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Crash Time? - Teil 2

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Chinese
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Chinese » 17.06.2020, 06:01

Mir ist der Friederich zu marktschreiend.

Im Prinzip hat er aber seit 10 Jahren recht. Ohne die Zentralbanken wäre unser System des kreditfinanzierten Wohlstandes schon lange am Ende. Man gewöhnt sich halt schnell an Die Milliarden und jetzt Billionen. So eine Geldpolitik hätte ich mir nie vorstellen können. Und ich kann mir auch nicht vorstellen da dies noch ewig so weiter geht.

Auch wenn der Krug bis jetzt nicht zerbrochen ist, es wird immer schwieriger. Man sollte sich nicht täuschen lassen.
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

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Hannoveraner
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 17.06.2020, 06:48

Chinese hat geschrieben:Mir ist der Friederich zu marktschreiend.

Im Prinzip hat er aber seit 10 Jahren recht. Ohne die Zentralbanken wäre unser System des kreditfinanzierten Wohlstandes schon lange am Ende. Man gewöhnt sich halt schnell an Die Milliarden und jetzt Billionen. So eine Geldpolitik hätte ich mir nie vorstellen können. Und ich kann mir auch nicht vorstellen da dies noch ewig so weiter geht.

Auch wenn der Krug bis jetzt nicht zerbrochen ist, es wird immer schwieriger. Man sollte sich nicht täuschen lassen.


So ist es. Solche Marktschreier braucht es auch um den Gegenpol zu anderen Medien zu finden die vieles unter den Teppich kehren und verharmlosen. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. Es ist in dem Bericht eine Aneinanderreihung von Schlagworten denen die Tiefe fehlt. Als Stichwortgeber aber gut sind um einzelne Punkte näher zu betrachten.
Es geht in dem Bericht ja auch um die gigantische Umverteilung die gerade stattfindet. Natürlich auch um Panik zu machen und seine Webinare zu verkaufen. Diese Umverteilung findet aber tatsächlich statt. Jedem sollte das bewusst sein oder werden.
Die Gesamtheit der Bevölkerung wird diese Lasten tragen müssen. Immer höhere Abgaben und Kosten, immer schwerer überhaupt die Möglichkeit ein Vermögen aufzubauen. Dazu immer weniger Leistungen für die Abgaben. Immer mehr Vermögen die aufgebraucht werden. Diejenigen die am Monatsende noch genug übrig haben können gerade sehr gut davon profitieren. Ebenso diejenigen die ein Vermögen haben und es noch einsetzen können.
Aber auch die werden immer weniger, die übrig bleiben werden immer mehr haben.
Die Umverteilung von Unten nach oben die gerade läuft ist Gigantisch.
Die Überschrift des Fadens lautet Crash Time.
Ich habe das Gefühl das die allermeisten damit das große ganze sehen. Was auch ein wichtiger Punkt ist.
Ich betrachte aber die Crash Time für jeden einzelnen. Der Mittelstand ist da gerade massiv betroffen.
Dieser Mittelstand zahlt aber gerade die Hauptlast in unsere Systeme.
Andere können den Absturz gerade noch verhindern. Dieser kommt aber spätestens mit der Rente
Diejenigen die nur noch abstürzen können wenn die staatliche Unterstützung reduziert wird oder wegfällt, wird immer größer.
Bin gespannt wie es weitergeht. Ob vieles das positiv glänzt sich letztendlich nur als Blase entwickeln. Was ist Marktschreierisch, was ist real.
Rangar Y,"Lasst uns gemeinsam die Chance ergreifen und Zuhören statt Verurteilen, Fragen statt Antworten, Verstehen statt Verdammen, Argumentieren statt Diffamieren und Einladen statt Ausgrenzen. Dieter Nuhr: Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung Andersdenkender

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 17.06.2020, 08:54

xxx
Zuletzt geändert von lifesgood am 24.10.2020, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin dann mal weg ...

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 17.06.2020, 09:11

Das passt, komischerweise beschäftige ich mich schon länger mit solchen Themen, bewusst ist mir der Typ aber noch nicht aufgefallen.
Hatte da dann vielleicht andere Quellen oder Stichwortgeber.
Für die Neueinsteiger kann er, wie du richtig sagst zu Reißerisch sein. Die werden aber mit den vielen Stichworten eh überfrachtet und überfordert sein. Für mich waren da einige Stichworte dabei die ich so noch nicht hatte und die ich eventuell vertiefen werde. Stichworte die ich so in den allgemeinen Infos der Tagespresse nicht erhalte.
Von daher lese ich so etwas schon einmal gerne. Wobei ich vermute das ein oder 2 Reportagen von Ihm reichen werden. Da habt Ihr mir vielleicht etwas voraus.
So wie Beil Silberjungen auch einige spannende Gedanke dabei waren, bis man Ihn über hatte.
Was mir nur pauschal auffällt ist der Umstand das sich das Rad immer schneller dreht. Die Ausschläge immer extremer und auf dem ersten Blick immer unkontrollierter ausfallen. Das wird schon schwer genug. Wer das Spiel mitspielt, Risikobereitschaft zeigt und Trends erkennt, kann eine goldene Nase verdienen. Sieht aktuell Tesla und andere.

