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Crash Time? - Teil 2

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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John Doe Silver
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon John Doe Silver » 06.06.2019, 14:27

Marek hat geschrieben:Hallo,

@John Doe Silver

"Lebenserwartung" ist nicht auf das Individuum bezogen,
sondern ein statistischer Wert!

Wenn also in den USA die Lebenserwartung sinkt
(Übrigens erstmals seit 100 Jahren)
, dann sagt das einiges über den Zustand des Landes (bzw. seiner Bürger) aus.

Liebe Grüße
Marek

Ich weise nur daraufhin das diese Statistik kompletter BS ist. Wem nutzt diese Statistik außer dem Wasserkopf der sie produziert und vielleicht ein paar Investoren? Wenn 30.000 jährlich an Drogen sterben, 10.000 sich umbringen und 20.000 bei Autounfällen umkommen wo verkürzt das die Lebensspanne der Menschen die nicht gestorben sind? Was hat der Tod eines Menschen mathematisch gesehen überhaupt mit einem anderen Menschen zu tun? Wie will man das berechnen? Ständig kommen Menschen ins Land und verlassen es. Die Lebensweisen sind außerdem verschieden. Da werden alle Lebensweisen in einen Topf geworfen. Werden Soldaten die jung sterben auch mit rein gerechnet? Die Mathematische Gleichung will ich sehen.

Die wissen gar nicht wieviel Menschen wirklich in der USA leben. 100 Millionen im arbeitsfähigen Alter sind nicht in der Workforce. Die wissen überhaupt nicht was die Leute machen aber die Lebenserwartung der Bevölkerung wollen sie anhand von Toten berechnen können. Das ist genauso Fake wie alle Statistiken von der Regierung. Die Bevölkerung besteht aus Individuen und so sollte man sie auch behandeln. Der linken Voodoologik unterwerfe ich mich nicht. Die Dummen und Übermütigen werden eben ausgesiebt. Spielt auch keine Rolle wie emotional jemand das betrachtet es findet trotzdem statt. Man kann das natürlich alles pauschalisieren wie ihr das macht aber das sagt eben doch nur etwas über bestimmte Menschen und Regionen aus und nicht über die ganze Union.

Wenn die in San Francisco sich alle Heroin spritzen und daran sterben was hat das mit zum Bsp. einer Stadt in Texas zu tun wo die Leute das nicht machen? Man könnte argumentieren das manche sich jetzt dort ansiedeln wo die Drogenkriminalität gering ist. Leider ist auch das falsch. Die überwiegende Mehrheit geht dorthin wo Jobs sind und die Einkommenssteuer niedrig. Ich beende jetzt auch hier weil eigentlich interessieren mich Abhängige chemischer Substanzen nicht. Hauptsache sie halten sich von mir fern.

@buntebank Wenn du dich damit besser fühlst werde ich mich um die ganzen Drogensüchtigen persönlich kümmern. Danach werde ich alle Flüchtlinge versorgen, dann alle Politiker und Systemlinge. Wenn ich dann nicht längst an Altersschwäche oder an der liberalen Geisteskrankheit gestorben bin werde ich den Weltfrieden einführen damit die Weltbevölkerung ungestört explodieren kann. Selbstverständlich wähle ich nur noch linke Parteien und denke täglich an alle Armen und ertrunkenen Flüchtlinge des Mittelmeeres. Wenn ich schlafe träume ich nur noch von der rot lackierten Gedankenpolizei. Achtung Ironie

Ich gehe jetzt Kaffee trinken smilie_24
Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression oder Antriebsschwäche diagnostizieren, stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett von Arschlöchern umgeben sind. - Sigmund Freud

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buntebank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon buntebank » 06.06.2019, 16:11

anstatt nach unten zu treten
koenntest du ja vielleicht mal versuchen darueber nachzudenken
wer die vielen Verursacher der ganzen unsaeglichen Probleme sein koennten?

Spoiler-Alert - es sind nicht diejenigen welche darunter leiden...
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Mahoni
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Mahoni » 06.06.2019, 17:11

Nettes Interview mit Hr. Dr. Markus Krall

„Keine Möglichkeit, den Crash zu vermeiden“

https://www.gold.de/artikel/interview-dr-markus-krall/

Absolut lesenswert - Bewerten darf es jeder für sich selbst!
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Marek
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Marek » 07.06.2019, 06:33

Hallo,

den Ansatz das Statistiken die mir nicht gefallen BS sind finde ich interessant.
Werde ich mir merken, das macht das Leben sicher einfacher.

