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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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9999Ag
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon 9999Ag » 13.09.2018, 22:24

[email protected] hat geschrieben:Das ist die Blende von der Kamera die sich auf der Münze spiegelt.

https://www.ebay.de/itm/Silbermunze-Map ... SwcmZa7IyE

Ein Maple Leaf 2018 für 23,99 Euro...Wenn das irgendwann mal der Marktpreis ist, habe ich hoffentlich schon genug eingelagert. Zum Glück liegt der günstigste Preis aktuell bei 14,64 Euro. smilie_14

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Ric III
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Ric III » 13.09.2018, 22:47

9999Ag hat geschrieben:Ein Maple Leaf 2018 für 23,99 Euro...Wenn das irgendwann mal der Marktpreis ist, habe ich hoffentlich schon genug eingelagert.


Nagel mich nicht auf 50 Cent fest, aber das ist etwa die Größenordnung bei welcher ich Volumenkäufe einstelle.

Das eine oder ander nette Einzelstück ausdrücklich ausgenommen.

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Silberschwabe
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Silberschwabe » 14.09.2018, 00:49

9999Ag hat geschrieben:
[email protected] hat geschrieben:Das ist die Blende von der Kamera die sich auf der Münze spiegelt.

https://www.ebay.de/itm/Silbermunze-Map ... SwcmZa7IyE

Ein Maple Leaf 2018 für 23,99 Euro...Wenn das irgendwann mal der Marktpreis ist, habe ich hoffentlich schon genug eingelagert. Zum Glück liegt der günstigste Preis aktuell bei 14,64 Euro. smilie_14


Bei Material steht Neusilber - folglich rar und keine Milchflecken :lol:
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libelle
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon libelle » 14.09.2018, 07:04

Panik95 hat geschrieben:
Sollte Silber weitere 6 Monate bei 14-15 Dollar bleiben wird mein Gesamtbestand innerhalb eines Jahres komplett mit Verlust verkauft,aktuell ungefähr - 30%.



Ich nehme an, dass Du noch recht jung bist, da braucht man das Geld oft noch für andere Dinge.
30% Verlust wäre schon schade.
Doch wenn man mit einer Anlage nicht zu frieden ist und nur Bauchschmerzen bekommt, wenn man nur daran nur denkt, mag es auch Sinn machen sie mit Verlusten abzustoßen.
Ich habe vor vielen Jahren richtig viel Geld mit Aktien verloren. War aber nach dem Verkauf dennoch froh sie endlich los zu sein.
Jeder muss für sich die richtige Anlage finden, mit der er auch gut schlafen kann, wenn der Kurs für einen längeren Zeitraum nicht so gut aussieht.

Die Anlage Nummer 1 ist immer noch die eigene Immobilie.
Noch interessanter derzeit wieder für junge Familien mit vielen Kindern. Ab diesem Jahr soll es wieder ein Baukindergeld von 1200€ pro Jahr und Kind geben und das 10 Jahre lang.
Ein feiner Zuschuss wie ich finde und auch der richtige Weg um später der Altersarmut entgegenzuwirken. Die Eigenheim Quote in Deutschland ist mit ca. 50% immer noch katastrophal niedrig,
wie ich finde.

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Devilfish
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Devilfish » 14.09.2018, 07:37

libelle hat geschrieben:
Panik95 hat geschrieben:
Sollte Silber weitere 6 Monate bei 14-15 Dollar bleiben wird mein Gesamtbestand innerhalb eines Jahres komplett mit Verlust verkauft,aktuell ungefähr - 30%.



Ich nehme an, dass Du noch recht jung bist, da braucht man das Geld oft noch für andere Dinge.
30% Verlust wäre schon schade.


Finde den Fehler. Gerade deswegen ist es umso mehr schade, weil er ja genug Lebenszeit hätte um zu warten.
Ich glaube ja nicht, dass man Geld investieren sollte das man in nächster Zeit wohl brauchen würde, egal in welcher Anlageform. Klar, 100% planen kann man nie....
Ich für meinen Teil bin ja auch noch jung und freu mich über niedrige Preise. Der perfekte Zeitpunkt um aufzubauen. In 30 Jahren ist der Kurs dann erst wichtig.