Ich habe nie zu denen gehört und werde es nie. Ich hatte und habe nicht genug um zu zocken. Könnte es mir nie Leisten 10/20/30% zu verlieren. Jetzt erst recht nicht mehr , je älter ich werde und je konkreter meine Ruhestandspläne, desto weniger Spielraum. Vermögen halten und durch Mieten sowie Verdienstüberschuss leicht zu mehren würde mir schon reichen.
Befürchte allerdings das wird schwer genug.
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 17.06.2020, 09:38

Also ich fühl mich immer noch sicher und zufrieden.
Die Zenralbanken sind doch für solche Sachen da. Es wird doch nur das getan wofür die ZBanken gedacht waren. Eine Rentenlücke war doch auch schon immer da und wird es in Zukunft auch immer geben. Wenn im Alter das Geld nimmer reicht, da ist doch jeder selber Schuld (sinnfreier Konsum: Handy, Internetbestellungen,
Sky, teueres Auto, teuere Hobbys usw.) Denkt mal an euren Opa was der mit seiner Rente gemacht hat.
Hätte irgend jemand hier vor 6 Monaten gedacht oder daran geglaubt, das die wichtigsten Industrieländer einen 2-3 monatigen Shot Down machen? oder überhaupt machen können?
Die Welt ändert sich ständig und permanent, da braucht man Antworten und man muss handel.
Ein pisschen Demut und Vertrauen braucht unsere Welt schon.
Nach der Meinung einiger hier ist der crash sowieso nicht mehr aufzuhalten. Also gebt doch für den Rest der Zeit unseren Machern (wer auch immer das sein mag) einen Vertrauensvorschuß.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Aurifer » 17.06.2020, 09:44

smilie_13
Zuletzt geändert von Aurifer am 27.09.2020, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn jemand ein Problem mit dir hat, lass es ihm. Es ist seines!

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 17.06.2020, 09:45

Hannoveraner hast du nicht mal geschrieben, du hast oder willst die Arbeitszeit reduziert und kannst immer noch genug EM kaufen???? So habe ich das in Erinnerung. Falls das falsch ist sorry

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 17.06.2020, 09:49

Nettovermögen: Das ist halt so ne Sache. Wenn ich wahl und ziellos konsumiere mit dem Gedanken, nach mir die Sinnflut dann wird das Nettovermögen eher schrumpfen statt steigen.
Du solltest da eher den Nettoverdienst hernehmen.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 17.06.2020, 10:56

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Ich bin dann mal weg ...

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 17.06.2020, 11:32

haehnchen03 hat geschrieben:Hannoveraner hast du nicht mal geschrieben, du hast oder willst die Arbeitszeit reduziert und kannst immer noch genug EM kaufen???? So habe ich das in Erinnerung. Falls das falsch ist sorry

Falsch in Erinnerung.
Ich kann derzeit mehr EM kaufen da meine eigen genutzte Immo abbezahlt ist.
Daher ist es für mich gerade auch ärgerlich das die OZ 20€ kostet wo es diese zu normalen Aufschlägen um die 18 gäbe.
Für mich persönlich wäre es super wenn es die nächsten Jahre zu den niedrigsten Preise weiterginge und in 5 Jahren hochknallt.
Das Leben ist aber kein Wunschkonzert und ich nehme es wie es kommt.

In spätestens 5 , eher 4 Jahren möchte ich in den vorzeitigen Ruhestand und werde mein ersparte aufbrauchen müssen.
Das hängt auch damit zusammen das meine Gesundheit und die meiner Frau, auch durch das überdurchschnittliche Arbeiten und Leisten gelitten hat.

