von dir abhalten. Unsicherheit erzeugst du damit ebenfalls nicht bei mir. Und konträre Betrachtungsweisen begrüße ich ungemein, schließlich schärfen Sie die Sinne bzw. regen zum Nachdenken und zur Überprüfung der eigenen Entscheidungen an :wink:
Und ja, aus meinen Ansichten schlussfolgerst du richtig, dass ich Silber & Gold im Vergleich zu den meisten Anlageklassen als (stark) unterbewertet ansehe. Als risikolos stelle ich sie dennoch keinesfalls dar, denn (weitere) Manipulationen/Spekulationen über den Terminmarkt oder staatliche Interventionen kann und will ich nicht in Gänze ausschließen.

Wenn das so klar ist warum kaufen dann nicht alle und warum steigt dann der Kurs nicht rapide an ?
Wie ist es möglich wenn das stimmt was du schreibst das die Nachfrage dann nicht höher ist als das Angebot denn sonst würden die Kurse ja steigen oder etwa nicht :?:

Die Frage wird ja hoffendlich noch erlaubt sein.

Puhh, wo soll ich hier anfangen?!
Damit, dass sich schätzungsweise 1% der Bevölkerung (wenn's hoch kommt) mit Edelmetallen beschäftigt und das dies recht offensichtlich von Hochfinanz in Zusammenhang mit Politik und Industrie so gewollt ist und die Mainstream-Berichterstattung über Edelmetalle entsprechend aufgebaut ist.
Damit, dass der Terminmarkt (in Zusammenhang mit dem vorherigen Satz) den physischen Markt in einer Art und Weise überlagert, dass die physische EM-Nachfrage (aktuell) den Preis nur marginal beeinflusst.
Damit, dass es eine gegensätzliche Berichterstattung zu Aktien, Anleihen, Lebensversicherungen, Fonds, Bausparverträgen, Immobilien, etc. gibt, dem die übrigen 99% folgen. Ist das schon eine Verschwörungstheorie oder muss ich dafür noch anfügen, dass gerade das Bankenwesen, (börsennotierte) Unternehmen und der Staat weit mehr von der Investition in diese Anlageformen haben als bei grundsätzlich wenig profitablem und steuerfreiem Edelmetallgeschäft?
Damit, dass die politischen und wirtschaftlichen Zustände in einem Land oder auch global die wichtigste Triebfeder für Anlagen im EM-Sektor ist. Nicht umsonst habe ich auf Venezuela und die Türkei hingewiesen. Da würde sich so gut wie alle über jede Unze Silber (Gold) freuen, die sie in EM investiert hätten.
Damit, dass uns vorgegaukelt wird, dass die Weltwirtschaft boomt und wir die Probleme der letzten Wirtschaftskrise beseitigt haben.
Damit, dass sich so gut wie niemand mit der Exponentialfunktion des Zinseszinses und dessen Auswirkung beschäftigt, die jedes Wirtschafts- und Finanzsystem im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Geld (besser Währung) ausschließlich durch die Vergabe von Krediten entsteht, zum Einsturz bringt und in der Vergangenheit zum Einsturz gebracht hat.
Damit, dass gerade JP Morgen durch die Termingeschäfte (Manipulationen) den größten physischen Silberbestand aufgebaut hat, der je im Besitz einer einzelnen Institution/Person war und keiner genau weiß, wie lange Sie das Spiel noch weiter spielen und welche Ziele sie damit verfolgen. Vielleicht haben Sie irgendwann genug und wollen auch durch den physischen Verkauf ordentlich gewinnen realisieren. Genügend Know-how und Marktmacht traue ich JP zu, dass Sie auch jeden Shorty über die Klippe springen lassen können, sofern Sie das wollen.

