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Crash Time? - Teil 2

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Xiaolong
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Xiaolong » 07.06.2019, 07:36

Hat was von Frau Nahles:

Zwei mal drei macht vier widdewiddewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt. Hey, Pippi Langstrumpf...

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Frank the tank
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Frank the tank » 07.06.2019, 11:43

Risikocluster kritischer als in Ende 2018! - Wir setzen BIP-Prognosen aus!
07.06.2019 10:11 Uhr | Folker Hellmeyer

https://www.goldseiten.de/artikel/41635 ... n-aus.html

Aus dem Artikel:
Die EZB bewertet die aktuelle Risikolage kritischer. Wir stimmen zu! Im Vergleich zu der Situation im November und Dezember 2018, die dem DAX beispielsweise einen Einbruch von circa 11.700 auf rund 10.200 Punkte pünktlich zu Weihnachten bescherte, ist die Situation deutlich prekärer. Kommenwir zu Fakten:
ENDE

Dann folgen die Fakten ....... neun nennt er uns.

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Mahoni
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Mahoni » 07.06.2019, 17:33

Langes Wochenende vor der Türe...

ich hatte ja bereits ein interessantes Interview von ihm in Textform gepostet...nun noch in Bild & Ton...wer Zeit und die Muse hat hier anbei noch ein Video für die Lesefaulen unter euch smilie_01

(Laufzeit 1:11 std.)

Dr. Markus Krall | Megacrash voraus: https://www.youtube.com/watch?v=dku7LfketuQ

mMn ein großartiges Video mit dem Prädikat "sehenswert" !
Was Du denkst, bist Du. Was Du bist, strahlst Du aus. Was Du ausstrahlst, ziehst Du an.
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Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Reblis
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 07.06.2019, 17:47

John Doe Silver hat geschrieben: Wenn 30.000 jährlich an Drogen sterben, 10.000 sich umbringen und 20.000 bei Autounfällen umkommen wo verkürzt das die Lebensspanne der Menschen die nicht gestorben sind?

Gibt es den einen Tod, der die Lebensspanne, der Menschen verkürzt ,die nicht gestorben sind? smilie_08
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wintertanne
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon wintertanne » 07.06.2019, 18:41

Die Lebenserwartungsstatistik ist schon recht relevant, wird aber zu oft falsch gelesen.
Die Zahl: wird statistisch gesehen xy Jahre alt - bezieht sich immer auf ein Baujahr. Wer z.B. BJ 1955 ist, hat auch gemäß der Statistik ein kürzeres Leben als BJ2010. Leider wird oft verstanden: Lebenserwartung auf 85 Jahre im Durchschnitt = ich habe noch statistisch 10 Jahre (wenn man 75 ist). Das stimmt eben nicht, denn BJ1944 hat statistisch gesehen 68 Jahre (was hier natürlich krass verfälscht ist, da viele Säuglinge BJ1944 auch durch den WW2 sicher zu früh gestorben sind).
Also, nie die aktuelle allgemeine Zahl für sich Münze nehmen, die gilt immer nur für die aktuellen Geburten.

redtshirt
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon redtshirt » 08.06.2019, 08:32

Man kann die Statistiken auch anders lesen.
2017 sind 932.000 Menschen in Deutschland verstorben. Bei 83.000.000 Menschen ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im laufe eines Jahres zu sterben bei ca. 1:90. Fertig

Reblis
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 08.06.2019, 08:38

redtshirt hat geschrieben:Man kann die Statistiken auch anders lesen.
2017 sind 932.000 Menschen in Deutschland verstorben. Bei 83.000.000 Menschen ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im laufe eines Jahres zu sterben bei ca. 1:90. Fertig


Aha, werden deshalb so wenig Leute älter als 90 Jahre?
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lifesgood
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 08.06.2019, 08:49

Viele derjenigen, die in den letzten Jahren 90 Jahre alt geworden wären, hatten die Gelegenheit dazu gar nicht, weil sie schon in jungen Jahren im Krieg gefallen sind, oder als Zivilisten im Krieg z.B. bei Bombenangriffen ihr Leben gelassen hätten.

Ohne diesen Effekt gäbe es heute wesentlich mehr 90 bis 100-Jährige.

Aus gegebenem Anlaß, der Vater meiner Lebensgefährtin hatte 100. Geburtstag, hatten wir gestern mal gegoogelt, wie viele 100-jährige es denn gibt. In Bayern kommen auf 100.000 Einwohner 14 100-Jährige.

Das macht bei 13 Mio Einwohnern in Bayern immerhin 1.620 Menschen die 100 Jahre oder älter sind. Und das sind nur die, die in jungen Jahren den Krieg, die Zerstörung und die danach folgende Notzeit überstanden haben, ohne diese Effekte, wären das deutlich mehr.

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Reblis
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Reblis » 08.06.2019, 09:15

lifesgood hat geschrieben:Viele derjenigen, die in den letzten Jahren 90 Jahre alt geworden wären, hatten die Gelegenheit dazu gar nicht, weil sie schon in jungen Jahren im Krieg gefallen sind, oder als Zivilisten im Krieg z.B. bei Bombenangriffen ihr Leben gelassen hätten.

Ohne diesen Effekt gäbe es heute wesentlich mehr 90 bis 100-Jährige.

Aus gegebenem Anlaß, der Vater meiner Lebensgefährtin hatte 100. Geburtstag, hatten wir gestern mal gegoogelt, wie viele 100-jährige es denn gibt. In Bayern kommen auf 100.000 Einwohner 14 100-Jährige.

