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Crash Time? - Teil 2

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Hannoveraner
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 19.09.2020, 17:41

Betonsammler hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:Das Leben wird immer weitergehen. Auch positives wird sich immer finden lassen. Das sieht man immer dann wenn man in ärmere Länder fährt, dort mit den Menschen in Kontakt kommt und sieht wie glücklich diese oft sind.

Ich war letztens in Brandenburg und kam in Kontakt den Menschen dort.
Da war eine Frau. Ebenfalls oft glücklich. Das war eindeutig was positives.
Wie wahr, wie wahr @Hannoveraner. Man sollte unbedingt öfters mit den Menschen in Kontakt kommen, gerade in ärmeren Ländern. smilie_24

Danke für den Schwachsinn
Rangar Y,"Lasst uns gemeinsam die Chance ergreifen und Zuhören statt Verurteilen, Fragen statt Antworten, Verstehen statt Verdammen, Argumentieren statt Diffamieren und Einladen statt Ausgrenzen. Dieter Nuhr: Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung Andersdenkender

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lifesgood
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 19.09.2020, 18:31

...
Zuletzt geändert von lifesgood am 23.10.2020, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin dann mal weg ...

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Xiaolong
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Xiaolong » 20.09.2020, 07:27

lifesgood hat geschrieben:
Natürlich habe ich mit Blick auf meine Kiddis auch die aktuellen Probleme im Blick. Aber jede Generation hatte ihre eigenen Probleme. Das war bei den Generationen vor uns so, war bei unserer Generation so und wird bei künftigen Generationen so sein. Und so wie in der Vergangenheit weite Teile die Probleme meistern konnten, wird das auch bei den zukünftigen Generationen so sein.

lifesgood


Mir fehlt diese Weisheit leider noch...

Was ich jetzt schreibe, wird zu 99% jede Altgeneration über die nachfolgende Generation gesagt haben und auch behauptet haben, dass es noch nie so hoffnungslos war wie heute.

Allein so strunzendumm wie diese Handyzombies sind, fällt es mir schwer zu glauben, dass da mit vielleicht wenigstens 30? Jahren noch irgendwas zwischen den Ohren ist, was sich noch nicht weg gegrillt hat.

Eigeninitiative, Innovation, Erfindergeist nüscht zu sehen ... Kein nächstes großes Ding auch nur ansatzweise in Sicht. Stupide Konsumenten aller Orten, da bekommt man leider Blutdruck...

Nicht einmal gegen die Alten wird mehr rebelliert, die einzigen Hippies/Punks/Rocker die ich so zu sehen bekomme, gehen alle ihrer eigenen Rente entgegen...
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Aurifer
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Aurifer » 20.09.2020, 09:27

smilie_13
Zuletzt geändert von Aurifer am 25.09.2020, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn jemand ein Problem mit dir hat, lass es ihm. Es ist seines!

Hannoveraner
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 20.09.2020, 09:34

Xiaolong hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:
Natürlich habe ich mit Blick auf meine Kiddis auch die aktuellen Probleme im Blick. Aber jede Generation hatte ihre eigenen Probleme. Das war bei den Generationen vor uns so, war bei unserer Generation so und wird bei künftigen Generationen so sein. Und so wie in der Vergangenheit weite Teile die Probleme meistern konnten, wird das auch bei den zukünftigen Generationen so sein.

lifesgood


Mir fehlt diese Weisheit leider noch...

Was ich jetzt schreibe, wird zu 99% jede Altgeneration über die nachfolgende Generation gesagt haben und auch behauptet haben, dass es noch nie so hoffnungslos war wie heute.

Allein so strunzendumm wie diese Handyzombies sind, fällt es mir schwer zu glauben, dass da mit vielleicht wenigstens 30? Jahren noch irgendwas zwischen den Ohren ist, was sich noch nicht weg gegrillt hat.

Eigeninitiative, Innovation, Erfindergeist nüscht zu sehen ... Kein nächstes großes Ding auch nur ansatzweise in Sicht. Stupide Konsumenten aller Orten, da bekommt man leider Blutdruck...