Liebe Grüße
Marek

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Xiaolong
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Xiaolong » 07.06.2019, 07:36

Hat was von Frau Nahles:

Zwei mal drei macht vier widdewiddewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt. Hey, Pippi Langstrumpf...

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Frank the tank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 07.06.2019, 11:43

Risikocluster kritischer als in Ende 2018! - Wir setzen BIP-Prognosen aus!
07.06.2019 10:11 Uhr | Folker Hellmeyer

https://www.goldseiten.de/artikel/41635 ... n-aus.html

Aus dem Artikel:
Die EZB bewertet die aktuelle Risikolage kritischer. Wir stimmen zu! Im Vergleich zu der Situation im November und Dezember 2018, die dem DAX beispielsweise einen Einbruch von circa 11.700 auf rund 10.200 Punkte pünktlich zu Weihnachten bescherte, ist die Situation deutlich prekärer. Kommenwir zu Fakten:
ENDE

Dann folgen die Fakten ....... neun nennt er uns.

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Mahoni
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Mahoni » 07.06.2019, 17:33

Langes Wochenende vor der Türe...

ich hatte ja bereits ein interessantes Interview von ihm in Textform gepostet...nun noch in Bild & Ton...wer Zeit und die Muse hat hier anbei noch ein Video für die Lesefaulen unter euch smilie_01

(Laufzeit 1:11 std.)

Dr. Markus Krall | Megacrash voraus: https://www.youtube.com/watch?v=dku7LfketuQ

mMn ein großartiges Video mit dem Prädikat "sehenswert" !
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Reblis
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 07.06.2019, 17:47

John Doe Silver hat geschrieben: Wenn 30.000 jährlich an Drogen sterben, 10.000 sich umbringen und 20.000 bei Autounfällen umkommen wo verkürzt das die Lebensspanne der Menschen die nicht gestorben sind?

Gibt es den einen Tod, der die Lebensspanne, der Menschen verkürzt ,die nicht gestorben sind? smilie_08
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wintertanne
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon wintertanne » 07.06.2019, 18:41

Die Lebenserwartungsstatistik ist schon recht relevant, wird aber zu oft falsch gelesen.
Die Zahl: wird statistisch gesehen xy Jahre alt - bezieht sich immer auf ein Baujahr. Wer z.B. BJ 1955 ist, hat auch gemäß der Statistik ein kürzeres Leben als BJ2010. Leider wird oft verstanden: Lebenserwartung auf 85 Jahre im Durchschnitt = ich habe noch statistisch 10 Jahre (wenn man 75 ist). Das stimmt eben nicht, denn BJ1944 hat statistisch gesehen 68 Jahre (was hier natürlich krass verfälscht ist, da viele Säuglinge BJ1944 auch durch den WW2 sicher zu früh gestorben sind).
Also, nie die aktuelle allgemeine Zahl für sich Münze nehmen, die gilt immer nur für die aktuellen Geburten.

redtshirt
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon redtshirt » 08.06.2019, 08:32

Man kann die Statistiken auch anders lesen.
2017 sind 932.000 Menschen in Deutschland verstorben. Bei 83.000.000 Menschen ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im laufe eines Jahres zu sterben bei ca. 1:90. Fertig

Reblis
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 08.06.2019, 08:38

redtshirt hat geschrieben:Man kann die Statistiken auch anders lesen.
2017 sind 932.000 Menschen in Deutschland verstorben. Bei 83.000.000 Menschen ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im laufe eines Jahres zu sterben bei ca. 1:90. Fertig


Aha, werden deshalb so wenig Leute älter als 90 Jahre?
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 08.06.2019, 08:49

Viele derjenigen, die in den letzten Jahren 90 Jahre alt geworden wären, hatten die Gelegenheit dazu gar nicht, weil sie schon in jungen Jahren im Krieg gefallen sind, oder als Zivilisten im Krieg z.B. bei Bombenangriffen ihr Leben gelassen hätten.

Ohne diesen Effekt gäbe es heute wesentlich mehr 90 bis 100-Jährige.

Aus gegebenem Anlaß, der Vater meiner Lebensgefährtin hatte 100. Geburtstag, hatten wir gestern mal gegoogelt, wie viele 100-jährige es denn gibt. In Bayern kommen auf 100.000 Einwohner 14 100-Jährige.