Das macht bei 13 Mio Einwohnern in Bayern immerhin 1.620 Menschen die 100 Jahre oder älter sind. Und das sind nur die, die in jungen Jahren den Krieg, die Zerstörung und die danach folgende Notzeit überstanden haben, ohne diese Effekte, wären das deutlich mehr.

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Die Schweiz wäre ein guter Vergleich, sehr ähnliche Lebensweise, aber vom Krieg verschont!

Im Schnitt leben in der Schweiz 1,8 Hundertjährige auf 10’000 Einwohner., also auf 100.000 kommen 18 Hunderjährige.
https://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog ... gen-wohnen
Also, könnte man grob sagen, dass es ohne den Krieg um 28,57% mehr Hunderjährige in Deutschland geben würde.
Sind von den damaligen Jahrgängen, wirklich über ein Viertel verstorben?
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 08.06.2019, 11:30

... ein Teil vermutlich gefallen, bzw. durch Kriegsfolgen (Verwundung Gefanngenschaft) früher verstorben, ein Teil zu Hause das Opfer von Bombardierungen geworden und ein Teil hat sich wohl in der Wirtschaftswunderzeit totgearbeitet bzw. seinen Lebenserwartung reduziert.

Was die statistische Lebenserwartung angeht, gibt es auch mehrere Modelle. Zum Einen das Modell nach Geburtsjahr, da sind ja dann bei der Lebenserwartung die Frühverstorbenen usw. mit drin.

Nach dem Modell des Geburtsjahres hat ein heute 60-jähriger Mann (Jahrgang 1959) in Westdeutschland eine Lebenserwartung von 66,75 Jahren. http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/ledeu.htm

Dann gibt es aber auch das Modell, welche Lebenserwartung berechnet, wenn man schon ein gewisses Lebensalter erreicht hat. Nach diesem Modell hat ein heute 60-jähriger Mann, noch eine Lebenserwartung von über 20 Jahren (differiert ein wenig nach Bundesländern) https://www.focus.de/wissen/mensch/stat ... 30788.html

Ja, wenn man die 50 mal überschritten hat, beschäftigt man sich auch mit solchen Dingen ... smilie_08

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redtshirt
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon redtshirt » 09.06.2019, 09:08

Reblis hat geschrieben:
redtshirt hat geschrieben:Man kann die Statistiken auch anders lesen.
2017 sind 932.000 Menschen in Deutschland verstorben. Bei 83.000.000 Menschen ist die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit im laufe eines Jahres zu sterben bei ca. 1:90. Fertig


Aha, werden deshalb so wenig Leute älter als 90 Jahre?
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Deine Frage hat nichts mit meiner Aussage zu tun. Wenn ich in Stochastik mal richtig aufgepasst habe, ist es 1:90 zu sterben, fertig. Jedes Jahr. Ist wie beim Roulette, immer eine neue Ziehung. Nennt man dann Pech oder Glück. Die Wahrscheinlichkeit sagt nix darüber aus, dass jemand 100 wird oder nicht.

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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon lifesgood » 09.06.2019, 09:28

Ganz so wie beim Roulette ist es nicht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Kugel auf eine bestimmte Zahl fällt, ist für jede Zahl und bei jedem neuen Spiel dieselbe.

Die Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr zu sterben ist aber nicht für jede Altersgruppe dieselbe. Irgendwann hat so ein menschlicher Körper eben seinen Lebenszyklus erreicht oder gar überschritten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr zu sterben eben nicht mehr bei 1:90 sondern bei 1:10 oder 1:5. Dafür liegt sie bei anderen Altersgruppen eben bei 1:200 oder 1:300

Wenn dies nicht so wäre, müßte es auch Menschen geben die 200 oder 300 Jahre alt werden, weil sie einfach immer Glück gehabt haben beim Lebenserwartungslotto.

lifesgood
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libelle
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon libelle » 10.06.2019, 06:40

Draghi bleiben fast nur noch Tricks

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ricks.html

Das sieht doch alles nicht gut aus. :|
Kein entrinnen, kein Licht am Ende des Tunnels.

redtshirt
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon redtshirt » 10.06.2019, 12:10

lifesgood hat geschrieben:Ganz so wie beim Roulette ist es nicht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Kugel auf eine bestimmte Zahl fällt, ist für jede Zahl und bei jedem neuen Spiel dieselbe.

Die Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr zu sterben ist aber nicht für jede Altersgruppe dieselbe. Irgendwann hat so ein menschlicher Körper eben seinen Lebenszyklus erreicht oder gar überschritten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr zu sterben eben nicht mehr bei 1:90 sondern bei 1:10 oder 1:5. Dafür liegt sie bei anderen Altersgruppen eben bei 1:200 oder 1:300

Wenn dies nicht so wäre, müßte es auch Menschen geben die 200 oder 300 Jahre alt werden, weil sie einfach immer Glück gehabt haben beim Lebenserwartungslotto.

lifesgood

das habe ich nie behauptet. Nur wurde meine Aussage nicht verstanden und ich habe versucht sie sachlich und kurz darzulegen. Über alle Altersklassen ist es 1:90 fertig. Mathematisch richtig und zeigt was solche Statistiken wert sind. Individuell natürlich, wie immer, Einzelschicksal.

bjoernwww
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Re: Crash Time? - Teil 2

Beitragvon bjoernwww » 10.06.2019, 15:26

1 zu 90 ist auf jeden Fall das gold zu silber verhältnis durch den starken rutsch des silberpreises .


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