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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 6

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Beitragvon [email protected] » 06.12.2013, 14:14

Lillebor hat geschrieben:@ g.Muse

würde mich mal interessieren wie oft du bei deinen Postings ins Wörterbuch schaust! smilie_12


Während unsereiner sich Montags schon auf die Sportschau, DSDS, Wer wird Billionär, und Will Smith Retter der Welt freut, läßt manch ein anderer diese Bildungslücken links liegen, und ließt wohl mal lieber unbedeutende Werke von Aristoteles, über Kant bis Sartre.
Das verstehe zwar wer will, aber solche Leute soll's geben.
Manch einer dieser sonderbaren Spezies soll sich wohl gar bis in dieses Forum verirrt haben. smilie_08

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AL1B1
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Beitragvon AL1B1 » 06.12.2013, 14:29

aus den letzten kommentaren spritzt bildlich die selbstbeweihräucherung und vorurteile...
aber was bleibt dann inhaltlich noch übrig ? smilie_51
Ich bin noch zu jung für einen hohen Goldpreis.
Nimm deine AfD Bettwäsche geh ins Bett und deck dich zu

starnberg
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Beitragvon starnberg » 06.12.2013, 14:36

AL1B1 hat geschrieben:aus den letzten kommentaren spritzt bildlich die selbstbeweihräucherung und vorurteile...
aber was bleibt dann inhaltlich noch übrig ? smilie_51


Ja, weng weng, zumindest etwas...KULTUR!

smilie_01
Zuletzt geändert von starnberg am 06.12.2013, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.

Finerus
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Beitragvon Finerus » 06.12.2013, 14:38

SilberMedaille hat geschrieben:Die Argumentation ansich: Gold war Jahrtausende wertvoll ist fraglich. Es war deshalb wertvoll, weil es Jahrtausende als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Wie einem Stück Papier wurde ihm einfach einen Wert zugeordnet und das ist meiner Meinung nach auch heute noch in den Köpfen drin. Aber seit einigen Jahrzehnten sind die EMs als Zahlungsmittel vom Markt verschwunden (in Deutschland zuletzt in den 10€ Stücken). Gold wird heute gefördert, um wieder in einem Safe unter der Erde zu verschwinden. Allein diese Tatsache ist absurd. Dazu kommt noch die Konsumgesellschaft, ein großer Teil der Jugend macht sich doch über seine finanzielle Zukunft gar keine Gedanken. Und die wenigen, die sich doch um ihre Finanzen kümmern, rennen zur nächsten Bank und legen ihr Geld in Riester an (welcher Banker rät schon zu Gold und selbstständiges Denken kommt heutzutage auch immer kürzer).

Ein weiterer Punkt, der für mich gegen Gold spricht: Goldkauf wird staatlich gefördert! Währrend bei allen anderen Produkten ( z.B auch Immos) beim Kauf eine Steuer fällig wird, entfällt diese bei Gold. Zusätzlich ziehen bei anderen EMs die Steuern noch an. Mag ja paranoid klingen, aber für mich sieht das ganze danach aus, dass man EM-Jünger zur besseren Kontrolle in Gold treibt. Da können die Zentralbanken durch ihren großen Goldvorrat auch schön manipulieren und mitspielen.

Wenn ich mir dann noch ansehe, was für Geld auf den Tisch legen muss für eine winzige Goldunze, dann spricht für mich gar nichts für Gold.

Ich lasse aber jedem seine Meinung, diese ist meine! Und ich habe bisher noch keine Argumente gehört, die mich zum Umstimmen gebracht hätten.

Fazit: Als krisensichere Wertanlage kann ich Gold nun wirklich nicht guten Willens beschreiben. Auch bei Silber sollte man das nötige Kleingeld haben und Verluste akzeptieren können.
Generell würde ich erst ab einem 5-stelligen Grundkapital zu EMs raten, und dann aus den obigen Gründen eher zu Silber.


Deiner Präferenz von Silber gegenüber Gold schließe ich mich aus Gründen der praktischen Verwendung als Industriemetall vollkommen an. Wenn Du beim steuerbefreiten Goldkauf aber einen unfairen Vorteil gegenüber Umsätzen in anderen Sachwerten zu erkennen meinst, rege ich doch an, zu bedenken, welche Rolle Gold vor nur zwei Generationen innehatte: Eine fast ausschließlich monetäre.