Das macht bei 13 Mio Einwohnern in Bayern immerhin 1.620 Menschen die 100 Jahre oder älter sind. Und das sind nur die, die in jungen Jahren den Krieg, die Zerstörung und die danach folgende Notzeit überstanden haben, ohne diese Effekte, wären das deutlich mehr.

lifesgood

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 08.06.2019, 09:15

lifesgood hat geschrieben:Viele derjenigen, die in den letzten Jahren 90 Jahre alt geworden wären, hatten die Gelegenheit dazu gar nicht, weil sie schon in jungen Jahren im Krieg gefallen sind, oder als Zivilisten im Krieg z.B. bei Bombenangriffen ihr Leben gelassen hätten.

Ohne diesen Effekt gäbe es heute wesentlich mehr 90 bis 100-Jährige.

Aus gegebenem Anlaß, der Vater meiner Lebensgefährtin hatte 100. Geburtstag, hatten wir gestern mal gegoogelt, wie viele 100-jährige es denn gibt. In Bayern kommen auf 100.000 Einwohner 14 100-Jährige.

Das macht bei 13 Mio Einwohnern in Bayern immerhin 1.620 Menschen die 100 Jahre oder älter sind. Und das sind nur die, die in jungen Jahren den Krieg, die Zerstörung und die danach folgende Notzeit überstanden haben, ohne diese Effekte, wären das deutlich mehr.

lifesgood


Die Schweiz wäre ein guter Vergleich, sehr ähnliche Lebensweise, aber vom Krieg verschont!

Im Schnitt leben in der Schweiz 1,8 Hundertjährige auf 10’000 Einwohner., also auf 100.000 kommen 18 Hunderjährige.
https://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog ... gen-wohnen
Also, könnte man grob sagen, dass es ohne den Krieg um 28,57% mehr Hunderjährige in Deutschland geben würde.
Sind von den damaligen Jahrgängen, wirklich über ein Viertel verstorben?
Ganz genau so ist es und nicht anders!

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 08.06.2019, 11:30

... ein Teil vermutlich gefallen, bzw. durch Kriegsfolgen (Verwundung Gefanngenschaft) früher verstorben, ein Teil zu Hause das Opfer von Bombardierungen geworden und ein Teil hat sich wohl in der Wirtschaftswunderzeit totgearbeitet bzw. seinen Lebenserwartung reduziert.

Was die statistische Lebenserwartung angeht, gibt es auch mehrere Modelle. Zum Einen das Modell nach Geburtsjahr, da sind ja dann bei der Lebenserwartung die Frühverstorbenen usw. mit drin.

Nach dem Modell des Geburtsjahres hat ein heute 60-jähriger Mann (Jahrgang 1959) in Westdeutschland eine Lebenserwartung von 66,75 Jahren. http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/ledeu.htm

Dann gibt es aber auch das Modell, welche Lebenserwartung berechnet, wenn man schon ein gewisses Lebensalter erreicht hat. Nach diesem Modell hat ein heute 60-jähriger Mann, noch eine Lebenserwartung von über 20 Jahren (differiert ein wenig nach Bundesländern) https://www.focus.de/wissen/mensch/stat ... 30788.html

Ja, wenn man die 50 mal überschritten hat, beschäftigt man sich auch mit solchen Dingen ... smilie_08

lifesgood

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Betonsammler
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Betonsammler » 09.06.2019, 02:36

Mahoni hat geschrieben:Langes Wochenende vor der Türe...

ich hatte ja bereits ein interessantes Interview von ihm in Textform gepostet...nun noch in Bild & Ton...wer Zeit und die Muse hat hier anbei noch ein Video für die Lesefaulen unter euch smilie_01

(Laufzeit 1:11 std.)

Dr. Markus Krall | Megacrash voraus: https://www.youtube.com/watch?v=dku7LfketuQ

mMn ein großartiges Video mit dem Prädikat "sehenswert" !



Danke, 100% Zustimmung.
Die anschließenden Antworten in der Fragerunde finde ich brutal gut. Hier noch der Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=X4h3UMcqYPk

Dr. Krall: "Die Ungleichverteilung in der westlichen Welt, die kommt nicht dadurch zustande, das wir den Kapitalismus wirken lassen. Die Ungleichverteilung kommt dadurch zustande, das wir den Kapitalismus nicht mehr wirken lassen."

Dr. Krall zur Politik: "Aber da können Sie einem Hornochsen in´s Horn petzen, da passiert auch nix". smilie_12
Steuern und Abgaben runter. JETZT!


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