Genau das trifft vorrangig auf Gold zu und eben weniger auf Silber auch wenn eine Kleine Klientel an Privatsammlern das immer wieder gerne ins Feld führen , Fakt ist aber das die meisten deshalb auch Silber horten weil sie eben darauf Spekulieren das Silber wenn EM relevanter wird und anzieht die bessere Ralley machen wird als Gold und der Ratio deutlich sinkt und die Wertzunahme im Verhältnis zu Gold noch deutlich höher ausfallen könnte !?
Und damit ist es eben mehr Spekulationsobjekt als Sicherheitsanlage alleine schon weil man mindestens 7% Steuer bezahlen muss wärend man Gold Steuerfrei und mit deutlich geringerem Spread handeln kann , dazu kommen noch einige Nachteile mehr bei Silber die Gold so nicht mit sich bringt wie zb Verhältnis Wert zu Volumen und Gewicht , Handelbarkeit im Krisenfall , Abzüge durch Schönheitsfehlern , wahrscheinlicher Verfall von Sammleraufschlägen wenn's tatsächlich darum geht Zugewinne durch Kurssteigerungen zu realisieren usw usw

All dies nehmen Silberinvestoren deshalb in Kauf weil sie darauf Spekulieren das Silber die bessere Performance hinlegen könnte wenn EM an Relevanz gewinnt und ist daher mehr Spekulationsobjekt als Sicherheitsinvestment !


Hier gebe ich dir teilweise recht. Ob es nun Spekulation ist, dass wenn man aus der Vergangenheit, indem Silber Gold regelmäßig outperformt hat (sowohl im "Guten" bei steigenden EM, als auch im "Schlechten" bei fallenden EM) seine Rückschlüsse für die Zukunft zieht, weiß ich nicht. Ob es beim nächsten Anstieg so kommt weiß auch keiner. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch für mich deutlich höher als andersherum. Dafür gibt es neben der Größe das Silbermarktes (im Verhältnis zum Markt für Gold), dem Verhältnis der physischen Vorkommen beider Metalle, der industriellen Verwendung, etc. einige Parameter, die diesen Rückschluss zulassen und eben wahrscheinlich erscheinen lassen, aber die wurden hier bereits hinlänglich "durchgekaut".
Wie gesagt, hier möchte ich dir Recht geben: Eine Spekulation ist es, auch wenn diese m.M.n. auf doch sehr rationalen Annahmen beruht.

Dass allerdings Silber im Gegensatz zu Gold weniger als Vermögenserhalt/Inflations- & Krisenschutz dienen soll bzw. diese Funktionen vorrangig auf Gold zutreffen müsstest du mir mal mit ein paar Diagrammen bestätigen. Ich habe keine gefunden, die diese These bestätigen.

Ich halte dich wie gesagt nicht auf und du kannst gerne alles so betrachten, ich betrachte es eben anders.
Wäre dem nicht so stünden die Kurse längst höher und würden gerade zu diesen unsicheren Zeiten eben nicht derart konsequent seit Jahren stagnieren bzw absinken !

Offenbar wird nach wie vor mehr gefördert als verbraucht und weggebunkert wird , darum fallen die Kurse seit Jahr und Tag , oder hast du dafür eine andere Erklärung ? 8)


Ja, hab ich, siehe oben.

Für mich riechts eher danach das Silber aktuell eher noch 25% Überbewertet ist und sich sehr wohl demnächst noch seinem 10 Jahrestief deutlich annähern könnte , falls es so kommen sollte freue ich mich weil ich dann auch wieder reingehen würde allerdings aus rein Spekulativer Absicht !


Eine Überbewertung sehe ich wie gesagt in keiner Weise, trotz allem ist auch das ein Szenario, dass ich nie ausschließen würde (siehe ebenfalls oben). Wenn es so kommt, freue ich mich mit, allerdings dann aus rein nicht-spekulativer Absicht :P

Zu guter Letzt: Ich habe dir nun auf deine Fragen geantwortet, deshalb erlaube mir doch auch eine zu stellen bzw. auf die Frage aus meinen Eingangspost einzugehen.
Verfährst du bei alternativen Anlagen ebenfalls nach dem nicht-inflationsbereinigten "Langzeitdurchschnittswert-Prizip"? Wenn ja, Investierst du dann überhaupt noch aktuell?
Wäre dein Anlageverhalten dann nicht relativ inkonsistent?

Für alle anderen Foristen: ich hoffe das war nicht zu viel OT!
Z= 1,2 A + 1,4 B + 3,3 C + 0,6 D + 0,999 E

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Unzen999 » 17.10.2018, 16:15

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MaxeBaumann
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon MaxeBaumann » 17.10.2018, 16:55

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libelle
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 17.10.2018, 17:05

@jab2

Ob die Talsohle erreicht ist, kann niemand sagen. Natürlich kann der Kurs noch weiter abrutschen, rapide sogar und das von heute auf morgen. Sieh aktuell ein paar Aktien im Dax

Wie ich schon sagte, wir investieren immer in die Zukunft hinein und da habe ich meine Argumente angeführt die für mich für eine Investition in Silber sprechen.

