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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 15.10.2018, 14:02

libelle hat geschrieben:Interessant wäre ja mal zu wissen, was denn der eine oder andere Unser als Alternative zum Silber als Wertspeicher empfehlen würde.
In was soll denn bitte derzeit ein potenzieller Anlager, eine vier oder fünfstellige Summe investieren, wenn er in 10 oder 20 Jahren wieder verkaufen möchte.
Das ist die Frage die beantwortet werden muss, wenn man der Meinung ist, dass Silber aktuell noch zu teuer ist.


Ich möchte eine 4 bis 5 stellige Summe investieren,es ist nicht zwingend erforderlich heute oder morgen zu investieren,ich habe Zeit und Geduld.
Als Kleinanleger zählt für mich Altersvorsorge,Rendite und ein schuldenfreies Leben.
Bei größeren Vermögen können Immobilien sinnvoll sein,bei kleineren sind Aktien und Edelmetalle eine Möglichkeit.
Bei Silber warte ich auf einen Kurs von 12 Dollar,egal ob nächste Woche oder zum Jahresende.Bei Gold warte ich auf ein ruhigeres Fahrwasser,1250 Dollar ist für mich der Einstieg,1050 Dollar der Ausstieg.
Bei den Aktien hat die Nanogate mitte letzter Woche mit minus 10% eins ohne Grund auf die Mütze bekommen,die habe ich sofort gekauft.
Für mich macht es einen großen Unterschied ob ich später im Altersheim in einem Einbett- oder Zweibettzimmer liege,oder evtl. eine kleine Wohnung mit betreutem Wohnen habe.
Und meine Frau sollte später nicht mit der großen Witwenrente verhungern.
Trotzdem sollte man das Leben mit Konsum nicht vergessen,Geiz und Gier sind schlechte Ratgeber.
Wichtig ist die eigene Meinung und eine Lebensplanung die man kurzfristig verändern kann.

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Ric III
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Ric III » 15.10.2018, 14:08

Gut, Pflege kann natürlich in jedem Alter anstehen,aber Du machst eher den Eindruck eines eher jungen Menschen(nicht viel älter als 30).
Um dem Prinzip Aktion-Reaktion treu zu bleiben sei darauf hingewiesen daß der Edelmetallhandel mit Hypokriten nicht meinem Standart entspricht und somit unerwünscht ist.

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Argentum Amicum
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Argentum Amicum » 15.10.2018, 14:11

libelle hat geschrieben:Interessant wäre ja mal zu wissen, was denn der eine oder andere Unser als Alternative zum Silber als Wertspeicher empfehlen würde.
In was soll denn bitte derzeit ein potenzieller Anlager, eine vier oder fünfstellige Summe investieren, wenn er in 10 oder 20 Jahren wieder verkaufen möchte.
Das ist die Frage die beantwortet werden muss, wenn man der Meinung ist, dass Silber aktuell noch zu teuer ist.


Eine tolle Frage, libelle. smilie_01

Und vorab: Ich kann natürlich nicht seriös einschätzen, ob Silber aktuell "zu teuer" ist oder die Situation als "klarer Kaufkurs" zu bezeichnen ist. Ich stelle mich also weder pro noch kontra Silber auf.
Im Übrigen bin ich als Einsteiger im EM-Bereich ja momentan selbst ein Käufer (im moderaten Bereich) und muss selbst schauen, wo die Reise da hin geht.

Zur Antwort auf Deine obige Frage:
Das kommt sicherlich darauf an, wie und mit welchem Volumen/Vermögen man insgesamt aufgestellt ist.
Insgesamt macht eine "gesunde" Diversifierung der Vermögensgegenstände natürlich Sinn.

Dass wir damit niemanden kommen können, der bspw. "nur" 5.000 Euro gespart hat, ist ja klar und das meine ich in keinster Weise herablassend.
Ich stamme selbst aus einfachen Verhältnissen (wir mussten alle arbeiten für unser Geld, kein Erbe, kein Lottogewinn, kein Familienvermögen) und es gab auch bei mir eine Zeit, da hatte ich nicht mehr als 10.000 DM gespart (ich müsste da ca. 14 Jahre alt gewesen sein).
Sicherlich geht es auch heute so manchem Familienvater, der als Alleinverdiener für seine Frau und seine 1, 2, 3 oder mehr Kinder sorgen muss, ähnlich und da ist eben nur schwer etwas "auf die Seite zu legen".

Kommen wir mal zu den "etwas Vermögenderen", die bspw. nicht 5-, sondern 50 Tausend Euro (50k €) gespart haben.
Würde es hier vielleicht schon Sinn machen, zu diversifieren?