Nicht einmal gegen die Alten wird mehr rebelliert, die einzigen Hippies/Punks/Rocker die ich so zu sehen bekomme, gehen alle ihrer eigenen Rente entgegen...

Sehe ich ähnlich wie Ihr beide.
Einerseits sehe ich es wie Xialong, was natürlich nicht für alle gilt.
Andererseits sehe ich es wie lifesgood. Mit den daraus entstehenden Problemen muss diese Generation fertig werden.
Vieles wird später umkehrbar sein wenn sich herausstellen sollte das der Weg falsch ist. Energiewende, CO2 Wahn, Eu Politik, Linksrutsch oder was auch immer lässt sich Rückgängig machen, sollte der Weg falsch sein. Die unkontrollierte Massenzuwanderung lässt sich nicht mehr umkehren.
Aber auch aus den daraus resultierenden Entwicklungen und Herausforderungen muss die zukünftige Generation klar kommen und Lösungen finden.
Ein so offenes , friedliches, freies Leben mit einer so guten sozialen und Gesundheit Absicherung und wirtschaftlichen Möglichkeiten für alle wird es kaum noch geben. Die wirtschaftlichen Herausforderungen die wir gerade schaffen sind einfach zu groß. Das Tafelsilber das die Vorgänger Generation geschaffen hat wird gerade verfrühstückt.
Aber auch da werden die zukünftigen Generationen mit klarkommen um dihren eigenen Weg und Lebenstil entwickeln. Wir müssen nur zusehen das unsere Kids entsprechend darauf vorbereitet werden.
Das wir uns irgendwann die Frage von unseren Enkeln gefallen lassen müssen warum wIr das alles so hinterlassen haben, wird auch kommen.
Das Leben wird aber weitergehen. War schon immer so. Es wird da glückliche Menschen geben und unglückliche. Menschen die Ihren Weg finden und nicht.
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Hannoveraner
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 20.09.2020, 10:00

Aurifer hat geschrieben:Die Jugend mag stromlinienförmig geworden sein und rebelliert ganz gewiss weniger als meine Generation vor 35-45 Jahren, aber wenn ich mir die bekloppten Erwachsenen auf vielen Demos anschaue, ist das nicht unbedingt ein Nachteil.

Direkt an der Front bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren möchte ich behaupten, dass ein beachtlicher Teil der Kids sich den Anforderungen stellt und mit Leistungswillen und unbedingter Arbeitshaltung versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Das geben ihnen die Eltern heute schon mit auf den Weg. Zu meiner Zeit damals gab es einige wenige Überflieger, denen die Lorbeeren ohne große Anstrengung in den Schoß fielen - der große Rest war eher bestrebt, mit minimalen Aufwand einen Abschluss zu ergattern. Über 30% Abschlüsse mit einem NC von 1,.. halte ich nicht für erstrebenswert, aber trotz Niveauabsenkung hätte man sich zu meiner Zeit damit schwer getan.

Man kann schlecht die Digitalisierung vorantreiben und gleichzeitig die damit verbundenen Begleiterscheinungen verteufeln. Ich jedenfalls wäre manchmal froh, wenn ich mit dem Smartphone so umgehen könnte wie diejenigen, denen ich es im Dienst ständig abnehmen soll.