Und dass die Leute bei steigendem Kurs alle rasch verkaufen werden und damit einen weiteren Anstieg ja schon wieder zu Nichte machen glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Das haben sie nämlich noch nie gemacht! Unwissenheit, Gier und Leichtsinn trüben doch verlässlich den Blick.

Wie heißt es so schön, wenn die Masse einsteigt wird es Zeit aus zusteigen und ….

Was müssen wir also machen?
Wir verhalten uns genau so wie wir es immer gesagt haben.
Wir informieren uns selber gut über eine Anlage, loten Zukunftschancen aus und schlagen dann möglichst günstig zu, kaufen auf keinen Fall nach einem heftigen Anstieg noch einmal nach und steigen rechtzeitig wieder aus.

Ich sollte unbedingt die nächsten Tage diese Theorie in die Praxis umsetzen und endlich mein Palladium verticken. Zu mindestens einen Teil davon, egal wohin der Preis noch geht.

libelle
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 17.10.2018, 17:14

lifesgood hat geschrieben:
Und die Jungs haben mittlerweile mehr von dem Zeug, als die Hunts je hatten ...

Ihr wißt ja alle, wen ich meine ... ;)


lifesgood


Ob das wirklich so ist, wer weiß das schon so genau? Würde mich aber auch nicht wundern und wünschenswert wäre es natürlich allemal.
Doch auch wenn es nicht so ist, trübt es ja in keinster Weise meine Überzeugung, dass Silber eine gute Anlage für die Zukunft ist. :wink:

jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 17.10.2018, 19:56

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Zuletzt geändert von jab2 am 18.10.2018, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 17.10.2018, 20:22

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Zuletzt geändert von jab2 am 18.10.2018, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.

Hornblower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hornblower » 17.10.2018, 22:47

jab2 hat geschrieben:
Shuffle0509 hat geschrieben:Verfährst du bei alternativen Anlagen ebenfalls nach dem nicht-inflationsbereinigten "Langzeitdurchschnittswert-Prizip"?


Ja

...


Wow! Mir fällt gerade ausser Briefmarken NIX ein, wo man mit dem nicht-inflationsbereinigten "Langzeitdurchschnittswert-Prizip" etwas anlegen kann. smilie_08

Meinem Opa waren im "Wiesengrund" nach dem Krieg mit 20 Pfennig der qm die Grundstücke zu teuer. Glaub mir, es verging kein Sonntagsnachmittagskaffee an dem er das nicht erzählt hätte!

smilie_12 dass Du das so eisern durchhalten kannst. Ich hätte da Bedenken, dass ich wenn es losgeht und die Preise steigen, dann leer ausgehe.

Ich will ja nicht behaupten, dass die Preise nicht nochmal einen Absacker machen könnten. Im Gegenteil, ich rechne sogar damit, dass, wenn eine Krise kommt, es Leute gibt, die sogar ihr Edelmetall verscheppern, um z. B. ihr Haus oder ihre Firma zu retten. Andere wieder werden "Haus und Hof" für ein paar Goldstücke hergeben um sich absetzen zu können.

Hoffen wir mal, dass uns das alles erspart bleibt! Ich kenne einige Geschichten aus der "schlimmen Zeit" dass ich sicher weiss, dass ich so etwas nicht haben muss.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silbermann 1984 » 17.10.2018, 23:38

Nappo hat geschrieben:Der immer wieder feuchte Tagtraum eines Jeden von der sagenhaften Rendite. Seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeiten, habe ich mit Zahlen zu tun. Rote, schwarze, versteckte, falsche ....

Renditen jedoch, sind eine recht selten anzutreffende Spezies. Tatsächlich sind sie, wie das Monster von Loch Ness. Gesehen haben es schon viele. Drauf geritten ist noch keiner.