Ein mögliches Investment-Szenario:
Sagen wir mal mit 20k € Eigenkapital eine Eigentumswohnung für 100k € kaufen, den Rest mit Fremdkapital finanzieren und somit den Leverage Effekt (Hebeleffekt) nutzen und ein wenig Vermögen mit Betongold aufbauen. Sobald die nächsten xk € vorhanden sind, einfach damit weitermachen, solange der Kapitaldienst (Einnahmen-/Ausgaben-Situation) das zulässt.

Dann nehmen wir noch 10k € und kaufen ein paar ETFs, oder gerne (wenn denn am Börsenparkett mit Wissen und Erfahrung gesegnet) ein paar Einzelaktien/Dividendentitel etc.

Schließlich noch 10k € in Edelmetalle Gold und Silber zur Vermögenssicherung, Gewichtung nach persönlichem Empfinden.

Mit 5k € vielleicht noch ein bißchen "Spielgeld" in Kryptowährungen stecken, mit dem Bewusstsein, dass das Risiko und die Volatilität wesentlich höher sind im Vergleich zum Edelmetall etc. Natürlich ist das in meinen Augen schon "Zocken", daher muss ein Totalausausfall im Worst Case einkalkuliert werden.

5k € sollten in dieser Situation immer mindestens als Cash bevorratet bleiben, da die Waschmachschine und der Trockner ja meistens gleichzeitig mit dem Auto kaputt gehen.

Natürlich kann man über die Verteilung/Gewichtung diskutieren und hier sollte jeder nach seinen Kenntnissen und Vorlieben anlegen und investieren.
Die Strategien und Gewichtungen können natürlich völlig anders aussehen, wenn man bspw. 500k € oder gar 5 Millionen Euronen hat.

Mein persönlicher Favorit mit großem Abstand ist übrigens "Betongold", auch wenn das kein "passives Einkommen" ist, sondern auch Mieterproblematiken, Gebäudeschäden und viele andere Themen hier aufkommen können.
Viele Grüße
Argentum Amicum

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 15.10.2018, 14:28

Ric III hat geschrieben:Gut, Pflege kann natürlich in jedem Alter anstehen,aber Du machst eher den Eindruck eines eher jungen Menschen(nicht viel älter als 30).


Mit dem Alter liegst Du falsch.
Es gibt Leute die haben nicht studiert weil das Geld fehlte,nach der Volksschule war Arbeit angesagt.
Da bleibt keine Zeit für Bildung und eine gehobene Ausdrucksweise.
Der erste Satz im Beruf war: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Im dritten Lehrjahr war ich ganz stolz mit 90 DM im Monat,das erste Glas Bier kostete 0,60 DM,eine Schachtel mit 12 Zigaretten 1DM.
Nun sollte mein Alter klar sein.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.10.2018, 14:45

Dann müßtest Du ja (fast) schon in Rente sein ;)

An die Zigaretten für 1 DM kann ich mich als Kind erinnern.

Das war auch die Zeit, als eine Kugel Eis 5 Pfennig kostete.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon John Doe Silver » 15.10.2018, 14:49

Erstausgaben oder Münzen die begrenzte Auflagen haben muß man kaufen wenn sie raus kommen, meist schon Monate vorher im Vorverkauf bestellen da sich der Preis schnell nach oben bewegen kann. Wenn sie 20 oder 25€ kosten ich kaufe trotzdem 5, 10 oder 20 Stk weil ich bei Erstausgaben, Zweitausgaben, seltenen Jahrgängen wie Maple Leaf 1997 und gesuchten Jahrgängen wie American Liberty 1998 und 2000 dabei sein will. Ich kaufe auch manchmal Silver Shield da sie sich in den USA sehr gut entwickeln, wer weiß was die nochmal bringen. Das ist meine Art zu streuen wenn ich nicht reine Anlagemünzen kaufe. Seit 1 bis 2 Jahren findet man keine Maple Leafs 1997 und bestimmte Liberty Jahrgänge mehr auf kleinanzeigen ect. da ich und ein paar andere alles aufkaufen was privat angeboten wird. Läuft alles über gespeicherte Schlagwörter. Rückwirkend kaufe ich auch Libertad, Elefanten und andere Tiere wenn der Preis stimmt. Was will man machen wenn sie 20 oder 25€ kostet? Bei vielen Jahrgängen ist das die Hälfte des Händlerpreises.

Ich kann Panik95 verstehen. Er will soviel Silber für sein Geld wie möglich. Er lässt sich aber seltene Münzen wie zum Bsp. den Restrike China Dollar für 25€ entgehen wo es nur 5000 Stk von gibt weil er zu sehr auf den Silberspot fixiert ist. Ausserdem sehe ich bei vielen hier salopp gesagt noch das Brett im Kopf. Gold und Silber ist Geld und steigt nicht, es ist das Fiebertermometer für Währungen.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Ric III » 15.10.2018, 14:58

Also schaut es ja fast schon nach Rentenalter(oder sehr knapp davor) aus.