Das was ich schreibe, schreibe ich in der Regel nicht aus meiner persönlichen Situation heraus, sondern weil ich die Entwicklung für alle in Deutschland betrachte und sehe was passiert.
Vielleicht muss ich mir auch mal einen gesünderen Egoismus anschaffen und nur das betrachten was in meinem direkten Umfeld passiert.
Was interessieren mich andere und deren Wohlstandsschwund?
Ich kann da leider nicht aus meine Haut.
Meine ich allgemein, nicht auf dich bezogen
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 17.06.2020, 12:05

haehnchen03 hat geschrieben:Also ich fühl mich immer noch sicher und zufrieden.
Die Zenralbanken sind doch für solche Sachen da. Es wird doch nur das getan wofür die ZBanken gedacht waren. Eine Rentenlücke war doch auch schon immer da und wird es in Zukunft auch immer geben. Wenn im Alter das Geld nimmer reicht, da ist doch jeder selber Schuld (sinnfreier Konsum: Handy, Internetbestellungen,
Sky, teueres Auto, teuere Hobbys usw.) Denkt mal an euren Opa was der mit seiner Rente gemacht hat.
Hätte irgend jemand hier vor 6 Monaten gedacht oder daran geglaubt, das die wichtigsten Industrieländer einen 2-3 monatigen Shot Down machen? oder überhaupt machen können?
Die Welt ändert sich ständig und permanent, da braucht man Antworten und man muss handel.
Ein pisschen Demut und Vertrauen braucht unsere Welt schon.
Nach der Meinung einiger hier ist der crash sowieso nicht mehr aufzuhalten. Also gebt doch für den Rest der Zeit unseren Machern (wer auch immer das sein mag) einen Vertrauensvorschuß.


Ich freu mich wirklich für dich das Du in einer Lebenssituation bist wo du dich sicher fühlst und zufrieden bist.
Wenn ich deine Posts lese, bin ich der Meinung das du Rentner bist und zu der Generation gehörst die recht hoher Renten inkl. Betriebsrenten bekommst. Besser gestellt nur noch durch Pensionäre.
Ich habe aber das Gefühl das du hauptsächlich durch deine Brille schaust und nicht mehr den Blick für jemanden hast der heute 20/30/40 Jahre alt ist.
Auch nicht mehr den Blick hast für jemanden der in 10 Jahren in Rente geht.
Wobei diejenigen die in 10 Jahren in Rente gehen auch noch zu den Privilegierten gehören.
Du hast natürlich auch recht das Vermögensaufbau auch immer etwas mit Konsumverhalten zu tun hat.
Was aber massiv passiert ist der Umstand die Abgabenlast immer größer wird und dazu die Nebenkosten fürs Leben. Abzüglich Miete und den immer stärker steigenden Mietkosten bleibt immer weniger zum Leben und immer weniger um sich Rücklagen oder gar Eigentum zu schaffen.
Das Haus in dem ich Lebe könnte ich mir zu den Preisen die heute aufgerufen werden ansatzweise nicht mehr Leisten. Ein befreundetes Paar, beides Mathematiker in sehr guten Position mit zusammen 150 -200.00 Einkommen und für die Möglichkeiten , bescheidener Lebensführung. Konnte sich bei uns im Neubaugebiet das EFH nicht mehr Leisten. Alleine weil der Gründstückspreis in den letzten Jahren doppelt so hoch wurde. Auch wenn die nur noch mit einem Verdienst kalkulieren, da Nachwuchs unterwegs ist, bleiben bei Ihm Richtung 100.000€. Die konnten jetzt nur noch auf dem platten Land kaufen. Wenn die es sich nicht mehr Leisten können. Beide Häuser waren nicht mal etwas besonderes. Wie sollen es dann Durchschnittsverdiener können? Hinzu kommt der immer stärker werdende Jobabau im Mittelstand, teils politisch gewollt. Trauten sich schon vor Corona viele nicht mehr Eigentum zu bilden, so wird das noch schlimmer werden. Noch hat deine Generation, meine Generation genug Vermögen bilden können um die aktuelle zu unterstützen. Das wird aber auch weniger.

Du hast natürlich recht. Konsumverhalten und Leistungsbereitschaft sind ein ganz wichtiger Teil. Es trifft aber immer mehr die nicht in dieses Raster passen. Das immer schneller und härter. Corona lässt das noch schneller werden
Das ist es was mir ganz Große Sorgen für Deutschland bereitet.
Vielen , den meisten? , ist es noch nicht bewusst was passieren wird.

Ich weis das ich hier von vielen als Spinner und übertreiber gesehen werde. Ist in Ordnung kann ich gut mit leben, ich pflege das Image ja auch. Ich hoffe Inständig das Ihr recht behaltet und alles Cool ist und bleibt.
Der Glaube fehlt mir aber.
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon haehnchen03 » 17.06.2020, 13:14

Nun das einige Politiker sich wie im Selbstbedienungsladen verhalten lässt sich nicht leugnen. Aber das war doch schon immer so. ( Lass mal die Politiker der letzten 30 Jahre Revue passieren, nur wenn du in Bayern schaust findest da einige/viele.)
Mag sein das ich es zu optimistisch sehe, aber ich lebe damit sehr zufrieden und schlafe sehr beruhigt.
Wir werden sehen wer mit seiner Meinung am nähesten liegt.
Hannoveraner, ich fühle mich nicht als reich im Sinne von Geld. Ich fühle mich aus menschlicher Sicht reich.
Es gibt sehr viele Beamte die haben viel höhere Pensionen als ich. Ich bin jedenfalls zufrieden mit dem was ich habe und was ich mir leisten kann. Ich betreibe Vorsorge für meine Familie und mache mir Sorgen um Menschen wo es nötig ist und nicht für Menschen welche Konsum auf Teufel komm raus betreiben.

graurock
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon graurock » 17.06.2020, 13:28

Zusammen einen Verdienst von 100 bis 200.000?