Ich glaube die nicht das die Kids die du wohl unterrichtest massive Probleme bekommen werden sich einen Weg in der Gesellschaft zu finden und zu gestalten.Du unterrichtest eine Elite. Aber auch bei denen hört man immer mehr das die nachher im Studium und Job massive Probleme bekommen. Einerseits weil das Wissen nicht reicht, die Einstellung fehlt oder mit dem Leistungsdruck nicht klar kommen was die Zahl der Psychischen Probleme schon in der Schule und im Studium steigt. Auf einmal werden die verwöhnten und umsorgten Kids ins echte Leben losgelassen.
Aber die machen mir keine Sorge, die werden Ihren Weg gehen und auch in Summe Nettozahler in den Systemen werden.
Welche mir Sorgen bereiten sind die stark steigende Zahl derjenigen Schüler die bei der Einschulung kein oder kaum Deutsch sprechen obwohl hier geboren oder gerade hergekommen. Die massive Anzahl derer die in Elternhäusern leben leben in denen kein oder kaum Deutsch gesprochen wird.
Aber auch die massiv steigende Zahl der Problemschulen.
Die Generation der Schüler die von diesen Schulen kommt wird massive Probleme haben im regulären Arbeitsmarkt klar zu kommen. Aber diese Herausforderungen sind nicht nur bei den Schülern. Sprich mal mit Handwerksbetrieben wie die Einstellung einer immer größeren Zahl der abgehenden Schülern ist. Immer weniger sind bereit oder in der Lage 5 Tage in der Woche pünktlich oder überhaupt zur Arbeit zu kommen. Immer mehr haben Probleme einfachste theoretische oder praktische Grundlagen zu erarbeiten.
Immer mehr kann man kaum noch auf Kunden loslassen, so schlimm das Auftreten und Umgangston. Die Leistungsbereitschaft oder überhaupt die Fähigkeit Leistung zu bringen geht immer mehr zurück. Wenn ich Berufschulen betreue schlagen die Lehrer die Hände über den Kopf. Schüler nach der 10 Klasse die kaum Grundlagen in Mathe oder anderen Fächern beherrschen. Das vorher genannte gilt immer stärker auch für Real/Ober/Gesamtschüler.
Immer weniger Schüler die es schaffen überhaupt die Ausbildung zu beenden und das bei immer weiter sinkenden Anforderungen bei immer stärker werdenden Herausforderungen. Immer weniger die man nach der Ausbildung alleine auf den Kunden loslassen kann. Wenn in 5/10/15 Jahren die jetzigen Guten in den Ruhestand gehen sieht es immHandwerk übel aus.
Aber auch hier gibt es viele sehr gute die ihren weg gehen. Im Handwerk, aus dem Umfeld der Problemschulen oder der Familien in denen kein Deutsch gesprochen werden.
Auch die werden alle Ihren Weg gehen und Ihr Leben meistern.
Genau wie diejenigen die durchs Raster fallen in den Sozialsystemen oder /und Paralellgesellschaften abwandern.
Die Gesellschaft wird sich wandeln. Ob man sich drauf freuen soll?
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Der Telefonmann
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Der Telefonmann » 20.09.2020, 12:03

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn wir hier die junge Generation so stark kritisieren.

Jeder halbwegs Vernünftige erkennt natürlich die riesige Menge an gesellschaftlichem Müll innerhalb dieser Generation, es sitzen ja nicht einfach so Horden an Sozialarbeitern und Psychologen mit in den Schulklassen.
Diese Generation wird die Erste sein, welche nicht mehr in der Lage sein wird, für die Alten und Schwachen in außreichendem Maße zu sorgen.

Diese Konsumopfer sind allerdings so dumm, daß die Schuld an Ihrer Dummheit noch an anderer Stelle zu suchen ist. Hilfreich für Euch kann dabei die Lektüre des publizierenden Kinderpsychologen Dr. Michael Winterhoff sein (z.B. Deutschland verdummt).

https://www.focus.de/familie/eltern/fam ... 79932.html

Ich bin 75er Baujahr und gehöre damit zu einer Generation, bei der die Verdummung bereits eingesetzt hatte. Auch ich bin bereits von dem Konsumvirus und der Bequemlichkeit befallen, besitze allerdings noch die Reflextionsfähigkeit, dies zu erkennen.

Unsere Gesellschaft ist durch den einsetzenden Wohlstand über die Jahrzehnte einfach immer fauler und selbstzufriedener geworden (Beispiele Work-Life-Balance, Burnout...).

Der Gesellschaftliche Crash hat m.M.n. schon vor längerer Zeit begonnen und nun erkennen wir langsam, wohin uns unsere überhebliche Lebensweise gebracht hat.

Wir werden mit dem Abstieg unseres Wohlstandes leben müssen, da andere Länder und Menschen (z.B. China) einfach viel fleißiger sind, wie wir es zu jetzigen Zeitpunkt sein wollen.