In diesem Alter sollte man meiner Ansicht nach schlicht gar kein Silber mehr kaufen.....

so es denn zur Altersvorsorge dienen soll.

Die theorethische Ausnahme bleiben kurzfristige Marktschwankungen welche man freilich auch in höherem Alter noch nutzen kann.Ob dann jedoch physisches Silber der sinnvolle Weg ist? smilie_08
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 15.10.2018, 15:09

8)
Zuletzt geändert von jab2 am 18.10.2018, 21:11, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.10.2018, 15:15

... sehe ich ähnlich wie Ric. Wenn man in dem Alter noch was kauft, dann nur spekulativ.

Aber gerade die Preisvergleiche von vor 50 Jahren (eine Semmel kostete 5 Pfg., der Liter Heizöl 19 Pfg. usw.) zeigt doch auch, dass eine Betrachtung eines Durchschnittspreises der letzten 50 Jahre nur dann Sinn macht, wenn man auch die Inflation mit betrachtet. Denn warum sollte man bei Silber den reinen Durchschnittspreis betrachten, wenn z.B. der Liter Heizöl heute mehr als das 8-fache kostet wie vor 50 Jahren???

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 15.10.2018, 15:37

8)
Zuletzt geändert von jab2 am 18.10.2018, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

Hornblower
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hornblower » 15.10.2018, 16:26

Anlage in Silber ist differenziert zu sehen.
Da gibts die reinen Bullion - hier ist der Inflationsschutz bzw Katastrophenschutz vorrangig
Dann gibts Semi-Numismatik, also Bullion mit wechselnden Motiven und /oder geringen Auflagen - hier darf man, wenn man von Milchflecken verschont bleibt auch mit Wertsteigerungen über dem Silberpreis hoffen aber der Einstieg ist etwas teurer.
Und dann gibts noch Sammlerobjekte. Der 1. 5-DM Silberadler hat mit Wertanlage in Edelmetall wenig zu tun.
Und jetzt habe ich auch noch Konto-Silber entdeckt, das mit problemlosen schnellen An- und Verkäufen auch ein gewisses Mass an Spekulation auf den reinen Silberpreis eröffnet. Und man braucht sich nicht überlegen, ob die Schliessfachtür noch zugeht. :D

Ich habe bisher das meiste in reine Bullion investiert.

Dann einen Teil in die Semi-Numismatik, zum einen als Hobby, zum behalten und sich über die hübschen Bilder freuen und immer ein paar Münzen mehr, die man dann tauschen oder hoffentlich mit Gewinn in ein paar Jahren verkaufen kann.

Wirkliche Sammlerobjekte habe ich bisher keine, und ob ich ins Spekulationsgeschäft mit Kontosilber einsteige bin ich mir noch nicht sicher.

Einen Teil habe ich noch in kleine Goldmünzen (Vreneli) gesteckt. Und da hab ich jetzt auch noch die 1/10 Kängurus und Elefanten ins Auge gefasst.

Also mache ich beides: Anhäufen als Sicherheit und Sammeln weils Spass macht.

Und als besonderen Gag hab ich mir noch ein KG 999 - Junk-Silber geleistet, das ist quasi ein Überraschungsei - Spiel, Spass und Spannung. :P

Bobby
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Bobby » 15.10.2018, 16:38

John Doe Silver hat geschrieben:Erstausgaben oder Münzen die begrenzte Auflagen haben muß man kaufen wenn sie raus kommen, meist schon Monate vorher im Vorverkauf bestellen da sich der Preis schnell nach oben bewegen kann. Wenn sie 20 oder 25€ kosten ich kaufe trotzdem 5, 10 oder 20 Stk weil ich bei Erstausgaben, Zweitausgaben, seltenen Jahrgängen wie Maple Leaf 1997 und gesuchten Jahrgängen wie American Liberty 1998 und 2000 dabei sein will. Ich kaufe auch manchmal Silver Shield da sie sich in den USA sehr gut entwickeln, wer weiß was die nochmal bringen. Das ist meine Art zu streuen wenn ich nicht reine Anlagemünzen kaufe. Seit 1 bis 2 Jahren findet man keine Maple Leafs 1997 und bestimmte Liberty Jahrgänge mehr auf kleinanzeigen ect. da ich und ein paar andere alles aufkaufen was privat angeboten wird. Läuft alles über gespeicherte Schlagwörter. Rückwirkend kaufe ich auch Libertad, Elefanten und andere Tiere wenn der Preis stimmt. Was will man machen wenn sie 20 oder 25€ kostet? Bei vielen Jahrgängen ist das die Hälfte des Händlerpreises.