Geld oder allgemeiner Geldaggregate mit einer Steuer zu belegen, brächte ohnehin einen unverhältnismäßig großen Widerstand in den Geldkreislauf, behinderte den Umsatz, verringerte unnötigerweise den Geldumlauf und damit die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb meidet die Politik diese Art der Besteuerung bei den reinen Geldmitteln gewöhnlich. Vielleicht existiert die Steuerbefreiung des Umsatzes von Anlagegold auch nur noch aus rein traditionellen Überlegungen, weil es früher eben unzweifelhaft eine Geldfunktion innehatte und die Politik meint, dieses Privileg müsse gewissermaßen als Bestandschutz fortwirken. Möglicherweise zeigt sich hier aber auch eine grundlegende Charakteristik des Golds, die bisher dauerhaft nicht so leicht abzuschaffen war, weil Gold von den meisten Menschen wenigstens teilweise noch als Geldmittel wahrgenommen wird.

Die eigentliche Frage ist, wie lange dieses Privileg noch Bestand haben wird. Und da scheinen mir Deine Bedenken keineswegs nicht überzogen. Eine drohende Besteuerung auch von Goldumsätzen kümmert mich dennoch wenig, da erstens nur ein kleiner Teil meiner Anlage in sattem Gelb vor sich hinglänzt und zweitens genügend privat handelbare Alternativen im Bereich der Sachwerte existieren, die sich jeder Form durchsetzbarer Besteuerung entziehen.

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malamute
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Beitragvon malamute » 06.12.2013, 14:39

Wie schön, daß aus der Nichtverwendung der sog. "Shifttaste" zwar noch nicht zwangsläufig mangelnde Bildung, jedoch immerhin eine gewisse Missachtung der Beitragslesbarkeit und damit auch der Mitleser spricht...

malamute
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Beitragvon [email protected] » 06.12.2013, 14:42

AL1B1 hat geschrieben:aus den letzten kommentaren spritzt bildlich die selbstbeweihräucherung und vorurteile...
aber was bleibt dann inhaltlich noch übrig ? smilie_51


Stimmt. Ich suche Sie verzweifelt,... aber dennoch vergeblich.
Wo mag sie stecken die inhaltliche Substanz in obiger Aussage? smilie_08

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Lutze31
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Beitragvon Lutze31 » 06.12.2013, 14:47

Hmmm..

Ich bin gespannt, ob Gold sein Tief von diesem Jahr noch einmal testet. Wir sind ja nur noch einen Hauch davon entfernt.

Warum?

Damit endliche diese nervigen Diskussionen, warum ja gerade Gold sooo gut ist, beendet werden.
Ich glaube, das Zeugs rauscht noch richtig in den Keller. Wie schon geschrieben, selbst 200,- Euro/Feinunze empfinde ich noch als zu hoch... Freue mich auch schon auf die dummen Gesichter und panischen Kommentare hier, wenn der Absturz weiter anhält... smilie_11

starnberg
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Beitragvon starnberg » 06.12.2013, 14:52

Finerus hat geschrieben:
SilberMedaille hat geschrieben:Die

Die eigentliche Frage ist, wie lange dieses Privileg noch Bestand haben wird. Und da scheinen mir Deine Bedenken keineswegs nicht überzogen. Eine drohende Besteuerung auch von Goldumsätzen kümmert mich dennoch wenig, da erstens nur ein kleiner Teil meiner Anlage in sattem Gelb vor sich hinglänzt und zweitens genügend privat handelbare Alternativen im Bereich der Sachwerte existieren, die sich jeder Form durchsetzbarer Besteuerung entziehen.



Ich denke, die größten Massen an z.B. Gold werden zur Absicherung eines Vermögens gekauft.
Befinden sich an einem sicheren Ort und sind "weg" nicht mehr im Handel.

Dieser Kauf dürfte Großteil als Tafelgeschäfte gegen Barzahlung und sämtlicher Familienmitglieder bei befreundeten Händlern/Bankern stattfinden, viel im Ausland. Ebenso der Verkauf.

Was da bleibt, würde den Aufwand nicht gerechtfertigen.

Kleinmengen dürften unter ständig wechselnden Namen im Internet kein Problem bereiten.

smilie_22

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AgA
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Beitragvon AgA » 06.12.2013, 14:55

@Lutze: Dann musst Du aber auch bereit sein, Häme einzustecken, wenn Du bei 2000€/Unze ausgelacht wirst.
:D

AgA,
der gerade weder Verluste noch Gewinne macht.
Handelsbilanz:
Positiv: Oft
Negativ: 1x

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Beitragvon winterherz » 06.12.2013, 14:55

@ Lutze31: Es ist eigentlich schade, dass du deine fachlich guten Beiträge hinter so viel Häme und Spott verbirgst. Aber für deinen letzten Beitrag möchte ich mich bedanken. Er hat mir klar gemacht, dass es ein Segen ist, dass ich keine Schadenfreude hege. smilie_14 Mir ist zudem schleierhaft, wie persönlicher Nutzen daraus erwachsen kann. Muss wahl etwas mit Narzismus zu tun haben.
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lifesgood

Beitragvon lifesgood » 06.12.2013, 14:56

Na Lutze, das klang aber auch mal anders ...