Sie mögen für Manche (!) durchaus erzielbar und wichtig sein. Für die Meisten ist es nur ein Wort. Und mit den Meisten, meine ich die Mehrheit der Bevölkerung:





Rendite ist und bleibt ein meist unerfüllter Traum des Kleinsparers. Es geht nicht darum, etwas unter oder über 10 € zu kaufen. Es geht heutzutage darum, dass jemand überhaupt etwas kaufen KANN und es letztlich dann auch tatsächlich TUT.

Wenn er dann etwas billiger hat kaufen können, als er es verkauft, dann ist das ein erfreuliches Ergebnis. Nicht mehr. Nicht weniger.

Und selbst, wenn all die selbsterkorenen Spezialisten sich mal hinsetzten und kaufmännisch nachrechnen würden, kämen auch diese kaum - wenn überhaupt - auf eine Rendite, die man als Nennenswert bezeichnen könnte, denn im Verkauf muss ich einkalkulieren:

- Kann ich tatsächlich dem Händler meinen ganzen Block verkaufen und habe immer noch Rendite gemacht? Eher nicht...

Also ergibt sich daraus:

- Wieviel Zeitstunden benötige ich, mein EM auf dem Zweitmarkt anzubieten? Stundensatz?
- Wo biete ich überall an und wie hoch sind die Verkaufsgebühren?
- Was kostet mich die Verpackung und das Material?
- Was kostet mich die Zeitstunde, beim Verpacken und versenden per Post. Hinweg/Rückweg/Zeitaufwand
- Habe ich Reklamationen und wie gehe ich damit um? Zeitaufwand?
- Wie lange dauert der ganze Vorgang an sich, um möglichst viel erzielen zu können?
- Biete ich jede Münze einzeln an? Und wie manage ich das, bei einigen tausend Unzen?


Mich erstaunt immer wieder, dass viele nur von Rendite reden. Rendite von was? 10% Rendite sind viel. Von was? Von meinem Apfelbaum auf der Wiese nebenan, oder der Lackdicke meines Autos?

Von welchen Grundwerten wird ausgegangen? In einem Forum wird immer so getan, als hätten die Meisten hier Hunderttausende im Keller rum liegen. Das mag bei 4% der Fälle so sein. Die anderen 96% jedoch, werden da eher hinter dem Computer etwas kleiner und brauchen vieeeel Zeit, um zu einem erkläklichen Vermögen zu kommen. Das ist auch nicht schlimm und ganz normal so.

Im Zuge von Niedrigzinsen, Inflation und einer Politikerkaste, die von sich behaupten müsste, dass der Bildungsnotstand bei ihnen voll Einzug gehalten hat, ist das mit der Rendite genauso wie mit der Sicherheit: Sie wird schnell zum Wunschdenken.

Deshalb rate ich meinen Klienten immer: Der "Vierzig-Euro-Schein" im Monat, wird Dir keine Rendite bringen. Aber nach schon einem Jahr, kannst Du Dir Deine kaputte Waschmaschine durch eine Neue aus dem Angebot ersetzen. Du kannst etwas realisieren, das für viele Millionen Menschen in Deutschland mittlerweile schon einer Katastrophe gleich kommt.

So, jetzt dürft Ihr Euch über meine exotische Ansicht über Traum und Wirklichkeit aufregen ... :D


Ich reg mich nicht auf ,denn genau so ist es ,gehört habe ich davon auch schon mal :wink: ,wirklich gesehen persönlich noch nie.

Deshalb seh ich es auch nur als Notgroschen was ich aber im gegensatz zu anderen habe .

Rendite ist irgendwie immer was für Menschen mit viel Geld .

Meine bessere Hälfte hat sogar ein paar Aktien ,da gibts im Jahr soviel "Rendite" das es für ein Essen in einem Bürgerlichen Gasthaus reicht smilie_11 .

Wenn ich sehr sparsam lebe kann ich im Monat 100 auch mal 200€ auf die hohe Kante legen bzw. könnte dafür EM kaufen ,aber dann kann ich mir rein gar nichts gönnen ,das kann man auch mal machen aber auf dauer ist es auch nicht wirklich lebenswert auf alles verzichten zu müssen bzw. von dem Geld müssen auch außergewöhnliche Dinge wie Kleidung oder letzt ein neues Handy bezahlt werden wobei ich da auch keine Unsummen ausgebe ,aber da ist dann den Monat eben nix mehr über geblieben.

Ich finde schon das du recht hast mit dem was du schreibst :wink:


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