Ich kann Panik95 verstehen. Er will soviel Silber für sein Geld wie möglich. Er lässt sich aber seltene Münzen wie zum Bsp. den Restrike China Dollar für 25€ entgehen wo es nur 5000 Stk von gibt weil er zu sehr auf den Silberspot fixiert ist. Ausserdem sehe ich bei vielen hier salopp gesagt noch das Brett im Kopf. Gold und Silber ist Geld und steigt nicht, es ist das Fiebertermometer für Währungen.


Ich verstehe Deine Strategie nicht; Du kaufst Bullion Jahrgänge zu hohen Preisen, die Du u.U. nur noch zum Bullionpreis verkaufen kannst, in der Hoffnung, die würden mal gesucht und wertvoll? Ich meine, welche Sammler kauft sich einen Maple von 1997, was soll daran intrinsisch so toll sein, außer seinem Materialwert? Wem willst Du all diese Münzen einmal verkaufen? Ehrlich, ich sehe den Markt dafür nicht. Jede Woche kommen soundsoviel Mikroauflagen auf den Markt, aus allen möglichen Ländern und Ausgabestellen, da musst Du aber schon sehr viel Glück haben, dass die irgendwann mal gesucht weren. Viel wahrscheinlicher ist es, dass 95% dieser Münzen Pennystocks werden, d.h. in Richtung Materialwert driften.

Als reine Spekulation - ok - aber als Anlagestrategie, ich weiß nicht.

jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 15.10.2018, 16:49

8)
Zuletzt geändert von jab2 am 18.10.2018, 21:11, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 15.10.2018, 16:54

Grundsätzlich kann ich mir schon vorstellen, dass jemand, wenn er eine Serie komplettieren möchte, oder ein Geschenk sucht (Geburtstag oder so) für einen bestimmten Jahrgang mehr bezahlt - in manchen Jahren wurde auch nicht so viel geprägt usw. usw.. Ich habe als Geburtstagsgeschenk für bestimmte Jahrgänge auch schon mehr bezahlt.

Die Problematik sehe ich woanders. Wenn ich im Alter nicht mehr so beweglich sein sollte, stellt es dennoch kein Problem für mich dar, wenn ich Geld brauche, online eine oder mehrere Masterboxen an einen Händler zu verkaufen, der die dann bei mir abholen läßt. Und schon habe ich einen dicken Batzen auf dem Konto.

Um einen ähnlichen Betrag mit diesen einzelnen Jahrgängen flüssig zu machen, müßte ich im Alter zig Pakete und Päckchen verschicken, zuvor zig e-mails senden und auch lesen und zig Zahlungseingänge überprüfen. Kann ich das noch? Will ich das überhaupt?

Und noch ein weiteres Problem kann sich, je nachdem mit welcher Intenstität man das betreibt, stellen.

Damit diejenigen, die bestimmte Jahrgänge und/oder Sammlermünzen suchen, diese auch bei mir finden, muss ich viele Jahrgänge und verschiedene Münzen in irgendwelchen Portalen anbieten. Wenn dann noch eine größere Zahl an Einzelverkäufen stattfindet, könnte unter Umständen das Finanzamt auf die Idee kommen, dass diese Aktivitäten weit über das Maß einer privaten Vermögensverwaltung hinausgehen und eher gewerblichen Charakter unterstellen.

Dann ist es mit der Steuerfreiheit nach 1 Jahr auch Essig, oder zumindest sieht man sich mit lästigem Schriftwechsel konfrontiert.

Aber jeder muss für sich seinen individuellen Weg finden, mit dem er sich wohlfühlt.

lifesgood

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Ric III
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Ric III » 15.10.2018, 17:03

jab2 hat geschrieben:... , da wird Opas Münzsammlung die er Jahrzehnte lang aufgebaut hat nach seinem Tod von seinen Erben beim An und Verkauf zum reinen Silberwert verhökert....


Hatte vor Jahren mal für ne Weile diese Opasammlungen aufgekauft.

5DM Gedenker-Oympiazehner, ein paar Hindenburgs,ein-zwei Kennedy Halbdollar,zwei -drei Kanadier,Österreichgedenker, ein paar kommune KR Stücke(wenn es mal etwas interessantere Stücke waren in erbärmlicher Erhaltung)und ne Hand voll internationaler Umläufer.

Was um alles in der Welt willst Du denn für so einen Bauchladen geben?

Und JA, da ist POS schon zu hoch( wenn Jemand konsequent mehrere Dutzend oder Hundert Exemplare eines Typs anbietet kann man den bereits geleisteten Hortaufwand insofern honorieren daß man POS oder minimal darüber zahlt).
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