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.09.2018, 08:47

Natürlich hat ein junger Mensch länger Zeit und natürlich wird ein heute 23-jähriger (vorausgesetzt das 95 im Nick ist das Geburtsjahr) bis zum Rentenalter noch die eine oder andere extreme Übertreibung erleben, sind ja noch weit über 40 Jahre ;). Gerade über einen so langen Zeitraum kann sehr viel passieren, auch mit Wirtschaft, Währungen usw. usw..

Das funktioniert aber nur, wenn man ausschließlich Mittel in Silber steckt, die man auch länger entbehren kann.

Wenn ich dann lese, dass Panik 95 Verluste von 30% realisieren wird, wenn es nächstes Jahr weiter seitwärts geht, drängt sich die Vermutung auf, dass hier eher vom schnellen Gewinn geträumt wurde und nicht die langfristige Vorsorge der Plan war.

Auch das kann ich nachvollziehen. In jungen Jahren hat man doch auch größere Ausgaben, Wohnungseinrichtung, Auto, Freizeit, Urlaub usw. usw.

Und @Libelle: Baukindergeld ist eine tolle Sache, als ich 1989 unser Haus gekauft hatte, gab es das auch. Aber sein wir doch mal ehrlich: Gerade die Familien mit "vielen" Kindern, wo die Frau gar nicht oder maximal halbtags arbeiten kann und die vielen Kinder auch entsprechend kosten, sind meist finanziell nicht in der Lage eine eigene Immobilie in der entsprechenden Größe (viele Kinder brauchen viele Kinderzimmer) anzuschaffen.

lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 14.09.2018, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.
Paßt auf Euch auf und bleibt gesund!!!

jab2
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon jab2 » 14.09.2018, 08:49

wenn man einen Durchschnitts EK von 21-22€ / Uz hatte wieso sollte man dann bei 14-15€ alles verkaufen wollen mit 30% Verlust ? smilie_18

Nur um aus der Nummer herauszukommen ?
Das ergibt doch gar keinen Sinn und Ausnahmslos jedem war vorher klar das es immer so kommen kann das man es sehr geduldig aussitzen können muss selbst wenn man nur ungefährt +-Null umschichten will!


Junge Leute haben den Vorteil das sie wahrscheinlich noch viele Jahrzehnte haben um sich dahingehend auszurichten , andere haben vielleicht nur noch wenige Jahrzehnte haben aber dafür die Erfahrung eben genau das nicht zu tun , mit 30% Verlust verkaufen smilie_18

Da ist es doch besser so zu tun als wäre eben alles weg und man bunkert das Silber und vergisst es erstmal für 10-20 Jahre , so what vielleicht gibts ja hinten Raus die Überraschung .

Mit so viel verlust zu verkaufen könnte einen Trend einleiten das sich das mit der nächsten Anlage wiederholen könnte wenn man einmal damit anfängt derartig hohe Verluste zu akzeptieren , jetzt ist doch zumindest das Silber noch da und irgendwann kommt dann wieder der Tag wo man denkt Mensch für 14-15€ die Unze würde ich doch glatt wieder kaufen ..... smilie_06

Viel wichtiger dabei ist aber wohl die Lektion sich zu überlegen wie man auf den Trichter kam
einen EK von über 20€ zu akzeptieren wenn man sich mal die Langzeitbilanz von Silber anschaut
von 1980 bis heute ?

Das muss bis ins Mark klirren dann wurde die Lektion auch begriffen 8)

smilie_13 aber Schmerz ist manchmal der beste Lehrer

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Devilfish
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Devilfish » 14.09.2018, 09:51

Selbst 20 Euro im Einkauf sind immer noch gut, wenn man eben die Zeit hat zu warten. In dem nächsten 40 Jahren sehen wir dem Preis Sicher noch einige mal mind. Doppelt so hoch. Man braucht nur Geduld

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Sapnovela
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Sapnovela » 14.09.2018, 10:10