Es bleibt zu hoffen, daß dieser Abstieg nicht zu einer Art „Bürgerkrieg“ ausartet und sich die Bevölkerung immer weiter auseinander dividiert. Wenn man sich die aktuelle und die zu erwartende Bevölkerungszusammenstellung in Deutschland ansieht, habe ich da allerdings wenig Hoffnung.

Es grüßt der Telefonmann smilie_24

san agustin
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon san agustin » 20.09.2020, 12:43

Der Telefonmann hat geschrieben:...........

Der Gesellschaftliche Crash hat m.M.n. schon vor längerer Zeit begonnen und nun erkennen wir langsam, wohin uns unsere überhebliche Lebensweise gebracht hat.

Wir werden mit dem Abstieg unseres Wohlstandes leben müssen, da andere Länder und Menschen (z.B. China) einfach viel fleißiger sind, wie wir es zu jetzigen Zeitpunkt sein wollen.

..........




wenn ich mich nach ,,links und rechts,, umschauen, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob die Menschen nach Corona etwas dazu gelernt haben
in letzter Zeit musste ich auch im Arbeitsleben erkennen: das selbe Schema wie vor Corona

ob die Chinesen viel fleißiger sind als wir Deutsche, würde ich nicht so stehen lassen
die Chinesn lassen sich eher auf breitet Basis,, ausbeuten,, mit Ihrer Arbeitskraft
Der Wohlstand kommt ja nur oben an. Dass Volk lebt oftmals ja noch erbärmlich und
ohne viel Rechte
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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gullaldr
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon gullaldr » 20.09.2020, 13:08

Aurifer hat geschrieben:Man kann schlecht die Digitalisierung vorantreiben und gleichzeitig die damit verbundenen Begleiterscheinungen verteufeln.


Wieder stellt sich die Frage, wer "man" ist. Und ob die beiden "mans" identisch sind. Sind also diejenigen, die Begleiterscheinungen "verteufeln", die selben, die "die Digitalisierung vorantreiben"? Dann wäre die Kritik wirklich bigott. Oder sind es zwei unterschiedliche Personengruppen? Dann ist Kritik allerdings legitim.

san agustin hat geschrieben:ob die Chinesen viel fleißiger sind als wir Deutsche, würde ich nicht so stehen lassen
die Chinesn lassen sich eher auf breitet Basis,, ausbeuten,, mit Ihrer Arbeitskraft
Der Wohlstand kommt ja nur oben an. Dass Volk lebt oftmals ja noch erbärmlich und
ohne viel Rechte


Ob der Fleiss nun mit der Mentalität zu tun hat oder nur eine Folge von Ausbeutung von oben ist, ist eine Frage der Interpretation. Für diejenigen, die Unterschiede zwischen Menschen und Kulturen immer nur mit dem Ausbeutungs- oder Unterdrückungsschema erklären können, liegt die zweite Interpretation auf der Hand. Auch Frauen wählen demnach vorzugsweise bestimmte Berufe, weil sie "unterdrückt" würden. Auch Kinder aus bestimmten Familien sind nicht deshalb schlechter in der Schule, weil sie dümmer wären oder weniger Intelligenz aufweisen, sondern weil sie "nicht ausreichend gefördert" wurden. usw.usf. Das Gleichheitspostulat muss eben Erklärungen für die nicht passende Realität finden.

Aber, zum chinesischen Wohlstand... Ich war noch nicht in China, kann deshalb nicht aus eigener Hand berichten. Vielleicht warst Du schon länger in China. Dann wäre eine detaillierte Schilderung Deiner Erfahrungen von Belang.