Am 16.12.2011 zum Beispiel so:

Lutze31 hat geschrieben:Also, wenn ich mal was zum Thema sagen darf.

Ich erinnere, mich noch genau, wie vor 3 Jahren Goldkauf schlechtgeredet wurde und dass die Kurse bald wieder sinken werden. Damals hatten wir so um diea 900,- Dollar die Unze. Jetzt stehen wir bei 1600,- Dollar.

Ich glaube, in 3 Jahren werden wir Kurse von 3000,- Euro und mehr sehen und viele Leute werden sich ärgern und feststellen: Mensch wäre ich doch bei 1600,- nur eingestiegen. Silber ist für mich nicht so interessant wie Gold. Wenn ich irgendwo hinfahre und sage, dass ich eine Unze Silber dabei habe, interessierst sich kaum einer dafür, ist es dagegen Gold ist man seines Lebens fast nicht mehr sicher. Gold war schon immer wertvoll und wird es die nächste 10000 Jahre bleiben (wenn die Menschenheit überlebt).

Habe mir vor 7 Tagen erst wieder eine Unze gegönnt, das Weihnachtsgeld machts möglich.
Mein Papier muß weg, solange es noch ein bischen Wert hat


lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 06.12.2013, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Lutze31
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Beitragvon Lutze31 » 06.12.2013, 14:57

SilberMedaille hat geschrieben:Die Argumentation ansich: Gold war Jahrtausende wertvoll ist fraglich. Es war deshalb wertvoll, weil es Jahrtausende als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Wie einem Stück Papier wurde ihm einfach einen Wert zugeordnet und das ist meiner Meinung nach auch heute noch in den Köpfen drin. Aber seit einigen Jahrzehnten sind die EMs als Zahlungsmittel vom Markt verschwunden (in Deutschland zuletzt in den 10€ Stücken).

Ein weiterer Punkt, der für mich gegen Gold spricht: Goldkauf wird staatlich gefördert! Währrend bei allen anderen Produkten ( z.B auch Immos) beim Kauf eine Steuer fällig wird, entfällt diese bei Gold. Zusätzlich ziehen bei anderen EMs die Steuern noch an. Mag ja paranoid klingen, aber für mich sieht das ganze danach aus, dass man EM-Jünger zur besseren Kontrolle in Gold treibt. Da können die Zentralbanken durch ihren großen Goldvorrat auch schön manipulieren und mitspielen.


smilie_01

Das wäre wahrlich eine gute Strategie:

Die Medien posaunen: Leute Leute Leute,

kauft mit Eurem Geld steuerbefreites, überteuertes, "sicheres" Gold und wenn ihr es wieder in Geld umwandeln wollt, sagt der Staat mittels Goldverbot Pustekuchen bzw. her damit für einen Bruchteil des bezahlten Kaufpreises. Falls der Goldpreis bis dahin nicht sowieso schon den Bach runter gegangen ist.

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Beitragvon winterherz » 06.12.2013, 14:59

Silbermedaille hat geschrieben:Die eigentliche Frage ist, wie lange dieses Privileg noch Bestand haben wird. Und da scheinen mir Deine Bedenken keineswegs nicht überzogen.


Nienmals nie nicht ist eine doppelte Verneinung als Bejahung zu betrachten, oder?
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Beitragvon Lutze31 » 06.12.2013, 15:02

AgA hat geschrieben:@Lutze: Dann musst Du aber auch bereit sein, Häme einzustecken, wenn Du bei 2000€/Unze ausgelacht wirst.


Ja, gerne :D

Häme bin ich ja hier schon gewohnt, als ich vor 16 Monaten schrieb, dass der Silberpreis von über 30,- Dollar in die Nähe von 15,- Dollar fallen könnte.

Wie war der Spruch smilie_08 . Wer zuletzt lacht, lacht am Besten...

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 06.12.2013, 15:05

Na, ob derjenige, der im Dezember 2011 Gold gekauft hat, jetzt was zu lachen hat? smilie_08


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