Devilfish hat geschrieben:Selbst 20 Euro im Einkauf sind immer noch gut, wenn man eben die Zeit hat zu warten. In dem nächsten 40 Jahren sehen wir dem Preis Sicher noch einige mal mind. Doppelt so hoch. Man braucht nur Geduld


Der Kurs in FIAT ist doch letztlich total egal, was zählt ist die Kaufkraft. Die Relation qm Monatsmiete pro Silberunze sieht dabei nicht so toll aus. Wie es mittelfristig wird, weiß keiner.
Silber ist ein Rohstoff und Rohstoffwetten sind schon das ein oder andere mal ins Auge gegangen. Schlaue Leute machen das mit fremdem Geld und holen sogar in der Pleite noch eine Abfindung raus. Ich erinnere mich da grob an etwas....

https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... sellschaft

wintertanne
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon wintertanne » 14.09.2018, 12:29

libelle hat geschrieben:
Panik95 hat geschrieben:

Die Anlage Nummer 1 ist immer noch die eigene Immobilie.
Noch interessanter derzeit wieder für junge Familien mit vielen Kindern. Ab diesem Jahr soll es wieder ein Baukindergeld von 1200€ pro Jahr und Kind geben und das 10 Jahre lang.
Ein feiner Zuschuss wie ich finde und auch der richtige Weg um später der Altersarmut entgegenzuwirken. Die Eigenheim Quote in Deutschland ist mit ca. 50% immer noch katastrophal niedrig,
wie ich finde.


Ach dieses Baukindergeld. Sicher ist das gutes Geld, geht es aber am Sinn vorbei.
Der Durschnittsdeutsche hat 1,4 Kinder, die 20.000 Euro in 10 Jahren gehen rechnerisch komplett für die Grunderwerbssteuer drauf. Wenn die nicht sogar über 20k liegt.
Der Kindergarten kostet in SH 470 Euro pro Monat, für die Einschulung sind rund 500 Euro für Lehrbücher zu berappen.
Da können die sich die 1200 Euro pro Jahr sonst wohin stecken, am Ende wird der Zuschuss im Kaufpreis einkalkuliert.
Du kannst derzeit nicht mal auf ein Haus ansparen. Durchschnittliche Preissteigerung von 5% pro Jahr, da du nirgends mehr als 2% Zinsen bekommst, entfernst du dich trotz sparen jedes Jahr weiter von deinem Eigentum.

Und wie schon gesagt, das Baukindergeld ist gut für die, die sich eh ein Haus gekauft hätten. Niemand wird sich nun ein Haus kaufen können, weil er dank 2 Kinder nun etwas Zuschuss bekommt.

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 14.09.2018, 12:48

Devilfish hat geschrieben:Selbst 20 Euro im Einkauf sind immer noch gut, wenn man eben die Zeit hat zu warten. In dem nächsten 40 Jahren sehen wir dem Preis Sicher noch einige mal mind. Doppelt so hoch. Man braucht nur Geduld


Bei Geldanlagen habe eine Planung von ca. 5 Jahren,bei einer positiven Bilanz kann die Anlage weiterlaufen.Wenn das ganze sich negativ entwickelt bin ich auch bereit die Reißleine zu ziehen und mit Verlust zu verkaufen.
Mir ist klar daß eine Kapitalanlage Zeit und Geduld braucht,auf das schnelle Geld bin ich nicht aus,ich käme auch nie auf die Idee Geld zu verwenden das kurzfristig benötigt wird.
Langfristige Planungen über 15 Jahre und mehr halte ich nicht für sinnvoll,die wirtschaftliche Entwicklung kann niemand in solchen Zeiträumen vorhersagen,auch Alter und Gesundheit spielen eine Rolle.
Ich habe den Eindruck daß einige hier im Forum viel zu hoch in Silber investiert sind und zu langfristig planen.Ein heute 40jähriger sollte sich eher über die Rente Gedanken machen als über Silber.
Ist alles nur meine persönliche Meinung,jeder wie er will und wie er kann.
Feststellen möchte ich noch,die 95 in meinem Nicknamen hat nichts mit meinem Alter zu tun.
Ich bin auch mit Indiana Jones und 5 Sterne Coupier nicht verwandt oder verschwägert.