Somit zählen die beiden nicht wirklich zu den Armen.

Die Mehrheit kommt doch zusammen nicht mal annähernd an die 100.000€ Netto im Jahr.

Daher ist es schon "Jammern" auf sehr hohen Niveau.
Ist die Frau nur teilzeitbeschäftigt, liegt man noch mal deutlich darunter.


Ich glaube hier im Forum sind sehr sehr viele, welche wirklich sehr sehr gut verdienen oder verdient haben.

Die Realität sieht anders aus.

Man stottert 30 Jahre ab, um vielleicht mit Rentenbeginn, im Geberland Deutschland dann sicher bei weit über 70, die Hütte mit 4m Abstand zum nächsten Nachbarn abbezahlt zu haben.

Sonstige Altersvorsorge nicht möglich, da sämtliche Nebenkosten eines Eigenheims sich immer mehr durch den Geldbeutel fressen.

Der Sozialstaat ist bis dahin nicht mehr Existent, weil eine hohe zweistellige Millionenzahl daran saugt bis er leer ist und sich eine Subkultur aufgebaut hat, welche macht was sie will, aber nicht Arbeiten.


Ich sehe die Zukunft eher als beängstigend an, da die wirklichen Probleme von der Politik mehr als nur ignoriert werden und alles dafür getan wird, das Volk zu spalten nicht mehr mit einem kleinen Meiselchen, mittlerweile mit dem Presslufthammer und ganz viel TNT.

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Xiaolong
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Xiaolong » 17.06.2020, 14:24

Brutto nichtgleich netto ^^
Mit einem Netto Familieneinkommen von 100.000€ haben 90+ % der Familien weniger in Deutschland :D.
Zu den oberen zehn Prozent gehört man in Dt. schon als Single netto 3400€ zu haben :D.
smilie_02


Eben noch einen Armutsrechner gefunden....
Haushaltsnettoeinkommen von 8350€ entspricht circa 100.000 netto im Jahr aber seht selbst :D.

Also ist man mit 100k netto ohne Kids recht gut dabei :D.
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Hannoveraner » 17.06.2020, 15:27

Xiaolong hat geschrieben:Brutto nichtgleich netto ^^
Mit einem Netto Familieneinkommen von 100.000€ haben 90+ % der Familien weniger in Deutschland :D.
Zu den oberen zehn Prozent gehört man in Dt. schon als Single netto 3400€ zu haben :D.
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Eben noch einen Armutsrechner gefunden....
Haushaltsnettoeinkommen von 8350€ entspricht circa 100.000 netto im Jahr aber seht selbst :D.

Also ist man mit 100k netto ohne Kids recht gut dabei :D.


Die genannte Summe des Einkommens von dem befreundetem Paar war natürlich Brutto.
Wobei die damit zu den Top 10% in Deutschland gehören. Wenn die schon bei einem Neubau zurückschrecken, wer will sich sowas sonst noch leisten können.

Ich schau mal im wesentlich günstigem Nachbarort der zu unserer Stadt gehört bei Immoscout.
Bei uns steht gerade kein Neubau
Neubau 116m2 , 3 Zimmer, 950m2 Grundstück 525.000€
Bei uns im Ort Altbau über 20 Jahre, 140m 2 , 700m2 Grundstück 649.000€

Das sind Preise da lachen Hamburger, Lüneburger, Münchner usw. drüber

Es gibt genug die sich das wohl noch leisten können. Entweder auf Dauer verschuldet oder Generation Erbe.
Wenn unser Bekannten sich das nicht mehr Leisten können weil er als Alleinverdiener alleine nur knapp unter 100.000 Brutto hat, wer will sich das sonst noch leisten. Sie wird Mutter und möchte mehrere Kinder, wird erst einmal ausfallen. Vorher hat Sie nicht extrem weniger verdient als er.
Die Baupreise ziehen alleine wegen den Co2 Auflagen weiter an.
Es bleibt für junge Leute die in Ihrem Leben bei 0 Anfangen und keine Unterstützung von außen bekommen immer weniger um sich ein Vermögen aufzubauen.
Das gilt natürlich auch für Mieten, die sich entsprechend den Kaufpreisen erhöhen.

Wir Altbesitzer kommen vor Lachen nicht in den Schlaf
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