Ich arbeite aber mit Chinesin zusammen, der ich auch mal mit der der These von dem erbärmlichen Leben des Volkes ohne viel Rechte kam. (Ich muss dazu allerdings anmerken, dass sie aus der Gegend von Shanghai stammt, nicht aus der Wüste Gobi.) Die schlug die Hände über dem Kopf zusammen und sprach von "westlichen Klischeevorstellungen". Ähnlich übrigens wie mit den Hunden, die immer wieder als eine der Leibspeisen der Chinesen hervorgekramt würden. Immer wieder müsse sie hier diesen Quatsch hören. Z.B. das mit den Hunden beträfe nur ein ganz kleines Areal in China, und auch dort sei das eine Seltenheit. Sie antwortete mir, dass der Wohlstand in China mittlerweile sehr breite Schichten erreicht hätte. Die Reisegruppen, die Europa zunehmend bevölkern (oder bevölkerten?), seien mitnichten nur Leute aus den ausbeuterischen Eliten von "oben", sondern meist ganz normale Leute aus der Mittelschicht, die sich solche Reisen leisten können. Auch die Bauern würden zunehmend wohlhabender werden. Und bezüglich des Fleißes lächelt sie immer mal, wenn sie davon hört, wie quälend lang hier bestimmte Arbeiten/Projekte dauern. Und die schließt dann regelmäßig: "Fahr doch einfach mal selbst hin und schau es Dir an."

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon foxl60 » 20.09.2020, 13:27

gullaldr hat geschrieben:...
Ich arbeite aber mit Chinesin zusammen, der ich auch mal mit der der These von dem erbärmlichen Leben des Volkes ohne viel Rechte kam. (Ich muss dazu allerdings anmerken, dass sie aus der Gegend von Shanghai stammt, nicht aus der Wüste Gobi.) Die schlug die Hände über dem Kopf zusammen und sprach von "westlichen Klischeevorstellungen". .... Sie antwortete mir, dass der Wohlstand in China mittlerweile sehr breite Schichten erreicht hätte. Die Reisegruppen, die Europa zunehmend bevölkern (oder bevölkerten?), seien mitnichten nur Leute aus den ausbeuterischen Eliten von "oben", sondern meist ganz normale Leute aus der Mittelschicht, die sich solche Reisen leisten können. Auch die Bauern würden zunehmend wohlhabender werden.


Wenn ein Deutscher in einem Online-Forum so über den Wohlstand in seinem Land berichten würde, käme gleich einer hinterm Busch hervor und würde kritisieren, dass der wohl dumm wäre, weil er sich so von der "Lügenpresse" und den "MSM" beeinflussen ließe und gar nicht erkennen würde, wie die Zustände "wirklich" sind.

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gullaldr
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon gullaldr » 20.09.2020, 13:32

Bei der Beurteilung der Lage spielt nicht nur eine Rolle, wie ein Zustand im Moment ist, sondern wie man die Entwicklung in der Zukunft erwartet. In China erwarten offenbar viele Menschen eine weitere Verbesserung in der Zukunft. In Deutschland erwarten viele Menschen eine Verschlechterung in der Zukunft. Ob das berechtigt ist oder nicht, ist der Streitpunkt. Es bestimmt aber die Haltung und Sichtweise.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon foxl60 » 20.09.2020, 13:41

gullaldr hat geschrieben:In Deutschland erwarten viele Menschen eine Verschlechterung in der Zukunft.


Das sind dann vor allem die, die mit Begriffen wie "Lügenpresse" und "MSM" arbeiten und eine Verschlechterung der Situation aus politischen Kalkül behaupten und herbeireden wollen.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 20.09.2020, 13:55

foxl60 hat geschrieben:Das sind dann vor allem die, die mit Begriffen wie "Lügenpresse" und "MSM" arbeiten und eine Verschlechterung der Situation aus politischen Kalkül behaupten und herbeireden wollen.


Mal wieder der Versuch den Seismographen fürs Erdbeben verantwortlich zu machen?!

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Aurifer » 20.09.2020, 14:05

smilie_13
Zuletzt geändert von Aurifer am 25.09.2020, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn jemand ein Problem mit dir hat, lass es ihm. Es ist seines!

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 20.09.2020, 14:28

Rangar Y,"Lasst uns gemeinsam die Chance ergreifen und Zuhören statt Verurteilen, Fragen statt Antworten, Verstehen statt Verdammen, Argumentieren statt Diffamieren und Einladen statt Ausgrenzen. Dieter Nuhr: Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung Andersdenkender


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