Outback 1403
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Outback 1403 » 14.09.2018, 13:36

Stellt sich die Frage, ob Silber als langfristige Kapitalanlage überhaupt taugt. In meinen Augen ganz klar nein, muss man sich ja nur mal die Entwicklung seit 1980 anschauen. Gold ist was Anderes, langfristig immer gestiegen. Silber = hochspekulatives Zockermetall.

Ist so ähnlich wie bei Aktien: man kann in ein vernünftiges stabiles Unternehmen investieren ( äquivalent zu Gold ) oder sich halt einen Zockerwert raussuchen ( äquivalent zu Silber ).

Der DAX stand hochgezockt 2000 bei ca. 8000 Pkt, trotzdem steht er heute deutlich drüber. Gold ist trotz dem Rückggang der letzten Jahre immer noch wesentlich teurer als 1980. Und Silber?

KarlTheodor
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon KarlTheodor » 14.09.2018, 14:09

Outback 1403 hat geschrieben:....
Der DAX stand hochgezockt 2000 bei ca. 8000 Pkt, trotzdem steht er heute deutlich drüber. Gold ist trotz dem Rückggang der letzten Jahre immer noch wesentlich teurer als 1980. Und Silber?


Da hast Du Dir mit dem Jahr 1980 natürlich bewusst gerade den Höhepunkt der Silberspekulation der Brüder Hunt rausgesucht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Silberspe ... BCder_Hunt

Dein provokantes Silber-Bashing ist auffallend !

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John Doe Silver
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon John Doe Silver » 14.09.2018, 14:39

Einige haben hier immer noch nicht verstanden das Gold und Silber kein Investment sind sondern Geld das nicht beliebig von Menschen hergestellt werden kann. Genau genommen ist Geld gespeicherte Energie bzw. Lebenszeit. Ihr messt euren Reichtum immer noch in Zahlen die auf Schuldscheinen stehen. Die heutigen Währungen sind kein Geld sondern Kreditbriefe/Banknoten die einen Anspruch auf ein Gut darstellen. Diese Kreditbriefe können und werden beliebig vermehrt werden und haben deshalb ein Ablaufdatum.

Gold und Silber entstehen in einem kurzen Zeitraum von 20 Sekunden wenn ein Stern oder Planet explodiert und werden bei der Bildung eines neuen Planeten eingelagert. Dieser ganze Vorgang von der Bildung eines Stern/Planeten bis zur Supernova dauert Millionen bis Milliarden Jahre. Die Fördermenge dieser Rohstoffe ist stark abhängig von der Art der Energiezufuhr einer Volkswirtschaft. Ohne Öl werden die heutigen Fördermengen von tausenden Tonnen auf zweistellige Fördermengen zurückgehen. Die Ölförderunternehmen sind stark verschuldet und neue Kredite werden aufgenommen um alte zu bedienen ohne wirklich von der Verschuldung runterzukommen. Die schlauen Bond Investoren steigen bei diesem Verhalten irgendwann aus.

Das heißt das die Ölpreise zu niedrig sind und steigen müßten. Würden die Ölpreise so steigen das die Ölunternehmen ihre Ausgaben und Kredite aus den Einnahmen bedienen könnten würden die Preise aller Rohstoffe steigen und danach wahrscheinlich die Nachfrage einbrechen. Das ist politisch nicht gewollt da volkswirtschaftlich schädlich weil dann Menschen mit niedrigem Einkommen aus dem Energiemarkt gepreist werden. Sie haben dann die Wahl zwischen mehr Produktivität (Höherer Lohn) oder einen Job annehmen der näher liegt aber evtl. schlechter bezahlt wird. Dazu würde dann noch eine weltweite Rezession kommen. Die politisch zu niedrig gehaltenen Ölpreise haben einen weiteren negativen Effekt. Der Planet wird bis zum geht-nicht-mehr geplündert da die Preissignale vom Energiemarkt zu niedrig und somit falsch sind während sie im Fernsehen dampfplaudern das wir den Planeten plündern und unser Verhalten zu Erwärmung führt. Die Rohstoffe werden durch falsche Preissignal schneller ausgebeutet als wir es sonst tun würden.

Beliebig vermehrbare Kreditbriefe, unprofitable Ölunternehmen, politische Ölpreise, falsche Preissignale vom Energie- und Rohstoffmarkt, Plünderung des Planeten auf Steroiden, Peak Öl und Peak Gold/Silber, Just in Time Logistiksystem und eine Bevölkerung die nur Fußball und Urlaub/Party im Kopf hat. Dieses System hat ein Ablaufdatum und der Crash ist vorprogrammiert. Das Absterben großer Bevölkerungsteile wird kommen. Rohstoffe sind endlich und werden durch falsche Preissignale zu schnell geplündert. Gold und Silber bleiben vor diesem Hintergrund die einzige Alternative seine Energie bzw. Lebenszeit zu speichern und vor den Psychopathen dieses Systems zu schützen.
Ein Idiot ist ein Idiot. Zwei Idioten sind zwei Idioten. Zehntausend Idioten sind eine politische Partei. - Kafka

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lifesgood
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon lifesgood » 14.09.2018, 15:08

Panik95 hat geschrieben:Langfristige Planungen über 15 Jahre und mehr halte ich nicht für sinnvoll,die wirtschaftliche Entwicklung kann niemand in solchen Zeiträumen vorhersagen,auch Alter und Gesundheit spielen eine Rolle.


Klar weiss man nicht, was langfristig passiert, weder was die Wirtschaft angeht, noch was die eigene Gesundheit angeht. Aber soll das ein Grund sein nicht längerfristig vorzusorgen? Lieber habe ich für einen Zeitraum vorgesorgt, den ich nicht mehr erlebe, als dass am Ende der Vorsorge noch eine Menge Leben da ist. Hätte ich nicht langfristig vorgesorgt, könnte ich nicht Anfang nächsten Jahres mit 56 meine Arbeitszeit deutlich reduzieren ;)

Panik95 hat geschrieben:Ich habe den Eindruck daß einige hier im Forum viel zu hoch in Silber investiert sind und zu langfristig planen.Ein heute 40jähriger sollte sich eher über die Rente Gedanken machen als über Silber.
Ist alles nur meine persönliche Meinung,jeder wie er will und wie er kann.


Eine heute 40-jähriger hat noch gut 25 Jahre bis zur Rente. Wie lange hielten die unterirdischen Reserven von Silber noch? Gut 20 Jahre. Sicher wird danach auch noch Silber gefördert werden, aber eben mit einem deutlich höheren Aufwand und auf einem anderen Preisniveau.

Aber das ist nicht mal der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt ist der, dass man nicht seine komplette Altersversorgung auf die aktuelle Währung aufbauen sollte, gerade dann nicht, wenn man noch 25 Jahre oder mehr bis zum Renteneintritt hat. Die gesetzliche Rente wird auch in einer neuen Währung bezahlt werden, aber private Altersvorsorge auf Versicherungsbasis wird vermutlich bei Währungsturbulenzen pulverisiert. Mit Gold und Silber habe ich im Alter immer etwas Werthaltiges, das ich verkaufen kann um meine Alterseinkünfte aufzubessern. Klar die Kaufkraft kann schwanken, aber ich habe etwas, das ich zu Geld (egal in welcher Währung) machen kann.

Daher kann man auch nicht zu hoch in Gold und Silber investiert sein. Es ist immer besser, wenn man pro Zeitabschnitt (Woche, Monat, Jahr) eine größere Unzenzahl zum Zubuttern zur Verfügung hat ... ;)

Und das ist auch das einzige was mich noch interessiert. Wie viel Unzen Gold und Silber kann ich pro Jahr in der Rente zubuttern. Diese Größe kann ich beeinflußen (bei den Silberunzen derzeit sogar recht günstig ;) ), den Preis nicht.

Panik95 hat geschrieben:Ich bin auch mit Indiana Jones und 5 Sterne Coupier nicht verwandt oder verschwägert.


Das hatte ich auch nicht angenommen ... ;)

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Paßt auf Euch auf und bleibt gesund!!!


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